Archiv der Kategorie: Studium

Ein Interview mit einer Fitnessökonomie Studentin über Mrs. Sporty

Eva-Maria ist 21 Jahre alt und Trainerin im Fitnessstudio Mrs. Sporty in Mainz. Sie studiert dual Fitnessökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Um mehr über sie und ihren Ausbildungsweg zu erfahren, durfte ich sie treffen und ihr ein paar Fragen stellen.

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Katrin: Eva, du bist sichtlich motiviert bei der Arbeit. Hast du schon immer gewusst, dass du später mal als Fitnessökonomin arbeiten möchtest?

Eva-Maria: Nein, es ist so schwer, eine Tätigkeit zu finden, die einem liegt und hinter der man wirklich stehen kann. Nach dem Abitur habe ich einige Praktika gemacht, die mir absolut keinen Spaß gemacht haben. Dann hatte ich einen Aushilfsjob in einem Modegeschäft und habe meine Begeisterung für das Beraten entdeckt. Und weil ich schon immer sehr sportlich war und auch viele Jahre lang Handball gespielt hab, entschloss ich mich, Fitnessökonomie zu studieren. Ich wollte die Sportwissenschaft mit der Betriebswirtschafslehre verbinden. Weiterlesen

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Universität im Rathaus

„You don’t decide what gets in“ – Wie Algorithmen unsere Informationsaufnahme steuern.

MAINZ – Am Dienstagabend öffnete sich das Tor des Rathauses für die 3. von insgesamt 6 Veranstaltungen im Rahmen der 37. „Universität im Rathaus“. In der diesjährigen Themenreihe „Mensch und Medien“ geht es um das komplexe Wechselspiel von Mensch, Medien und Gesellschaft. Der Vortrag am 28. November von Prof. Dr. Birgit Stark behandelt das Thema „Gefangen in der Filterblase?“. Was ist die Filterblase? Warum ist die Filterblase im Kontext unseres Informationsverhaltens relevant? Wie funktionieren „Algorithmen“? Ist die Sorge um die Filterblase gerechtfertigt? Was macht die Politik und was können Nutzer tun?

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Aiesec: Global Volunteer-Programm

Am Mittwoch, den 29. November, hat die gößte internationale Studentenorganisation Aiesec ihr Programm Global Volunteer an der JGU vorgestellt.

Aiesec (Association Internationale des étudiants sociaux et économiques) wurde 1948, kurz nach dem zweiten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Ländern aufzubauen und einen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten. Heute hat die Organisation über 90.000  Mitglieder und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.

Zwei der Mitglieder des für Studierende aus Mainz und Wiesbaden zuständigen Teams erklären das Programm Global Volunteer. Weiterlesen

Universität im Rathaus

„Es ist wichtig, mit der Welt da draußen in Kontakt zu bleiben.“

Seit 37 Jahren öffnet der Mainzer Ratssaal im Wintersemester seine Pforten für die Veranstaltung „Universität im Rathaus“. In diesem Jahr wird die 6-teilige Veranstaltungsreihe unter dem Thema „Mensch und Medien“ vom Institut für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität ausgerichtet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Brücke vom Campus in die Stadt zu schlagen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Medienforschung berichten aus ihren aktuellen Forschungsprojekten und geben einen Einblick in das komplexe Wechselspiel von Mensch, Medien und Gesellschaft.
Wir haben mit dem Programmkoordinator Herrn Reinecke vom Institut für Publizistik über Chancen für Forschung, Bürger und die Agenda der diesjährigen Vortragsreihe gesprochen. Weiterlesen

Der Fachschaftsrat Publizistik

Die Sonne scheint recht schüchtern über die Dächer der Jugendherberge Don Bosco, als ich mich mit Stephan Thalmann (21), Mitglied des Fachschaftsrats für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, unterhalte. Bereits seit dem Wintersemester 2015/16 ist Stephan nach einer kurzen Probezeit zu einem festen Teil des Fachschaftsrats geworden und engagiert sich seither mit den anderen circa 30 Publizistikstudierenden ehrenamtlich.

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Stephan Thalmann kurz vor dem Beginn der Medienstudierendentagung

Doch was macht so eine Fachschaft überhaupt?

Die Fachschaft ist eine von den Studierenden selbstverwaltete Institution, die als Interessenvertretung agiert. Darüber hinaus, nehmen wir an studentischen Gremien teil, veranstalten Events und stehen in engem Kontakt mit dem Institut für Publizistik (IfP) und unseren Alumni.

Welche Events organisiert ihr denn für die Studierenden? Weiterlesen

Ins Ausland mit Erasmus-ein Überblick

MAINZ.  Auch dieses Semester bietet die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz wieder zahlreiche Möglichkeiten an einen Aufenthalt im Ausland zu verbringen. Dabei können Studenten zwischen verschiedensten Orten und Universitäten wählen.

Doch wie plant man so ein Vorhaben genau? Wir haben uns am Institut für Publizistik schlau gemacht und die Informationsveranstaltung am 06.11.2017 besucht.

