Schlagwort-Archive: Universität

„Ich bin ein wenig enttäuscht“ vom Tag der offenen Tür

Bei guten Wetter öffnet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 30. Januar 2018 ihre Pforten für zukünftige Studenten. Es werden tausende Studenten aus Rheinlandpfalz und Hessen erwartet. Unter ihnen auch die 18-jährige Sabine aus Frankfurt, die nach einem FSJ in Großbritannien gerne Erziehungswissenschaften studieren möchte. Ich habe sie über den Campus begleitet und ein paar Fragen gestellt. Weiterlesen

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„Mein Ziel ist es, die Studenten zum Nachdenken anzuregen.“ – über den Alltag im AStA

Vom Allgemeinen Studierendenausschuss, kurz AStA, hat jeder Student schon einmal gehört. Er vertritt die Studierenden und stellt die ‚Regierung‘ dieser dar. Aber was genau macht der AStA eigentlich? Die Studentin Carla U. bekleidet ein Ehrenamt im Allgemeinen Studierendenausschuss der Hochschule Bingen und berichtet von ihrer Arbeit.

Carla, du bist selbst im AStA der Technischen Hochschule Bingen. Wie genau sehen die Aufgaben des Allgemeinen Studierendenausschusses vor Ort aus?

„Der AStA hat ganz verschiedene Aufgaben. Zum einen sind wir in verschiedene Referate unterteilt, zum Beispiel das Kultur-, Sozial- oder auch Umweltreferat. In dem bin ich auch selbst tätig. Da werden Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Weil die Hochschule in Bingen verhältnismäßig klein ist, haben wir hier keine Fachschaften. Der AStA übernimmt deshalb auch die Planung von Partys, dafür gibt es bei uns sogar ein eigenes Referat. Ein internationales Referat gibt es auch, dort wird zum Beispiel ausländischen Studenten die Integration an der Uni erleichtert. Öffentlichkeitsarbeit gehört auch mit dazu, schließlich muss man ja auch für die Veranstaltungen und den AStA selbst werben.“

 

Wie kamst du dazu, Teil des AStAs zu werden? Welche Vorstellungen hattest du von der Arbeit dort?

„Wie meine Vorstellungen aussahen…schwer zu sagen (lacht). Ich habe vor dem Studium ein FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr) gemacht, dort musste ich auch immer wieder Veranstaltungen organisieren. Das hat mir schon damals Spaß gemacht. Natürlich habe ich mich nicht einfach an einem Tag dazu entschieden, beim AStA zu arbeiten. Die Sitzungen sind ja alle öffentlich, also habe ich mir da ein bisschen was angeschaut und habe mich dann nach und nach dazu entschieden. Durch die Sitzungen und die Erfahrungen aus dem FÖJ hatte ich schon eine ungefähre Vorstellung davon, was mich erwarten könnte. Das stimmte dann letztlich auch.“

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Die Universität als Arbeitgeber

Die Universität: Für die meisten Studenten ist sie Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Gleichzeitig müssen sich viele Studenten früher oder später mit der Frage beschäftigen, wie sie das Leben rund um das Studium finanzieren können. Eine Möglichkeit ergibt sich aus dem BAföG. Wem das allerdings zu wenig ist oder wenn man es erst gar nicht bekommt, läuft die Finanzierung schnell auf einen Nebenerwerb hinaus. Dabei erweist sich die Universität nicht nur als Bildungsstätte, sie kann auch der zukünftige Arbeitgeber sein. Weiterlesen

Vorteile einer WG in einem Studentenwohnheim

Gemeinsam Kochen, den Haushalt schmeißen und abends nach den Vorlesungen in die Wohnheimbar gehen: So oder so ähnlich stellt man sich wohl eine klassische Wohngemeinschaft in einem Studentenwohnheim vor. Ist dem wirklich so oder ist alles nur Klischee? Und was hat ein Wohnheim gegenüber einer privaten Wohnung zu bieten?

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Roger Willemsen

Roger Willemsen: „Irgendein Mangel entstellt mich derartig, dass ich permanent reden muss“

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Der zum TV-Studio hergerichtete Hörsaal RW1. Foto: Daniel S. Fröb

MAINZ (dsf). Auf Einladung des Universitätspräsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch und dem Südwestdeutschen Rundfunk fand am 1. Dezember 2014 ein ganz besonderer Gast den Weg in den Hörsaal RW 1 auf dem Mainzer Campus. Unter dem Motto: „Nahaufnahme Deutschland – Alles Roger in der Republik“ sprach der SWR Moderator Fritz Frey mit dem Grimme Preisträger Roger Willemsen über Angela Merkels Ähnlichkeit zu Helene Fischer, Sahra Wagenknechts Stiefelletten, Jürgen Klopps Talfahrt, Heidi Klums Frauenfeindlichkeit und Madonnas Psychiater. Aber auch das Engagement Willemsen in Afghanistan wurde ausführlich behandelt. Im, für das Fernsehen tauglich gemachten, Hörsaal RW1 fanden sich zu der Gesprächsrunde etwa 300 interessierte Menschen ein. Mit diesem Zuschauerzuspruch zeigte sich Roger Willemsen sehr zufrieden. Das „Bühnenbild“ wurde von zwei weißen Sesseln bestimmt. Um kurz nach 19 Uhr nahmen die Gesprächspartner auf diesen Sitzgelegenheiten Platz. Indigofarbenen Kuben rundeten das Bild ab. Das Geschehen und die Kulisse wurden von zahlreichen Kameras eingefangen. In dieser Atmosphäre, die einem TV-Studio auf erstaunlicher Weiße glich, ging es dann im lockeren Plausch um die Themen Politik, Afghanistan, Fußball, und das Fernsehen. Es gab aber auch sehr persönliche Ansichten, die von Willemsen eindrucksvoll vermittelt wurden.

