Archiv der Kategorie: Ernährung

Ökologisch statt ökonomisch?

Bisher gibt es auf dem Markt immer mehr ökologische Möglichkeiten nachhaltig zu leben und man könnte sagen, dass jeder „Umwelt-Held“ sein könnte, da es „sehr einfach und zugänglich ist“. Aber ist es wahr? Oder gibt es noch mehr Dinge die wie beachten sollten um umweltfreundlich zu leben?

Die Nutzung von bestimmte Stoffen und Zutaten oder der Kauf von bestimmten Produkten schadet unserer Welt täglich. Das schlimmste ist jedoch, dass man nichts davon weiß.

Mikroplastik ist ein Stoff, der sehr schädlich und gefährlich für unsere Ozeane ist. Noch nicht darüber gehört? Das liegt daran, dass es oft verschiedene, unübersichtiliche Bezeichnungen hat. Mikroplastik kommt vor allem in kosmetischen Produkten, Babyprodukten, Haushaltprodukten und manchmal auch in Kleidung vor. Acrylate, Nylon, Siloxane oder Stoffe mit dem Präfix “Poly“, wie zum Beispiel Polypropylene, sind nur ein paar von den vielen verschiedene Bezeischnungen für Mikroplastik.

Eine vollständige Liste Stoffe die Mikroplastik enthalten,findet man hier finden.

Im Supermarkt sind viele verschieden Obst und Gemüse zu finden. Erdbeeren, zum Beispiel kann man sogar in Dezember findenz, das ist zwar gut für Erdbeer-Liebhaber, aber ganz schädlich für unsere Umwelt. Der Export von Produkten, die nicht saisonal oder exotisch sind ist, nicht nur teuer, sondern wegen der Brennstoff Nutzung umweltschädlich.

Deswegen sollte man lieber saisonale und regionale Produkte kaufen, denn so hilft man nich nur der Umwelt sondern auch den landwirtschafflichen Betrieben in Deutschland.

Wenn man Obst oder Gemüse kauft, sollte man auch darauf achten, keine Plastik Tüten oder in Plastik eingepäckte Produkte zu kaufen, dannn auch das ist äußerst schädlich und sinnlos.

Es ist empfehlenswert, auf eingepäckte Produkte zu verzuchten oder einen Supermarkt zu suchen, der wenig Plastik benutzt. In Mainz gibt es ein paar „Unverpackt Läden“.

Außerdem gibt es Läden, die wiederverwendbare Beutel für den Einkauf anbieten, dessen Nutzung sich langfristig positiv auswirkt

Auch Tiere gehören zu unserer Umwelt und verdienen eine faire Haltung. Aber woher soll man wissen, welche tierischen Produkte „cruelty free“ sind“?

Dafür muss man über viele verschiedene Aspekte nachdenken, wie das Platzangebot, den Komfort, die Haltung und Fütterung der die Tiere. Etikette wie „ohne Gentechnick“ oder „kontrolliererte Freilandhaltung“ hilft einem, alle deise Aspekte zu erkennen. Es gibt außerdem viele Organisationen, die immer ein Etikett ausstellen für Produkte, die eine gute Tierhaltung haben. Wie zum Beispiel Tierschutzbund und (vegane) Organisationen, die garantieren keine Tierversuche zu machen und keine Tierische Inhaltstoffe in ihren Produkte haben, wie zum Beispiel Peta.

Immer mehr kann man Umweltfreundlich kaufen, und das muss nicht teuer oder unzugänglich sein, man soll einfach sich besser informieren und eine bessere und ökologischer Leben geniessen.

Bilder: Pexels

Geld sparen und Klimawandel bekämpfen?

Geht das überhaupt? An der Uni Mainz auf jeden Fall!

Als Student ist der Geldbeutel nicht immer gefüllt und man muss sich gut überlegen wofür man sein Geld ausgeben möchte. Miete, Semesterbeitrag, Partys, Kaffee und … – schon ist Schluss für den Monat. Wie wäre es drei wunderbare Ziele zu verbinden: Weiterlesen

„Es war einfach eine schlimme Zeit“

Psychische Krankheiten haben in den letzten Jahren an enormer Aufmerksamkeit gewonnen. Nicht nur durch ihr hohes Aufkommen, sondern auch durch die schweren gesundheitlichen Folgen der Betroffenen und negativen Auswirkungen in allen Lebensbereichen.
Eine Gattung dieser psychischen Krankheit wird jedoch noch unterschätzt und außer Acht gelassen: Anorexie, auch Essstörung genannt.

Um einen Einblick in die Auswirkungen dieser Krankheit zu bekommen, hat sich die 19-jährige Luise bereiterklärt, über ihr Leben mit Anorexie zu sprechen.

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Restaurant Jedermann´s Mainz heute schon eine Institution?

