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Eine ganz besondere Wohngemeinschaft

Weder WG noch Studentenwohnheim: Das Leben im Spener-Haus

Ich wache auf. Draußen auf dem Flur sind bereits Stimmen zu hören, eine Tür schlägt zu. Mein Wecker zeigt 07:10 Uhr an. – Ich bin mal wieder viel zu spät dran.
Schnell verschwinde ich im Bad, dann in der Küche. Hier treffe ich einen meiner Mitbewohner, der bereits am frühstücken ist. Es riecht nach Kaffee, der Baulärm von der gegenüber liegenden Baustelle erreicht trotz geschlossener Fester leise mein Ohr.
Leider habe ich keine Zeit, mich länger mit meinem Mitbewohner auszutauschen. Stattdessen esse ich schnell ein Brot mit Marmelade, putze mir die Zähne und renne aus dem Haus zur Straßenbahn-Haltestelle. Auch wenn diese in drei Minuten zu Fuß zu erreichen ist, habe ich jeden Morgen Mühe, meine Straßenbahn zur Universität rechtzeitig zu bekommen.

Von außen ganz unscheinbar: Das Spener-Haus

Von außen ganz unscheinbar: Das Spener-Haus

Das Philipp-Jakob-Spener-Studienhaus
Ich wohne im Philipp-Jakob-Spener-Studienhaus in der Neustadt in Mainz. Vor etwas mehr als drei Monaten bin ich dort eingezogen, jetzt ist es mein Zuhause.
Das Spener-Haus ist mehr als eine WG. Der Verein Philipp-Jakob-Spener-Haus wurde 1983 gegründet und steht unter der Leitung von Pfarrer Eberhard Hoppe, Pfarrer Jochen Roth und Pfarrer Andreas Nose. Von 1993 bis 2013 besaß der Verein ein Haus in Mainz-Marienborn, das allerdings verkauft werden musste. Daher ist die Wohngemeinschaft 2013 in die Neustadt in zwei Mietwohnungen umgezogen, wo sie bis heute zu finden ist. Auf zwei Stockwerke verteilt leben neun junge Erwachsene zusammen, unter ihnen vor allem Studenten, aber auch Auszubildende und ein Doktorand aus Nigeria. Ziel des Vereins ist es, vor allem jungen Theologiestudenten aber auch anderen jungen Erwachsenen nicht nur ein gemütliches und bezahlbares Zuhause zu bieten, sondern auch eine Gemeinschaft zu ermöglichen, in der Platz für Austausch und Diskussion über Gott und die Welt ist.
Für die Koordination des Lebens in der Wohngemeinschaft ist die Studienleitung verantwortlich, die selbst mit in der WG lebt und Ansprechpartner sowohl für die Bewohner als auch für den Verein ist.

Jeden Donnerstag ist Spener-Abend, sonntags Konvent
Jeden Donnerstag wird zusammen für die WG gekocht. Im Anschluss kommt ein Referent für einen Vortrag oder die Bewohner lesen zusammen einen theologischen Text und diskutieren in gemütlicher Runde.
Sonntags treffen sich alle zum Konvent, um anstehende Dinge zu planen und die Woche zu besprechen. Anschließend gibt es eine kurze Andacht.

Es ist später Nachmittag und ich schließe die Haustür auf. Schon im Treppenhaus begegne ich einer meiner Mitbewohnerinnen, die gerade auf dem Sprung zu einem Termin ist. Als ich die obere Wohnung betrete, höre ich jemanden in der Bibliothek Klavier spielen, aus der Küche dringen Stimmen zu mir. Ich bin ziemlich müde von dem langen Tag und brauche erst einmal meine Ruhe. Also gehe ich in mein Zimmer und nutze die Zeit für mich.

Es ist 19 Uhr. Ein Teil der Wohngemeinschaft sitzt zusammen am Tisch in der Küche. Alle tauschen sich über ihren Tag aus oder diskutieren lebhaft über die verschiedensten Themen. Auch der nächste gemeinsame Ausflug wird geplant.
Ich genieße die Gemeinschaft und freue mich schon auf morgen, denn morgen ist Donnerstag.