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Mainz-à-porter

JGU-Studenten zum Thema Mode

„Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode“ lautet ein Zitat des Star-Designers Karl Lagerfeld.

Ein Thema, das im Alltag vieler Studentinnen und auch Studenten eine große Rolle spielt.

Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität trifft man auf die unterschiedlichsten Menschen, in den unterschiedlichsten Outfits.

Alle Stil-Richtungen sind vertreten vom barfüßigen Alternativler bis hin zum misteriösen Gothik.

Während die einen lieber bequem in Jogginghose zur Uni erscheinen, leben andere nach dem Motto: „everyday is a fashion show and the world ist the runway“ (Coco Chanel).

Um genauer zu erfahren was unsre Mainzer Studenten heute anhaben, habe ich einige Studenten fotografiert und interviewt und sie nach ihrer Meinung zum Thema Mode befragt.

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v.l.n.r. Erna (18), Franzi (20), Janina (19), Julian (20) und Julia (19)

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Weihnachtliches Second-Hand-Shopping

In Weihnachtsstimmung versetzen und Schnäppchen machen

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Bild: Campus Mainz

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Raffinierte Verkaufsstrategien. Bild: Campus Mainz

Mainz. Gestöbert, gefeilscht und gekauft wurde am Freitag fleißig beim Campus Flohmarkt der Johannes Gutenberg-Universität.
Von 14 bis 19 Uhr waren die Stände für zahlreiche Gäste im Philosophicum geöffnet. Und diese kamen in Scharen um allerlei Dinge zu finden: Bücher, Kleidung, Schallplatten, Accessoires, Gesellschaftsspiele, Elektronische Artikel, und vieles mehr. Mit dabei waren erstmals auch ein Kindersachenbasar im ersten Obergeschoss sowie eine Ecke des Autonomen Elternreferates für Eltern des AStA der Universität Mainz – kurz „Aurel“. Diese neuen Angebote zogen viele Eltern an, ihre Kinder konnten rutschen, in einem Bällebad toben und auf einem Gummiesel reiten. Sie wurden bespaßt, während ihre Mütter und Väter sie und sich selbst währenddessen für den Winter ausstatten konnten. Es war ein großer Trubel, die Verkäufer – nicht nur Studenten, sondern auch Verwandte und Universitätsmitarbeiter – konnten sich über großen Andrang freuen. Aus manch einer Ecke klang Musik und in der Luft lag ein Duft aus Glühwein, Waffeln und Muffins, mit denen ein paar Verkäuferinnen ihre Kunden überzeugen wollten. „Ab drei Teilen gibt’s einen Muffin gratis,“ lautete ihre außergewöhnliche Verkaufsstrategie, die wohl den ein oder anderen Käufer anlockte. Der Glühwein und die Waffeln wurden von den Veranstaltern – des Campus Mainz und des Stadtmagazins „StuZ“ – selbst organisiert. An ihren Ständen konnte man sich bei der ersten winterlichen Kälte aufwärmen und sich in Weihnachtsstimmung versetzen und informieren. Auch einige der Verkaufsstände erinnerten bereits an Weihnachten, da sie Dekoration anboten. Giulia Ali, die an der JGU Erziehungswissenschaften studiert, interessiert sich sehr für solche Artikel: „Mich persönlich interessieren Dekoration, Bücher, Tassen und ähnliches immer am meisten.“ Und gerade Bücher konnte man fast an jedem Stand entdecken. „So ein Flohmarkt an der Uni ist eine schöne Sache. Auch dass er im Gebäude stattfand wegen der Kälte war sehr zuvorkommend. Leider habe ich davon erst viel zu spät erfahren und hatte daher sehr wenig Zeit mich umzusehen.“ Publizistikstudentin Marei Rossbach freut sich über das Angebot des Flohmarkts, „ich nehme solche Veranstaltungen immer gerne mit, wenn ich davon höre“. Die angebotenen Artikel versprächen viel, allerdings „sollte man vielleicht die eine oder andere Regel aufstellen, was nicht verkauft werden sollte. Ich würde zum Beispiel niemals gebrauchten Nagellack oder Strumpfhosen kaufen,“ bemerkt die 20-Jährige. Die nächste Möglichkeit Second-Hand-Ware zu kaufen und verkaufen gibt es bereits im nächsten Semester. „Ich überlege schon, was ich alles ausmisten kann. Vielleicht bin auch ich beim nächsten Mal hinter einem Stand dabei,“ freut sich Alica Bergmann, die diesmal nur als Gast kam und ein paar Kleinigkeiten erwerben konnte. Die Veranstalter selbst sind glücklich über den Verlauf des Basars: „Danke für einen tollen Flohmarkt. Es hat auch uns viel Spaß gemacht,“ posteten sie noch am Abend auf ihrer Facebook-Homepage.