Archiv der Kategorie: Universität

„Ich bin ein wenig enttäuscht“ vom Tag der offenen Tür

Bei guten Wetter öffnet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 30. Januar 2018 ihre Pforten für zukünftige Studenten. Es werden tausende Studenten aus Rheinlandpfalz und Hessen erwartet. Unter ihnen auch die 18-jährige Sabine aus Frankfurt, die nach einem FSJ in Großbritannien gerne Erziehungswissenschaften studieren möchte. Ich habe sie über den Campus begleitet und ein paar Fragen gestellt. Weiterlesen

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Leben im Frankfurter Museumsviertel

Das Frankfurter Museumsufer  ist bekannt hauptsächlich für das, was bereits im Namen anklingt: Die Vielzahl an Museen, die sich in diesem Stadtteil Frankfurts aneinanderreihen. Auf den ersten Blick scheint es eher ein kultureller, vielleicht sogar elitärer Treffpunkt der Generationen 30+ zu sein und wenig ansprechend für den Alltag eines Studenten. Das ist aber weit gefehlt, denn das Viertel hat tatsächlich weitaus mehr zu bieten als nur Museen. Weiterlesen

Stögers Debüt bei der Borussia.

Peter Bosz hat den BVB nach nur 5 Monaten verlassen, ihn ersetzt der ehmalige Trainer des 1. FC Köln Peter Stöger.

Michelle Stein, Mainz

Rückblick

Peter Stöger war von 2013 bis 2017 Trainer des 1. FC Kölns, er war ein Symphatisant und vor allem Identifikationsfigur für die rheinische Mannschaft. In der Saison 16/17 verschaffte er sich durch seinen Ehrgeiz mit 49 Punkten den 5. Tabellenplatz der Bundesliga sowie einen Europa League Platz. Die Sensation war geglückt und Peter Stöger wurde in den Himmel gelobt. Ein paar Monate später hätte das Bild nicht konträrer sein können. Köln steht aktuell mit 3 Punkten auf dem Abstiegsplatz und in der Europa League sind sie international ebenfalls gescheiertet. Sie wollten zu viel und haben sich wahrscheinlich mit der Doppelbelastung überschätzt. Schlussendlich wurde Peter Stöger am 3. Dezember freigestellt.

Der eine Peter geht, der andere Peter kommt.

Beim BVB lief es zwar nicht ganz so dramatisch ab, jedoch waren die Dortmunder Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc ebenfalls nicht zufrieden mit ihrer Situation auf Tabellenplatz 6 und ihrem Scheitern in der Champions League. Auch hier sah man nur eine Konsequenz: Trainerwechsel. Auf der Pressekonferenz am 10. Dezember erklärte Geschäftsführer Watzke und Manager Zorc die Freistellung von Trainer Peter Bosz.

Laut Eurosport erklärte Zorc: “Irgendwann ist was mit der Mannschaft passiert, was auch wir ehrlicherweise nicht ganz erklären können. Aber Peter kann Mannschaften zusammenführen.“

Die aktuelle Situation die Stöger in Köln hinterlassen hatte, konnte selbst Watzke nicht außen vor lassen. „Es geht nicht darum, dass Peter in Köln drei Punkte geholt hat. Es geht darum, wie er arbeitet. Peter hat vier Jahre lang eine großartige Arbeit geleistet. Wenn du mit dem 1. FC Köln Fünfter wirst, dann ist das so, als wenn du mit einem großen Klub Meister wirst. Wir haben mit niemand anderem gesprochen als Peter Stöger.“

Peter Stöger, der ebenfalls der Pressekonferenz beiwohnte, zeigte sich optimistisch und sah seine neue Aufgabe als Chance. “Es geht jetzt darum, mit den Jungs zu sprechen und zu erfahren, wo die Problemzonen liegen. Man wird nicht bis zum nächsten Spiel gleich meine Handschrift erkennen. Es werden spannende Tage mit wenig Zeit.“

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12.12.2017 in der Opel Arena: 1. FSV Mainz 05 gegen Borussia Dortmund

Am 12. Dezember dieser Woche bestritt Peter Stöger sein erstes offizielles Bundesliga Spiel an der Seitenlinie der Dortmunder. Es ging gegen den 1. FSV Mainz 05 um mehr als nur 3 Punkte. Es ging vor allem darum sich zu beweisen. Vor den Fans, der Mannschaft, der Führungsebene, aber auch vor allem vor der Presse und den Kölnern.

Stöger veränderte Boszs 4-3-3 Aufstellung nur mit einem kleinen Detail, er schob die Aufstellung nur wenige Meter weiter in die Defensive. Somit gewann die Borussia souverän das Spiel mit einem 0:2 gegen Mainz in der Opel Arena. Peter Stöger dürfte nach seinem ersten Sieg der Saison ein erleichterndes Gefühl gehabt haben. Nach dem Spiel zeigte er sich bodenständig und fair: „ein Teil dieses Sieges gehört Peter Bosz!“

Der Fachschaftsrat Publizistik

Die Sonne scheint recht schüchtern über die Dächer der Jugendherberge Don Bosco, als ich mich mit Stephan Thalmann (21), Mitglied des Fachschaftsrats für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, unterhalte. Bereits seit dem Wintersemester 2015/16 ist Stephan nach einer kurzen Probezeit zu einem festen Teil des Fachschaftsrats geworden und engagiert sich seither mit den anderen circa 30 Publizistikstudierenden ehrenamtlich.

