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Ein Gruß aus der Küche

6000 Essen, 650 Liter Linsensuppe, 100 Kilo Pommes und 100 Liter Grießbrei. Das verputzen die Studenten der Johannes Gutenberg Universität Mainz jeden Tag. Doch wer kocht diese Unmengen an leckerem Essen? Wer stellt den Speiseplan zusammen und sorgt bei Studierenden und Mitarbeitern für volle Bäuche? Herr Rast vom Gastronomiebetrieb des Studierendenwerkes gewährt mir einen Blick hinter die Kulissen.

Herr Rast, Sie betreiben ja mehrere Mensas. Wird zentral in einer großen Küche gekocht?

Insgesamt betreibt das Studierendenwerk Mainz 10 Mensas, 5 davon werden von der Zentralmensa bekocht, die GFG Mensa zum Beispiel. Eine der Mensas ist aber zum Beispiel in Bingen, die wird natürlich nicht von hier bekocht.

Okay, das bedarf ja dann einiges an Organisation. Welche Arbeitsschritte geschehen, bevor der Student sein Essen an der Theke abholen kann?

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Einer der Köche bei der Arbeit.

Zuerst tagt die sogenannte Speiseplankommission, das heißt meine Kollegen aus der Verwaltung und ich setzen uns mit den Köchen zusammen und stellen den Speiseplan für einige Wochen im Voraus auf. Wir denken uns zum Beispiel auch Sonderaktionen wie die „Burger-Woche“ aus. Der Plan wird dann an den Koch weitergegeben, der analysiert wie oft ein Gericht im Durchschnitt verkauft wird und macht dementsprechend eine Bestellung beim Lager. Die einzelnen Speisen werden nach Stammrezepten gekocht, sodass sich ganz einfach berechnen lässt, wie viel von welcher Zutat zum Beispiel für 300 Portionen Gulaschsuppe benötigt wird. Das Lager wiederum schaut nach, wie viel sie noch vorrätig haben und ändert dementsprechend die Bestellmenge.
In der Küche wird die Arbeit dann zwischen Köchen und Küchenhilfen aufgeteilt. Die Küchenhilfen sind hauptsächlich für die Ausgabetheke zuständig, die Köche teilen sich ihre Arbeit untereinander auf, so gibt es zum Beispiel einen der für Suppen zuständig ist, ein anderer für Saucen, einer wiederum für Fleisch oder Salat, … damit das nicht zu langweilig wird, rotieren wir jede Woche.

Wo kaufen Sie ein?

Wir beziehen unsere Lebensmittel von regionalen Herstellern. Für uns heißt regional, dass wir Fleisch, Kartoffeln und Molkereiprodukte bei Bauern und Betrieben im Umkreis von 50 km einkaufen. Im Winter ist das bei Obst zum Beispiel jedoch sehr schwierig, deswegen müssen wir da eine Ausnahme machen, wenn wir nicht darauf verzichten wollen.

Achten Sie ansonsten sehr auf Nachhaltigkeit?

Ja und wir arbeiten ständig daran, noch besser zu werden. Wenn wir etwas machen, wollen wir das auch richtig machen! Wir verkaufen zum Beispiel fairtrade Kaffee und nur nachhaltig gefischten Fiscimg_4369h. Außerdem fördern wir veganes und vegetarisches Essen und wurden erst kürzlich von der deutschen Tierrechtsorganisation Peta mit 3 von 3 Sternen für vegan-freundliche Mensas in Deutschland ausgezeichnet.

