Archiv der Kategorie: Interview

„Es ist eine andere Welt.“

Ballett: Zwischen Hochleistungssport und Kunst, zwischen blutigen Füßen und Eleganz

sarah

Nach dem Abitur Studieren oder doch ein Auslandsjahr? Diese Frage stellt sich nicht jedem.
Sarah Altherr hat vor zwei Jahren parallel zum Abitur  ihre Ausbildung zur Balletttänzerin abgeschlossen. Sie berichtet vom etwas anderen Lebensweg.
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Ein Gruß aus der Küche

6000 Essen, 650 Liter Linsensuppe, 100 Kilo Pommes und 100 Liter Grießbrei. Das verputzen die Studenten der Johannes Gutenberg Universität Mainz jeden Tag. Doch wer kocht diese Unmengen an leckerem Essen? Wer stellt den Speiseplan zusammen und sorgt bei Studierenden und Mitarbeitern für volle Bäuche? Herr Rast vom Gastronomiebetrieb des Studierendenwerkes gewährt mir einen Blick hinter die Kulissen.

Herr Rast, Sie betreiben ja mehrere Mensas. Wird zentral in einer großen Küche gekocht?

Insgesamt betreibt das Studierendenwerk Mainz 10 Mensas, 5 davon werden von der Zentralmensa bekocht, die GFG Mensa zum Beispiel. Eine der Mensas ist aber zum Beispiel in Bingen, die wird natürlich nicht von hier bekocht.

Okay, das bedarf ja dann einiges an Organisation. Welche Arbeitsschritte geschehen, bevor der Student sein Essen an der Theke abholen kann?

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Einer der Köche bei der Arbeit.

Zuerst tagt die sogenannte Speiseplankommission, das heißt meine Kollegen aus der Verwaltung und ich setzen uns mit den Köchen zusammen und stellen den Speiseplan für einige Wochen im Voraus auf. Wir denken uns zum Beispiel auch Sonderaktionen wie die „Burger-Woche“ aus. Der Plan wird dann an den Koch weitergegeben, der analysiert wie oft ein Gericht im Durchschnitt verkauft wird und macht dementsprechend eine Bestellung beim Lager. Die einzelnen Speisen werden nach Stammrezepten gekocht, sodass sich ganz einfach berechnen lässt, wie viel von welcher Zutat zum Beispiel für 300 Portionen Gulaschsuppe benötigt wird. Das Lager wiederum schaut nach, wie viel sie noch vorrätig haben und ändert dementsprechend die Bestellmenge.
In der Küche wird die Arbeit dann zwischen Köchen und Küchenhilfen aufgeteilt. Die Küchenhilfen sind hauptsächlich für die Ausgabetheke zuständig, die Köche teilen sich ihre Arbeit untereinander auf, so gibt es zum Beispiel einen der für Suppen zuständig ist, ein anderer für Saucen, einer wiederum für Fleisch oder Salat, … damit das nicht zu langweilig wird, rotieren wir jede Woche.

Wo kaufen Sie ein?

Wir beziehen unsere Lebensmittel von regionalen Herstellern. Für uns heißt regional, dass wir Fleisch, Kartoffeln und Molkereiprodukte bei Bauern und Betrieben im Umkreis von 50 km einkaufen. Im Winter ist das bei Obst zum Beispiel jedoch sehr schwierig, deswegen müssen wir da eine Ausnahme machen, wenn wir nicht darauf verzichten wollen.

Achten Sie ansonsten sehr auf Nachhaltigkeit?

Ja und wir arbeiten ständig daran, noch besser zu werden. Wenn wir etwas machen, wollen wir das auch richtig machen! Wir verkaufen zum Beispiel fairtrade Kaffee und nur nachhaltig gefischten Fiscimg_4369h. Außerdem fördern wir veganes und vegetarisches Essen und wurden erst kürzlich von der deutschen Tierrechtsorganisation Peta mit 3 von 3 Sternen für vegan-freundliche Mensas in Deutschland ausgezeichnet.

Bleibt jeden Tag viel Essen übrig und werfen Sie viel weg? Weiterlesen

Vorfreude auf neue Leckereien im Big Easy in Mainz

bildschirmfoto-2017-01-16-um-19-26-12Sebastian Sander arbeitet inzwischen seit etwa einem Jahr als stellvertretender Geschäftsleiter im Big Easy in Mainz. In einem Interview gibt er mir einen Einblick in das Ladenkonzept und die bevorstehenden Änderungen der Speisekarte.

Was hast du gemacht, bevor du im Big Easy angefangen hast? Und wie kamst du zu dem Job?

