Danke auf Afrikanisch

Muraho! Nitwa Yvette nanjiye Sophie Tuvuye muri Aktion Tagwerk! Das war Kinyarwanda, die Sprache des afrikanischen Landepanorama_484s Ruanda und bedeutet übersetzt: Hallo! Wir sind Yvette und Sophie und wir sind von Aktion Tagwerk!“
Schon nach den ersten Sätzen wird klar: Yvette und Sophie, das sind wahre Afrikaexperten. Kein Wunder, die beiden Frankfurterinnen machen ihr Freiwilliges Soziales Jahr für Aktion Tagwerk, ein Verein, der jährlich an einem Aktionstag Geld für soziale Projekte in Afrika sammelt. In der Gustav-Stresemann-Wirtschaftschule in Mainz stellen sie heute ihre diesjährige Kampagne vor.

Das Konzept hinter Aktion Tagwerk ist einfach, aber effektiv: Schüler verlassen an einem Tag ihre Schulen und arbeiten stattdessen. Dabei ist es egal, ob sie in einem Betrieb, einem Verein oder gar zuhause arbeiten. Wichtig ist, dass sie ihren Tageslohn nicht behalten, sondern spenden. Yvette erkärt den Schülern der elften Klasse: „Aktion Tagwerk besteht aus vielen verschiedenen Puzzleteilen. Nur durch euer Engagement ist die Arbeit in unseren Projekten möglich.“ Im vergangenen Jahr waren 200 000 Schüler von 583 Schulen bundesweit Teil dieses Puzzles. Gemeinsam konnten sie einen Gesamterlös von 1,3 Millionen Euro sammeln.
Geld, das an verschiedene Projekte in Ruanda, Ghana, Burundi und Uganda geht. „In Ruanda können rund 29% der Bevölkerung nicht lesen und schreiben. Deswegen sind uns Bildungsprojekte besonders wichtig,“ sagt Sophie. Die Projekte werden vor Ort vom „Human Help Network“ (HHN) und dem evangelischen Entwicklungs

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Lehrerin Wiebke Bock, Yvette und Sophie informierten nach ihrem Vorstand an einem Stand

werk „Brot für die Welt“ betreut.
Die Gustav-Streseman-Wirtschaftsschule hat ebenfalls schon länger Kontakte nach Afrika. „Vor zehn Jahren haben Schüler während einer Projektwoche eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Ruanda ins leben gerufen. Die besteht noch immer“, erzählt Lehrerin Wiebke Bock. Sie betreute damals die Projektwoche und setzt sich heute dafür ein, dass die Hälfte des von den Schülern gesammelten Geldes an diese Schule geht. Und wenn sich dann am 14. Februar möglichst viele Schüler an der Aktion beteiligen, freuen sich Yvette und Sophie und sagen: Morakoze Cyane!“ – das bedeutet „Vielen Dank!“

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