Phantastische Tierwesen 2: Rowlings Verbrechen

Nach zwei Jahren Wartezeit ist es endlich soweit: Teil zwei ist da. Die anfängliche Euphorie muss jedoch viel Kritik ertragen. Gerade Langzeitfans sehen den Teufel im Detail.

Am 15. November 2018 kam der heißersehnte zweite Teil der Reihe in die Kinos: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Grindelwalds Verbrechen. Die Reaktionen reichen von Schock und Empörung über Toleranz bis hin zu Begeisterung und Schwärmereien.

Darum geht’s:

Für seine Verbrechen in New York im ersten Teil saß Gellert Grindelwald im Gefängnis. Zu Beginn des zweiten Teils gelingt ihm die Flucht und er macht sich auf den Weg nach Paris, wo er seine Anhänger um sich schart. Gerade in dem Obscurus Credence sieht er seine größte Waffe gegen Dumbledore. Dieser schickt Newt, zusammen mit dessen Koffer voller magischer Tierwesen, nach Paris, um Grindelwald bei der Suche nach Credence zuvorzukommen.

Achtung, Spoiler!

So wird das Publikum verzaubert

Nicht nur die liebgewonnenen Charaktere aus Teil eins, Jakob Kowalski inklusive, sondern auch die überzeugenden visuellen Effekte locken Harry Potter Fans erfolgreich in die Kinos. Besonders der Hauptdarsteller Eddie Redmayne in seiner Rolle als Newt Scamander überzeugt nach wie vor. Die Charaktere wie der junge Albus Dumbledore und Newts Bruder Theseus lösen Begeisterung aus. Großes Interesse weckte Leta Lestrange als neuer weiblicher Charakter. Auch der Antagonist Grindelwald zieht die Zuschauer in seinen Bann. Ein weiteres Highlight: Die Rückkehr nach Hogwarts in bekannter musikalischer Begleitung löst bei den meisten Besuchern Nostalgie aus. James Newton Howard komponierte erneut die Musik. Obwohl diese mit dem vorherigen Teil nicht mithalten kann, da viele Stücke erneut verwendet wurden, passt sie jedes Mal zu der gezeigten Szene und das neue Theme wurde schön komponiert. Alte wie neue Tierwesen erblickten die Leinwand, besonders beliebt ist die chinesische Kreatur Zouwu und die goldigen Babyniffler.

Hier enttäuscht die Magie

Wenn Professor McGonagall plötzlich Jahrzehnte vor ihrer eigentlichen Geburt bereits Lehrerin in Hogwarts ist, wird die Chronologie der Timeline leider vernachlässigt. Zentrale Charaktere durchlaufen schwer nachvollziehbare Wandlungen, so ist die lebensfrohe Queenie Goldstein in ihrer neuen Rolle als von der Liebe getriebener Kontrollfreak kaum wiederzuerkennen. Auch ihre Schwester Tina bekommt in diesem Teil nicht viel Aufmerksamkeit. Einen Ausgleich sollen die neuen Charaktere schaffen, jedoch erfährt man über deren Geschichte nicht genug, um sie wirklich ins Herz zu schließen. Bei Nagini bleibt die Hoffnung auf mehr bestehen, von Leta müssen die Zuschauer sich allerdings verabschieden, bevor man sie richtig kennenlernen konnte. Weitere Kritik richtet sich gegen Grindelwald Darsteller Johnny Depp. Hierbei kam große Empörungen auf, nachdem Missbrauchsvorwürfe ans Licht kamen, die Besetzung jedoch beibehalten wurde.

 

Lohnt es sich?

Auf jeden Fall. Obwohl man stark spürt, dass es sich um einen fundamentlegenden Zwischenteil handelt, sind wir uns sicher, dass die nächsten Teile die jetzigen Kritikpunkte ausgleichen. Trotz zahlreicher Anknüpfstellen für Kritik, finden wir auch hier die Magie, mit der J.K. Rowling schon vor Jahren die Welt verzaubert hat. Unsere Empfehlung: Schaut euch den Film mehrmals an, um mit dem komplizierten Plot mithalten zu können. Wir jedenfalls sind sehr gespannt auf Teil drei.

 

 

Anna Techmanski, Jessica Gebert, Kimberly Künkler

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