Archiv der Kategorie: Studentenleben

Marburg b(u)y Night

Photocredits: Georg Kronenberg

„Lichterglanz und Einkaufsvergnügen“ 

Wann? 01.12.2017 

Uhrzeit? 18:00- 24:00 Uhr 

Wo? Marburg- Stadt 

Am Freitagabend erstrahlt die Stadt Marburg in bunten Lichtern und bietet Besuchern einen verkaufsoffenen Abend der besonderen Art. Mehr als 20 öffentliche Gebäude und Plätze werden durch Illuminationen in Szene gesetzt und zahlreiche Geschäfte öffnen ihre Türen. Weiterlesen

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Der Fachschaftsrat Publizistik

Die Sonne scheint recht schüchtern über die Dächer der Jugendherberge Don Bosco, als ich mich mit Stephan Thalmann (21), Mitglied des Fachschaftsrats für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, unterhalte. Bereits seit dem Wintersemester 2015/16 ist Stephan nach einer kurzen Probezeit zu einem festen Teil des Fachschaftsrats geworden und engagiert sich seither mit den anderen circa 30 Publizistikstudierenden ehrenamtlich.

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Stephan Thalmann kurz vor dem Beginn der Medienstudierendentagung

Doch was macht so eine Fachschaft überhaupt?

Die Fachschaft ist eine von den Studierenden selbstverwaltete Institution, die als Interessenvertretung agiert. Darüber hinaus, nehmen wir an studentischen Gremien teil, veranstalten Events und stehen in engem Kontakt mit dem Institut für Publizistik (IfP) und unseren Alumni.

Welche Events organisiert ihr denn für die Studierenden? Weiterlesen

»Gänsehaut auf den Gehirnzellen«

… oder warum jeder einmal einen Science-Slam besuchen sollte.

Es ist bereits dunkel, als wir am Donnerstag Abend kurz nach 19:00 Uhr an der Halle 45 in Mainz Mombach ankommen. Vor den Eingängen haben sich lange Schlangen gebildet, doch wir müssen nicht lange im Kalten warten. Als wir hereinkommen, werden wir von einer warmen Atmosphäre begrüßt – alle sind freundlich und vorfreudig. Die riesige Halle füllt sich schnell, denn die Veranstaltung ist bereits im Vorhinein ausverkauft. Über 1300 Gäste finden an diesem Abend  Platz vor der Bühne – ein, für diese Art von Veranstaltung, sehr großes Publikum.

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Und dann geht es auch schon los, der Moderator Weiterlesen

Mainz Cityguide: Kleiner Stadtführer für Erstis

Dom Sankt Martin

Jedes Semester ziehen zahlreiche neue Studierende in die Landeshauptstadt am Rhein. Doch was hat Mainz eigentlich zu bieten? Was gibt es für Kultur- und Freizeitangebote? Was sind die besten Bars und Clubs? Und was muss man in Mainz unbedingt gesehen haben?
Der Mainz Cityguide verschafft einen kleinen Überblick: Weiterlesen

Ab ins Ausland – mit ERASMUS in die Welt

Für viele Studenten ist es ein Traum, ein Semerster lang im Ausland zu studieren. Das von der EU geförderte Finanzierungsprogramm ERASMUS, macht dies möglich. Viele Studenten überlegen, nächstes Semester ihren Auslandsaufenthalt zu absolvieren,  doch wie läuft so etwas eigentlich ab?

Eine Studentin,die ein Semester lang in Frankreich war, ist Bianca. Die 25 jährige Jura Studentin aus Mainz war 2015 für sechs Monate im Ausland. Gegenüber dem Blog Onlinejournalismus, hat sie eifrig von Ihren Erfahrungen berichtet.

Wie würdest du kurz zusammengefasst deine Erfahrungen in Frankreich beschreiben?

Die Erfahrung in Frankreich war unbeschreiblich schön. Man wird vor so viele Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel ein Bankkonto im Ausland eröffnen, neue Freunde finden und sich ein Sozialleben aufbauen. Es ist fast so, als würde man in eine andere Welt geworfen werden. Als ich über Weihnachten nach Hause gefahren bin, hat sich das total fremd angefühlt, wie als würde man in zwei Welten leben. Das ist mir auch am Anfang echt schwer gefallen.

 

Was war für dich die größte Herausforderung in Frankreich?

