Schlagwort-Archive: Studentenleben

Stress lass nach – Ideen zur Erholung in den Ferien

Das Semester neigt sich langsam dem Ende. Nur noch ein paar Wochen, bis endlich die lang ersehnten Semesterferien beginnen. Wer nicht gerade Prüfungen schreibt, oder die Tage in der Bibliothek verbringt, um eine Hausarbeit zu schreiben, hat massig freie Zeit.  Was fängt man mit der gewonnenen Freiheit an? Entspannten Urlaub – oder doch lieber die ganze Zeit im Bett verbringen und die Lieblingsserie zum vierten Mal durchgucken?

 

Ein bisschen Planung tut gut

Ein guter Plan hilft bei der Freizeitgestaltung der Ferien. Egal ob Planung für den Urlaub, oder der Termin mit der alten Clique. Natürlich sollte man nicht direkt die kompletten Tage komplett durchstrukturieren und verplanen. Ein bisschen Struktur dagegen, kann ganz guttun. Oft nimmt man sich vor, wen man alles trifft. Im Endeffekt sitzt man dann doch jeden Tag Zuhause und langweilt sich. Bei Semester Beginn stellt man dann fest, dass es vielen Kommilitonen ähnlich ging.  Der ein oder andere Termin, der im Voraus geplant wird, hilft sicherlich. Alle alten Freunde wollen sich nach der stressigen Klausurenphase verabreden. Die Anfragen überschlagen sich, und eigentlich wollte man ja noch andere Sachen erledigen. Wie wäre es denn dann mit einem Gruppentreffen, anstatt jeden aus der alten Schule einzeln zu treffen. Schafft Platz im Terminkalender und macht direkt doppelt so viel Spaß.

 

Ein Urlaub schadet niemandem

Endlich abschalten und den Kopf frei kriegen! Ob es nun ein Camping Urlaub mit den besten Freunden, ein Luxus Urlaub in Italien, oder doch nur der Familienbesuch in Bayern ist – Hauptsache man kann entspannen.

Entspannte Tage am Meer wirken Wunder

Entspannte Tage am Meer wirken Wunder

Wohin die Reise geht, entscheidet letztendlich der Geldbeutel. Mit Aushilfsjobs in den Semesterferien ist schnell ein bisschen Geld zusammen, selbst wenn es nur für ein Wochenende in einer anderen Stadt reicht. Für Studenten, die sich nur noch von Wasser und Brot ernähren, manchmal reicht auch der Ausflug in den Park. Man kann überall abschalten, Hauptsache nicht auf dem ungemütlichen Stuhl am Schreibtisch. Freunde im Auslandssemester? Wie wäre es mit einem Besuch. Eine Schlafcouch und ein kostenloser Stadtführer inklusive! Zusammen Urlaub machen, macht immer noch am meisten Spaß. Weiterlesen

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Kein One-Way-Ticket für mich!

4.30Uhr, der Wecker klingelt und reißt mich aus dem Schlaf. Noch deutlich benommen tapse ich ins Bad und beginne mich fertig zu machen. 5.15Uhr: Weiter geht’s, die Treppe nach unten und Richtung Kühlschrank. Nächster Punkt: Frühstück. 5.45Uhr: Wieder nach oben, Zähne putzen und Sachen schnappen. Um 6.00Uhr geht’s los. Ich laufe zum Bahnhof um die Bahn um 6.31Uhr zu bekommen.
Das alles, ein festgelegter Ablauf, bei dem ich geistig vermutlich nicht wirklich anwesend bin. Zu früh für mich! Besonders, um klare Gedanken zu fassen.

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Pasta vs. Käsebrot

Luca Filosi (23) aus Italien verbringt mit dem europaweiten Erasmus-Programm ein Semester in Mainz und berichtet über seine Erfahrungen, Begegnungen und amüsante Essenstraditionen.

Von Chiara Hiller

Luca, du wohnst nun schon seit zwei Monaten in Mainz. Wo kommst du ursprünglich her und was studierst du?