Ich habe eine dreijährige Ausbildung zum Koch hinter mir. Anschließend habe ich in unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie gearbeitet um vielseitige gastronomische Erfahrungen zu sammeln. Das Richtige für mich war damals allerdings noch nicht dabei. Über Kontakte bin ich dann glücklicherweise aufs Big Easy aufmerksam geworden und hier arbeite ich inzwischen seit einem Jahr.

Erzähl doch mal ein bisschen was über euren Laden und euer Konzept. Wer seid ihr und seit wann gibt es euch?

Das Big Easy ist noch ziemlich jung. Uns gibt es erst seit etwa zweieinhalb Jahren und wir sind auch das einzige Big Easy deutschlandweit. Das hat den Vorteil, dass wir nicht an andere Läden gebunden sind und unser Konzept frei gestalten können. Wir sind ein Franchise Unternehmen und gehören zur Enchilada Gruppe, das ist eine Kette von mehreren Restaurants. Das Aposto und das Besitos gehören zum Beispiel auch dazu. Bei uns gibt es hauptsächlich amerikanische Küche und am bekanntesten sind wir wohl für unsere Burger.

Wo in Mainz findet man euch?

Das Big Easy befindet sich im Gebäude der Rheingoldhalle und neben dem Mainzer Rathaus direkt am Rhein. Viele Leute kommen nicht nur wegen dem spitzenmäßigen Essen (lacht), sondern auch wegen dem schönen Ausblick zu uns. Das Big Easy ist in einem zweistöckigen Gebäude und auf beiden Stockwerken gibt es eine große Fensterfront Richtung Rhein.

Die Lage direkt am Rhein ist bestimmt ein Kundenmagnet, oder?

Das kann man leider so pauschal nicht sagen.
Im Sommer trifft das sicher zu. Sobald das Wetter gut ist und es wärmer wird ist der Laden randvoll. Vor allem am Wochenende hat man dann ohne Reservierung schlechte Chancen, aber auch unter der Woche kann es eng werden. Viele Leute gehen im Sommer am Rhein spazieren und schauen dann unterwegs mal bei uns im Laden vorbei.
Im Winter hingegen fällt die ganze Laufkundschaft weg. Wenn es draußen kalt und nass ist macht sich das auch sofort an den ausbleibenden Reservierungen bemerkbar. Unseren Hauptumsatz machen wir deshalb im Sommer. Da bieten wir auch mehr als doppelt so viele Sitzplätze an.
Die Rheinlage ist sozusagen Fluch und Segen zur gleichen Zeit.

Kommen wir nochmal zurück zum Essen. Du hast bereits erwähnt, dass ihr hauptsächlich für eure Burger bekannt seid. Was bietet ihr denn sonst noch so an?

Also prinzipiell bieten wir Frühstück, Mittagessen, Kaffe und Kuchen und Abendessen an. Am Wochenende sind wir rund um die Uhr für unsere Kunden da, unter der Woche nur Abends. Bei den Hauptmahlzeiten gibt es hauptsächlich Burger, Wraps, Salate und Barbecues. Alle zwei Wochen erstellen wir eine neue „Wochenkarte“ mit saisonalen Gerichten. Wer also keine Lust auf amerikanische Küche hat kann bei uns trotzdem fündig werden. Seit letztem Jahr haben wir auch einen Smoker und werden die Gäste auch diesen Sommer wieder mit attraktiven Grillspecials locken. Wir sind allerdings momentan dabei unser Konzept etwas zu ändern.

Wie wird die zukünftige Speisekarte des Big Easy dann voraussichtlich aussehen?

Wir werden unsere Karte etwas verkleinern um mehr Liebe und Energie ins Detail, anstatt in die breite Masse, stecken zu können. Außerdem wollen wir weg vom Fastfood Image. Wir möchten mit frischen und gesunden Gerichten punkten und auch mehr Auswahl für Vegetarier und Veganer bieten. Unsere Burger wird es natürlich trotzdem noch geben, nur eben etwas umgestaltet. Ziel ist es, sie ausgefallener werden zu lassen. Wir wollen schließlich nicht im immer größer werdenden Angebot an Burgern untergehen.

Wenn du jetzt von gesunden Gerichten sprichst, kannst du da konkrete Beispiele nennen?

Völlig neu auf der Kimg_1936arte werden die „Bowls“ sein. Simple ausgedrückt handelt es sich dabei um Essen in Schüsseln. Dabei wird das Essen allerdings noch nicht vermischt, sondern nach dem „Baukastensystem“ separat voneinander angeordnet. Soßen und Dips werden auch separat serviert, sodass der Gast später alles so mischen kann wie er es möchte. Dabei wird unter anderem auch viel mit Gemüse und Rohkost gearbeitet. Außerdem werden einige Gerichte die aus der Fritteuse kommen gestrichen.

