Archiv des Autors: laura.ka

Glühwein, Feuerwerk – und drei singende Nikoläuse

SPEYER Wer im Dezember einen Weihnachtsmarkt besuchen will, der hat in Rheinland-Pfalz und Umgebung die Qual der Wahl. Beim beliebten Mainzer Weihnachtsmarkt am Domplatz angefangen hat Rheinland-Pfalz zahlreiche Märkte von groß bis klein zu bieten, die Besucher mit verschiedenen Leckereien und Aktionen in Weihnachtsstimmung versetzen.Ob Glühweinliebhaber oder Porzellanfigurenenthusiast – bei dieser Auswahl ist für jeden etwas dabei.
Auch in Speyer hat Ende November der Weihnachts- und Neujahrsmarkt eröffnet.Neben den klassischen Angeboten wie Glühwein-, Punsch- und Essensständen aller Art hebt sich der Speyrer Markt vor allem durch die vielen Attraktionen wie der zugehörigen Eislaufbahn von den umliegenden Weihnachtsmärkten ab.

Ein besonderes Highlight waren auch die Feuerwekrksveranstaltungen am 7. und 13.12., bei denen es spektakuläre Lichtshows über Speyer zu bestaunen gab.
Tausende Besucher versammeln sich jedes Jahr in der Maximilian Straße, um das Spektakel mit eigenen Augen zu sehen.

Für besondere Unterhaltung sorgen vor allem die drei Nikoläuse, die – ganz traditionell mit roten Zipfelmützen – inmitten des Weihnachtsmarks ein Weihnachtslied nach dem anderen singen und so die Weihnachtsstimmung nicht vermissen lassen.

 

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Natürlich gehen Kinder auf dem Speyrer Weihnachts-und Neujahrsmarkt auch nicht leer aus. Neben Kinderkarusells und Fahrgeschäften werden Montags bis Freitags von 15-17 Uhr die Weihnachtswünsche der Kleinsten entgegengenommen, während in der Kinderbackstube täglich von 15-19 Uhr gebacken und genascht wird.

Der Weihnachts- und Neujahrsmarkt hat täglich von 11-21 Uhr geöffnet.
Am 24.12. werden von 10-13 Uhr, am 31.12. von 11-15 Uhr und am 01.01. von 13-21 Uhr Besucher empfangen, während der Markt am 25. und 26.12. geschlossen bleibt.

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Ranglistenturnier im Garde- und Schautanzsport

PicsArt_12-06-02.18.42Foto: Skyppi-Photography


HANAU
Zwei Tage lang war das Bürgerhaus in Hanau Wolfgang Schauplatz von verschiedenen tänzerischen Darbietungen und sportlichen Höchstleistungen.
Ausrichter war die TSG Dancing Lions Wolfgang e.V.
132 Solistinnen und Solisten sowie drei Garde-Paare und Schau-Duos aus ganz Deutschland traten am vergangenen Wochenende in den jeweiligen Regional- und Bundesligen gegeneinander an. Das Ziel: die bestmögliche Punktzahl und Platzierung einzuholen.
Die Höchstpunktzahl des gesamten Wettkampfes erreichte Malin Krohn von der TG Nordenstadt/Lorsbach mit 268 von 300 möglichen Punkten in der Kategorie Hauptklasse, Schautanz Solo, 2. Bundesliga mit ihrem Tanz „…und plötzlich warst du weg“, in dem sie das Thema Kindesentführung behandelt.

Im Schautanz kommt es neben der Themenwahl und der Umsetzung der Choreografie aber auch auf akrobatische Elemente und Tanztechnik an.
„[Es] 
stehen individuelle Besonderheiten und Fähigkeiten verbunden mit einer ausgeprägten tänzerisch technischen Basis im Vordergrund. Akrobatik darf in einem Tanz nicht dominieren. Im Schausolo muss auf eine ausgewogene und vielfältige Technik geachtet werden und kein „Aneinanderreihen“ akrobatischer Elemente sein“, so der Deutsche Verband für Garde- und Schautanzsport (DVG) auf seiner Homepage.

PicsArt_12-06-10.20.56Siegerehrung Hauptklasse, Schautanz Solo, 2. Bundesliga. Ganz oben auf dem Treppchen: Malin Krohn von der TG Nordenstadt Lorsbach.

 

Nicht ganz optimal lief es in der Kategorie Gardetanz Solo, in der für fast jede Darbietung eine Verwarnung wegen Verstoß gegen das neue Regelwerk ausgesprochen wurde. Die erst kürzlich vorgenommenen Änderungen im Regelwerk waren offenbar nicht für alle Choreographen gleichermaßen verständlich, so dass der Hessische Verband für Garde- und Schautanzsport (HVG) und der DVG bereits Eilanträge für Übergangsregelungen gestellt haben. So soll den Trainiern und Tänzern bis Januar ausreichend Zeit gegeben werden, die Tänze umzustellen und dem neuen Regelwerk anzupassen.

 

Vielfalt aus der Region

Obsthof Nickolaus – Eröffnung eines Hofladens in Mainz

DRAIS – Immer mehr Menschen greifen bei der Wahl ihrer Lebensmittel auf lokale Produkte zurück. Dabei zählt nicht nur die Nachhaltigkeit und das gute Gewissen – Obst und Gemüse aus der Region schmeckt einfach gut.
Genau das dachten sich auch Anja und Thomas Nickolaus und eröffneten Ende August ihren Hofladen in direkter Nachbarschaft zur Sport- und Kulturhalle in Mainz-Drais.
Dabei ist der Handel mit lokal erzeugten Produkten für die Familie kein Neuland: Der Obsthof Nickolaus wird bereits in der achten Generation bewirtschaftet und hat seine Wurzeln im Anbau und Vertrieb zahlreicher Apfel- und Birnensorten.
Vor allem die Selbstpflücke, die jedes Jahr Anfang bis Mitte September stattfindet, ist bei Kunden beliebt.

Der im Frühjahr 2017 gebaute Hofladen bietet aber nicht nur die eigenen Äpfel und Birnen an; auch Käse, Eier, Öl, Essig, Honig, Fleisch- und Wurstwaren sowie Wein und Mixgetränke haben einen festen Platz im Sortiment. Sogar das beliebte Neustadteis, kurz: N’Eis, wird in verschiedenen Variationen angeboten.
Ein besonderes Highlight sind die, mit Stückchen aus den eigenen Äpfeln gefüllten, Fruchtgummis und der täglich frisch gepresste Apfelsaft.
Der größte Teil des Angebots stammt aus regionaler Produktion – entweder aus eigenem Anbau oder von befreundeten Betrieben der Familie.
Besonders wichtig ist aber nicht nur der persönliche Kontakt zu den Lieferanten; vor allem die Interaktion mit Kunden steht im Obsthof an erster Stelle.
„Stets flexibel auf Kundenwünsche und -anregungen eingehen zu können ist bei uns oberste Priorität“, so Anja Nickolaus.

Für die Zukunft nimmt sich das Paar vor allem die Planung und den Ausbau des Sortiments aus eigenem Anbau vor.