Ein Teil der Bibliothek

Ein Teil der Bibliothek

Die Küche als WG-Treffpunkt

Die Küche als WG-Treffpunkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was macht das Spener-Haus besonders?
Im Spener-Haus kann man nicht nur günstig als Student in Mainz leben. Das Haus selbst und die Wohngemeinschaft bieten noch viel mehr Vorteile:
Erstens befinden sich die Mietwohnungen in der Nähe des Hauptbahnhofes und der Uni, sodass man mit dem Fahrrad innerhalb von 15 Minuten am Campus ist.
Zweitens besitzt das Spener-Haus eine eigene Bibliothek mit circa 4500 Büchern. So kann man beispielsweise für eine Hausarbeit gemütlich von zu Hause aus recherchieren.
Des Weiteren ermöglicht die Wohngemeinschaft genau das richtige Maß an gemeinsamem Leben und Privatsphäre. Wer lieber seine Ruhe haben möchte, kann sich zurückziehen, wer die Gemeinschaft sucht, braucht nur in die Bibliothek oder die Küche zu gehen.
Viertens schweißt das gemeinsame Programm zusammen. Die Bewohner der WG bilden nicht nur eine bloße Zweckgemeinschaft. Häufig entwickeln sich tiefe Freundschaften, die auch noch nach der WG-Zeit Bestand haben.
Zwar sind Außenstehende oft durch das Programm zweimal in der Woche abgeschreckt, doch ermöglicht gerade dies einen engen Zusammenhalt und die Gemeinschaft, die alle in der WG so sehr schätzen.
Außerdem hat man einen Ansprechpartner, an den man sich jederzeit wenden kann. Die Studienleitung, die selbst im Haus wohnt, steht in allen Lagen zur Seite und hilft nicht nur in der Anfangszeit bei großen und kleinen Problemen. So wird man durch das Studium hindurch begleitet und unterstützt.
Und schließlich bietet das Spener-Haus einen guten Rahmen für einen bereichernden Austausch. Wo junge Menschen mit vielen Idee und Ansichten aufeinander treffen, wird diskutiert. Gerde das Spener-Haus bietet Raum, sich mit anderen jungen Erwachsenen auszutauschen.
Das Spener-Haus ist also nicht nur eine Wohngemeinschaft: Es ist ein Zuhause!

Ich bin müde. In den anderen Zimmern sind immer noch Stimmen zu hören, eine Tür schlägt zu. Mein Wecker zeigt 00:15 Uhr an. – Ich bin mal wieder viel zu spät dran.
Schnell schlüpfe ich ins Bett unter die Decke und mache meine Nachttischlampe aus.

http://www.spener-haus.de/

Mir aus’m Lahn-Dill-Kreis – Tipps für einen Ausflug ins grüne Herz Deutschlands

Seit Oktober letzten Jahres darf ich die Studentenstadt Mainz mein Zuhause nennen. Fast jeder in meiner Heimat kennt Mainz und war schon mindestens einmal dort. Werde ich allerdings von meinen Kommilitonen in Mainz gefragt, wo genau ich herkommen, beginnt das geografische Rätselraten.
Das kleine Dorf Schönbach, in dem ich aufgewachsen bin, liegt im Lahn-Dill-Kreis in Hessen am Fuße des Westerwalds und an der Grenze zum Rothaarsteig, 100 Kilometer von Frankfurt entfernt.