Bleibt jeden Tag viel Essen übrig und werfen Sie viel weg? Weiterlesen

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Das Buch hinter den Aufklebern

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Langeweile? Lies doch mal! Ist auch kurz…“ Dem ein oder anderen mögen dieses Aufkleber, die hier und da Toilettentüren auf dem Universitätsgelände zieren, aufgefallen sein. Doch was steckt dahinter? In unseren Köpfen war Frau Schwarz ein Schwan ist das Erstlingswerk eines Mainzer Studenten, der sich hinter dem Pseudonym Hauke Wenzel versteckt. Weiterlesen

Vorteile einer WG in einem Studentenwohnheim

Gemeinsam Kochen, den Haushalt schmeißen und abends nach den Vorlesungen in die Wohnheimbar gehen: So oder so ähnlich stellt man sich wohl eine klassische Wohngemeinschaft in einem Studentenwohnheim vor. Ist dem wirklich so oder ist alles nur Klischee? Und was hat ein Wohnheim gegenüber einer privaten Wohnung zu bieten?

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Senatswahlen an der Uni Mainz – Campus Grün vor Jusos und Christ-Demokraten

 Mainz. Das Ergebnis der Senatswahlen an der Johannes-Gutenberg-Universität liegt vor. Die Wahlen fanden am 13. und 14. Januar statt. Sieger der Wahl ist laut Campus Mainz die Hochschulgruppe Campus Grün mit drei Sitzen. Es folgen die Juso Hochschulgruppe und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) mit jeweils zwei Sitzen sowie die Liberale Hochschulgruppe (LHG) mit einem Sitz.

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Wahlkampf an der JGU

Die Jusos verlieren damit einen Sitz gegenüber den Senatswahlen vor einem Jahr. Diesen konnte die zuletzt gar nicht mehr vertretene LHG ergattern. Die Mitglieder des neuen Senats sind Sina Djahankhani, Lukas Fuchs und Siglinde Brahmst (Campus Grün), Maximilian Wolf und Pheline König (Juso), Julian Haaf und Laura Rudnick (RCDS) und Linus Junginger (LHG).

Senatswahlen finden an der JGU jährlich im Wintersemester statt. Dabei sind alle immatrikulierten Studenten der Uni berechtigt, sich an der Wahl von acht studentischen Vertretern zu beteiligen. Die verschiedenen Fachbereiche stellen bei der Wahl ,,Wahlbezirke“ da. Für jeden Fachbereich wird ein Sitz im Senat vergeben. Dort sind neben den Repräsentanten der Studentenschaft dreiundzwanzig HochschullehrerInnen, acht akademische MitarbeiterInnen, zwei nicht-wissenschaftliche MitarbeiterInnen, der Direktor des Gutenberg Forschungskollegs und als Vorsitzender der Universitätspräsident als stimmberechtigte Mitglieder vertreten.

Zu den Aufgaben des Senats gehören unter anderem der Erlass der Grundordnung, die Änderung oder Aufhebung von Studiengängen und Entscheidung in Forschungsangelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. Zudem zählen Stellungnahme zu den Vorschlägen der Fachbereiche für die Besetzung von Professuren, die Wahl der Präsidentin oder des Präsidenten sowie der Beschluss über den Gesamtentwicklungsplan der Hochschule zu den Kompetenzen des Senats.

Die Amtszeit des neu gewählten Senats beginnt am 1. April und dauert ein Jahr.

                                                                                                                                                                             Ein Bericht von Bastian Zimmer

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Quellen: http://www.campusmainz.net/                                                                                                                                                                                                      http://www.unimainz.de/organisation/33_DEU_HTML.php                                                                                                                          http://www.verwaltung.zentrale-dienste.uni- mainz.de/33.php                                                                                                                                                                     

 

Mainz – Tag & Nacht: Wohin mit den Studenten?

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Ein Trauerspiel zwischen Wunschvorstellungen und der Realität

Immer mehr junge Menschen wollen studieren. Die steigende Zahl der Studierenden ist dabei nicht nur auf die doppelte Abiturjahrgänge, die an die Hochschulen kommen, zurückzuführen. Besonders durch das breite Angebot an englischsprachigen Studiengängen kam es zu einer Internationalisierung des Studienangebots. Auch vermehrt ausländische Studenten kommen nach Deutschland.

