Archiv der Kategorie: Winter

Wonder Waffel – Ein Paradies für Erwachsene?

Wonder Waffeln – wer Waffeln liebt, ist bei Wonder Waffel genau richtig aufgehoben.

Das Logo

Das Logo

Das Original aus Berlin hat sich als Franchiseunternehmen mittlerweile an vielen Standorten in Deutschland aufgestellt. Ich durfte am Wochenende mit meiner besten Freundin zusammen in Köln nun endlich selber testen, ob die Waffeln ihre Bekanntheit nur wegen ihres Aussehens erlangen haben oder auch geschmacklich punkten können.

Bunt, schrill und laut.

Bunt, schrill und laut.

Als wir im Laden ankamen war es bereits extrem voll und wir mussten an der Schlange anstehen. Der Laden ist sehr bunt und alternativ eingerichtet – eben typisch berlinerisch. Während wir an der Schlange anstanden, konnten wir uns die Karte anschauen. Dort findet man bereits zusammengestellte Waffeln, die „Favourites“, oder man kann sich eine selber zusammen-stellen. Der Preis einer Waffel fing ab 4,90 Euro an. In dieser konnte man zuerst eine Soße        ( Nutella, Bitterschokolade, …) wählen,       dann durfte man zwei bis drei Früchte (Banane, Erdbeeren + 60 Cent) aussuchen und zum Schluss noch ein bis zwei Toppings (Schokoraspeln, Kokosraspeln, Krokant, …) nehmen.       Wenn man aus der Kategorie Specials etwas auswählen wollte, sowie bei wenigen anderen Ausnahmen, musste man jeweils 60 Cent draufzahlen. Wer kein Freund von Waffeln ist, der könnte sich ansonsten auch einen Shake, Heiß- bzw. Kaltgetränk oder Eis bestellen.

Eine Besonderheit: Jede Waffel wird für den Kunden personalisiert.

Eine Besonderheit: Jede Waffel wird für den Kunden personalisiert.

Fazit: Insgesamt finde ich es ein cooles Konzept und die schrille Einrichtung hat ein gewisses Etwas. Mir fiel auf, dass vor allem junge Leute den Laden frequentieren. Das ganze Konzept muss man sagen ist sehr amerikanisiert. Wer auf Süßes steht, der wird auch Wonder Waffel lieben; die Auswahl ist wirklich wie ein Paradies für Erwachsene. Die Waffeln waren sehr lecker und frisch zubereitet. Der Preis ist nicht günstig, aber die Portion ist gut serviert und könnte daher eine süße Hauptspeise für manchen sein. Daher kann ich auch gut nachvollziehen warum diese Waffeln von so vielen „gehyped“ werden, sie sehen nicht nur toll aus, sondern schmecken auch noch sehr lecker! Bleibt zu hoffen, dass vielleicht bald einer in Mainz eröffnen wird… ;-)

Advertisements

Mir aus’m Lahn-Dill-Kreis – Tipps für einen Ausflug ins grüne Herz Deutschlands

Seit Oktober letzten Jahres darf ich die Studentenstadt Mainz mein Zuhause nennen. Fast jeder in meiner Heimat kennt Mainz und war schon mindestens einmal dort. Werde ich allerdings von meinen Kommilitonen in Mainz gefragt, wo genau ich herkommen, beginnt das geografische Rätselraten.
Das kleine Dorf Schönbach, in dem ich aufgewachsen bin, liegt im Lahn-Dill-Kreis in Hessen am Fuße des Westerwalds und an der Grenze zum Rothaarsteig, 100 Kilometer von Frankfurt entfernt.

Herborn und Umgebung von oben

Herborn und Umgebung von oben

Auch wenn meine Heimat so unbekannt ist und die meisten bei der Planung ihres nächsten Sommerurlaubs an Paris, London oder die Bretagne denken, möchte ich zeigen, warum es sich lohnt, den Lahn-Dill-Kreis mit auf die Liste der möglichen Urlaubsziele zu nehmen:

 
p1060042 Ein Paradies für Naturfreunde
Gerade im Sommer sind der Lahn-Dill-Kreis und die umliegenden Gebirge besonders schön zum Wandern oder Rad fahren. Auf zahlreichen Wegen durch den Wald kann man die Natur und die schönen Ausblicke genießen.
Wer lieber den Winter mag, kann in der kalten Jahreszeit kommen, um Snowboard, Ski oder Schlitten zu fahren. In der Hochsaison wird sogar der Ski-Lift gestartet.

