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Der Fachschaftsrat Publizistik

Die Sonne scheint recht schüchtern über die Dächer der Jugendherberge Don Bosco, als ich mich mit Stephan Thalmann (21), Mitglied des Fachschaftsrats für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, unterhalte. Bereits seit dem Wintersemester 2015/16 ist Stephan nach einer kurzen Probezeit zu einem festen Teil des Fachschaftsrats geworden und engagiert sich seither mit den anderen circa 30 Publizistikstudierenden ehrenamtlich.

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Stephan Thalmann kurz vor dem Beginn der Medienstudierendentagung

Doch was macht so eine Fachschaft überhaupt?

Die Fachschaft ist eine von den Studierenden selbstverwaltete Institution, die als Interessenvertretung agiert. Darüber hinaus, nehmen wir an studentischen Gremien teil, veranstalten Events und stehen in engem Kontakt mit dem Institut für Publizistik (IfP) und unseren Alumni.

Welche Events organisiert ihr denn für die Studierenden? Weiterlesen

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Ins Ausland mit Erasmus-ein Überblick

MAINZ.  Auch dieses Semester bietet die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz wieder zahlreiche Möglichkeiten an einen Aufenthalt im Ausland zu verbringen. Dabei können Studenten zwischen verschiedensten Orten und Universitäten wählen.

Doch wie plant man so ein Vorhaben genau? Wir haben uns am Institut für Publizistik schlau gemacht und die Informationsveranstaltung am 06.11.2017 besucht.

Frühe Planung ist alles- das wurde uns nach wenigen Minuten des Zuhören klar. So endet die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2018/2019, sowie das Sommersemester 2019 am 12.12.2017. Aus gegebenem Anlass ist es daher sinnvoll sich rechtzeitig zu informieren.

Die JGU kooperiert hierbei mit dem EU-Programm ERASMUS, welches Studenten in zahlreicher Hinsicht im Ausland unterstützt. Studiengebühren entfallen, im Ausland selbst wird man bei der Koordination an der Partneruniversität unterstützt und man erhält finanzielle Unterstützung. Diese beläuft sich auf bis zu 180 Euro monatlich. Derzeit gibt es für Publizistik Studierende 61 Plätze zu belegen. Zur Auswahl stehen folgende Länder: Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Lettland, Niederlande, Schweden, Österreich, Polen, die Tschechische Republik und Ungarn. Frei wählen kann man jedoch nicht, denn für jedes Land sind entsprechende Sprachkenntnisse nachzuweisen. Vorausgesetzt ist ein Sprachniveau von B1. Dies ist wichtig, da die Kurse meist in der landeseigenen Sprache gehalten werden. Allerdings gibt es auch Universitäten deren Unterrichtssprache Englisch ist, obwohl die gesprochene Sprache des Landes eine andere ist.

Die Bewerbung selbst erfolgt über ein online auszufüllendes Bewerbungsformular. Hierbei müssen die aktuellen Noten des Studienfaches angegeben werden, sowie der oben genannte Sprachnachweis. Wichtig ist auch ein Motivationsschreiben, welches den eigenen Antrieb für ein Auslandssemester darlegt. Im Auswahlprozess wird jedoch nach Durchschnittsnote entschieden. Das Motivationsschreiben gilt dann als Auswahlkriterium, falls zwei Studenten mit der selben Note sich auf einen Platz beworben haben.

Wenn die Bewerbung erfolgreich war beginnt die Planung mit dem Studienbüro der JGU. Es werden entsprechende Kurse an der ausländischen Universität gewählt. Anschließend wird auch die Anrechnung der Studienleistungen festgelegt. Die Kommunikation mit dem Studienbüro ist sehr wichtig, da es eventuell auch zu Kursüberschneidungen kommen kann. Ist man rechtzeitig mit der Planung stellt dies aber kein Problem dar. Hausarbeiten können beispielsweise an der JGU in Absprache mit dem Dozenten vorher abgegeben werden.

Wer sich also für einen Aufenthalt an einer Partneruniversität interessiert sollte schnell handeln. Für nähere Informationen lassen sich auch Beratungstermine vereinbaren. Einzelfälle können hierbei besprochen werden und noch offene Fragen können umfangend geklärt werden. Auch auf der Webseite des Instituts für Publizistik kann man sich umfassend informieren.

 

 

Die Universität als Arbeitgeber

Die Universität: Für die meisten Studenten ist sie Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Gleichzeitig müssen sich viele Studenten früher oder später mit der Frage beschäftigen, wie sie das Leben rund um das Studium finanzieren können. Eine Möglichkeit ergibt sich aus dem BAföG. Wem das allerdings zu wenig ist oder wenn man es erst gar nicht bekommt, läuft die Finanzierung schnell auf einen Nebenerwerb hinaus. Dabei erweist sich die Universität nicht nur als Bildungsstätte, sie kann auch der zukünftige Arbeitgeber sein. Weiterlesen