Archiv der Kategorie: Campus

Hier finden Sie die Beiträge des Themenbereiches Campus.

„Ich bin ein wenig enttäuscht“ vom Tag der offenen Tür

Bei guten Wetter öffnet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 30. Januar 2018 ihre Pforten für zukünftige Studenten. Es werden tausende Studenten aus Rheinlandpfalz und Hessen erwartet. Unter ihnen auch die 18-jährige Sabine aus Frankfurt, die nach einem FSJ in Großbritannien gerne Erziehungswissenschaften studieren möchte. Ich habe sie über den Campus begleitet und ein paar Fragen gestellt. Weiterlesen

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Studieren in der Landeshauptstadt

MAINZ Viele junge Erwachsene zieht es zum Studieren in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt am Rhein. Fast fünfunddreißigtausend Studenten sind an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz immatrikuliert – und es werden jedes Jahr mehr.

Der Grund dafür wird, wirft man einen Blick auf die Möglichkeiten, die ein Studium in Mainz bietet, schnell deutlich.

Studentenwohnheime sind vorwiegend in Vororten und kleineren Stadtteilen wie etwa Hartenberg-Münchfeld oder Mainz-Hechtsheim zu finden, und versprechen eine ruhige, aber trotzdem zentrale Lage.

Die Innenstadt ist mit Bus- und Bahnverkehr jederzeit gut zu erreichen und hat für jeden etwas zu bieten.Während Shopping-Fans in den zahlreichen Filialen großer Modeketten wie H&M, ZARA und ESPRIT und dem lokalen Einzelhandel, im wahrsten Sinne des Wortes, auf ihre Kosten kommen, haben Feinschmecker die Wahl zwischen unzähligen Restaurantes.
Für Kulturbegeisterte stehen Museen und permanente sowie temporäre, thematisch wechselnde Kunstausstellungen und natürlich das berühmte Mainzer Staatstheater mit atemberaubenden Theater- und Tanzvorstellungen zur Verfügung.
Auch ein Spaziergang durch die rustikale Altstadt, in der Bars und Kneipen zu gemütlichen Abenden unter Studenten einladen, lohnt sich.
Wem das zu ruhig ist, der kann sich über die verschiedenen Clubs und Uni Partys, die regelmäßig von Studenten für Studenten organisiert werden, freuen.

Ein weiterer Vorteil ist die unmittelbare Nähe zu Großstädten wie Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt, die mit dem Semesterticket kostenlos zu erreichen sind, und sich somit hervorragend für einen Tagesausflug eignen.
Mit dem Semesterticket kann man allerdings nicht nur die Mainzer Umgebung bereisen; viele Geschäfte verrechnen beim Vorzeigen des Tickets an der Kasse auch Studentenrabatt und es werden oftmals besondere Studentenaktionen und Vergünstigungen angeboten.

Alles in allem ist in Mainz wohl für jeden etwas dabei und das Studentenleben geht definitiv weit über die Universitätsmauern der Johannes-Gutenberg Universität hinaus.

Ein großes Bisschen Wohnen in Hechtsheim

photo5409047994466150600Hechtsheim. Wie jeden Mittwoch und Freitag spürst du wieder den dröhnenden Bass der Wohnheimsbar unter deinen Füßen. Heute feiern sie den Beginn der Klausurenphase. Bis 2 Uhr nachts wird einem hier der Schlaf geraubt, wenn du deine Träume nicht dem Beat anpasst. Doch die einfachere Methode, sich nicht aufzuregen, ist immer noch, den Weg nach unten zu wagen und in der kleinen Bar mit den Mainzer Studierenden zu feiern. Weiterlesen

Universität im Rathaus

„Es ist wichtig, mit der Welt da draußen in Kontakt zu bleiben.“

Seit 37 Jahren öffnet der Mainzer Ratssaal im Wintersemester seine Pforten für die Veranstaltung „Universität im Rathaus“. In diesem Jahr wird die sechs-teilige Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Mensch und Medien“ vom Institut für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität ausgerichtet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Brücke vom Campus in die Stadt zu schlagen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Medienforschung berichten aus ihren Forschungsprojekten und geben einen Einblick in das Wechselspiel von Mensch, Medien und Gesellschaft.
Ein Interview mit Programmkoordinator Leonard Reinecke vom Institut für Publizistik über Ziele, sowie Chancen der Veranstaltung für Forschung und Bürger.

