Lava Lamp

„Wir wollen den Zuhörern das Gefühl geben, als beiße man in das wohl beste Stück Sahnetorte der Welt“

Auf und ab treibt er, verliert den Boden unter den Füßen, weiß nicht mehr, wo oben und unten ist. So schwebt der Astronaut, schwerelos wie im All, zwischen pinkfarbenen Blasen in einer Lavalampe.

Seit Anfang des Monats ist sie raus, die erste EP von Punchcream, der Pop-Funk Band aus Mannheim. Punchcream, das sind De Luggas, Simon, Robin, Simon und Cedric.

Angesteckt von der guten Laune, die die fünf Jungs auf den Bühnen verbreiten, begeisterten sie nicht nur ihre etablierte Fanbase, sondern auch die Jurys auf Contests wie am Spring Fever Young Talents Wettbewerb in Koblenz und belegten den 1. Platz. Jetzt, vom ‚Bandsupport Mannheim‘ der Stadt Mannheim und der Popakademie Baden-Württemberg professionell gecoacht, ist sie endlich da: Lava Lamp.

punchcream

von links nach rechts: Simon Röder (Keyboard), Cedric Mohr (Schlagzeug), De Luggas (Vocals), Robin Walch (Bass), Simon Haase (Gitarre

Preisgekrönt, bühnenerprobt und professionell gecoacht – wie hat’s denn angefangen?

Simon Röder (Keyboarder): Die Band gibt es mittlerweile seit drei Jahren. Wir haben als Coverband angefangen und hauptsächlich die Red Hot Chili Peppers gecovert. Durch die Musik haben wir uns quasi kennen gelernt und dadurch, dass wir Bock hatten, eine Band zu gründen und zusammen Mucke zu machen.

Welche Musik macht ihr?

Unsere Musik bezeichnen wir als eine Mischung aus Pop und Funk, Pop-Funk *lacht*. Meistens mit einer Portion guten Laune, fresh und lebhaft. Grooviger Bass, tighte Gitarre, etwas rotziger Gesang und funkige Keys, die etwas an die 70er bzw. 80er erinnern.

Über was singt de Luggas?

Die Texte handeln von Liebe, der Suche nach Zuhause. Von endlosen Herumtreibern in einer Lavalampe, von dem Rückzug in seine eigenen vier Wände, den man manchmal gut gebrauchen kann in dieser Welt. Oder von dem Glück, dass man immer wieder irgendetwas findet, dass einen wieder hochziehen kann, wenn man mal ganz unten ist.

Wir versuchen irgendwie mit unserer Musik auszudrücken, dass man nie aufgeben sollte, sondern immer nach der Angelschnur Ausschau halten sollte, die, die einen wieder hochziehen kann. Wir wollen den Zuhörern das Gefühl geben, als beiße man in das wohl beste Stück Sahnetorte der Welt. #Creamylove.

Nie aufgeben, das habt ihr bewiesen und an euch geglaubt: Der Traum der eigenen Platte …

Ja, der Traum vom eigenen Album ist nun endlich in Erfüllung! Das Gefühl ist schon irgendwie wirklich gut und einfach schön. Ich mein, wir haben so viel Arbeit und Zeit in die EP gesteckt – und jetzt sein eigenes Album in den Händen halten zu können ist schon großartig!

Vom Traum zur Realität – hättest du jemals damit gerechnet?

Damit gerechnet habe ich schon von Anfang an. Wir als Band haben einfach daran geglaubt, viel dafür getan und wussten, dass wir es schaffen können. Aber der Moment, wenn ein Traum bzw. Wunsch in Erfüllung geht, ist ja dann immer ein wunderbares Gefühl! Wir hatten auch viel Unterstützung und in der Zeit seit unserer Gründung haben wir uns im Songwriting und Musik machen enorm weiterentwickelt, das merkt man auf jeden fall. Sowohl wir selbst als auch die Zuhörer. Und mit der Zeit lernten wir auch etliche Leute kennen, die uns auf unserem Weg als Band auf unterschiedlichste Weisen unterstützten.

Wie waren die Aufnahmen?

Die Aufnahmen haben Anfang August begonnen und liefen echt super. Ein Freund von uns mischte und produzierte die Platte für uns in seinem Studio in nem Kaff bei Neustadt. Es hat echt Spaß gemacht. Auch während den Aufnahmen kommen einem immer wieder neue, gute Ideen und es fallen einem nochmal Punkte auf, die man doch nochmal verbessern könnte. Wir haben als Band echt gut zusammen gearbeitet. Und an so einem Tag im Studio ernährt man sich halt mal nur von Brot und Kaffee, spielt sich die Finger blutig, man schwitzt sich einen ab bei dicker Luft im Studio. Aber Hauptsache, das Ding ist dann am Ende im Kasten und klingt geil. Dann stößt man mit nem Bierchen an, sagt: „Gute Arbeit, Jungs!“- und freut sich, wenn man das Ergebnis hört.

Worauf bist du besonders stolz?

Besonders stolz bin ich darauf, dass wir das Ding so ganz allein auf die Beine gestellt haben. Von einem Freund gemischt, in einem kleinen Studio in nem Kaff, wo sonst der Hase dem Fuchs gute Nacht sagt *lacht*. Natürlich hatten wir auch viel Unterstützung von mehreren Seiten und Connections, die wir mit dem Laufe der Zeit aufbauten, aber irgendwie war es immer so unser eigenes Ding.

Was steht jetzt als Nächstes an?

Ja, was als Nächstes ansteht? – Menschen sehen! Raus aus dem Studio, raus aus dem Proberaum und rauf auf die Bühne. Wir haben Bock zu zocken, Bock zu spielen, Bühnen zum Qualmen zu bringen, Backstageräume zu verwüsten. Wir haben Bock, Leuten unsre Musik auf die Ohren zu streichen. *lacht* Natürlich wollen wir unsre Platte jetzt erstmal supporten  durch Konzerte in Clubs, Bars, kleineren Festivals in der Region und auch darüber hinaus. Auch wenn das alles manchmal schwierig wird mit Schule, Studium etc. … aber irgendwie wird’s hoffentlich hinhauen!

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© PRINTS OF PERSIA

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