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img_1925 erste Entwürfe für die neuen Waffeln

Auf was können sich eure Kunden bezüglich der neuen Speisekarte besonders freuen ?

Ich denke unser zukünftiges Highlight wird unsere neue Waffelkarte. Die Waffeln werden an die Tellaballshakes angelehnt sein, die ja auch ziemlich durch die Decke gegangen sind. In Mainz gibt es bis jetzt keinen anderen Laden, der etwas vergleichbares anbietet. Die Waffeln werden nicht nur durch ihren Geschmack, sondern vor allem auch durch ihr Aussehen überzeugen. Eins ist klar: Die Dinger werden eine riesen Kalorienbombe und wer das Teil alleine verdrückt, könnte eventuell einen Zuckerschock erleiden. Aber man muss sich eben auch mal was gönnen.

Mit welchen drei Worten würdest du das Big Easy beschreiben?

Hipp, frisch und einzigartig

Vielen Dank für das nette Interview!

Irgendwas mit Medien

Eine ehemalige Studentin der Kommunikationswissenschaft berichtet über die Qual der Wahl in der Medienbranche.

Anna Stephan-Odenthal hat dieses Jahr ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaften an der Universität Hohenheim in Stuttgart beendet. Zur Überbrückung der Zeit zwischen ihrem Bachelor- und Masterstudium möchte sie die Zeit mithilfe von Praktika nutzen, um herauszufinden wie die beruflichen Perspektiven in der Medienbranche sind.

Warum hast du dich für den Studiengang Kommunikationswissenschaften entschieden?

A: Entschieden habe ich mich dafür, weil ich während meiner Schulzeit in der Leverkusener Redaktion des Kölner Stadt Anzeigers als Junge Zeiten-Redakteurin gearbeitet habe. Dort habe ich meine ersten journalistischen Erfahrungen gesammelt.
Das Schreiben liegt mir und macht mir auch Spaß, aber durch diese Erfahrung wusste ich, dass mich Journalismus interessierte, aber ich mir nicht vorstellen könnte im späteren Berufsleben für eine Lokalredaktion zu arbeiten. In der Schule haben wir einen Studienführer der Bundesagentur für Arbeit bekommen, in dem ich dann nach Studiengängen, die etwas mit Medien zutun haben gesucht habe bis ich auf diesen Studiengang kam. Ich fand heraus, dass die Kommunikationswissenschaften breit gefächert sind und dachte mir, dass mir damit verschiedene Türen offen stehen könnten.

Haben sich deine Erwartungen letztendlich erfüllt?

A: Ja, das kann man so sagen. Dadurch, dass wir verschiedene Module und Vertiefungen hatten, konnte ich einen Einblick in unterschiedliche Medienbereiche wie PR, Werbung, Marketing und Medienrecht bekommen. Außerdem haben wir einige Forschungsprojekte sowie praktische Seminare gemacht. In den Seminaren hat mir besonders der praktische Bezug gefallen.

Du hast ja im Sommersemester diesen Jahres deinen Bachelor Abschluss gemacht.
Was machst du jetzt damit?

A: Den Bereich des Journalismus wollte ich fürs Erste nicht weiter verfolgen. Ich wusste aber, dass mir das Schreiben immer noch gefiel. Eine Vertiefung in PR, die ich sehr spannend fand, zeigte mir wie vielfältig das Fach der PR ist. Ich entschloss mich dazu zwischen Bachelor und Master ein Jahr Pause zu machen, um berufliche Erfahrung zu sammeln und um mich selbst zu fragen was will ich, was kann ich und vor allen Dingen was will ich nicht. Ich bekam ein Praktikum für drei Monate in der PR-Agentur fischerAppelt in Hamburg und habe dort in dem Bereich der Produkt- und Kampagnen-kommunikation für Pharmaunternehmen gearbeitet. Ab Dezember werde ich ebenfalls in Hamburg für weitere drei Monate noch ein Praktikum in der PR-Agentur Edelman im Bereich der Food and Beverage Markenkommunikation machen.
Vorerst habe ich mich gegen Journalismus entschieden, weil es mir zu beschränkt erscheint, während ich in der PR mehr Abwechslung finde, aber dennoch redaktionell tätig bin.

Hat es dich abgeschreckt in den Bereich des Journalismus zu gehen, weil viele sagen, dass dieser keine Zukunft mehr hätte?