An der Johannes-Gutenberg-Universität gibt es zurzeit rund 35.000 Studenten, weshalb die Universität zu den zehn größten Deutschlands zählt. Bei so vielen Menschen aus über 130 Nationen ist die Nachfrage nach Wohnraum in Mainz groß.
Die Suche nach der passenden Bleibe, erweist sich dabei manchmal schwieriger, als das Studium selbst.       Wohnungsanzeigen gibt es viele, nur ob diese im Budget und den persönlichen Ansprüchen liegen, ist eine andere Frage.

Einer Untersuchung zur Folge, liegt der Quadratmeter-Preis bei 12€ für Single-Wohnungen bis 40 Quadratmetern. Damit liegt Mainz auf Platz 10 der teuersten Studenten-Städte Deutschlands.
Auch ein Ausweichen auf die umliegenden größeren Städte macht es nicht einfacher : in Frankfurt liegt der Quadratmeter-Preis sogar bei 14,30 €. Ein Rückgang der Mietpreise bleibt wohl kaum zu erwarten.

Wahrscheinlich ist auch aus diesem Grund zu beobachten, dass viele Studenten in Wohngemeinschaften leben, um anstehende Kosten untereinander aufteilen zu können.
Einige nehmen längere Zug- und Busfahrten in Kauf, um noch Zuhause wohnen zu können.
Oft wohnen manche auch nur übergangsweise in einer Unterkunft, um schnellst möglichst etwas Anderes zur ihrer Zufriedenheit finden zu können.

Wie sich die Wohnraumversorgung in Mainz in den nächsten Jahren gestaltet, ist noch nicht genau abzusehen. Nur das Ungleichgewicht zwischen dem Angebot an Wohnungen und den Kosten dafür, scheint vorerst bestehen zu bleiben.Genau wie die Tatsache, dass die Wohnungssuche für jeden Studenten eine Herausforderung ist und bleiben wird.

Quelle: http://news.immowelt.de/mietpreise/artikel/2187-unistaedte-im-vergleich-das-sind-die-fuenf-teuersten-und-fuenf-guenstigsten-staedte.html

Eva-Maria fb II

Schule des Sehens

Der neue „MUFUPA“ der JGU

Mainz. Die historische Spende in Höhe von 300.000 Euro, des Vereins Freunde der Universität Mainz, bildete den Grundstein für den Campus-Neubau, der am 27.11.2014 feierlich eingeweiht wurde.

Der multifunktionale Pavillon (MUFUPA) soll nun als „Schmuckkästchen“ der universitären Sammlungen dienen. Einige Schätze, die bis dato in verstaubten Keller- und Lagerräumen archiviert wurden, sollen nun hier ihre endgültige Destination finden. Die Schule des Sehens befindet sich im Außenbereich des Philosophicums und soll als Raum für Experimente, Tagungen sowie kulturelle Veranstaltungen dienen. Ferdinand Scherf, Geschäftsführer des Vereins sieht den Neubau als Bindeglied zwischen Hochschule und Stadt – „die Verbundenheit zwischen der Hochschule, der Stadt Mainz und dem Land zu pflegen und zu fördern, erhält damit eine greifbare und auf Dauer angelegte wirksame architektonische Gestalt.“ Der MUFUPA soll auch Kontakte zwischen Schülern und Studierenden ermöglichen und deren intellektuellen Austausch über die Grenzen der Universität hinaus fördern. Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch sagte dazu: „Wir machen Wissen von den Natur- bis zu den Geisteswissenschaften und quer durch die Disziplinen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in einer lebendigen und kreativen Weise zugänglich. Wissenschaftskommunikation in dieser institutionalisierten Form verschiedener Schulen ist ein Markenzeichen unserer Universität und bundesweit einmalig.“

Hintergrund der opulenten und bisher höchsten Spende des Vereins Freunde der Universität Mainz war das Jubiläum seiner 60-jährigen Existenz.

Quellen: http://www.allgemeine-zeitung.de
http://www.uni-mainz.de/presse/63228.php