Wohnungsnot: Familie sucht verzweifelt Unterkunft

INGELHEIM, 02.01.2016 Seit zwei Jahren lebt Familie H. in einer viel zu kleinen städtischen Notunterkunft (56 Quadratmeter), nachdem sie, wegen Eigenbedarfskündigung des Vermieters, aus ihrer vorherigen Mietwohnung ausziehen musste. Eine ausreichend große und gleichzeitig bezahlbare Wohnung konnte das Ehepaar mit zwei Kindern bisher nicht finden. Die finanzielle Lage der Familie erschwert die Wohnungssuche zusätzlich, der Vater kann aus Gesundheitsgründen nicht arbeiten, die Familie bezieht Hartz IV. Laut Sozialgesetzbuch stünde der Familie eine größere Wohnung (ca. 90 Quadratmeter) zu, allerdings darf das Jobcenter nur einen festgelegten Betrag an Miete zahlen. Zurzeit schlafen die beiden Kinder (10 und 8) in einem winzigen Zimmer, das Ehebett befindet sich im Flur. Die Stadt Ingelheim ist sich der schwierigen Situation der Familie bewusst, kann ihr aber nicht helfen, denn die 590 Wohnungen in der Stadt seien alle vermietet. Um die Familie, die keinerlei Schuld für ihre derzeitige Lage trifft, zu unterstützen, bittet die Stadt Ingelheim nun um Mithilfe bei der Suche nach einem privaten Vermieter, der den Eheleuten eine ausreichend große Wohnung vermieten kann.

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