A: Gute Frage. Ja schon, also ich habe in der Zeitung und auch während meines Praktikums beim ZDF mitbekommen, dass Journalisten kaum fest eingestellt werden.
Als Freiberufler wäre für mich auf Dauer als einziges Standbein keine Lösung, gerade in Bezug auf Familiengründung in der Zukunft würde ich mich damit nicht abgesichert genug fühlen.

Du sagtest du hast dich nach dem Studium dazu entschlossen ein Praktikum in einer PR Agentur zu machen. Gab es einen Grund weshalb es in einer Agentur und nicht in einem Unternehmen war?

A: Also ich möchte an sich gerne beide Seiten kennen lernen. Mir wär es wichtig, dass ich in dieser Zwischenzeit viel lerne und habe gehört, dass dies am besten in einer Agentur sei. Außerdem könnte ich durch diese Erfahrung wertvoller für Unternehmen sein, wenn ich dann in die Unternehmenskommunikation ginge.

Findest du, dass dein Studium dich für das zukünftige Berufsleben genug vorbereitet hat?

A: Ja das finde ich schon. Obwohl wir im Vergleich zu einer Ausbildung oder einer Fachhochschule praktisches an der Uni kaum gemacht haben, hat das theoretische Wissen mir sehr geholfen ein Verständnis für die Arbeit zu bekommen. Dadurch, dass wir viele Forschungsprojekte hatten, glaube ich, hat das einen enormen Vorteil gegenüber anderen Mitbewerbern.

Weißt du jetzt schon wo deine berufliche Zukunft liegt?

A: Ich glaube sie liegt in der PR, da sie sehr vielfältig und kreativ ist und man alltäglich mit verschiedenen Kunden und Projekten zutun hat. Ein weiterer Vorteil meiner Meinung nach ist, dass ich festeingestellt werden kann, was mir ein größeres Sicherheitsgefühl gibt und es bestehen mehr Karrieremöglichkeiten.

Zum Schluss würde ich dich gerne noch fragen: Was würdest du Studienanfängern mit auf den Weg geben?

A: Seid aufmerksam und guckt was euch interessiert, damit ihr direkt den richtigen Weg einschlagen könnt. Probiert so viel wie möglich aus, macht das worauf ihr Bock habt und nicht vieles einfach um was gemacht zu haben. Ganz wichtig viele Praktika! Das ist das was uns in dieser Branche auszeichnet. Für die, die sich auch für den Bereich der PR interessieren, sollte man beachten, dass man in einer Agentur Dienstleister, man schafft und kreiert Kommunikation. Im Unternehmen hingegen ist man selbstständig und steuert die Kommunikation.

Vielen Dank für das Interview.

Interview: Alleine wohnen in Mainz

 

Hallo Alicia. Schön, dass du dir die Zeit nimmst uns von deinem Leben hier in Mainz zu erzählen .

Du wohnst in einer Einzimmer-Wohnung in Mainz-Bretzenheim. War das eine bewusste Entscheidung ?

Durch diverse Internetplattformen habe ich Einblicke in verschiedene Lebensweisen erhalten. Unterschiedliche Personen haben hier ihre Erfahrungen mit Wohngemeinschaften (auch Zweck-WGs) geteilt. Da die überwiegende Argumentation der User für eine Einzimmerwohnung sprach, habe ich mich damit auseinandergesetzt, was für mich am besten ist. Die endgültige Entscheidung traf ich allerdings gemeinsam mit meinen Eltern.

Wo siehst du Vorteile im alleine leben? Was vermisst du?

Die Vorteile einer Einzimmer-Wohnung sind für mich ganz klar: Ich als Frau brauche natürlich morgens etwas länger im Bad- da ist es angenehmer, sich morgens in Ruhe fertig machen zu können, ohne dass ungeduldige Mitbewohner das Badezimmer „stürmen“ möchten. Außerdem bin ich um einiges eigenständiger, da ich für mich alleine sorge, und alle anfälligen Hausarbeiten selbst erledige(n muss). Ich denke, dass mir das wirklich beim erwachsen werden hilft. Natürlich ist ein weiterer Pluspunkt insbesondere in der Klausurphase, dass ich jederzeit ungestört lernen kann.

Auf der anderen Seite kann es allerdings leicht dazu kommen, dass man sich schnell etwas einsam fühlt. Wenn man nach einem anstrengenden Uni-Tag nachhause kommt ist es schön, dass man sich Zeit für sich selbst nehmen kann. Jedoch wünsche ich mir manchmal eine Person, die mich abends mit einem Lächeln im Gesicht begrüßt und danach fragt, wie mein Tag war.