Herborn und Umgebung von oben

Herborn und Umgebung von oben

Auch wenn meine Heimat so unbekannt ist und die meisten bei der Planung ihres nächsten Sommerurlaubs an Paris, London oder die Bretagne denken, möchte ich zeigen, warum es sich lohnt, den Lahn-Dill-Kreis mit auf die Liste der möglichen Urlaubsziele zu nehmen:

 
p1060042 Ein Paradies für Naturfreunde
Gerade im Sommer sind der Lahn-Dill-Kreis und die umliegenden Gebirge besonders schön zum Wandern oder Rad fahren. Auf zahlreichen Wegen durch den Wald kann man die Natur und die schönen Ausblicke genießen.
Wer lieber den Winter mag, kann in der kalten Jahreszeit kommen, um Snowboard, Ski oder Schlitten zu fahren. In der Hochsaison wird sogar der Ski-Lift gestartet.

Ein Paradies für Geschichtsliebhaber
Der Lahn-Dill-Kreis ist nicht nur bekannt für die gute Luft und die faszinierende Natur, sondern auch für die zahlreichen geschichtsträchtigen Burgen und Schlösser. Viele der Burgen lassen sich besichtigen und nehmen die Besucher mit auf eine Reise in die Zeit des Mittelalters. Besonders empfehlenswert sind die Burg Hohensolm, die Burg Greifenstein und der Wilhelmsturm in Dillenburg.
Ein besonderes Highlight sind die Mittelaltermärkte, die mehrmals im Jahr auf dem Burghof stattfinden.

Historische Altstadt Herborn

Historische Altstadt Herborn

Ein Paradies für Architekturfreunde
Eine besondere Perle im Lahn-Dill-Kreis ist die Stadt Herborn. Der alte Stadtkern mit all seinen Fachwerkhäusern ist fast vollständig erhalten geblieben. Hier lohnt es sich, an einer Stadtführung teilzunehmen, um all die interessanten Geschichten zu erfahren, die sich vor langer Zeit in den kleinen Gassen der Stadt abgespielt haben. Nicht zu Unrecht wird Herborn auch das kleine Rotenburg genannt. Im Anschluss laden die gemütlichen Cafés der Altstadt zum Verweilen ein.

Zwei besondere Tipps:

Wer in den Lahn-Dill-Kreis kommt, sollte unbedingt die Schauhöhle Herbstlabyrinth in Breitscheid-Erdbach besuchen. Sie gehört zu den größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands und wurde zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einer Führung erfährt man mehr über die Geschichte der Höhle und kann ihre atemberaubenden Ausmaße und Tropfsteine bewundern.

Die Stadt Wetzlar ist ein echter Geheimtipp. Nicht nur der Wetzlarer Dom ist eine Besichtigung wert. Auch die Altstadt lädt zu einem kleinen Stadtbummel ein. Ganz besonders empfehlenswert sind die verschiedenen Stadtführungen, die angeboten werden. So kann man sich in der Goethe-Stadt Wetzlar auf die Spuren Goethes begeben oder an einer antifaschistischen Stadtführung teilnehmen, die die Geschichte vieler Wetzlarer Juden aus dem Dritten Reich aufarbeitet.

Hinweise für echter Mainzer und andere Großstädter:

Erstens: Es empfiehlt sich, mit dem Auto anzureisen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man nicht weit. Die Busse zu den verschiedenen kleinen Dörfern verkehren einmal in der Stunde und auch nur von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends.

Zweitens: Wetterfeste Kleidung anziehen.

Drittens: Auf tierische Begegnungen einstellen. Gerade im Herbst und in der Dämmerung halten sich die Tiere des Waldes gerne auf Straßen auf.

Viertens: Den Duden zu Hause lassen. Denn mit korrektem Hochdeutsch wird man im Lahn-Dill-Kreis nicht weit kommen. Gerade die älteren Generationen sprechen Platt, und wer keinen Dialekt spricht, rollt das R wie ein Amerikaner aus Texas. So oder so könnte die Verständigung schwierig werden.

Fünftens: Auf das Abenteuer einlassen und sich auf herzliche Begegnungen und einen spannenden Urlaub gefasst machen.