Seit dem 1. Juli betreiben Christopher Metz (28) und Frank Becker (56) das Restaurant jedermann´s in Mainz-Marienborn unter dem Motto regionale und frische Küche.

 

Schon beim Betreten des Lokals merkt man, dass hier Wert darauf gelegt wird, dass jeder sich wohlfühlt. Der große und einladende Gastraum ist weihnachtlich dekoriert. Direkt wird man sehr freundlich von einer der Bedienungen begrüßt. „Uns liegt es sehr am Herzen, dass jedermann sich bei uns wohlfühlt.“, so Frank Becker.

Nachdem wir zu unserem Platz begleitet wurden, widmen wir uns der klar strukturierten und übersichtlichen Speisekarte. Neben saisonalen Gerichten wie der Kürbissuppe, dem Hirschgulasch mit Rotkraut und Knödeln und der Gänsekeule finden sich auch typisch regionale Gerichte wie Handkäsesuppe, eingelegtem Handkäse und Himmel und Erde (Blutwurst mit Kartoffelpüree, Apfelmouse und Rotweinzwiebeln).

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Vielfalt aus der Region

Obsthof Nickolaus – Eröffnung eines Hofladens in Mainz

DRAIS – Immer mehr Menschen greifen bei der Wahl ihrer Lebensmittel auf lokale Produkte zurück. Dabei zählt nicht nur die Nachhaltigkeit und das gute Gewissen – Obst und Gemüse aus der Region schmeckt einfach gut.
Genau das dachten sich auch Anja und Thomas Nickolaus und eröffneten Ende August ihren Hofladen in direkter Nachbarschaft zur Sport- und Kulturhalle in Mainz-Drais.
Dabei ist der Handel mit lokal erzeugten Produkten für die Familie kein Neuland: Der Obsthof Nickolaus wird bereits in der achten Generation bewirtschaftet und hat seine Wurzeln im Anbau und Vertrieb zahlreicher Apfel- und Birnensorten.
Vor allem die Selbstpflücke, die jedes Jahr Anfang bis Mitte September stattfindet, ist bei Kunden beliebt.

Der im Frühjahr 2017 gebaute Hofladen bietet aber nicht nur die eigenen Äpfel und Birnen an; auch Käse, Eier, Öl, Essig, Honig, Fleisch- und Wurstwaren sowie Wein und Mixgetränke haben einen festen Platz im Sortiment. Sogar das beliebte Neustadteis, kurz: N’Eis, wird in verschiedenen Variationen angeboten.
Ein besonderes Highlight sind die, mit Stückchen aus den eigenen Äpfeln gefüllten, Fruchtgummis und der täglich frisch gepresste Apfelsaft.
Der größte Teil des Angebots stammt aus regionaler Produktion – entweder aus eigenem Anbau oder von befreundeten Betrieben der Familie.
Besonders wichtig ist aber nicht nur der persönliche Kontakt zu den Lieferanten; vor allem die Interaktion mit Kunden steht im Obsthof an erster Stelle.
„Stets flexibel auf Kundenwünsche und -anregungen eingehen zu können ist bei uns oberste Priorität“, so Anja Nickolaus.

Für die Zukunft nimmt sich das Paar vor allem die Planung und den Ausbau des Sortiments aus eigenem Anbau vor.

Vorfreude auf neue Leckereien im Big Easy in Mainz

bildschirmfoto-2017-01-16-um-19-26-12Sebastian Sander arbeitet inzwischen seit etwa einem Jahr als stellvertretender Geschäftsleiter im Big Easy in Mainz. In einem Interview gibt er mir einen Einblick in das Ladenkonzept und die bevorstehenden Änderungen der Speisekarte.

Was hast du gemacht, bevor du im Big Easy angefangen hast? Und wie kamst du zu dem Job?

Ich habe eine dreijährige Ausbildung zum Koch hinter mir. Anschließend habe ich in unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie gearbeitet um vielseitige gastronomische Erfahrungen zu sammeln. Das Richtige für mich war damals allerdings noch nicht dabei. Über Kontakte bin ich dann glücklicherweise aufs Big Easy aufmerksam geworden und hier arbeite ich inzwischen seit einem Jahr.

Erzähl doch mal ein bisschen was über euren Laden und euer Konzept. Wer seid ihr und seit wann gibt es euch?

Das Big Easy ist noch ziemlich jung. Uns gibt es erst seit etwa zweieinhalb Jahren und wir sind auch das einzige Big Easy deutschlandweit. Das hat den Vorteil, dass wir nicht an andere Läden gebunden sind und unser Konzept frei gestalten können. Wir sind ein Franchise Unternehmen und gehören zur Enchilada Gruppe, das ist eine Kette von mehreren Restaurants. Das Aposto und das Besitos gehören zum Beispiel auch dazu. Bei uns gibt es hauptsächlich amerikanische Küche und am bekanntesten sind wir wohl für unsere Burger.

