Schlagwort-Archive: Ausstellung

Feind ist, wer anders denkt

Vom 02. Oktober bis zum 10. Dezember ist die Wanderausstellung Feind ist, wer anders denkt im bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum Mainz zu sehen. Sie ist von den Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) initiiert und erzählt über die Staatssicherheit in der DDR.

1950 wurde in der DDR das Ministerium für Staatssicherheit, auch Stasi genannt, gegründet. Es galt als Geheim- und Nachrichtendienst zugleich und überwachte die Bürger unter Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte massiv. Weiterlesen

Geheimtipp: Ausstellung Gewinner-Exponate Designpreis Rheinland-Pfalz

Geheimtipp

„Ich liebe dich wie Apfelmuß *“

Die Gewinner des Designpreises im Bereich Kommunikation 2014 stehen fest und können im Gutenberg Museum Mainz bestaunt werden.
Mainz. Im Gutenberg Museum Mainz findet zurzeit eine Sonderausstellung zum Thema Kommunikationsdesign statt. Die prämierten Exponate des Designpreises Rheinland-Pfalz Kommunikationsdesign 2014 werden seit dem 12. November 2014 bis zum 11. Januar 2015 ausgestellt.
Seit nun 20 Jahren zeichnet das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium im jährlichen Wechsel besondere Werke im Bereich Produkt- und Kommunikationsdesign aus, um das Bewusstsein für Design zu fördern. Die verantwortliche Institution für dieses Projekt ist das „Designforum Rheinland-Pfalz (descom)“. Der Wettbewerb richtet sich dabei an alle, die im Bereich der Gestaltung tätig sind. Darüber hinaus auch an Studierende aller Fachdisziplinen, die an einer rheinland-pfälzischen Hochschule oder Fachhochschule studieren oder studiert haben. Einreichungen können in Disziplinen wie Illustration, Fotografie, Film/Audio, Multimedia Design, Corporate Design, Kommunikation im Raum und Editorial Design erfolgen.
Das Themenspektrum der Arbeiten reicht von den klassischen Anwendungsbereichen der Kommunikationswissenschaften wie dem Editorial Design (Gestaltung von Printwerken) über Corporate Design (Produktgestaltung/Werbemittelgestaltung) und Multimedia Design bis hin zu Projekten zum Thema Kommunikation im Raum. Auch Forschungsarbeiten im Bereich Design Studies & Research finden sich unter den Ausstellungsstücken wieder. Die von Robert Meyer gestaltete Ausstellung begeistert durch Kreativität, Extravaganz und Einfallsreichtum. Titel wie „Ich liebe dich wie Apfelmuß*“, der Name einer Ausstellungsreihe, die sich mit Outsider-Kunst (Kunst von psychisch erkrankten KünstlerInnen ) beschäftigt, oder „Spuren des Dagewesenseins“ wecken das Interesse der Besucher und zeigen die vielfältigen Realisierungsmöglichkeiten in der Designbranche. Die gesamte Präsentation macht „Lust auf Design“ und regt zur kreativen Auseinandersetzung mit den einzelnen Werken an. Ein kostenloser, aufwendig gestalteter Katalog begleitet die Besucher durch alle Themenbereiche der Ausstellung und rundet das „Designerlebnis“ ab.

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Bildquelle: Lutz Sternstein

Neben der Sonderausstellung bietet das Gutenberg Museum im Zentrum der Mainzer Altstadt ganzjährig zahlreiche Ausstellungsstücke und Veranstaltungen zur Buch-, Druck-, Schrift- und Pressegeschichte und ist einen Besuch für alle Interessierten, auch außerhalb der Sonderausstellung, sicher wert.
*veränderte Schreibweise: „Apfelmuß“-> „Apfelmus“

                                                                                                   Lena fb II

Schule des Sehens

Der neue „MUFUPA“ der JGU

Mainz. Die historische Spende in Höhe von 300.000 Euro, des Vereins Freunde der Universität Mainz, bildete den Grundstein für den Campus-Neubau, der am 27.11.2014 feierlich eingeweiht wurde.

Der multifunktionale Pavillon (MUFUPA) soll nun als „Schmuckkästchen“ der universitären Sammlungen dienen. Einige Schätze, die bis dato in verstaubten Keller- und Lagerräumen archiviert wurden, sollen nun hier ihre endgültige Destination finden. Die Schule des Sehens befindet sich im Außenbereich des Philosophicums und soll als Raum für Experimente, Tagungen sowie kulturelle Veranstaltungen dienen. Ferdinand Scherf, Geschäftsführer des Vereins sieht den Neubau als Bindeglied zwischen Hochschule und Stadt – „die Verbundenheit zwischen der Hochschule, der Stadt Mainz und dem Land zu pflegen und zu fördern, erhält damit eine greifbare und auf Dauer angelegte wirksame architektonische Gestalt.“ Der MUFUPA soll auch Kontakte zwischen Schülern und Studierenden ermöglichen und deren intellektuellen Austausch über die Grenzen der Universität hinaus fördern. Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch sagte dazu: „Wir machen Wissen von den Natur- bis zu den Geisteswissenschaften und quer durch die Disziplinen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in einer lebendigen und kreativen Weise zugänglich. Wissenschaftskommunikation in dieser institutionalisierten Form verschiedener Schulen ist ein Markenzeichen unserer Universität und bundesweit einmalig.“

Hintergrund der opulenten und bisher höchsten Spende des Vereins Freunde der Universität Mainz war das Jubiläum seiner 60-jährigen Existenz.

Quellen: http://www.allgemeine-zeitung.de
http://www.uni-mainz.de/presse/63228.php