Fake-News auf der Spur

Berlin, 15.01.2017. Das Berliner Recherchebüro Correctiv soll zukünftig falsche Nachrichten auf Facebook aufdecken. Das gab Facebook vergangenen Sonntag bekannt.

Nutzerinnen und Nutzern soll es in Zukunft möglich sein, Nachrichten auf Facebook als falsch zu markieren. Häufig markierte Nachrichten werden an Correctiv weitergeleitet und geprüft. Correctiv-Geschäftsführer David Schraven beschreibt die Arbeit der unabhängigen und spendenfinanzierten Organisation gegenüber der taz als „ganz normale Recherchearbeit“. Können die Informationen nicht bestätigt werden, werden die Nachrichten auf Facebook auch rückwirkend entsprechend gekennzeichnet.

Facebook reagiert mit dieser Entscheidung auf den wachsenden Druck der Regierung, die schon länger die Überprüfung von Fake-News forderte. Vor allem im Rahmen der US-Präsidentschaftswahl wurden Fake-News populär und wurden teilweise für den Wahlsieg von Donald Trump verantwortlich gemacht.

Bedeutend ist die Entlarvung von Fake-News, weil sich Menschen immer häufiger ausschließlich über soziale Netzwerke wie Facebook informieren, in denen Falschmeldungen am weitesten verbreitet sind. Der Erfolg des Recherchebüros im Kampf gegen Fake-News hängt nun maßgeblich von der Mitarbeit der Facebook-Nutzerinnen und Nutzer ab.

Quelle: Facebook

Quelle: Facebook

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