Die größte Herausforderung war für mich die Sprache. Ich habe Nächte lang am Küchentisch gesessen und mit meiner Mitbewohnerin französisch geübt. Vor der Zeit in Frankreich hatte ich ein Sprachlevel von B1 und nach den sechs Monaten ein Sprachlevel von C1. Somit hatte sich mein französisch um eine ganze Stufe verbessert. Nach den ersten Monaten, konnte ich dann auch den Vorlesungen besser folgen sowie die Hausaufgeben einfacher erledigen. Das ist schön und motiviert einen sehr, wenn man bei sich selbst Fortschritte erkennt. Wenn es aber um Fachsprache geht, hatte ich auch nach dem Jahr noch einige Probleme, aber das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten. Man wird aber in dieser Zeit so erwachsen, da man vor so viele neue Herausforderungen gestellt wird, was aber im Nachhinein total positiv war.

Du warst ja am Anfang ganz alleine dort. Wie hast du dort Anschluss gefunden? Weiterlesen

Wissenschaft 2.0 – am Puls der Zeit

Poetry-Slam war gestern. Nachdem Julia Engelmanns „Eines Tages Baby“ nun auch auf Großmutters Geschenktisch zum 80. Geburtstags gelandet ist – mit den Worten „Liebe Omi, das ist Poesie von heute, ich hoffe es gefällt dir. Alles Gute!“ kann man sich sicher sein, dass den allermeisten die literarische Form des Wettkampfes ein Begriff ist. Auch Namen wie Leonie Warnke oder Jule Weber sind schon fast jedem über die Facebook-Pinnwand gerauscht und haben sich in der Mitte der jungen Gesellschaft verankert.

Spätestens ab da war den Hipstern, Alternativen, Freigeistern und Millenium-Nerds klar – was neues muss her. Eine neue Form des Zusammenkommens und anspruchsvollen Texte Lauschens wurde zum aufstrebenden Kultur-Event: der Science Slam (die Wissensschlacht). Junge Nachwuchswisschenschaftler aus logo_science_slamganz Deutschland wagen den Sprung vom Labor auf die Bühne und präsentieren dabei 10 Minuten lang ein wissenschaftliches Thema. Jegliche Hilfsmittel sind erlaubt – einziges Ziel ist es, Köpfe und Herzen des Publikums zu erreichen und zu begeistern. Am Schluss sind es die Zuschauer, die entscheiden, wer wissenschaftliche Fakten am kreativsten präsentiert hat und gewinnt.  Weiterlesen

Studentenleben im Wandel: Studieren in Mainz – damals und heute

Mainz 1984. Vor ungefähr 33 Jahren begann Dr. Karin Berner in Mainz Medizin zu studieren. Lernen, Erwachsenwerden, Freundschaften für’ s Leben knüpfen, Prüfungsstress, die erste eigene Wohnung … im Grunde dasselbe wie heute. Doch die Zeit hat wie immer ihre Finger im Spiel. Wie sehr verändert sich das Studentenleben von einer Generation zur nächsten?

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Unverändert – das Eingangstor der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Nach dem 1. Semester als Pendler, bewohnt die junge Studentin zunächst für ein Semester ein sehr spartanisches Zimmer unterm Dach im Forum der Universität, bevor sie in die ESG, die auch heute noch Studenten ein zu Hause bietet, umzieht. „Die Zeit in der ESG war sehr schön. Wir haben uns zu zehnt eine große Küche und zwei Duschen geteilt, man hat sich dort schnell zuhause gefühlt. Außerdem waren wir eine bunte Mischung an Nationalitäten, was eine schöne, interessante Erfahrung war.“ Insgesamt gab es damals weniger Wohnheimplätze als heute, viele kamen privat in einer Wohnung in der Stadt unter.

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Die „neue“ Mensa der Mainzer Universität

Und das Essen? Die Zentralmensa, wie wir sie heute kennen, gibt es noch nicht ewig. Zu Beginn der Studienzeit von Frau Berner aß man als Student vorne im Gebäude der alten Mensa. „Die alte Mensa ist nicht zu vergleichen mit der heutigen. Ich habe auch meistens mit meinen Mitbewohnern daheim gekocht, weil es in der Mensa oft viel zu voll war und es teilweise noch nicht mal Teller gab, sondern bloß Tabletts mit Kuhlen, in die dann das Essen gefüllt wurde.“

Heute findet man in diesem Gebäude Weiterlesen