Ein Paradies für Geschichtsliebhaber
Der Lahn-Dill-Kreis ist nicht nur bekannt für die gute Luft und die faszinierende Natur, sondern auch für die zahlreichen geschichtsträchtigen Burgen und Schlösser. Viele der Burgen lassen sich besichtigen und nehmen die Besucher mit auf eine Reise in die Zeit des Mittelalters. Besonders empfehlenswert sind die Burg Hohensolm, die Burg Greifenstein und der Wilhelmsturm in Dillenburg.
Ein besonderes Highlight sind die Mittelaltermärkte, die mehrmals im Jahr auf dem Burghof stattfinden.

Historische Altstadt Herborn

Historische Altstadt Herborn

Ein Paradies für Architekturfreunde
Eine besondere Perle im Lahn-Dill-Kreis ist die Stadt Herborn. Der alte Stadtkern mit all seinen Fachwerkhäusern ist fast vollständig erhalten geblieben. Hier lohnt es sich, an einer Stadtführung teilzunehmen, um all die interessanten Geschichten zu erfahren, die sich vor langer Zeit in den kleinen Gassen der Stadt abgespielt haben. Nicht zu Unrecht wird Herborn auch das kleine Rotenburg genannt. Im Anschluss laden die gemütlichen Cafés der Altstadt zum Verweilen ein.

Zwei besondere Tipps:

Wer in den Lahn-Dill-Kreis kommt, sollte unbedingt die Schauhöhle Herbstlabyrinth in Breitscheid-Erdbach besuchen. Sie gehört zu den größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands und wurde zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einer Führung erfährt man mehr über die Geschichte der Höhle und kann ihre atemberaubenden Ausmaße und Tropfsteine bewundern.

Die Stadt Wetzlar ist ein echter Geheimtipp. Nicht nur der Wetzlarer Dom ist eine Besichtigung wert. Auch die Altstadt lädt zu einem kleinen Stadtbummel ein. Ganz besonders empfehlenswert sind die verschiedenen Stadtführungen, die angeboten werden. So kann man sich in der Goethe-Stadt Wetzlar auf die Spuren Goethes begeben oder an einer antifaschistischen Stadtführung teilnehmen, die die Geschichte vieler Wetzlarer Juden aus dem Dritten Reich aufarbeitet.

Hinweise für echter Mainzer und andere Großstädter:

Erstens: Es empfiehlt sich, mit dem Auto anzureisen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man nicht weit. Die Busse zu den verschiedenen kleinen Dörfern verkehren einmal in der Stunde und auch nur von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends.

Zweitens: Wetterfeste Kleidung anziehen.

Drittens: Auf tierische Begegnungen einstellen. Gerade im Herbst und in der Dämmerung halten sich die Tiere des Waldes gerne auf Straßen auf.

Viertens: Den Duden zu Hause lassen. Denn mit korrektem Hochdeutsch wird man im Lahn-Dill-Kreis nicht weit kommen. Gerade die älteren Generationen sprechen Platt, und wer keinen Dialekt spricht, rollt das R wie ein Amerikaner aus Texas. So oder so könnte die Verständigung schwierig werden.

Fünftens: Auf das Abenteuer einlassen und sich auf herzliche Begegnungen und einen spannenden Urlaub gefasst machen.

Sowohl kulturell als auch geschichtlich hat der Lahn-Dill-Kreis einiges zu bieten. Wer sich auf einen Urlaub inmitten von Natur, alten Fachwerkhäusern und verrückten Hessen einlässt, kann sich, je nach Planung und Vorlieben, auf einen erholsamen Landluft-Urlaub oder einen actionreichen Outdoor-Urlaub mit vielen Besichtigungen freuen. Eine gute Abwechslung zum Mainzer Großstadtleben.

Dem Neujahr auf der Spur

Feuerwerk, Glücksbringer, Bleigießen: Schon morgen ist es wieder soweit – Die Welt läutet ein neues Jahr ein. Wie jedes Jahr gibt es rund um Silvester viele Bräuche und Traditionen, die oftmals zum Fest gehören, ohne dass wir wissen, woher sie kommen.