Ich wohne mit meiner Familie in Trient, das liegt zwischen Bozen und Verona und ist die Hauptstadt von Trentino-Südtirol. Ich studiere Geschichte und bin jetzt im letzten Masterjahr.

Warum hast du dich dafür entschieden in Deutschland zu studieren?

Um mein Deutsch zu verbessern. Ich werde meine Masterarbeit über den Ersten Weltkrieg schreiben. Trient war zu dieser Zeit unter österreichischer Herrschaft, darum sind die meisten für mich relevanten Texte auf Deutsch. Außerdem ist es schön, Deutsch sprechen zu können.

Und warum Mainz?

Eine Freundin von mir hat hier vor zwei Jahren studiert und hat mir davon erzählt. Auch meine Professorin hatte mir die Universität Mainz empfohlen.

Was für Erwartungen hattest du von Deutschland?

Ich dachte, dass es viel kälter wird (lacht). Deutschland gilt in Italien als sehr starker europäischer Staat mit einer stabilen Politik und vielen guten Universitäten. Und die Menschen sollen sehr zielstrebig sein. Angst hatte ich nur vor dem deutschen Essen. Bei uns in Italien heißt es: „Die Deutschen essen nur Kartoffeln“ (lacht).

Wie war deine Ankunft in Mainz? Hast du schnell Anschluss gefunden?

In meiner ersten Woche habe ich nur etwas mit anderen Erasmus-Studenten unternommen, weil meine Mitbewohner noch nicht zurück in Mainz waren. Ich wohne mit drei anderen Studenten in einer WG im Wohnheim Kisselberg. Durch das Erasmus-Programm und gemeinsame Ausflüge an den Wochenenden habe ich schnell Leute kennengelernt.

Wie findest du Mainz als Studentenstadt?

Mainz ist toll! Einfach eine schöne Stadt und ideal für Studenten, mit vielen Bars, Clubs und einem schönen Weihnachtsmarkt. Und sehr gutem Glühwein (lacht). Der große Unicampus ist wirklich cool, weil fast alle Fakultäten an einem Ort sind und mit dem Semesterticket kommt man überall hin.

Haben sich deine Vorstellungen über die Deutschen bestätigt?

Die Deutschen sind wirklich sehr zielgerichtet und vor allem pünktlich. Und sie essen nur Brot mit Käse. (lacht)

Gibt es Unterschiede zwischen dir und deinen deutschen Freunden?

Ja, vor allem beim Essen! Für uns Italiener ist das Abendessen die wichtigste Mahlzeit am Tag und das wird erst ab 21 Uhr gekocht, während meine Mitbewohner pünktlich um 18 Uhr ihr Abendbrot essen. Aber auch ich habe neue Dinge für mich entdeckt: Müsli, Butter mit Marmelade und Spekulatius.

Zum Schluss: Würdest du anderen Studenten ein Erasmus-Programm weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Jeder, der die Möglichkeit dazu hat, sollte das ausprobieren. Man lernt dabei unglaublich viel und verbessert seine Sprachkenntnisse. Man lernt einerseits viel über Selbstständigkeit und andererseits Leute und Kulturen aus der ganzen Welt kennen.

Vielen Dank für deine Antworten!

Das Phänomen „Couchsurfing“

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Stellen Sie sich vor: Heute Nachmittag klingelt ein fremder Reisender bei Ihnen und möchte für ein paar Nächte auf Ihrer Couch übernachten. Was wären Ihre ersten Gedanken?
Für Vanessa Schick aus Wiesbaden ist dies gar keine so fremde Situation. Sie hat jede Woche mehrere unterschiedliche Reisende aus der ganzen Welt in ihrem Wohnzimmer. Doch was ist dieses „Couchsurfing“ überhaupt? Für Frau Schick ist es etwas ganz Besonderes. Warum erklärt sie im folgenden Interview.

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Oper – nur etwas für die älteren Herrschaften?

 

MAINZ. Am 26. November wurde im Staatstheater Mainz die Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini aufgeführt. Wahrscheinlich verdrehen viele Jugendliche heute die Augen, wenn sie „Oper“ hören. Vorne auf der Bühne stehen Schauspieler, die so hoch singen, dass man kein Wort mehr versteht. Vermutlich fällt es vielen schwer, sich darauf einzulassen. Zumindest war so meine bisherige Einstellung.