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Wo die Kinder auf dem Campus sind

Unscheinbar sind sie auf dem gesamten Campus in Mainz verteilt: Kindergärten und Krippen. Nur die wenigsten der über 30.000 Studentinnen und Studenten der Universität Mainz wissen von ihnen oder haben sie gar bemerkt. Dabei könnte es doch ganz interessant sein, wo genau sich die circa 400 kleinen Knirpse auf und am Campus herumtreiben. Weiterlesen

Der Fachschaftsrat Publizistik

Die Sonne scheint recht schüchtern über die Dächer der Jugendherberge Don Bosco, als ich mich mit Stephan Thalmann (21), Mitglied des Fachschaftsrats für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, unterhalte. Bereits seit dem Wintersemester 2015/16 ist Stephan nach einer kurzen Probezeit zu einem festen Teil des Fachschaftsrats geworden und engagiert sich seither mit den anderen circa 30 Publizistikstudierenden ehrenamtlich.

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Stephan Thalmann kurz vor dem Beginn der Medienstudierendentagung

Doch was macht so eine Fachschaft überhaupt?

Die Fachschaft ist eine von den Studierenden selbstverwaltete Institution, die als Interessenvertretung agiert. Darüber hinaus, nehmen wir an studentischen Gremien teil, veranstalten Events und stehen in engem Kontakt mit dem Institut für Publizistik (IfP) und unseren Alumni.

Welche Events organisiert ihr denn für die Studierenden? Weiterlesen

Ab ins Ausland – mit ERASMUS in die Welt

Für viele Studenten ist es ein Traum, ein Semerster lang im Ausland zu studieren. Das von der EU geförderte Finanzierungsprogramm ERASMUS, macht dies möglich. Viele Studenten überlegen, nächstes Semester ihren Auslandsaufenthalt zu absolvieren,  doch wie läuft so etwas eigentlich ab?

Eine Studentin,die ein Semester lang in Frankreich war, ist Bianca. Die 25 jährige Jura Studentin aus Mainz war 2015 für sechs Monate im Ausland. Gegenüber dem Blog Onlinejournalismus, hat sie eifrig von Ihren Erfahrungen berichtet.

Wie würdest du kurz zusammengefasst deine Erfahrungen in Frankreich beschreiben?

Die Erfahrung in Frankreich war unbeschreiblich schön. Man wird vor so viele Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel ein Bankkonto im Ausland eröffnen, neue Freunde finden und sich ein Sozialleben aufbauen. Es ist fast so, als würde man in eine andere Welt geworfen werden. Als ich über Weihnachten nach Hause gefahren bin, hat sich das total fremd angefühlt, wie als würde man in zwei Welten leben. Das ist mir auch am Anfang echt schwer gefallen.

 

Was war für dich die größte Herausforderung in Frankreich?

Die größte Herausforderung war für mich die Sprache. Ich habe Nächte lang am Küchentisch gesessen und mit meiner Mitbewohnerin französisch geübt. Vor der Zeit in Frankreich hatte ich ein Sprachlevel von B1 und nach den sechs Monaten ein Sprachlevel von C1. Somit hatte sich mein französisch um eine ganze Stufe verbessert. Nach den ersten Monaten, konnte ich dann auch den Vorlesungen besser folgen sowie die Hausaufgeben einfacher erledigen. Das ist schön und motiviert einen sehr, wenn man bei sich selbst Fortschritte erkennt. Wenn es aber um Fachsprache geht, hatte ich auch nach dem Jahr noch einige Probleme, aber das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten. Man wird aber in dieser Zeit so erwachsen, da man vor so viele neue Herausforderungen gestellt wird, was aber im Nachhinein total positiv war.

Du warst ja am Anfang ganz alleine dort. Wie hast du dort Anschluss gefunden? Weiterlesen