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Schlimmer geht immer – Wohnheim Weisenau

Stadtteil Weisenau

Es ist das Fossil unter den Mainzer Studentenwohnheimen – das Wohnheim Weisenau. Knapp 30 Jahre steht das Wohnheim schon, fern ab von der Uni und dem Nachtleben, im beschaulichen Stadtteil Weisenau am Rande von Mainz. Die Chance auf einen Wohnheimplatz ist recht hoch, da kaum jemand so wirklich gerne hier wohnen möchte. Weiterlesen

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Mainz Cityguide: Kleiner Stadtführer für Erstis

Dom Sankt Martin

Jedes Semester ziehen zahlreiche neue Studierende in die Landeshauptstadt am Rhein. Doch was hat Mainz eigentlich zu bieten? Was gibt es für Kultur- und Freizeitangebote? Was sind die besten Bars und Clubs? Und was muss man in Mainz unbedingt gesehen haben?
Der Mainz Cityguide verschafft einen kleinen Überblick: Weiterlesen

Die Welt steht Kopf – Weihnachten bei 30 Grad

– Ein Erfahrungsbericht von Nadine Beer –

Es ist kaum zu glauben, dass es schon ein ganzes Jahr her ist. Vor ziemlich genau zwölf Monaten befand ich mich noch am anderen Ende der Welt: Im schönen Neuseeland. Viel weiter weg von Zuhause hätte ich gar nicht sein können. Grundsätzlich gefiel mir der Gedanke, mal ganz weit weg von allem mir bekannten zu sein und ständig neue Orte und Leute kennenzulernen. Als Heiligabend jedoch langsam aber sicher näher rückte, machte sich in mir ein ungutes Gefühl breit. Dies würde das erste Weihnachten ohne meine Familie und die geliebten deutschen Weihnachtstraditionen sein.

vollbildaufzeichnung-17-12-2016-125558-bmpIn Neuseeland kam gar keine richtige Weihnachtsstimmung auf. Die Welt stand für mich Kopf. Es war zwar Dezember, aber trotzdem kein bisschen kalt. Für mich war es immer selbstverständlich, dass Weihnachten genau so abläuft, wie ich es von Zuhause kenne. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, dass es in anderen Kulturen tatsächlich völlig normal ist Weihnachten zur Sommerzeit zu feiern. Hier gab es weder Weihnachtsmärkte mit Bratwurst und Glühwein, noch Sterne und Lichterketten in den Fenstern. Stattdessen waren es mollige 30 Grad und Sonnenschein. Vom Haus aus konnte man Strand, Palmen und Menschen in Bikini und Badehose erkennen. Ein Anblick, der für mich absolut nicht zur Weihnachtszeit passte.

Ich hatte damals jedoch das Glück Weihnachten mit einer jungen, waschechten Kiwi-Familie verbringen zu können, die mich ohne mich wirklich zu kennen, über die Feiertage herzlich bei sich aufnahm.  Somit durfte ich die typischen neuseeländischen Weihnachtstraditionen hautnah miterleben. Im Gegensatz zu uns Deutschen, packen die Neuseeländer ihre Geschenke nicht am Abend des 24. aus, sondern erst am Morgen des 25. Dezember. Mittags gehen sie zum gemeinsamen Spazieren, oder Schwimmen an den Strand und Abends gibt es als typisches Weihnachtsessen das traditionelle Barbecue.

Auch wenn ich Weihnachten im letzten Jahr nicht wie gewohnt mit meiner Familie verbringen konnte, hatte ich trotzdem ein sehr schönes und interessantes Weihnachtsfest. Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung von einer fremden Familie so herzlich aufgenommen zu werden und die Weihnachtstraditionen einer anderen Kultur hautnah miterleben zu dürfen. In diesem Jahr freue ich mich trotzdem wieder auf die typische deutsche Weihnacht, mit hoffentlich kalten Temperaturen, einem Weihnachtsbaum, Plätzchen und allem was dazu gehört.

