Archiv der Kategorie: Interview

Ein Interview mit einer Fitnessökonomie Studentin über Mrs. Sporty

Eva-Maria ist 21 Jahre alt und Trainerin im Fitnessstudio Mrs. Sporty in Mainz. Sie studiert dual Fitnessökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Um mehr über sie und ihren Ausbildungsweg zu erfahren, durfte ich sie treffen und ihr ein paar Fragen stellen.

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Katrin: Eva, du bist sichtlich motiviert bei der Arbeit. Hast du schon immer gewusst, dass du später mal als Fitnessökonomin arbeiten möchtest?

Eva-Maria: Nein, es ist so schwer, eine Tätigkeit zu finden, die einem liegt und hinter der man wirklich stehen kann. Nach dem Abitur habe ich einige Praktika gemacht, die mir absolut keinen Spaß gemacht haben. Dann hatte ich einen Aushilfsjob in einem Modegeschäft und habe meine Begeisterung für das Beraten entdeckt. Und weil ich schon immer sehr sportlich war und auch viele Jahre lang Handball gespielt hab, entschloss ich mich, Fitnessökonomie zu studieren. Ich wollte die Sportwissenschaft mit der Betriebswirtschafslehre verbinden. Weiterlesen

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Im Interview mit dem Europameister

Für den amtierenden Europameister im Thaiboxen, Timo Seidel, ist die Passion zum Beruf geworden. Wie Seidel zu dem Sport kam, was das Besondere für ihn daran ist und was er in der kommenden Zeit für Ziele verfolgt, erfahren Sie im folgenden Interview.

Wie kamen Sie zum Kampfsport und wie lange üben Sie diese Tätigkeit nun schon aus ?

Mein großer Bruder war Kampfsport Trainer und dann war ich natürlich von klein auf sehr begeistert, was Kampfsport angeht- also damit hat es eigentlich angefangen. Ich bin dann ins Kickboxen gegangen, hatte sehr viel Spaß und bin dann letztendlich auch Trainer geworden. Mit 22 bin ich dann zum Thaiboxen gekommen. Weiterlesen

Universität im Rathaus

„Es ist wichtig, mit der Welt da draußen in Kontakt zu bleiben.“

Seit 37 Jahren öffnet der Mainzer Ratssaal im Wintersemester seine Pforten für die Veranstaltung „Universität im Rathaus“. In diesem Jahr wird die 6-teilige Veranstaltungsreihe unter dem Thema „Mensch und Medien“ vom Institut für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität ausgerichtet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Brücke vom Campus in die Stadt zu schlagen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Medienforschung berichten aus ihren aktuellen Forschungsprojekten und geben einen Einblick in das komplexe Wechselspiel von Mensch, Medien und Gesellschaft.
Wir haben mit dem Programmkoordinator Herrn Reinecke vom Institut für Publizistik über Chancen für Forschung, Bürger und die Agenda der diesjährigen Vortragsreihe gesprochen. Weiterlesen

Black Friday und Cyber Monday auch in Deutschland fest etabliert

In den USA ist der Black Friday, welcher am Tag nach Thanksgiving stattfindet, zwar kein offizieller Feiertag, aber schon viele Jahre fester Bestandteil der Kultur.

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Black Friday Berlin

Menschenmassen stürmen in Kaufhäuser und hoffen darauf, die besten Schnäppchen abzugreifen. Teilweise warten sie stundenlang darauf, dass die Läden ihre Türen am frühen Morgen öffnen. Und das nicht ohne Grund: Am Black Friday werden jedes Jahr  diverse Elektronikwaren, Klamotten, Lebensmittel und alles, was man sonst noch so gebrauchen könnte, preislich extrem reduziert.
Nun fragen wir uns, ob dieses Phänomen nur in Amerika, oder auch in Deutschland vorzufinden ist. Weiterlesen

„Es ist eine andere Welt.“

Ballett: Zwischen Hochleistungssport und Kunst, zwischen blutigen Füßen und Eleganz

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Nach dem Abitur Studieren oder doch ein Auslandsjahr? Diese Frage stellt sich nicht jedem.
Sarah Altherr hat vor zwei Jahren parallel zum Abitur  ihre Ausbildung zur Balletttänzerin abgeschlossen. Sie berichtet vom etwas anderen Lebensweg.
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Ein Gruß aus der Küche

6000 Essen, 650 Liter Linsensuppe, 100 Kilo Pommes und 100 Liter Grießbrei. Das verputzen die Studenten der Johannes Gutenberg Universität Mainz jeden Tag. Doch wer kocht diese Unmengen an leckerem Essen? Wer stellt den Speiseplan zusammen und sorgt bei Studierenden und Mitarbeitern für volle Bäuche? Herr Rast vom Gastronomiebetrieb des Studierendenwerkes gewährt mir einen Blick hinter die Kulissen.