Silvester selbst als die Bezeichnung für den letzten Tag des Jahres geht auf den am 31. Dezember 314 n. Chr. verstorbenen Papst Silvester I. zurück. Ausgehend von der römisch-katholischen Kirche wird nun überall auf der Welt mit Silvester gleichzeitig der Todestag des verstorbenen Papstes gefeiert, welcher als Heiliger verehrt wird. Das obligatorische Feuerwerk hingegen geht auf erocket-461750_640inen vorchristlichen Glauben zurück. Mit dem lauten Knall sollten böse Geister, Dämonen und das damit einhergehende Pech vom neuen Jahr ferngehalten werden. Damals benutzte mal natürlich kein Feuerwerk, sondern zum Beispiel Peitschen oder Schellen. Heute wird mit den bunten Farben und Effekten außerdem die Freude über das nächste Jahr ausgedrückt.

Mit Freunden und Familien wird um Mitternacht dann angestoßen und „Prosit Neujahr“ gewünscht. Auch dieser Brauch ist nicht neu. Das Wort „Prosit“ bedeutet im Lateinischen „lass es gelingen“. Der „gute Rutsch“, welcher vor Silvester gewünscht wird, kommt hingegen aus dem jiddischen („Gut Rosch“) soll einen guten Anfang für das nächste Jahr wünschen. Bleigießen und Glücksbringer gehören bei vielen ebenfalls dazu: Beim Bleigießen geht es vor allem darum zu sehen, was das nächste Jahr für den Bleigießer bereithält. Der Brauch stammt allerdings schon aus dem antiken Rom, wo er als Methode für Orakel genutzt wurde. Glücksbringer hingegen haben, je nach Form, verschiedene Funktionen. So soll ein Glückspfennig beim Beschenkten für Reichtum sorgen, das Hufeisen soll das Haus vor Fremden schützen. Nach einem Aberglauben soll Linsensuppe für Geld im folgenden Jahr sorgen. Wäsche hingegen soll nicht über Silvester aufgehängt werden, da sie einem Aberglauben nach für Pech bei der Arbeit im kommenden Jahr führen soll. Vorchristliche Erklärungen sind darüber hinaus, dass der germanische Gott Wodan am Jahresende mit seinem Götterheer durch die Lande zieht und ungehindert vorankommen soll.

Insgesamt ist Silvester eingebettet in viele Traditionen und Bräuche, die, mal mehr, mal weniger häufig in der Gesellschaft vertreten sind. Sie machen das Fest zu etwas besonderem und persönlichem für den Einzelnen und sorgen mitunter für die ausgelassene Stimmung. In diesem Sinne „Prosit Neujahr“ und „Gut Rosch“!

Eine Geschichte über kleine Gesten, die viel bewirken

Die besinnliche Zeit des Jahres ist fast vorbei und 2017 steht so gut wie vor der Tür. Die letzten Geschenke werden ausgepackt und mehr oder weniger ehrlich, wird sich bei Familie und Freunden bedankt. Die Spielzeuge für viel Geld, werden nach einigen Wochen nicht mehr beachtet und das Bild, was die Tante stundenlang gemalt hat, landet auf dem Dachboden. Das besinnliche Fest Weihnachten verliert mehr und mehr an Glanz. Die Menschen meckern: Da lag doch allen Ernstes neben dem PC und der Spielkonsole nicht noch das neue Handy und die Designer Tasche unter dem Baum, die man sich doch unbedingt gewünscht hat.

Dabei ist Weihnachten nicht die Zeit der teuren Geschenke, sondern der Nächstenliebe. Und man vergisst schnell, dass man nicht unbedingt viel Geld braucht, um anderen Menschen zu helfen, und sie glücklich zu machen. Es sind die kleinen Gesten im Alltag, die Menschen zeigen, wie wichtig sie sind. Man kann auch ohne viel Aufwand viel bewirken.

In Frankfurt an der Hauptwache wurden die Plätzchen verteilt

In Frankfurt an der Hauptwache wurden die Plätzchen verteilt

Unsere Nachbarn kamen dieses Jahr auf die Idee, an Weihnachten etwas Gutes zu tun und bedürftigen Menschen eine Freude zu machen. Tonnenweise Bleche voll Plätzchen wurden gebacken und in kleine Tüten verpackt um damit nach Frankfurt zu fahren. Bevor die ersten Plätzchen an Obdachlose verteilt wurden, waren sie sich unsicher. Freuen sich die Menschen darüber, oder wünschen sie sich vielleicht lieber Geld?

