Schlagwort-Archive: Studentenleben

Marburg b(u)y Night

Photocredits: Georg Kronenberg

„Lichterglanz und Einkaufsvergnügen“ 

Wann? 01.12.2017 

Uhrzeit? 18:00- 24:00 Uhr 

Wo? Marburg- Stadt 

Am Freitagabend erstrahlt die Stadt Marburg in bunten Lichtern und bietet Besuchern einen verkaufsoffenen Abend der besonderen Art. Mehr als 20 öffentliche Gebäude und Plätze werden durch Illuminationen in Szene gesetzt und zahlreiche Geschäfte öffnen ihre Türen. Weiterlesen

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Mainz Cityguide: Kleiner Stadtführer für Erstis

Dom Sankt Martin

Jedes Semester ziehen zahlreiche neue Studierende in die Landeshauptstadt am Rhein. Doch was hat Mainz eigentlich zu bieten? Was gibt es für Kultur- und Freizeitangebote? Was sind die besten Bars und Clubs? Und was muss man in Mainz unbedingt gesehen haben?
Der Mainz Cityguide verschafft einen kleinen Überblick: Weiterlesen

Wissenschaft 2.0 – am Puls der Zeit

Poetry-Slam war gestern. Nachdem Julia Engelmanns „Eines Tages Baby“ nun auch auf Großmutters Geschenktisch zum 80. Geburtstags gelandet ist – mit den Worten „Liebe Omi, das ist Poesie von heute, ich hoffe es gefällt dir. Alles Gute!“ kann man sich sicher sein, dass den allermeisten die literarische Form des Wettkampfes ein Begriff ist. Auch Namen wie Leonie Warnke oder Jule Weber sind schon fast jedem über die Facebook-Pinnwand gerauscht und haben sich in der Mitte der jungen Gesellschaft verankert.

Spätestens ab da war den Hipstern, Alternativen, Freigeistern und Millenium-Nerds klar – was neues muss her. Eine neue Form des Zusammenkommens und anspruchsvollen Texte Lauschens wurde zum aufstrebenden Kultur-Event: der Science Slam (die Wissensschlacht). Junge Nachwuchswisschenschaftler aus logo_science_slamganz Deutschland wagen den Sprung vom Labor auf die Bühne und präsentieren dabei 10 Minuten lang ein wissenschaftliches Thema. Jegliche Hilfsmittel sind erlaubt – einziges Ziel ist es, Köpfe und Herzen des Publikums zu erreichen und zu begeistern. Am Schluss sind es die Zuschauer, die entscheiden, wer wissenschaftliche Fakten am kreativsten präsentiert hat und gewinnt.  Weiterlesen

Stress lass nach – Ideen zur Erholung in den Ferien

Das Semester neigt sich langsam dem Ende. Nur noch ein paar Wochen, bis endlich die lang ersehnten Semesterferien beginnen. Wer nicht gerade Prüfungen schreibt, oder die Tage in der Bibliothek verbringt, um eine Hausarbeit zu schreiben, hat massig freie Zeit.  Was fängt man mit der gewonnenen Freiheit an? Entspannten Urlaub – oder doch lieber die ganze Zeit im Bett verbringen und die Lieblingsserie zum vierten Mal durchgucken?

 

Ein bisschen Planung tut gut

Ein guter Plan hilft bei der Freizeitgestaltung der Ferien. Egal ob Planung für den Urlaub, oder der Termin mit der alten Clique. Natürlich sollte man nicht direkt die kompletten Tage komplett durchstrukturieren und verplanen. Ein bisschen Struktur dagegen, kann ganz guttun. Oft nimmt man sich vor, wen man alles trifft. Im Endeffekt sitzt man dann doch jeden Tag Zuhause und langweilt sich. Bei Semester Beginn stellt man dann fest, dass es vielen Kommilitonen ähnlich ging.  Der ein oder andere Termin, der im Voraus geplant wird, hilft sicherlich. Alle alten Freunde wollen sich nach der stressigen Klausurenphase verabreden. Die Anfragen überschlagen sich, und eigentlich wollte man ja noch andere Sachen erledigen. Wie wäre es denn dann mit einem Gruppentreffen, anstatt jeden aus der alten Schule einzeln zu treffen. Schafft Platz im Terminkalender und macht direkt doppelt so viel Spaß.

 

Ein Urlaub schadet niemandem

Endlich abschalten und den Kopf frei kriegen! Ob es nun ein Camping Urlaub mit den besten Freunden, ein Luxus Urlaub in Italien, oder doch nur der Familienbesuch in Bayern ist – Hauptsache man kann entspannen.

Entspannte Tage am Meer wirken Wunder

Entspannte Tage am Meer wirken Wunder

Wohin die Reise geht, entscheidet letztendlich der Geldbeutel. Mit Aushilfsjobs in den Semesterferien ist schnell ein bisschen Geld zusammen, selbst wenn es nur für ein Wochenende in einer anderen Stadt reicht. Für Studenten, die sich nur noch von Wasser und Brot ernähren, manchmal reicht auch der Ausflug in den Park. Man kann überall abschalten, Hauptsache nicht auf dem ungemütlichen Stuhl am Schreibtisch. Freunde im Auslandssemester? Wie wäre es mit einem Besuch. Eine Schlafcouch und ein kostenloser Stadtführer inklusive! Zusammen Urlaub machen, macht immer noch am meisten Spaß. Weiterlesen

Kein One-Way-Ticket für mich!