Herr Rast, Sie betreiben ja mehrere Mensas. Wird zentral in einer großen Küche gekocht?

Insgesamt betreibt das Studierendenwerk Mainz 10 Mensas, 5 davon werden von der Zentralmensa bekocht, die GFG Mensa zum Beispiel. Eine der Mensas ist aber zum Beispiel in Bingen, die wird natürlich nicht von hier bekocht.

Okay, das bedarf ja dann einiges an Organisation. Welche Arbeitsschritte geschehen, bevor der Student sein Essen an der Theke abholen kann?

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Einer der Köche bei der Arbeit.

Zuerst tagt die sogenannte Speiseplankommission, das heißt meine Kollegen aus der Verwaltung und ich setzen uns mit den Köchen zusammen und stellen den Speiseplan für einige Wochen im Voraus auf. Wir denken uns zum Beispiel auch Sonderaktionen wie die „Burger-Woche“ aus. Der Plan wird dann an den Koch weitergegeben, der analysiert wie oft ein Gericht im Durchschnitt verkauft wird und macht dementsprechend eine Bestellung beim Lager. Die einzelnen Speisen werden nach Stammrezepten gekocht, sodass sich ganz einfach berechnen lässt, wie viel von welcher Zutat zum Beispiel für 300 Portionen Gulaschsuppe benötigt wird. Das Lager wiederum schaut nach, wie viel sie noch vorrätig haben und ändert dementsprechend die Bestellmenge.
In der Küche wird die Arbeit dann zwischen Köchen und Küchenhilfen aufgeteilt. Die Küchenhilfen sind hauptsächlich für die Ausgabetheke zuständig, die Köche teilen sich ihre Arbeit untereinander auf, so gibt es zum Beispiel einen der für Suppen zuständig ist, ein anderer für Saucen, einer wiederum für Fleisch oder Salat, … damit das nicht zu langweilig wird, rotieren wir jede Woche.

Wo kaufen Sie ein?

Wir beziehen unsere Lebensmittel von regionalen Herstellern. Für uns heißt regional, dass wir Fleisch, Kartoffeln und Molkereiprodukte bei Bauern und Betrieben im Umkreis von 50 km einkaufen. Im Winter ist das bei Obst zum Beispiel jedoch sehr schwierig, deswegen müssen wir da eine Ausnahme machen, wenn wir nicht darauf verzichten wollen.

Achten Sie ansonsten sehr auf Nachhaltigkeit?

Ja und wir arbeiten ständig daran, noch besser zu werden. Wenn wir etwas machen, wollen wir das auch richtig machen! Wir verkaufen zum Beispiel fairtrade Kaffee und nur nachhaltig gefischten Fiscimg_4369h. Außerdem fördern wir veganes und vegetarisches Essen und wurden erst kürzlich von der deutschen Tierrechtsorganisation Peta mit 3 von 3 Sternen für vegan-freundliche Mensas in Deutschland ausgezeichnet.

Bleibt jeden Tag viel Essen übrig und werfen Sie viel weg? Weiterlesen

Vorfreude auf neue Leckereien im Big Easy in Mainz

bildschirmfoto-2017-01-16-um-19-26-12Sebastian Sander arbeitet inzwischen seit etwa einem Jahr als stellvertretender Geschäftsleiter im Big Easy in Mainz. In einem Interview gibt er mir einen Einblick in das Ladenkonzept und die bevorstehenden Änderungen der Speisekarte.

Was hast du gemacht, bevor du im Big Easy angefangen hast? Und wie kamst du zu dem Job?

Ich habe eine dreijährige Ausbildung zum Koch hinter mir. Anschließend habe ich in unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie gearbeitet um vielseitige gastronomische Erfahrungen zu sammeln. Das Richtige für mich war damals allerdings noch nicht dabei. Über Kontakte bin ich dann glücklicherweise aufs Big Easy aufmerksam geworden und hier arbeite ich inzwischen seit einem Jahr.

Erzähl doch mal ein bisschen was über euren Laden und euer Konzept. Wer seid ihr und seit wann gibt es euch?

Das Big Easy ist noch ziemlich jung. Uns gibt es erst seit etwa zweieinhalb Jahren und wir sind auch das einzige Big Easy deutschlandweit. Das hat den Vorteil, dass wir nicht an andere Läden gebunden sind und unser Konzept frei gestalten können. Wir sind ein Franchise Unternehmen und gehören zur Enchilada Gruppe, das ist eine Kette von mehreren Restaurants. Das Aposto und das Besitos gehören zum Beispiel auch dazu. Bei uns gibt es hauptsächlich amerikanische Küche und am bekanntesten sind wir wohl für unsere Burger.