Doch die Verwunderung war groß, als am vergangenen Donnerstag viele Jugendliche vor dem Theater standen und auf den Einlass warteten. Eine Schulklasse wurde von den Lehrern zu ein bisschen Kultur gezwungen. Vorfreude sah anders aus, aber das konnte ja noch kommen. Ist eine Oper vielleicht doch nicht nur etwas für ältere Herrschaften in Anzügen und Kostümen? Weiterlesen

Das Leben als „Ersti“

Chaos, Frust, Überforderung – erwachsen werden!

Jeder Studierende kennt es: Semesterbeginn und tausende Studienanfänger strömen völlig desorientiert über den Campus. Die Schlangen in der Mensa werden länger, der Ansturm auf die Studienberatungsbüros kaum zu bewältigen. Doch was auf die höheren Semester einfach nur nervig oder lächerlich wirkt ist auch für die Neulinge kein Zuckerschlecken. Hat man sich in der Oberstufe noch gefühlt, als hätte man als baldiger Abiturient die Weisheit mit Löffeln gefressen steht man nun wieder ganz unten in der Hackordnung. Noch dazu kommen häufig eine komplett neue Stadt, neue Leute und eine total ungewohnte Lebenssituation. Die erste eigene Wohnung oder WG, ein Stundenplan zum selbst zusammenstellen und niemand mehr da, der einem vorgibt, was man bis wann oder wie zu erledigen hat. Einerseits ein Befreiungsschlag, endlich unabhängig! Andererseits wirft dieser Neubeginn natürlich dutzende Fragen auf, die teilweise leicht, teilweise nicht ganz so leicht zu beantworten sind. Welcher Bus fährt zur Uni? Was passiert, wenn ich mal krank bin? An wen wende ich mich, wenn ich nicht weiter weiß? Angelegenheiten, die mit der Zeit zur Routine übergehen. Aber auch Fragen die tiefer gehen beschäftigen viele Erstis: habe ich mich für den richtigen Studiengang entschieden? Gefällt mir diese Stadt eigentlich? Und vor allem- wie soll ich den ganzen Stoff, der uns in den Vorlesungen versucht wird beizubringen denn jemals bis zur Klausur lernen? Wer das erste Semester überstanden hat wird darüber schmunzeln, kann jedoch nicht bestreiten, dass sie oder er sich anfangs in genau derselben Situation befunden hat.
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Hin und zurück – Die Entbehrungen einer Pendlerin

Kommentar

Es entbehrt wohl einer gewissen Ironie, dass Ich noch während des Verfassens dieser Zeilen mit den ennervierendsten Ärgernissen einer Pendlerin konfrontiert wurde und Stunde um Stunde mit Umleitungen und Verspätungen zu tun hatte. Die Entbehrungen einer Pendlerin sozusagen. Und das soll erst der Anfang sein…
Studentsein bietet gänzlich neue Möglichkeiten. Es ist ein neuer Lebensabschnitt, der mit großen Veränderungen einhergeht. Viele davon sind unbestreitbar fantastisch. Sie bestehen aus durchzechten Nächten, unter Umständen aus vollmundigen Mittagspausen in der Mensa oder wenn es denn der Fall sein kann, auch aus spannenden Vorlesungen.
„Der Student ist faul und feiert ohne Unterlass“ ist schon beinahe ein ungeschriebenes Gesetz und ebenso im Volksmund gängig, wie die Meinung zum öffentlichen Personenverkehr. Ob nah oder fern spielt dabei kaum eine Rolle. Und da mag etwas dran sein. Doch neben den erfreulichen Dingen des Studentenlebens gibt es eben auch einige Schattenseiten, die im Vergleich dessen gerne untergehen. Denn wie lebt es sich, wenn man jeden Tag zur Universität pendeln muss? Von Darmstadt nach Mainz – hin und zurück? Weiterlesen