Archiv der Kategorie: Studentenstadt Mainz

Hier finden Sie die Beiträge des Themenbereiches Studentenstadt Mainz.

Hygge – Die dänische Lebensweise in Mainz

Hygge. Das Trendwort schlechthin zur Zeit kommt aus dem dänischen und lässt sich ungefähr mit „Gemütlichkeit“ übersetzen. Man liest es inzwischen in Zeitschriften, Büchern, auf Blechschildern, oder eben über der Tür des kleinen Mainzer Cafés.  Weiterlesen

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Freizeit-Hotspot Loreley Freilichtbühne -Legenden auf dem Loreleyfelsen.

Ein Interview mit Ulrich Lautenschläger, Geschäftsführer der Loreley Venue Management GmbH, Betreibergesellschaft der Freilichtbühne.

Michelle Stein, Mainz

Die Geschichte der Loreley, gedichtet von Heinrich Heine ist weltweit bekannt. Der berühmte Felsen im Rheintal zieht jährlich viele Besucher in ihren Bann. Die Loreley hat allerdings nicht nur Geschichte und Tourismus zu bieten, denn auf der Freilichtbühne finden im Sommer Open-Air Konzerte und Festivals mit vielen namenhaften Akts statt.

Stein: Wie waren die Anfänge der Freilichtbühne?

Lautenschläger: Angefangen hat alles mit dem Rockpalast. Der Rockpalast war in den 80igern die erfolgreichste Musiksendung aller Zeiten. Damals hat der WDR eine Eurovision-Sendung auf der Loreley veranstaltet, für mich war das das aller Größte. Ich erinnere mich noch, als ich ungefähr dreizehn war und der Rockpalast angekündigt war, da ist mein 4 Jahre älterer Cousin zu mir gekommen, wir haben uns das immer zusammen angeguckt. Wir hatten damals einen Farbfernseher und eine Stereoanlage. Das Stereo-Signal bekam man über das Radio und das Bild bekam man über den Fernseher. Das kann man sich in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellen. Der Rockpalast auf der Loreley wurde damals live in zig Ländern übertragen. Er machte die Loreley international bekannt und das war der Anfang von allem.

Woran ich mich noch erinnere ist U2, die kennen Sie bestimmt auch. Die Band hatte ihren Durchbruch auf der Loreley. Die Loreley, kann man sagen, war in den 70er und 80er Jahren die trendsetzende Bühne weltweit. Dort sind die größtem Stars der damaligen Zeit aufgetreten. Was mich ganz besonders stolz macht. Mittlerweile haben wir sogar Besucher aus Taiwan, Skandinavien, den Niederlanden, und vielen anderen Ländern, die extra die Reise auf sich nehmen, um unsere Festivals und Konzerte zu besuchen. Die Musik der Loreley zieht Menschen aus der ganzen Welt an.

S: Aus meinem damaligen Kinderzimmer, das auf dem Berg gegenüber der Loreley lag, konnte ich im Sommer, wenn der Wind gut stand immer alle Konzerte mithören. Das war für mich immer ein großes Highlight. Was war Ihr persönliches Highlight?

L: Letztes Jahr fand das Night Of The Prog Festival statt. Dort durfte ich Rick Wakeman live hinter der Bühne miterleben. Er ist ein bekannter Keyboarder der Band YES. Als ich zwölf oder dreizehn Jahre alt war, war ich ein großer Fan von ihm. Rick Wakeman war für mich wie ein Gott, mein großes Idol. Letztes Jahr war es dann so weit, dass ich ihn hinter der Bühne treffen durfte. Wir sind total respektvoll miteinander umgegangen und ich habe ihn dann sogar nach einem Foto gefragt. Das war mir eine große Ehre.

Aber nicht zu vergessen sind auch Placido Domingo, Steve Hacket – der Gitarrist von Genesis,  The Kelly Family und PUR, die müssten Sie kennen.

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RockFels Festival Loreley 2017, Bildnachweis Frey Pressebild

S: Ja, allerdings. Mit der Kelly Family und PUR bin ich in den 90igern aufgewachsen. Was war für Sie bisher der beste Akt, der auf der Freilichtbühne aufgetreten ist?