Sowohl kulturell als auch geschichtlich hat der Lahn-Dill-Kreis einiges zu bieten. Wer sich auf einen Urlaub inmitten von Natur, alten Fachwerkhäusern und verrückten Hessen einlässt, kann sich, je nach Planung und Vorlieben, auf einen erholsamen Landluft-Urlaub oder einen actionreichen Outdoor-Urlaub mit vielen Besichtigungen freuen. Eine gute Abwechslung zum Mainzer Großstadtleben.

Der Weihnachtsmann ist dem Nikolaus sein Tod

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Bald ist es wieder so weit: Heiligabend steht vor der Tür und in weniger als einer Woche dürfen groß und klein die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auspacken. Warum werden aber die Geschenke ausgerechnet unter einen Baum gelegt und wieso bringt der Weihnachtsmann Rute und Spielzeug während auf dem Adventskranz genau vier Kerzen brennen?

Der große Weihnachtsstress beginnt vier Wochen vor Weihnachten mit dem Ersten Advent. Advent kommt vom lateinischen Wort adventus und bedeutet Ankunft. Die Menschen sollen sich aber nicht auf die Ankunft des Weihnachtmannes, sondern, nach christlicher Erzählung, auf die Ankunft des Herrn Jesus Christus vorbereiten.

p1060024Wieso dann ausgerechnet ein kleiner, lieber und dicker Mann im roten Mantel die Geschenke am Heiligen Abend bringt, ist eine längere Geschichte. Ursprünglich geht diese Tradition auf Nikolaus von Myra zurück, über den aber nur sehr wenig bekannt ist. Er lebte im 3. bis 4. Jahrhundert und beschenkte ursprünglich arme Menschen. Mit dem Weihnachtsmann, wie wir ihn heute kennen, hat er nur noch sehr wenig gemein. Dieser wurde erst berühmt, als sich Teile der New Yorker Oberschicht im 19. Jahrhundert auf die holländischen Traditionen ihrer Vorfahren besannen. Dort wurden im Dezember Feste für Sinterklaas gefeiert.
Ein paar Jahre später erschienen erste Gedichte über einen fröhlichen dicken Mann mit weißem Bart und rotem Mantel, der den Kindern Geschenke bringt. Als anschließend ein deutscher Einwanderer aus den USA Santa Claus zeichnete, wie er den Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg Geschenke verteilt, wurde der Mann mit weißem Bart berühmt. In den nächsten Jahrzehnten prägten viele weitere Zeichnungen dieses Einwanderers das Bild vom Weihnachtsmann als Freund der Kinder.
Spätestens seit 1931, als Haddon Sundblom den Weihnachtsmann zum ersten Mal für die Werbung von Coca-Cola malte, kennt jeder den lieben Mann, der die Geschenke bringt. Dabei war Coca-Cola nicht einmal der erste Konzern, der den Weihnachtsmann zu Werbezwecken nutze. Ursprünglich trinkt der alte Mann nämlich Bier der Brauerei White Rock.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön sind deine Blätter!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön sind deine Blätter!

Warum legt der Weihnachtsmann die Geschenke unter den Tannenbaum? Diese Tradition hat einen heidnischen Ursprung: Zur Wintersonnenwende wurden Zweige ins Haus geholt, die unter anderem das Leben symbolisieren sollten. Erst 1570 wurden in Bremer Zunfthäusern erstmals Bäume mit Nüssen und anderen Leckereien geschmückt. Und ungefähr 200 Jahre später standen die ersten Weihnachtsbäume mit Kerzen bei evangelischen Familien in der Stube. Konfessionsübergreifend konnte sich der Christbaum erst im 19. Jahrhundert als Symbol deutscher Tradition im Krieg gegen Napoleon durchsetzen.

 

 

 

Der Adventskranz mit vier Kerzen gehört für die meisten zur Weihnachtszeit einfach dazu

Der Adventskranz mit vier Kerzen gehört für die meisten zur Weihnachtszeit einfach dazu.

