Archiv der Kategorie: Grundsätzliches

Hier findet sich Grundsätzliches über den Blog.

Feind ist, wer anders denkt

Vom 02. Oktober bis zum 10. Dezember ist die Wanderausstellung Feind ist, wer anders denkt im bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum Mainz zu sehen. Sie ist von den Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) initiiert und erzählt über die Staatssicherheit in der DDR.

1950 wurde in der DDR das Ministerium für Staatssicherheit, auch Stasi genannt, gegründet. Es galt als Geheim- und Nachrichtendienst zugleich und überwachte die Bürger unter Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte massiv. Weiterlesen

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Universität im Rathaus

„You don’t decide what gets in“ – Wie Algorithmen unsere Informationsaufnahme steuern.

MAINZ – Am Dienstagabend öffnete sich das Tor des Rathauses für die 3. von insgesamt 6 Veranstaltungen im Rahmen der 37. „Universität im Rathaus“. In der diesjährigen Themenreihe „Mensch und Medien“ geht es um das komplexe Wechselspiel von Mensch, Medien und Gesellschaft. Der Vortrag am 28. November von Prof. Dr. Birgit Stark behandelt das Thema „Gefangen in der Filterblase?“. Was ist die Filterblase? Warum ist die Filterblase im Kontext unseres Informationsverhaltens relevant? Wie funktionieren „Algorithmen“? Ist die Sorge um die Filterblase gerechtfertigt? Was macht die Politik und was können Nutzer tun?

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Vielfalt aus der Region

Obsthof Nickolaus – Eröffnung eines Hofladens in Mainz

DRAIS – Immer mehr Menschen greifen bei der Wahl ihrer Lebensmittel auf lokale Produkte zurück. Dabei zählt nicht nur die Nachhaltigkeit und das gute Gewissen – Obst und Gemüse aus der Region schmeckt einfach gut.
Genau das dachten sich auch Anja und Thomas Nickolaus und eröffneten Ende August ihren Hofladen in direkter Nachbarschaft zur Sport- und Kulturhalle in Mainz-Drais.
Dabei ist der Handel mit lokal erzeugten Produkten für die Familie kein Neuland: Der Obsthof Nickolaus wird bereits in der achten Generation bewirtschaftet und hat seine Wurzeln im Anbau und Vertrieb zahlreicher Apfel- und Birnensorten.
Vor allem die Selbstpflücke, die jedes Jahr Anfang bis Mitte September stattfindet, ist bei Kunden beliebt.

Der im Frühjahr 2017 gebaute Hofladen bietet aber nicht nur die eigenen Äpfel und Birnen an; auch Käse, Eier, Öl, Essig, Honig, Fleisch- und Wurstwaren sowie Wein und Mixgetränke haben einen festen Platz im Sortiment. Sogar das beliebte Neustadteis, kurz: N’Eis, wird in verschiedenen Variationen angeboten.
Ein besonderes Highlight sind die, mit Stückchen aus den eigenen Äpfeln gefüllten, Fruchtgummis und der täglich frisch gepresste Apfelsaft.
Der größte Teil des Angebots stammt aus regionaler Produktion – entweder aus eigenem Anbau oder von befreundeten Betrieben der Familie.
Besonders wichtig ist aber nicht nur der persönliche Kontakt zu den Lieferanten; vor allem die Interaktion mit Kunden steht im Obsthof an erster Stelle.
„Stets flexibel auf Kundenwünsche und -anregungen eingehen zu können ist bei uns oberste Priorität“, so Anja Nickolaus.

Für die Zukunft nimmt sich das Paar vor allem die Planung und den Ausbau des Sortiments aus eigenem Anbau vor.

Kommentar: Ich verstehe die Welt nicht mehr…

Ich verstehe die Welt einfach nicht mehr.

Hier sitze ich also an meinem Laptop, umgeben von Lernzettel, Vorlesungen, Schoko-Lebkuchen (don’t judge me) und den Nachrichten im Fernseher. Man möge es kaum glauben, aber bis vor mehr als einem Jahr habe ich noch nicht einmal die Nachrichten geschaut, geschweige denn mehrmals am Tag verfolgt. Das Adjektiv politikverdrossen hat mich wirklich am besten beschrieben.

Jetzt aber muss ich mich davor zügeln Spiegel Online, die Welt etc. jede halbe Stunde zu checken und zu sehen, was so alles auf der Welt geschieht. Woher dieser Wandel kam? Ganz einfach: Ich habe ein ganzes Jahr in den Vereinigten Staaten mit einer politisch-aktiven republikanischen Familie verbracht. In diesem Jahr wurde ich so stark desillusioniert, dass ich schon gar nicht mehr verstehe, wie ich nur so abgekapselt von dem allgemeinen politischen Kima, nicht nur hier in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt, sein konnte. Meine komplette naive Weltanschauung hat sich von mir ohne eine Vorwarnung verabschiedet.

Und jetzt, wo ich endlich so informiert bin, frage ich einfach mal in die Runde:

What the fuck is going on?