L: Mir fällt jetzt kein spezieller Akt ein, aber ein Highlight in jedem Jahr ist das Loreley Tattoo Festival. Das geht in die Richtung Military Bands. Das ist immer ein Treffen, wie unter Freunden. Die Besucher kommen aus Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern. Da wird Frieden wirklich gelebt! Schwer zu beschreiben, das muss man einfach mal erlebt haben. Wir merken auch, dass wir immer mehr junge Leute begeistern können, einfach weil Gänsehaut-Momente entstehen.

S: Auf welchen Künstler freuen Sie sich dieses Jahr besonders?

L: Dieses Jahr ist wieder ein Konzert der Kelly Family. Da freuen wir uns drauf, weil es eigentlich zur Pflicht der Kelly Family gehört, auf die Loreley zu kommen. Denn deren erfolgreichsten Konzerte fanden auf der Loreley statt und das Musikvideo was damals hier gedreht wurde, war das erfolgreichste Musikvideo der Band.

S: Welche Festivals und Konzerte sind für dieses Jahr geplant?

L: Festivals:

  • Loreley Tattoo Festival: Military Music
  • The Crossroads Festival: Blues und Gitarren
  • RockFels Festival: Hardrock und Heavy Metal mit Eskimo Callboy
  • Night Of The Brock Festival: Progressive Rock

Open-Air-Konzerte:

  • A-ha
  • Kelly Family
  • Westernhagen MTV Unplugged Tour
  • Fury in the Slaughterhouse

Das Programm für 2018, mit allen Terminen sowie Tickets finden Sie hier: https://www.loreley-freilichtbuehne.de/programm-2018/

S: Zusammen mit dem Land Rheinland Pfalz und der Stadt St. Goarshausen wurde die Freilichtbühne 2017 ertüchtigt. Was ist neu?

L: Das Dach über der Bühne ist umgebaut und vergrößert. Außerdem haben wir ein neues Eingangsgebäude bekommen und im gesamten Gelände wurden die Wege optimiert und ganz wichtig: Barrierefreiheit geschaffen. 2019 wird unser Biergarten dann noch überarbeitet. Also es wird in den nächsten Monaten und Jahren noch einiges passieren.

S: Wie ist die Loreley mit Bus und Bahn für Schüler/Studenten zu erreichen?

L: Am besten ist es, die linksrheinische Strecke der Bahn nehmen, mit der Fähre rüberzusetzen und dann gibt es einen Busshuttle am Fähranleger von St. Goarshausen bis auf die Loreley und zurück. Dieser kostet 5,50 Euro für die Hin- und Rückfahrt.

Informationen zur An- und Abfahrt finden Sie hier: https://www.loreley-freilichtbuehne.de/info/anfahrt/

S: Möchten Sie abschließend noch etwas sagen?

L: Gerne. Wir würden uns freuen, wenn uns noch mehr junge Leute besuchen. Wir haben noch so viele neue Festivals geplant und möchten damit noch mehr Publikum auf die Loreley holen.

S: Vielen Dank Herr Lautenschläger, dass Sie sich Zeit für ein Interview genommen haben.

Alle weiteren Informationen zur Loreley Freilichtbühne finden Sie unter: https://www.loreley-freilichtbuehne.de

 

Trendviertel Mainz – Neustadt

Es gibt viele verschiedene Gründe warum man gerade als Student in die Mainzer Neustadt ziehen sollte.

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Gartenfeldplatz, Quelle: P.Meter, Wikimedia Commons

 

Im Laufe der Jahre hat sich das multikulturelle Mainzer Viertel nördlich der Kaiserstraße zu einem der angesagtesten Gegenden etabliert. Viele neue, hippe Cafés und Bars locken schon seit längerer Zeit vor allem Studenten an.

Um den berühmten Gartenfeldplatz herum findet man trendige Lokalitäten wie Annabaterie, Bagatelle, Schrebergarten, Bukafaski Buchhandlung & Café und natürlich das äußerst beliebte N’Eis (das Neustadt Eis). Letzteres ist ein 2013 gegründetes Start- Up, das mittlerweile zu „Deutschlands beliebtester Eisdiele“ gekürt wurde. Die täglich variierenden Eissorten werden immer frisch und frei von künstlichen Weiterlesen

Studieren in der Landeshauptstadt

MAINZ Viele junge Erwachsene zieht es zum Studieren in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt am Rhein. Fast fünfunddreißigtausend Studenten sind an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz immatrikuliert – und es werden jedes Jahr mehr.