Die anfängliche Unsicherheit war schnell verblasst. Die Menschen waren mehr als dankbar über die Plätzchen und freuten sich, an Weihnachten auch etwas Kleines zu bekommen. Viele lachten und scherzten, die Stimmung war jedes Mal aufs Neue ausgelassen. Eine Dame sagte sogar, sie hätte bereits zwei Geschenke erhalten in dieser Zeit und hätte sie beide ebenfalls verschenkt, an Menschen, die noch ärmer dran seien als sie.

img-20161226-wa0004Der letzte sprach sogar von einem Weihnachtswunder. Der Mann war Diabetiker, freute sich natürlich über die Geste, war aber enttäuscht, da er die Plätzchen nicht essen könne. Nach wenigen Minuten kamen meine Freundin und ihr Bruder wieder, mit einem heißen Gulasch in der Hand. Damit hatte der Mann nicht mehr gerechnet, er war sichtlich gerührt und dankte den beiden von ganzem Herzen.

Nach der gelungenen Aktion wurde sofort beschlossen, daraus eine Familien Tradition zu machen.

Es war schön dieses Lächeln bei den Menschen zu sehen und auch zu sehen, dass sie sich wirklich darüber freuen, dass man an sie denkt und ihnen etwas gibt.“

Und anstatt der Vorsätze, wie ein bisschen mehr Sport machen, viel fürs Studium lernen und ein wenig gesünder ernähren, die jedes Jahr aufs Neue auf der Liste landen, einfach mal eine neue Liste schreiben. Auf der dann steht:

  1. Menschen ein gutes Gefühl geben
  2. Dem Obdachlosen bei der kalten Jahreszeit einen Kaffee kaufen
  3. Die Dame von gegenüber grüßen

Einfach mal Danke sagen.

Der Weihnachtsmann ist dem Nikolaus sein Tod

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Bald ist es wieder so weit: Heiligabend steht vor der Tür und in weniger als einer Woche dürfen groß und klein die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auspacken. Warum werden aber die Geschenke ausgerechnet unter einen Baum gelegt und wieso bringt der Weihnachtsmann Rute und Spielzeug während auf dem Adventskranz genau vier Kerzen brennen?

Der große Weihnachtsstress beginnt vier Wochen vor Weihnachten mit dem Ersten Advent. Advent kommt vom lateinischen Wort adventus und bedeutet Ankunft. Die Menschen sollen sich aber nicht auf die Ankunft des Weihnachtmannes, sondern, nach christlicher Erzählung, auf die Ankunft des Herrn Jesus Christus vorbereiten.

p1060024Wieso dann ausgerechnet ein kleiner, lieber und dicker Mann im roten Mantel die Geschenke am Heiligen Abend bringt, ist eine längere Geschichte. Ursprünglich geht diese Tradition auf Nikolaus von Myra zurück, über den aber nur sehr wenig bekannt ist. Er lebte im 3. bis 4. Jahrhundert und beschenkte ursprünglich arme Menschen. Mit dem Weihnachtsmann, wie wir ihn heute kennen, hat er nur noch sehr wenig gemein. Dieser wurde erst berühmt, als sich Teile der New Yorker Oberschicht im 19. Jahrhundert auf die holländischen Traditionen ihrer Vorfahren besannen. Dort wurden im Dezember Feste für Sinterklaas gefeiert.
Ein paar Jahre später erschienen erste Gedichte über einen fröhlichen dicken Mann mit weißem Bart und rotem Mantel, der den Kindern Geschenke bringt. Als anschließend ein deutscher Einwanderer aus den USA Santa Claus zeichnete, wie er den Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg Geschenke verteilt, wurde der Mann mit weißem Bart berühmt. In den nächsten Jahrzehnten prägten viele weitere Zeichnungen dieses Einwanderers das Bild vom Weihnachtsmann als Freund der Kinder.
Spätestens seit 1931, als Haddon Sundblom den Weihnachtsmann zum ersten Mal für die Werbung von Coca-Cola malte, kennt jeder den lieben Mann, der die Geschenke bringt. Dabei war Coca-Cola nicht einmal der erste Konzern, der den Weihnachtsmann zu Werbezwecken nutze. Ursprünglich trinkt der alte Mann nämlich Bier der Brauerei White Rock.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön sind deine Blätter!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön sind deine Blätter!

