Graffiti auf dem Campus – Erneut Gebäude durch „Ultras Mainz“ besprüht

Graffiti-Schmierereien, wie hier vor dem Georg-Forster-Gebäude, sind an vielen Gebäuden der Uni Mainz keine Seltenheit

Graffiti-Schmierereien, wie hier vor dem Georg-Forster-Gebäude, sind an vielen Gebäuden der Uni Mainz keine Seltenheit

MAINZ,30.01.2016. Wer in letzter Zeit auf dem Campus der Uni Mainz unterwegs war, dem könnte es aufgefallen sein: Zu den bereits vorhandenen Graffiti-Schmierereien, sind einige neue hinzugekommen. „Lukas lebt- Ultras Mainz“ ist an mehreren Gebäuden der Uni zu lesen, so auch am Dachgeschoss der Physikalischen Chemie im Duesbergweg, wo der größte Schaden entstand. Dahinter verbirgt sich die Trauer der Ultras Mainz um ihren 23-jährigen Freund und Fußballfan Lukas, der vergangene Woche Sonntag bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.


Bereits in der Nacht vom Montag, 25.01.2015 auf Dienstag, 26.01.2015 war ein Regionalzug der deutschen Bahn am Mainzer Hauptbahnhof mit dem Gesicht des Verunglückten besprüht worden. Trotz des traurigen Anlasses hat die Bundespolizei Strafanzeige wegen Sachbeschädigung des Zuges und auch die Universität Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. In einer Pressemitteilung der Uni heißt es: „Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sieht sich mit einem wachsenden Problem von Sachbeschädigung durch Graffiti und sonstige mutwillige Beschädigungen konfrontiert.“ Die Universität wolle sich nun bemühen, die Schmierereien schnellstmöglich im Rahmen „normaler Bauarbeiten“ beseitigen zu lassen.

 
In der Vergangenheit war es immer wieder zu illegalen Graffiti- Besprühungen durch die Ultra-Szene des FSV Mainz 05 gekommen. Hierbei benutzen diese das Kürzel „USM“, um ihr Werk zu kennzeichnen. Die Uni Mainz war davon oft besonders stark betroffen, da der Weg zu den Fußballspielen in der Coface-Arena viele Fans über den Campus führt.

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2 Gedanken zu „Graffiti auf dem Campus – Erneut Gebäude durch „Ultras Mainz“ besprüht

  1. markus marlow

    @dosenkunst: Hier ist kein Ort um die eigene Ideologie zu propagieren. Graffiti ist keine Kunst und sollte mit aller härte Verfolgt und Bestraft werden. Streetart ist natürlich von Graffiti abzugrenzen. Allerdings haben Schmierereien von gewaltbereiten Extremisten wie USM oder ANTIFA nichts mit Kunst zu tun. Was nun mit grauen Wänden geschehen soll, sollte man dem Eigentümer überlassen. Obwohl, wenn man nicht an Eigentum glaub oder Asozial ist, fällt einem sicher das schon schwer.

    ANTIFA & USM auslöschen, dann ist die Stadt auch sauber und die für die Reinigung aufgebrachten Gelder können vielleicht wieder in die Lehre fließen.

    Antwort

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