Der Grund dafür wird, wirft man einen Blick auf die Möglichkeiten, die ein Studium in Mainz bietet, schnell deutlich.

Studentenwohnheime sind vorwiegend in Vororten und kleineren Stadtteilen wie etwa Hartenberg-Münchfeld oder Mainz-Hechtsheim zu finden, und versprechen eine ruhige, aber trotzdem zentrale Lage.

Die Innenstadt ist mit Bus- und Bahnverkehr jederzeit gut zu erreichen und hat für jeden etwas zu bieten.Während Shopping-Fans in den zahlreichen Filialen großer Modeketten wie H&M, ZARA und ESPRIT und dem lokalen Einzelhandel, im wahrsten Sinne des Wortes, auf ihre Kosten kommen, haben Feinschmecker die Wahl zwischen unzähligen Restaurantes.
Für Kulturbegeisterte stehen Museen und permanente sowie temporäre, thematisch wechselnde Kunstausstellungen und natürlich das berühmte Mainzer Staatstheater mit atemberaubenden Theater- und Tanzvorstellungen zur Verfügung.
Auch ein Spaziergang durch die rustikale Altstadt, in der Bars und Kneipen zu gemütlichen Abenden unter Studenten einladen, lohnt sich.
Wem das zu ruhig ist, der kann sich über die verschiedenen Clubs und Uni Partys, die regelmäßig von Studenten für Studenten organisiert werden, freuen.

Ein weiterer Vorteil ist die unmittelbare Nähe zu Großstädten wie Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt, die mit dem Semesterticket kostenlos zu erreichen sind, und sich somit hervorragend für einen Tagesausflug eignen.
Mit dem Semesterticket kann man allerdings nicht nur die Mainzer Umgebung bereisen; viele Geschäfte verrechnen beim Vorzeigen des Tickets an der Kasse auch Studentenrabatt und es werden oftmals besondere Studentenaktionen und Vergünstigungen angeboten.

Alles in allem ist in Mainz wohl für jeden etwas dabei und das Studentenleben geht definitiv weit über die Universitätsmauern der Johannes-Gutenberg Universität hinaus.

Ein großes Bisschen Wohnen in Hechtsheim

photo5409047994466150600Hechtsheim. Wie jeden Mittwoch und Freitag spürst du wieder den dröhnenden Bass der Wohnheimsbar unter deinen Füßen. Heute feiern sie den Beginn der Klausurenphase. Bis 2 Uhr nachts wird einem hier der Schlaf geraubt, wenn du deine Träume nicht dem Beat anpasst. Doch die einfachere Methode, sich nicht aufzuregen, ist immer noch, den Weg nach unten zu wagen und in der kleinen Bar mit den Mainzer Studierenden zu feiern. Weiterlesen

Leben im Frankfurter Museumsviertel

Das Frankfurter Museumsufer  ist bekannt hauptsächlich für das, was bereits im Namen anklingt: Die Vielzahl an Museen, die sich in diesem Stadtteil Frankfurts aneinanderreihen. Auf den ersten Blick scheint es eher ein kultureller, vielleicht sogar elitärer Treffpunkt der Generationen 30+ zu sein und wenig ansprechend für den Alltag eines Studenten. Das ist aber weit gefehlt, denn das Viertel hat tatsächlich weitaus mehr zu bieten als nur Museen. Weiterlesen

Leben in Hartenberg-Münchfeld

Wer zum Studieren nach Mainz ziehen möchte, sollte sich den Stadtteil Hartenberg-Münchfeld, kurz Hamü genannt, genauer anschauen. Er grenzt hauptsächlich an Neu- und Oberstadt und Gonsenheim. Aufgrund seiner Nähe zur Universität, aber auch zur Innenstadt, gewinnt er für Studenten in den letzten Jahren immer mehr an Attraktivität.

Die Grenzen des Stadtteils Hartenberg-Münchfeld

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