Wo in Mainz findet man euch?

Das Big Easy befindet sich im Gebäude der Rheingoldhalle und neben dem Mainzer Rathaus direkt am Rhein. Viele Leute kommen nicht nur wegen dem spitzenmäßigen Essen (lacht), sondern auch wegen dem schönen Ausblick zu uns. Das Big Easy ist in einem zweistöckigen Gebäude und auf beiden Stockwerken gibt es eine große Fensterfront Richtung Rhein.

Die Lage direkt am Rhein ist bestimmt ein Kundenmagnet, oder?

Das kann man leider so pauschal nicht sagen.
Im Sommer trifft das sicher zu. Sobald das Wetter gut ist und es wärmer wird ist der Laden randvoll. Vor allem am Wochenende hat man dann ohne Reservierung schlechte Chancen, aber auch unter der Woche kann es eng werden. Viele Leute gehen im Sommer am Rhein spazieren und schauen dann unterwegs mal bei uns im Laden vorbei.
Im Winter hingegen fällt die ganze Laufkundschaft weg. Wenn es draußen kalt und nass ist macht sich das auch sofort an den ausbleibenden Reservierungen bemerkbar. Unseren Hauptumsatz machen wir deshalb im Sommer. Da bieten wir auch mehr als doppelt so viele Sitzplätze an.
Die Rheinlage ist sozusagen Fluch und Segen zur gleichen Zeit.

Kommen wir nochmal zurück zum Essen. Du hast bereits erwähnt, dass ihr hauptsächlich für eure Burger bekannt seid. Was bietet ihr denn sonst noch so an?

Also prinzipiell bieten wir Frühstück, Mittagessen, Kaffe und Kuchen und Abendessen an. Am Wochenende sind wir rund um die Uhr für unsere Kunden da, unter der Woche nur Abends. Bei den Hauptmahlzeiten gibt es hauptsächlich Burger, Wraps, Salate und Barbecues. Alle zwei Wochen erstellen wir eine neue „Wochenkarte“ mit saisonalen Gerichten. Wer also keine Lust auf amerikanische Küche hat kann bei uns trotzdem fündig werden. Seit letztem Jahr haben wir auch einen Smoker und werden die Gäste auch diesen Sommer wieder mit attraktiven Grillspecials locken. Wir sind allerdings momentan dabei unser Konzept etwas zu ändern.

Wie wird die zukünftige Speisekarte des Big Easy dann voraussichtlich aussehen?

Wir werden unsere Karte etwas verkleinern um mehr Liebe und Energie ins Detail, anstatt in die breite Masse, stecken zu können. Außerdem wollen wir weg vom Fastfood Image. Wir möchten mit frischen und gesunden Gerichten punkten und auch mehr Auswahl für Vegetarier und Veganer bieten. Unsere Burger wird es natürlich trotzdem noch geben, nur eben etwas umgestaltet. Ziel ist es, sie ausgefallener werden zu lassen. Wir wollen schließlich nicht im immer größer werdenden Angebot an Burgern untergehen.

Wenn du jetzt von gesunden Gerichten sprichst, kannst du da konkrete Beispiele nennen?

Völlig neu auf der Kimg_1936arte werden die „Bowls“ sein. Simple ausgedrückt handelt es sich dabei um Essen in Schüsseln. Dabei wird das Essen allerdings noch nicht vermischt, sondern nach dem „Baukastensystem“ separat voneinander angeordnet. Soßen und Dips werden auch separat serviert, sodass der Gast später alles so mischen kann wie er es möchte. Dabei wird unter anderem auch viel mit Gemüse und Rohkost gearbeitet. Außerdem werden einige Gerichte die aus der Fritteuse kommen gestrichen.

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img_1925 erste Entwürfe für die neuen Waffeln

Auf was können sich eure Kunden bezüglich der neuen Speisekarte besonders freuen ?

Ich denke unser zukünftiges Highlight wird unsere neue Waffelkarte. Die Waffeln werden an die Tellaballshakes angelehnt sein, die ja auch ziemlich durch die Decke gegangen sind. In Mainz gibt es bis jetzt keinen anderen Laden, der etwas vergleichbares anbietet. Die Waffeln werden nicht nur durch ihren Geschmack, sondern vor allem auch durch ihr Aussehen überzeugen. Eins ist klar: Die Dinger werden eine riesen Kalorienbombe und wer das Teil alleine verdrückt, könnte eventuell einen Zuckerschock erleiden. Aber man muss sich eben auch mal was gönnen.

Mit welchen drei Worten würdest du das Big Easy beschreiben?

Hipp, frisch und einzigartig

Vielen Dank für das nette Interview!