4.30Uhr, der Wecker klingelt und reißt mich aus dem Schlaf. Noch deutlich benommen tapse ich ins Bad und beginne mich fertig zu machen. 5.15Uhr: Weiter geht’s, die Treppe nach unten und Richtung Kühlschrank. Nächster Punkt: Frühstück. 5.45Uhr: Wieder nach oben, Zähne putzen und Sachen schnappen. Um 6.00Uhr geht’s los. Ich laufe zum Bahnhof um die Bahn um 6.31Uhr zu bekommen.
Das alles, ein festgelegter Ablauf, bei dem ich geistig vermutlich nicht wirklich anwesend bin. Zu früh für mich! Besonders, um klare Gedanken zu fassen.

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Pasta vs. Käsebrot

Luca Filosi (23) aus Italien verbringt mit dem europaweiten Erasmus-Programm ein Semester in Mainz und berichtet über seine Erfahrungen, Begegnungen und amüsante Essenstraditionen.

Von Chiara Hiller

Luca, du wohnst nun schon seit zwei Monaten in Mainz. Wo kommst du ursprünglich her und was studierst du?

Ich wohne mit meiner Familie in Trient, das liegt zwischen Bozen und Verona und ist die Hauptstadt von Trentino-Südtirol. Ich studiere Geschichte und bin jetzt im letzten Masterjahr.

Warum hast du dich dafür entschieden in Deutschland zu studieren?

Um mein Deutsch zu verbessern. Ich werde meine Masterarbeit über den Ersten Weltkrieg schreiben. Trient war zu dieser Zeit unter österreichischer Herrschaft, darum sind die meisten für mich relevanten Texte auf Deutsch. Außerdem ist es schön, Deutsch sprechen zu können.

Und warum Mainz?

Eine Freundin von mir hat hier vor zwei Jahren studiert und hat mir davon erzählt. Auch meine Professorin hatte mir die Universität Mainz empfohlen.

Was für Erwartungen hattest du von Deutschland?

Ich dachte, dass es viel kälter wird (lacht). Deutschland gilt in Italien als sehr starker europäischer Staat mit einer stabilen Politik und vielen guten Universitäten. Und die Menschen sollen sehr zielstrebig sein. Angst hatte ich nur vor dem deutschen Essen. Bei uns in Italien heißt es: „Die Deutschen essen nur Kartoffeln“ (lacht).

Wie war deine Ankunft in Mainz? Hast du schnell Anschluss gefunden?

In meiner ersten Woche habe ich nur etwas mit anderen Erasmus-Studenten unternommen, weil meine Mitbewohner noch nicht zurück in Mainz waren. Ich wohne mit drei anderen Studenten in einer WG im Wohnheim Kisselberg. Durch das Erasmus-Programm und gemeinsame Ausflüge an den Wochenenden habe ich schnell Leute kennengelernt.

Wie findest du Mainz als Studentenstadt?

Mainz ist toll! Einfach eine schöne Stadt und ideal für Studenten, mit vielen Bars, Clubs und einem schönen Weihnachtsmarkt. Und sehr gutem Glühwein (lacht). Der große Unicampus ist wirklich cool, weil fast alle Fakultäten an einem Ort sind und mit dem Semesterticket kommt man überall hin.

Haben sich deine Vorstellungen über die Deutschen bestätigt?

Die Deutschen sind wirklich sehr zielgerichtet und vor allem pünktlich. Und sie essen nur Brot mit Käse. (lacht)

Gibt es Unterschiede zwischen dir und deinen deutschen Freunden?

Ja, vor allem beim Essen! Für uns Italiener ist das Abendessen die wichtigste Mahlzeit am Tag und das wird erst ab 21 Uhr gekocht, während meine Mitbewohner pünktlich um 18 Uhr ihr Abendbrot essen. Aber auch ich habe neue Dinge für mich entdeckt: Müsli, Butter mit Marmelade und Spekulatius.

Zum Schluss: Würdest du anderen Studenten ein Erasmus-Programm weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Jeder, der die Möglichkeit dazu hat, sollte das ausprobieren. Man lernt dabei unglaublich viel und verbessert seine Sprachkenntnisse. Man lernt einerseits viel über Selbstständigkeit und andererseits Leute und Kulturen aus der ganzen Welt kennen.

Vielen Dank für deine Antworten!

Das Phänomen „Couchsurfing“

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Stellen Sie sich vor: Heute Nachmittag klingelt ein fremder Reisender bei Ihnen und möchte für ein paar Nächte auf Ihrer Couch übernachten. Was wären Ihre ersten Gedanken?
Für Vanessa Schick aus Wiesbaden ist dies gar keine so fremde Situation. Sie hat jede Woche mehrere unterschiedliche Reisende aus der ganzen Welt in ihrem Wohnzimmer. Doch was ist dieses „Couchsurfing“ überhaupt? Für Frau Schick ist es etwas ganz Besonderes. Warum erklärt sie im folgenden Interview.

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