Mit Wenig Viel Kreieren – Jain

 

Die junge Sängerin, Jain (Jeanne Louise Galice) (26), nutzt ihr Leben und die Eindrücke, die sie im Ausland gesammelt hat um einen einzigartigen Klang mit ihrer Musik zu kreieren. Alleine mit ihrer Gitarre und ihrem Laptop ausgestattet, reist sie durch die Welt und schreibt neue Lieder.

Im Jahre 2008 schreibt sie mit 16 Jahren ihren ersten Song und veröffentlicht kurze Zeit später „Come“ über ihren MySpace-Account. Der Upload ist ihr Start in das Musikbusiness. Die junge Französin, die die meiste Zeit ihres Lebens im Kongo verbracht hat, findet ihren Weg über das Internet in die französischen und belgischen Charts.

 

 

Sieben Jahre später bringt sie ihr erstes Album „Zanaka“ auf den Markt und landet damit in den Top 10 in Belgien und der Schweiz und erhält kurz darauf die Goldene Schallplatte. Die Resonanz lässt nicht lange auf sich warten, weshalb sie 2017 bereits als Artistin des Jahres und dem Musikvideo des Jahres von Victoires de la Musique ausgezeichnet wird.

Das Musikvideo zu „Makeba“, welches sie gemeinsam mit M.C. Escher und René Magritte gedreht hat, ist nicht nur in Frankreich hoch angesehen, sondern findet auch seinen Weg auf den internationalen Markt, weshalb es 2018 dann für die Grammys nominiert wurde. Der Song handelt von einer ihrer großen Inspirationen von der Zeit, die sie im Kongo verbracht hat. Miriam Makeba, die Sängerin, die in diesem Song als „Mama Africa“ gewürdigt wird, kämpfte in Afrika für die Menschenrechte „’Cause you are the real beauty of human rights“ (Makeba – Jain) und war Vertreterin der Weltmusik.

Jain hat in dem Video die Bilder Afrikas mit ihrer fast kindlichen Stimme und einer abstrakten Abfolge von Geschehnissen verbunden, von einem tanzenden Jungen, zu einer Zeichnung, die mitsingt, bis sie am Ende einem Zebra seine Streifen verleiht. Die Meinung über ihre Musik geht in verschiedene Richtung, teilweise wird ihre Musik trotz dessen, dass Jain „erfolgreiche jede musikalische Grenze hinter sich [lässt]“, durch die „‘unzähligen Facetten’“ als problematisch angesehen (Musikexpress). Doch gerade ihr Song „Heads Up“ hat sich nach den Anschlägen in Paris zu einer Hymne für die französische Gesellschaft. Sie freut sich sehr, dass ihre Stimme den Menschen zu diesen schweren Zeiten Hoffnung gegeben hat und ihnen den Mut gegeben hat, trotz der Geschehnisse weiterzukämpfen und keine Angst zu zeigen.

Ihre Musik setzt sich durch die afrikanischen Einflüsse, die peppigen Beats und ihrer Stimme aus einem individuellen Mix aus Beyoncé, Method Man und Miriam Makeba zusammen, der durch seine Einzigartigkeit in eine Stimmung versetzt, die zum Tanzen anregt.

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