Denkst du, dass ,,alleine wohnen’’,vor allem während des Studiums schwieriger oder leichter ist als in einer Wohngemeinschaft? Warum ?

Ich denke, dass es gerade im Studium schwieriger ist,alleine zu wohnen. Einfach weil sich der Student in einer Lebensphase befindet, in der er sich selbst finden muss. Soziale Kontakte (Mitbewohner einbezogen) helfen einem jungen Menschen oft dabei den richtigen Weg zu finden.

.Viele „Neu-Mainzer“ lernen ja vor allem durch ihre Mitbewohner neue Freunde kennen. Welche anderen Möglichkeiten kannst du empfehlen,um auch außerhalb des Studiums Freundschaften zu schließen ?

Als ich eine „Neu-Mainzerin“ war, kannte ich kaum Leute in meiner neuen Wahlheimat. Es ist besonders wichtig,offen zu sein und auf andere zuzugehen. Sei es im neuen Minijob, im Fitnessstudio oder beim Unisport. Man hat überall die Möglichkeit tolle neue Menschen kennenzulernen, gerade weil in Mainz so viele junge Studenten leben.

Vielen lieben Dank für deine Zeit Alicia und weiterhin alles Gute für deine Zeit hier bei uns in Mainz.

Lava Lamp

„Wir wollen den Zuhörern das Gefühl geben, als beiße man in das wohl beste Stück Sahnetorte der Welt“

Auf und ab treibt er, verliert den Boden unter den Füßen, weiß nicht mehr, wo oben und unten ist. So schwebt der Astronaut, schwerelos wie im All, zwischen pinkfarbenen Blasen in einer Lavalampe.

Seit Anfang des Monats ist sie raus, die erste EP von Punchcream, der Pop-Funk Band aus Mannheim. Punchcream, das sind De Luggas, Simon, Robin, Simon und Cedric.

Angesteckt von der guten Laune, die die fünf Jungs auf den Bühnen verbreiten, begeisterten sie nicht nur ihre etablierte Fanbase, sondern auch die Jurys auf Contests wie am Spring Fever Young Talents Wettbewerb in Koblenz und belegten den 1. Platz. Jetzt, vom ‚Bandsupport Mannheim‘ der Stadt Mannheim und der Popakademie Baden-Württemberg professionell gecoacht, ist sie endlich da: Lava Lamp. Weiterlesen

„Mein Ziel ist es, die Studenten zum Nachdenken anzuregen.“ – über den Alltag im AStA

Vom Allgemeinen Studierendenausschuss, kurz AStA, hat jeder Student schon einmal gehört. Er vertritt die Studierenden und stellt die ‚Regierung‘ dieser dar. Aber was genau macht der AStA eigentlich? Die Studentin Carla U. bekleidet ein Ehrenamt im Allgemeinen Studierendenausschuss der Hochschule Bingen und berichtet von ihrer Arbeit.

Carla, du bist selbst im AStA der Technischen Hochschule Bingen. Wie genau sehen die Aufgaben des Allgemeinen Studierendenausschusses vor Ort aus?

„Der AStA hat ganz verschiedene Aufgaben. Zum einen sind wir in verschiedene Referate unterteilt, zum Beispiel das Kultur-, Sozial- oder auch Umweltreferat. In dem bin ich auch selbst tätig. Da werden Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Weil die Hochschule in Bingen verhältnismäßig klein ist, haben wir hier keine Fachschaften. Der AStA übernimmt deshalb auch die Planung von Partys, dafür gibt es bei uns sogar ein eigenes Referat. Ein internationales Referat gibt es auch, dort wird zum Beispiel ausländischen Studenten die Integration an der Uni erleichtert. Öffentlichkeitsarbeit gehört auch mit dazu, schließlich muss man ja auch für die Veranstaltungen und den AStA selbst werben.“

 

Wie kamst du dazu, Teil des AStAs zu werden? Welche Vorstellungen hattest du von der Arbeit dort?

„Wie meine Vorstellungen aussahen…schwer zu sagen (lacht). Ich habe vor dem Studium ein FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr) gemacht, dort musste ich auch immer wieder Veranstaltungen organisieren. Das hat mir schon damals Spaß gemacht. Natürlich habe ich mich nicht einfach an einem Tag dazu entschieden, beim AStA zu arbeiten. Die Sitzungen sind ja alle öffentlich, also habe ich mir da ein bisschen was angeschaut und habe mich dann nach und nach dazu entschieden. Durch die Sitzungen und die Erfahrungen aus dem FÖJ hatte ich schon eine ungefähre Vorstellung davon, was mich erwarten könnte. Das stimmte dann letztlich auch.“

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