Zu Neujahr mal was Neues

Ein Appell an die Vielseitigkeit

Silvester– der Übergang von einem Jahr zum Nächsten. Ein Tag an den viele Erwartungen gebunden sind, das Alte spektakulär zu verabschieden um frisch einen Neuanfang zu beginnen. Für einige bedeutet das, sich gute Vorsätze zu überlegen, mehr Fokus auf die eigene Zufriedenheit legen, endlich mal Tagebuch schreiben oder mit dem Rauchen aufhören…

So individuell die Wünsche auch sind, sie alle stehen unter dem Motto: Neues Jahr, neues ich.

Warum aber sollte man darauf warten bis die Zeiger der Uhr umspringen, bevor man mal etwas Anderes versucht? Wie wäre es, sich dieses Jahr einen kleinen Vorsprung zu verschaffen und bereits am letzten Tag des verbrauchten Jahres etwas Neues auszuprobieren?

Das mag komisch klingen, aber zugegebenermaßen verläuft der 31.12. doch immer wieder ähnlich. In Deutschland heißt das zumeist Raclette oder Fondue als Abendessen zu servieren, bevor man sich im Bleigießen versucht oder es sich auf dem Sofa gemütlich macht, um eine Runde „Dinner for One“ zu schauen. Schließlich, wenn die Uhr auf 00 zeigt, wird der Sekt ausgepackt, die Raketen abgeschossen und alle wünschen sich gegenseitig ein „Frohes Neues“.

Die meisten Menschen verbringen den Jahresabschluss auf vertraute Art und Weise, daran ist nichts falsch, aber ein wenig langweilig kann es schon werden. Was also tun, wenn man mal anders feiern möchte?

Die Lösung dazu ist einfach: abgucken. Andere Länder, andere Sitten heißt es und das trifft auch auf Silvester zu. Orientiert man sich nach Süden, kann man bereits einige neue Ideen finden. In Griechenland verbringt man den Abend in Casinos um sein Glück herauszufordern, während in Italien rote Unterwäsche getragen wird um die Liebe für das nächste Jahr zu sichern. Derselbe Brauch existiert ebenso in Spanien, wobei dort das Essen von Trauben zu Mitternacht noch verbreiteter ist. Ab Null Uhr ertönen 12 Glockenschläge zu denen jedes Mal eine Weintraube gegessen werden soll, wer das schafft, hat angeblich Glück im nächsten Jahr und zudem noch 12 Wünsche frei.

Guckt man etwas weiter in die Ferne, findet man auch noch mehr Inspiration, so werden zum Beispiel in Argentinien alte Unterlagen aus Papier zerschreddert und verteilt um sich von ihrer Last zu befreien und in Japan Reisbällchen verzehrt die Glück bringen sollen, eine Alternative zum Beispiel für all diejenigen, denen Marzipanschweinchen partout nicht schmecken wollen.

Es zeigt sich also: die Welt steckt voller Ideen um Silvester anders zu gestalten und schon mal etwas neues zu probieren und vielleicht ist es ja sogar ein bisschen vielversprechender die neuen Vorsätze einzuhalten, wenn man bereits den Übergang mit Veränderung beginnt..

Für all diejenigen, die dann bereits am 03. Januar feststellen, dass „Neues Jahr, neues ich“ doch nicht so geklappt hat, gilt: keine Sorge, in Russland beginnt Neujahr erst am 13. Januar und in China am 16. Februar, die Wandlung kommt also bestimmt.

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