Die Universität als Arbeitgeber

Die Universität: Für die meisten Studenten ist sie Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Gleichzeitig müssen sich viele Studenten früher oder später mit der Frage beschäftigen, wie sie das Leben rund um das Studium finanzieren können. Eine Möglichkeit ergibt sich aus dem BAföG. Wem das allerdings zu wenig ist oder wenn man es erst gar nicht bekommt, läuft die Finanzierung schnell auf einen Nebenerwerb hinaus. Dabei erweist sich die Universität nicht nur als Bildungsstätte, sie kann auch der zukünftige Arbeitgeber sein.

 

Arbeiten als wissenschaftliche Hilfskraft

Nicht nur für Professoren und Doktoren stellt die Uni eine Möglichkeit zum Broterwerb dar, auch für Studenten kann sie mitunter das Konto aufstocken. Zum einen kann man sich um einen Posten als wissenschaftliche Hilfskraft bewerben. Die Hilfskräfte übernehmen dabei Tätigkeiten für Forschung und Lehre, also ganz im Dienste der Wissenschaft. Es können auch Tutorien für Studenten in niedrigeren Semestern übernommen werden. Daher empfiehlt es sich, dass man bereits ein paar Semester absolviert hat, bevor man wissenschaftliche Hilfskraft wird. Was genau eine wissenschaftliche Hilfskraft ist, wird jeweils von den Gesetzen der Hochschulländer geregelt. Deshalb sollte man sich bei Interesse noch einmal über die Regelungen im eigenen Bundesland informieren. Wichtig zu beachten ist, dass Verwaltungstätigkeiten, also Büroarbeit, die nicht in sehr engem Zusammenhang mit wissenschaftlicher Arbeit stehen, nicht zum Geltungsbereich einer studentischen Hilfskraft zählen. Hierfür sind studentische Aushilfen zuständig.

 

Auch studentische Aushilfen werden gesucht

Vor allem für Studienanfänger stellt diese Anstellung eine gute Alternative zu den üblichen Nebenjobs dar, weil sie diesem von der Lohndimension, sowie dem Zeitaufwand ähnelt. Außerdem benötigt man hier keinerlei Kenntnisse vorab. Stattdessen kann man zum Beispiel ohne besonderen Lebenslauf beim Studierendensekretariat anfragen und nicht nur in der Nähe der Uni, sondern direkt auf dem Campus arbeiten. Auch ein Blick ins Internet hilft oftmals weiter. Auf Portalen wie beispielsweise Stellenwerk hat die Uni Mainz aktuell ein Gesuch inseriert, bei dem Studenten als Bewerber ausdrücklich erwünscht sind. Auch eine Nachfrage beim Dozenten kann oftmals weiterhelfen.

„Nachdem mir mein Dozent den Tipp gegeben hatte, hat eine weitere E-Mail schon ausgereicht“, so eine Studentin über ihre jetzige Beschäftigung bei der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK), die ihren Sitz auf dem Campus der Uni Mainz hat. Sie erledige dort an zwei bis vier Stunden in der Woche klassische Büroarbeit für 10 Euro in der Stunde. Keine schlechte Bezahlung für einen Nebenjob. „Die Arbeit gefällt mir. Sonst hätte ich wegen der Uni keine Zeit für einen Nebenjob, aber der passt genau in meinen Stundenplan“, erzählt sie weiter. Zwischen ihren Veranstaltungen könne sie nun direkt auf dem Universitätsgelände arbeiten.

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