Pegida-Gründer tritt zurück

Lutz Bachmann reagiert auf zahlreiche Kritik an Facebook-Postings und Hitler-Fotos

DRESDEN. Lutz Bachmann, Gründungsmitglied der islamkritischen Pegida-Bewegung, hat am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Dies teilte Pegida-Sprecherin Oertel der Presse mit. Zuvor hatte Bachmann selbst bereits der BILD-Zeitung gesagt: „Ja, ich trete als Vorstand zurück.“

Grund für diese plötzliche Entscheidung sind ausländerfeindliche Facebook-Postings, die im September vergangenen Jahres von Bachmann getätigt wurden. Diese wurden am Dienstag entdeckt und verbreitet. Darin bezeichnet er Asylbewerber als „Dreckspack“, „Viehzeug“ und „Gelumpe“. Des Weiteren spielt er in den Postings das Schicksal der Asylanten herunter. Seiner Meinung nach gebe es „keine echten Kriegsflüchtlinge“ und Menschen, die sich die Flucht nach Europa leisten können, gehörten „nachweislich nicht zu den wirklich bedrohten“. Weiterlesen

„Lenz“ – einmal anders

Geheimtipp

Rezension des Theaterstückes „Lenz“ nach der Erzählung von Georg Büchner

Mainz. Die Inszenierung von „Lenz“, wie sie seit Ende Oktober am Mainzer Staatstheater aufgeführt wird, ist eher spartanisch – aber genau das ist ihre Stärke. Dem Stück, nach der gleichnamigen Erzählung von Georg Büchner, reichen gerade mal zwei Schauspielern auf der Bühne aus und eine dieser Person kommt in dem Werk selbst nicht einmal vor – der Autor Georg Büchner.

Sein „Lenz“ entstand nach dessen Tod 1839 und beschreibt den geistigen wie körperlichen Verfall des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz, einem bedeutenden Vertreter des Sturm und Drangs.

„Ich habe mir hier allerhand interessante Notizen über einen Freund Goethes, einen unglücklichen Poeten Namens Lenz verschafft, der sich gleichzeitig mit Goethe hier aufhielt und halb verrückt wurde“, so beschreibt Büchner den ihm vorliegenden Stoff.

Statt einer meist originalgetreuen Wiedergabe des Inhalts entschied sich der Mainzer Hausregisseur K.D. Schmidt dafür, den Entstehungsprozess des „Lenz“ zu inszenieren. Der ehemalige Schauspieler ist erst Anfang des Jahres vom Oldenburgischen Staatstheater nach Mainz gewechselt.

Autor und Protagonist liefern sich in der Inszenierung ein packendes Duell. Während Büchner versucht die Gedanken von Lenz nachzuvollziehen, ist dieser stetig bemüht von selbigem Besitz zu ergreifen. Äußerst fesselnd wird der Zuschauer Zeuge, wie Büchner mehr und mehr der Gedankenwelt des Lenz‘ verfällt und sich seinem Wahnsinn nicht mehr entziehen kann.

Clemens Dönicke, als Lenz, und sein Gegenspieler Daniel Friedl, als Büchner, verkörpern eindrucksvoll das Machtspiel zwischen Autor und Romanfigur. Sie ziehen mit ihrem Spiel das Publikum zunehmend in ihren Bann.

Vor Vorstellungsbeginn haben die Zuschauer die Möglichkeit eine Einführung in den „Lenz“ zu erhalten. Dies geschieht meist durch einen Schauspieler des Hauses. Dort werden kurz die Handlung und der Entstehungskontext des Werkes zusammengefasst.

Am 21. Februar 2015 hat man zum letzten Mal die Gelegenheit Zeuge dieses fulminanten wie asketischen Schauspiels am Mainzer StDeniseaatstheater zu werden.

Rihanna, Rigoletto und Robbie an einem Abend

 

Mainz. Tag & Nacht: Was meenzt du

Standing Ovations bei dem musikalischen Schauspiel „Querbeat“ im Staatstheater in Mainz

MAINZ. Zur Zeit zeigt sich das Mainzer Staatstheater mal von einer ganz anderen Seite. Das große Orchester ist nicht in den für sich typischen Orchestergraben unter der Bühne verbannt. Nein, die Bühne gehört viel mehr dem Orchester. Für das nahezu ausgebuchte Schauspiel „Querbeat“ werden große Geschütze aufgefahren: Die Streicher sitzen vorne in der Mitte beim Dirigenten Sebastian Hernandez-Laverny. Nahezu jedes Streichinstrument ist zu finden, von der Bratsche über Geige und Violine bis hin zum Kontrabass. Das „Querbeat“- Orchester beherbergt außer den üblichen Instumenten auch ein Schlagzeug, ein Klavier und eine Harfe.

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Mainz. Tag & Nacht – Durch’s Schlüsselloch: Mainzer Wohnheim Inter I wird März 2015 geräumt

NEU_Durch's Schlüssellloch

Das älteste Mainzer Wohnheim Inter I wird am 31. März diesen Jahres geräumt, so der Entschluss des Studierendenwerks. Wie Campus Mainz auf ihrer Website berichteten, sollen die seit einigen Jahren angedachten Pläne das Inter I nach einer Grundsanierung als Medienhaus zu nutzen, nun in Angriff genommen werden.

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