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Stress lass nach – Ideen zur Erholung in den Ferien

Das Semester neigt sich langsam dem Ende. Nur noch ein paar Wochen, bis endlich die lang ersehnten Semesterferien beginnen. Wer nicht gerade Prüfungen schreibt, oder die Tage in der Bibliothek verbringt, um eine Hausarbeit zu schreiben, hat massig freie Zeit.  Was fängt man mit der gewonnenen Freiheit an? Entspannten Urlaub – oder doch lieber die ganze Zeit im Bett verbringen und die Lieblingsserie zum vierten Mal durchgucken?

 

Ein bisschen Planung tut gut

Ein guter Plan hilft bei der Freizeitgestaltung der Ferien. Egal ob Planung für den Urlaub, oder der Termin mit der alten Clique. Natürlich sollte man nicht direkt die kompletten Tage komplett durchstrukturieren und verplanen. Ein bisschen Struktur dagegen, kann ganz guttun. Oft nimmt man sich vor, wen man alles trifft. Im Endeffekt sitzt man dann doch jeden Tag Zuhause und langweilt sich. Bei Semester Beginn stellt man dann fest, dass es vielen Kommilitonen ähnlich ging.  Der ein oder andere Termin, der im Voraus geplant wird, hilft sicherlich. Alle alten Freunde wollen sich nach der stressigen Klausurenphase verabreden. Die Anfragen überschlagen sich, und eigentlich wollte man ja noch andere Sachen erledigen. Wie wäre es denn dann mit einem Gruppentreffen, anstatt jeden aus der alten Schule einzeln zu treffen. Schafft Platz im Terminkalender und macht direkt doppelt so viel Spaß.

 

Ein Urlaub schadet niemandem

Endlich abschalten und den Kopf frei kriegen! Ob es nun ein Camping Urlaub mit den besten Freunden, ein Luxus Urlaub in Italien, oder doch nur der Familienbesuch in Bayern ist – Hauptsache man kann entspannen.

Entspannte Tage am Meer wirken Wunder

Entspannte Tage am Meer wirken Wunder

Wohin die Reise geht, entscheidet letztendlich der Geldbeutel. Mit Aushilfsjobs in den Semesterferien ist schnell ein bisschen Geld zusammen, selbst wenn es nur für ein Wochenende in einer anderen Stadt reicht. Für Studenten, die sich nur noch von Wasser und Brot ernähren, manchmal reicht auch der Ausflug in den Park. Man kann überall abschalten, Hauptsache nicht auf dem ungemütlichen Stuhl am Schreibtisch. Freunde im Auslandssemester? Wie wäre es mit einem Besuch. Eine Schlafcouch und ein kostenloser Stadtführer inklusive! Zusammen Urlaub machen, macht immer noch am meisten Spaß. Weiterlesen

‚Ready for Boarding‘

Die perfiden Foltermethoden der CIA

Das Licht geht aus und es ist still im U17 des Staatstheaters in Mainz. Jeder spürt die bedrückende Stimmung und niemand weiß, ob und wann man mit dem Applaus beginnen soll. Ist es jetzt vorbei?

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Das Werbebild des Projektes gibt eine dunkle Vorahnung auf das, was den Zuschauer erwartet. (Foto: Dominik Breuer)

Dieses eindrucksvolle Ende nahm die Inszenierung des Brachland Ensembles am vergangenen Dienstagabend. In einem Live-Hörspiel wurde der 2014 veröffentlichte CIA-Folterreport vertont – und das schonungslos, aber auf eine faszinierende Art und Weise. Im Anschluss brauchte man Zeit zum Nachdenken. Weiterlesen

Schlendern und Schlemmen am Domplatz

Der Wochenmarkt in Mainz hat schon lange Tradition. Dienstags, freitags und samstags kann man mehr oder weniger entspannt über den Markt schlendern und dabei viele verschiedene Sachen kaufen. Es gibt Obst- und Gemüsestände, Wurst- und Käseverkäufer und Bäcker, die frische Backwaren anbieten. Auch Blumen und Pflanzen kann man auf dem Wochenmarkt kaufen.

Der Mainzer Wochenmarkt an einem regnerischen Tag

Der Mainzer Wochenmarkt an einem regnerischen Tag

Bei 120 Ständen, an den besten Tagen, ist für jeden etwas dabei. Einige Stammkunden kommen jede Woche vorbei und kaufen ein, aber öfter trifft man auch neue Gesichter, die dem Angebot des Marktes nicht widerstehen konnten.

Eine Verkäuferin des Obsthofes Werner erzählt: „Bei uns ist der Wochenmarkt schon lange Tradition. Schon mein Opa hat hier früher an unserem Stand Obst verkauft. Heute macht das mein Vater und ich helfe oft aus.“

Nicht nur Äpfel werden an dem Stand verkauft, sondern auch Apfelwein, Gelee und Schnaps. Außerdem auch Aprikosen, Mirabellen, Quitten und jede Menge Marmeladen aus den Früchten. Zusätzlich gibt es noch Honig und Wallnüsse zu kaufen. Das Angebot variiert bei allen Ständen des Marktes stark. Besonders bei den Obst- und Gemüsehändlern gibt es viele Produkte nur saisonal. Hier wachse nicht alles und auch nicht zu jeder Jahreszeit, so die Erklärung der Verkäuferin. Weiterlesen