Warum legt der Weihnachtsmann die Geschenke unter den Tannenbaum? Diese Tradition hat einen heidnischen Ursprung: Zur Wintersonnenwende wurden Zweige ins Haus geholt, die unter anderem das Leben symbolisieren sollten. Erst 1570 wurden in Bremer Zunfthäusern erstmals Bäume mit Nüssen und anderen Leckereien geschmückt. Und ungefähr 200 Jahre später standen die ersten Weihnachtsbäume mit Kerzen bei evangelischen Familien in der Stube. Konfessionsübergreifend konnte sich der Christbaum erst im 19. Jahrhundert als Symbol deutscher Tradition im Krieg gegen Napoleon durchsetzen.

 

 

 

Der Adventskranz mit vier Kerzen gehört für die meisten zur Weihnachtszeit einfach dazu

Der Adventskranz mit vier Kerzen gehört für die meisten zur Weihnachtszeit einfach dazu.

Der Adventskranz hat eine noch jüngere Geschichte: Er wurde 1839 von Johann Hinrich Wichern erfunden, der eine Art Adventskalender für die Kinder in seinem evangelischen Waisenheim in Hamburg bastelte. Um den Kleinen das Warten auf Weihnachten zu verkürzen, steckte er vier große Kerzen für die vier Adventssonntage und viele kleine Kerzen für die restlichen Adventstage auf ein Wagenrad. So konnten die Kinder die Tage vom Ersten Advent bis zum Heiligen Abend zählen. Der Adventskranz war geboren.

Weihnachtsempfehlungen: Die vier besten Bücher zur Winterzeit

Ach, die Weihnachtszeit. Die schönste Zeit – besonders für Bücherwürmer, die sich endlich in ihre Höhlen verkriechen und mit atemberaubenden Büchern die magischen Festtage verbringen können. Am prasselnden Feuer, mit einer Tasse heißer Schokolade, unter einer kuschelig-weichen Decke und mit einem Buch…Was kann es noch Entspannteres geben? Gehören Sie selbst zu der Gruppe der selbsternannten Bücherwürmer? Oder kennen Sie jemanden, der Ihnen nahesteht und den Winter gerne so verbringen würde? Dann sind Sie genau richtig hier, denn mit diesen Büchern machen Sie jedem Leser die größte Freude zu Weihnachten.

Für die besonders Romantischen ist „Die Liebenden von Leningrad“ von Paullina Simons genau das Richtige. Die junge Tatiana begegnet im Sommer 1941 auf den Straßen von LeningradDie Liebenden von Leningrad von Paullina Simons der Liebe ihres Lebens Alexander, einem sowjetischen Offizier. So eine leidenschaftliche Liebe wäre für jeden ein Segen– doch wie kann etwas so Wertvolles gefährliche Geheimnisse, Hungersnot, Krieg und den Tod überstehen? Ein historischer Roman, der zudem auch die Schrecken des zweiten Weltkrieges aufzeigt und ihre Auswirkung auf die damalige Sowjetunion. Mit fesselnder Prosa und Leidenschaft kommt der Leser von der ersten Seite an in einen Lesefluss und hört nicht auf zu lesen, bis zum Ende. Machen Sie sich bereit für eine emotionale Achterbahn und viele schlaflose Nächte, denn dieser Roman lässt einen sogar nach dem Ende nicht los!

„Ein menschlicher Körper beginnt fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen. Der Körper, einst die Hülle des Lebens, macht nun die letzte Metamorphose durch. Er beginnt sich selbst zu verdauen.“

Na, wurde Ihre Aufmerksamkeit erweckt? Gut, denn dieser Thriller ist nichts für schwache Nerve978-3-499-24197-0n. Mit diesen Worten beginnt „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett und handelt von David Hunter, dem besten forensischen Anthropologen Englands. Jedenfalls ist er das einmal gewesen, bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte. Um dem Tod zu entfliehen, zieht er sich zurück und lebt ein einfaches Leben in einem kleinen Dörfchen in Devonshire. Doch wenn die kleinen Kinder des Dorfes eine obszön zugerichtete Frauenleiche entdecken, wird David klar, dass er sich irgendwann seiner Vergangenheit und dem Tod stellen muss…Ein schamlos deskriptiver Thriller, der für einen Adrenalinstoß sorgt und zittrige Spannung garantiert.

