#Einearmlänge

Köln, 5. Januar. Nach den gewaltvollen, sexuellen Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht, hat Henriette Reker – die Oberbürgermeisterin der Stadt – zusammen mit dem Polizeipräsident Wolfgang Albers ein Krisentreffen einberufen.

Unter anderem wurde dort ein Maßnahmenpaket gegen menschenverachtende Gewalttaten beschlossen, damit solche Ausnahmesituationen, wie sie nicht nur in Köln vorgefallen sind, größtenteils verhindert werden.

Die Oberbürgermeisterin äußerte sich zu dem Vorfall, indem sie eine Art „Verhaltenskodex“ für Frauen in der Öffentlichkeit vorgeschlagen hat. Sie riet „eine Armlänge“ Abstand zu „Fremden“ zu halten, damit es erst gar nicht zu gewaltvollen Übergriffen kommt. Für diese Äußerungen ist sie im Internet und vor allem in sozialen Medien heftig kritisiert worden. Jetzt hat Reker reagiert und auf ihrer Facebook-Seite ein Statement veröffentlich: „Sollte ich eines der Opfer durch meine Äußerung verletzt haben, dann tut es mir aufrichtig leid. Ich wollte und werde auch in Zukunft keine Verhaltensregeln für Frauen aufstellen [..]“.
Des Weiteren möchte sie nun umgehend für die Sicherheit auf den Straßen und Plätzen in Köln sorgen. Dafür werde aber vor allem im Hinblick auf die Karnevalszeit mehr Hilfe von der Landespolizei nötig sein.

Aus <https://www.facebook.com/RekerHenriette/?fref=ts>

 

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