Frühe Planung ist alles- das wurde uns nach wenigen Minuten des Zuhören klar. So endet die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2018/2019, sowie das Sommersemester 2019 am 12.12.2017. Aus gegebenem Anlass ist es daher sinnvoll sich rechtzeitig zu informieren.

Die JGU kooperiert hierbei mit dem EU-Programm ERASMUS, welches Studenten in zahlreicher Hinsicht im Ausland unterstützt. Studiengebühren entfallen, im Ausland selbst wird man bei der Koordination an der Partneruniversität unterstützt und man erhält finanzielle Unterstützung. Diese beläuft sich auf bis zu 180 Euro monatlich. Derzeit gibt es für Publizistik Studierende 61 Plätze zu belegen. Zur Auswahl stehen folgende Länder: Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Lettland, Niederlande, Schweden, Österreich, Polen, die Tschechische Republik und Ungarn. Frei wählen kann man jedoch nicht, denn für jedes Land sind entsprechende Sprachkenntnisse nachzuweisen. Vorausgesetzt ist ein Sprachniveau von B1. Dies ist wichtig, da die Kurse meist in der landeseigenen Sprache gehalten werden. Allerdings gibt es auch Universitäten deren Unterrichtssprache Englisch ist, obwohl die gesprochene Sprache des Landes eine andere ist.

Die Bewerbung selbst erfolgt über ein online auszufüllendes Bewerbungsformular. Hierbei müssen die aktuellen Noten des Studienfaches angegeben werden, sowie der oben genannte Sprachnachweis. Wichtig ist auch ein Motivationsschreiben, welches den eigenen Antrieb für ein Auslandssemester darlegt. Im Auswahlprozess wird jedoch nach Durchschnittsnote entschieden. Das Motivationsschreiben gilt dann als Auswahlkriterium, falls zwei Studenten mit der selben Note sich auf einen Platz beworben haben.

Wenn die Bewerbung erfolgreich war beginnt die Planung mit dem Studienbüro der JGU. Es werden entsprechende Kurse an der ausländischen Universität gewählt. Anschließend wird auch die Anrechnung der Studienleistungen festgelegt. Die Kommunikation mit dem Studienbüro ist sehr wichtig, da es eventuell auch zu Kursüberschneidungen kommen kann. Ist man rechtzeitig mit der Planung stellt dies aber kein Problem dar. Hausarbeiten können beispielsweise an der JGU in Absprache mit dem Dozenten vorher abgegeben werden.

Wer sich also für einen Aufenthalt an einer Partneruniversität interessiert sollte schnell handeln. Für nähere Informationen lassen sich auch Beratungstermine vereinbaren. Einzelfälle können hierbei besprochen werden und noch offene Fragen können umfangend geklärt werden. Auch auf der Webseite des Instituts für Publizistik kann man sich umfassend informieren.

 

 

Ab ins Ausland – mit ERASMUS in die Welt

Für viele Studenten ist es ein Traum, ein Semerster lang im Ausland zu studieren. Das von der EU geförderte Finanzierungsprogramm ERASMUS, macht dies möglich. Viele Studenten überlegen, nächstes Semester ihren Auslandsaufenthalt zu absolvieren,  doch wie läuft so etwas eigentlich ab?

Eine Studentin,die ein Semester lang in Frankreich war, ist Bianca. Die 25 jährige Jura Studentin aus Mainz war 2015 für sechs Monate im Ausland. Gegenüber dem Blog Onlinejournalismus, hat sie eifrig von Ihren Erfahrungen berichtet.

Wie würdest du kurz zusammengefasst deine Erfahrungen in Frankreich beschreiben?

Die Erfahrung in Frankreich war unbeschreiblich schön. Man wird vor so viele Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel ein Bankkonto im Ausland eröffnen, neue Freunde finden und sich ein Sozialleben aufbauen. Es ist fast so, als würde man in eine andere Welt geworfen werden. Als ich über Weihnachten nach Hause gefahren bin, hat sich das total fremd angefühlt, wie als würde man in zwei Welten leben. Das ist mir auch am Anfang echt schwer gefallen.

 

Was war für dich die größte Herausforderung in Frankreich?

Die größte Herausforderung war für mich die Sprache. Ich habe Nächte lang am Küchentisch gesessen und mit meiner Mitbewohnerin französisch geübt. Vor der Zeit in Frankreich hatte ich ein Sprachlevel von B1 und nach den sechs Monaten ein Sprachlevel von C1. Somit hatte sich mein französisch um eine ganze Stufe verbessert. Nach den ersten Monaten, konnte ich dann auch den Vorlesungen besser folgen sowie die Hausaufgeben einfacher erledigen. Das ist schön und motiviert einen sehr, wenn man bei sich selbst Fortschritte erkennt. Wenn es aber um Fachsprache geht, hatte ich auch nach dem Jahr noch einige Probleme, aber das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten. Man wird aber in dieser Zeit so erwachsen, da man vor so viele neue Herausforderungen gestellt wird, was aber im Nachhinein total positiv war.

Du warst ja am Anfang ganz alleine dort. Wie hast du dort Anschluss gefunden? Weiterlesen