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Stephan Thalmann kurz vor dem Beginn der Medienstudierendentagung

Doch was macht so eine Fachschaft überhaupt?

Die Fachschaft ist eine von den Studierenden selbstverwaltete Institution, die als Interessenvertretung agiert. Darüber hinaus, nehmen wir an studentischen Gremien teil, veranstalten Events und stehen in engem Kontakt mit dem Institut für Publizistik (IfP) und unseren Alumni.

Welche Events organisiert ihr denn für die Studierenden? Weiterlesen

Ab ins Ausland – mit ERASMUS in die Welt

Für viele Studenten ist es ein Traum, ein Semerster lang im Ausland zu studieren. Das von der EU geförderte Finanzierungsprogramm ERASMUS, macht dies möglich. Viele Studenten überlegen, nächstes Semester ihren Auslandsaufenthalt zu absolvieren,  doch wie läuft so etwas eigentlich ab?

Eine Studentin,die ein Semester lang in Frankreich war, ist Bianca. Die 25 jährige Jura Studentin aus Mainz war 2015 für sechs Monate im Ausland. Gegenüber dem Blog Onlinejournalismus, hat sie eifrig von Ihren Erfahrungen berichtet.

Wie würdest du kurz zusammengefasst deine Erfahrungen in Frankreich beschreiben?

Die Erfahrung in Frankreich war unbeschreiblich schön. Man wird vor so viele Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel ein Bankkonto im Ausland eröffnen, neue Freunde finden und sich ein Sozialleben aufbauen. Es ist fast so, als würde man in eine andere Welt geworfen werden. Als ich über Weihnachten nach Hause gefahren bin, hat sich das total fremd angefühlt, wie als würde man in zwei Welten leben. Das ist mir auch am Anfang echt schwer gefallen.

 

Was war für dich die größte Herausforderung in Frankreich?

Die größte Herausforderung war für mich die Sprache. Ich habe Nächte lang am Küchentisch gesessen und mit meiner Mitbewohnerin französisch geübt. Vor der Zeit in Frankreich hatte ich ein Sprachlevel von B1 und nach den sechs Monaten ein Sprachlevel von C1. Somit hatte sich mein französisch um eine ganze Stufe verbessert. Nach den ersten Monaten, konnte ich dann auch den Vorlesungen besser folgen sowie die Hausaufgeben einfacher erledigen. Das ist schön und motiviert einen sehr, wenn man bei sich selbst Fortschritte erkennt. Wenn es aber um Fachsprache geht, hatte ich auch nach dem Jahr noch einige Probleme, aber das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten. Man wird aber in dieser Zeit so erwachsen, da man vor so viele neue Herausforderungen gestellt wird, was aber im Nachhinein total positiv war.

Du warst ja am Anfang ganz alleine dort. Wie hast du dort Anschluss gefunden? Weiterlesen

Der schnellste Sport auf zwei Beinen

Der neue Hochleistungssport Lacrosse

(c) mainzmusketeers

Lacrosse ist die neu aufkommende Sportart in Deutschland. Sie wird seit langem in den USA betrieben und geliebt. Nun hat dieses Fieber Deutschland ergriffen.

Lacrosse beinhaltet Elemente aus vielen verschiedenen Sportarten, wie American Football, Basketball, Feld- und Eishockey und Fußball.

Es spielen zwei Mannschaften gegeneinander, die bei den Damen je aus 12 Spielern bestehen und bei den Herren aus 10. Gespielt wird mit einem speziellen Schläger, der „Stick“ genannt wird.

Das Ziel ist es mit sehr viel Laufarbeit und geschickten Passspiel mehr Tore zu erzielen, als der Gegner. Der Ball darf mit dem Stick geworfen, gefangen, vom Boden aufgenommen und beliebig weit getragen werden. Weiterlesen

Wenn Lernen krank macht

Januar – viele verbinden mit diesem Monat wahrscheinlich nicht mehr als den Start in ein neues Jahr und die kalte Jahreszeit. Doch für Studenten bedeutet der erste Monat im Jahr: Lernen, lernen, lernen. Denn im Februar beginnen für die meisten die Prüfungen. Und neben den hunderten Folien, die gelernt werden müssen, gibt es auch noch Präsentationen zu halten und Hausarbeiten zu schreiben. Wie gehen Studierende mit diesen Belastungen um und wie gestresst sind sie wirklich?

stresslevel-studierendeEine Studie aus dem letzten Jahr zeigt: Studenten in Deutschland sind im Vergleich zur gesamten Bevölkerung überdurchschnittlich gestresst. Mit 53,1 Prozent wiesen mehr als die Hälfte der Befragten Studierenden ein hohes Stresslevel auf. Damit sind sie sogar gestresster als Beschäftigte in der Arbeitswelt. Weiterlesen