Wo in Mainz findet man euch?

Das Big Easy befindet sich im Gebäude der Rheingoldhalle und neben dem Mainzer Rathaus direkt am Rhein. Viele Leute kommen nicht nur wegen dem spitzenmäßigen Essen (lacht), sondern auch wegen dem schönen Ausblick zu uns. Das Big Easy ist in einem zweistöckigen Gebäude und auf beiden Stockwerken gibt es eine große Fensterfront Richtung Rhein.

Die Lage direkt am Rhein ist bestimmt ein Kundenmagnet, oder?

Das kann man leider so pauschal nicht sagen.
Im Sommer trifft das sicher zu. Sobald das Wetter gut ist und es wärmer wird ist der Laden randvoll. Vor allem am Wochenende hat man dann ohne Reservierung schlechte Chancen, aber auch unter der Woche kann es eng werden. Viele Leute gehen im Sommer am Rhein spazieren und schauen dann unterwegs mal bei uns im Laden vorbei.
Im Winter hingegen fällt die ganze Laufkundschaft weg. Wenn es draußen kalt und nass ist macht sich das auch sofort an den ausbleibenden Reservierungen bemerkbar. Unseren Hauptumsatz machen wir deshalb im Sommer. Da bieten wir auch mehr als doppelt so viele Sitzplätze an.
Die Rheinlage ist sozusagen Fluch und Segen zur gleichen Zeit.

Kommen wir nochmal zurück zum Essen. Du hast bereits erwähnt, dass ihr hauptsächlich für eure Burger bekannt seid. Was bietet ihr denn sonst noch so an?

Also prinzipiell bieten wir Frühstück, Mittagessen, Kaffe und Kuchen und Abendessen an. Am Wochenende sind wir rund um die Uhr für unsere Kunden da, unter der Woche nur Abends. Bei den Hauptmahlzeiten gibt es hauptsächlich Burger, Wraps, Salate und Barbecues. Alle zwei Wochen erstellen wir eine neue „Wochenkarte“ mit saisonalen Gerichten. Wer also keine Lust auf amerikanische Küche hat kann bei uns trotzdem fündig werden. Seit letztem Jahr haben wir auch einen Smoker und werden die Gäste auch diesen Sommer wieder mit attraktiven Grillspecials locken. Wir sind allerdings momentan dabei unser Konzept etwas zu ändern.

Wie wird die zukünftige Speisekarte des Big Easy dann voraussichtlich aussehen?

Wir werden unsere Karte etwas verkleinern um mehr Liebe und Energie ins Detail, anstatt in die breite Masse, stecken zu können. Außerdem wollen wir weg vom Fastfood Image. Wir möchten mit frischen und gesunden Gerichten punkten und auch mehr Auswahl für Vegetarier und Veganer bieten. Unsere Burger wird es natürlich trotzdem noch geben, nur eben etwas umgestaltet. Ziel ist es, sie ausgefallener werden zu lassen. Wir wollen schließlich nicht im immer größer werdenden Angebot an Burgern untergehen.

Wenn du jetzt von gesunden Gerichten sprichst, kannst du da konkrete Beispiele nennen?

Völlig neu auf der Kimg_1936arte werden die „Bowls“ sein. Simple ausgedrückt handelt es sich dabei um Essen in Schüsseln. Dabei wird das Essen allerdings noch nicht vermischt, sondern nach dem „Baukastensystem“ separat voneinander angeordnet. Soßen und Dips werden auch separat serviert, sodass der Gast später alles so mischen kann wie er es möchte. Dabei wird unter anderem auch viel mit Gemüse und Rohkost gearbeitet. Außerdem werden einige Gerichte die aus der Fritteuse kommen gestrichen.

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img_1925 erste Entwürfe für die neuen Waffeln

Auf was können sich eure Kunden bezüglich der neuen Speisekarte besonders freuen ?

Ich denke unser zukünftiges Highlight wird unsere neue Waffelkarte. Die Waffeln werden an die Tellaballshakes angelehnt sein, die ja auch ziemlich durch die Decke gegangen sind. In Mainz gibt es bis jetzt keinen anderen Laden, der etwas vergleichbares anbietet. Die Waffeln werden nicht nur durch ihren Geschmack, sondern vor allem auch durch ihr Aussehen überzeugen. Eins ist klar: Die Dinger werden eine riesen Kalorienbombe und wer das Teil alleine verdrückt, könnte eventuell einen Zuckerschock erleiden. Aber man muss sich eben auch mal was gönnen.

Mit welchen drei Worten würdest du das Big Easy beschreiben?

Hipp, frisch und einzigartig

Vielen Dank für das nette Interview!