Kennen Sie das, wenn Sie in ein Buch komplett blind hineingehen, es nicht mehr aus den Händen lassen können, in einer Nacht komplett fertiglesen und am Ende so sehr am Weinen sind, dass Sie schon aussehen wie ein roter rotziger Grinch? Dann empfiehlt es sich seh9783868826524r „Maude: Die wahre Geschichte einer außergewöhnlich starken Frau“ zu lesen. Geschrieben von Donna Foley Mabry, die sich der Geschichte von Nola Maude Clayborn widmet – dem wahren Leben ihrer eigenen Großmutter. Die Leser verfolgen ihr Leben von ihrer Geburt an, im Jahre 1892, bis hin zu ihrem Tod. Erzählt von der Ich-Perspektive bietet das Buch eine tiefe emotionale Bindung zu Maudes Charakter und eine unvergessliche Zeitreise. Sie werden in ein Leben voller glücklicher Momente und tiefster Schicksalsschläge katapultiert und leiden mit der Protagonistin auf jeder einzelnen Seite. Eine unglaubliche Geschichte, die die Leser mit den harten Realitäten des Lebens konfrontiert und sie Demut gegenüber dieser besonderen Frau, Mutter und Großmutter empfinden lässt.

Das letzte Buch und mein persönlicher Favorit des Jahres 2016 ist „It Ends With Us“ von Colleen Hoover (welches hoffentlich bald auch auf Deutsch verfügbar ist). Sie handelt von Lily Bloom, einer ambitionierten jungen Frau, die in Boston ein neues Leben beginnt und ihr eigenes Unternehmen gründen möchte. Als sie dann auch den talentierten Chirurg Ryle Kincaid trifft und es zwischen den beiden funkt, scheint das Leben zu schön um wahr zu sein. Je mehr ihre Liebe zueinander wächst, desto größer werden jedoch die Herausforderungen mit denen sie als Paar konfrontiert werden. Sollte die Liebe in harten Zeiten nicht standhafter sein, je stärker sie ist? Aber manchmal ist der eine, der dich am meisten liebt, auch derjenige, der dir am schlimmsten wehtut…Durch Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben behandelt Hoover furchtlos ein sehr empfindliches Thema und liefert eine herzzerreißende Geschichte, die einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Leser einnimmt.

Jetzt haben Sie alle vier Empfehlungen und sie bieten Ihnen hoffentlich weitere Geschenkideen an, falls Sie am Verzweifeln sind!

Links:

„Die Liebenden von Leningrad“ von Paullina Simons, 9,95 € auf Thalia:

http://www.thalia.de/shop/home/suche/?sq=die+liebenden+von+leningrad&sswg=ANY&timestamp=1481828068780

Cover mit freundlicher Genehmigung von der Verlagsgruppe Randomhouse Bertelsmann:

https://service.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Die-Liebenden-von-Leningrad-Roman/Paullina-Simons/pr161669.rhd?mid=5&showpdf=false&per=108828&pub=1#tabbox

Website abgerufen am 16.12.2016.

„Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett, 9,99 € auf Thalia:

http://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/die_chemie_des_todes/simon_beckett/EAN9783499241970/ID14267292.html?jumpId=37166097&suchId=dd0fc4ad-bdb1-4809-8a16-aa65f721bc79

Cover mit freundlicher Genehmigung vom Rowohlt Verlag:

http://www.rowohlt.de/taschenbuch/simon-beckett-die-chemie-des-todes.html

Website abgerufen am 16.12.2016.

„Maude: Die wahre Geschichte einer außergewöhnlich starken Frau“ von Donna Foley Mabry, 19,99 € auf Thalia:

http://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/maude/donna_mabry/EAN9783868826524/ID44440936.html?jumpId=37161995&suchId=18b2b5c1-4c52-49d9-a96e-b4b6aad127fb

Cover mit freundlcher Genehmigung von der Münchner Verlagsgruppe GmbH:

https://www.m-vg.de/mvg/shop/article/6449-maude/

Website abgerufen am 16.12.2016.

„It Ends With Us“ von Collen Hoover, 8,99 € auf Thalia:

http://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/it_ends_with_us/colleen_hoover/EAN9781501110368/ID44293343.html?jumpId=37167238&suchId=0520a25c-3810-41b0-bde0-074bcf58ada9

Blizzard „Jonas“ friert die Ostküste ein- Wintersturm richtet in den USA großen Schaden an

Einer der schwersten Schneestürme seit Jahren hat am Wochenende die USA erreicht. Blizzard „Jonas“ sorgte laut CNN für 25 Todesfälle. Außerdem gab es Stromausfälle, von denen zeitweise bis zu 240 000 Menschen betroffen waren. Es mussten etwa 6000 Flüge gestrichen werden. Zusätzlich kam es zu circa 300 Verkehrsunfällen.

Weiterlesen