Der Adventskranz hat eine noch jüngere Geschichte: Er wurde 1839 von Johann Hinrich Wichern erfunden, der eine Art Adventskalender für die Kinder in seinem evangelischen Waisenheim in Hamburg bastelte. Um den Kleinen das Warten auf Weihnachten zu verkürzen, steckte er vier große Kerzen für die vier Adventssonntage und viele kleine Kerzen für die restlichen Adventstage auf ein Wagenrad. So konnten die Kinder die Tage vom Ersten Advent bis zum Heiligen Abend zählen. Der Adventskranz war geboren.

Fair und gemütlich: Das Café Awake in Mainz

Stilvolle Einrichtung und leckeres Frühstück im Café Awake (Mainz)

Stilvolle Einrichtung und leckeres Frühstück im Café  Awake (Mainz)

Mit seiner ruhigen Atmosphäre, der stilvollen Einrichtung und dem leckeren, fairen Essen gehört das Café Awake zu einem der beliebtesten Treffpunkte für Studenten in Mainz. Seit 2011 liegt es nahe der Römerpassage in der Fußgängerzone und ist eines der wenigen Cafés, das fast ausschließlich fair gehandelte Produkte verwendet. „Das Café ist stark sozial und fair-trade orientiert. Das heißt, wir versuchen so viele Fair-Trade-Produkte wie möglich in unser Sortiment einzubauen und haben eine enge Zusammenarbeit mit der Fair-Trade-Organisation GEPA.“, erklärt ein Mitarbeiter. Hin und wieder wird auch der Gewinn von dem Verkauf eines Produkts an ein soziales Projekt gespendet.

An einem der Tische erst einmal Platz genommen, lädt das gemütliche Ambiente zum Verweilen ein – egal ob man nur einen fairen Kaffee trinken möchte oder lieber den frisch gepressten Orangensaft und eine Waffel mit Puderzucker und heißen Kirschen wählt.
Pluspunkte sind hierbei die Freiheit, sich seine Waffel mit verschiedenen Beilagen selbst zusammenzustellen und die extra für Allergiker beigefügte Liste mit Allergenen der verschiedenen Gerichte.
Gerne wird das Café von Studenten genutzt: „Ich finde es gut, dass es hier so gemütlich ist. Natürlich ist das kostenlose Internet auch ein großer Vorteil, weil man für die Uni arbeiten kann.“, erzählt Miriam, die oft das Café Awake besucht.

Luftig leichte Waffeln mit Vanilleeis und heißen Kirschen

Luftig leichte Waffeln mit Vanilleeis und heißen Kirschen

Sowohl preislich als auch geschmacklich kann das Café überzeugen: Die Waffeln sind luftig, leicht und saftig und die heiße Schokolade ist cremig und aromatisch. Für 3,10€ und einen kleinen Aufpreis bekommt man eine heiße Waffel mit Puderzucker und eine frei wählbare Beilage wie zum Beispiel eine Kugel Vanilleeis oder heiße Kirschen. Wer sein Frühstück lieber herzhaft mag, kann sich für 2,20€ bis 4,60€, je nach Belag, einen Bagel bestellen oder ein herzhaftes Croissant nehmen. Für einen Kaffee zahlt man 2,10€. Zwei Dinge gibt es hierbei noch anzumerken: Manche der Tische sind so klein, dass man bei mehr als zwei Tellern und zwei Getränken auf den Nachbartisch ausweichen muss und die Auswahl der Speisen ist ein wenig begrenzt. Hier gilt das Prinzip „Klasse statt Masse“.

 

Insgesamt ist die Wartezeit für Essen und Getränk angemessen. Sollte man sich trotzdem einmal langweilen, kann man die aktuelle Tageszeitung aus dem  Zeitungsregal ausleihen oder der gemütlichen Hintergrundmusik lauschen.

Mein Fazit: Das Café Awake lädt mit seinem netten Ambiente und der stilvollen Einrichtung zum Verweilen ein. Man kann dort nicht nur ein leckeres Frühstück genießen, sondern auch den fairen Handel unterstützen und so die Welt ein bisschen besser machen.