Das Phänomen „Couchsurfing“

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Stellen Sie sich vor: Heute Nachmittag klingelt ein fremder Reisender bei Ihnen und möchte für ein paar Nächte auf Ihrer Couch übernachten. Was wären Ihre ersten Gedanken?
Für Vanessa Schick aus Wiesbaden ist dies gar keine so fremde Situation. Sie hat jede Woche mehrere unterschiedliche Reisende aus der ganzen Welt in ihrem Wohnzimmer. Doch was ist dieses „Couchsurfing“ überhaupt? Für Frau Schick ist es etwas ganz Besonderes. Warum erklärt sie im folgenden Interview.

Wie und Wann kamen Sie auf das Konzept „Couchsurfing“? Haben Sie selbst zuvor in Deutschland oder in einem anderen Land „gecouchsurft“? Wann und Warum haben Sie angefangen Gäste bei sich aufzunehmen?

Erstmalig über den Begriff „Couchsurfing“ gestolpert bin ich durch das Buch „Ohne Geld bis ans Ende der Welt“ von Michael Wigge, ein Projekt des ZDF-Reporters, der sich zum Ziel gesetzt hatte, innerhalb von 6 Monaten ohne einen Cent in der Tasche von Berlin bis in die Antarktis zu reisen. Er konnte, insbesondere bei der Suche der Unterkunft, größtenteils von seiner langjährigen Erfahrung als Couchsurfer profitieren.
Begeistert von der Idee, Reisenden sein Sofa kostenlos zur Verfügung zu stellen und dadurch Kontakte zu knüpfen, habe ich mich daraufhin sofort online registriert. Da ich jedoch zum damaligen Zeitpunkt noch voll umfänglich mit meinem Studium parallel zum Job ausgelastet war, hat sich meine Aktivität damals auf lediglich 2 Hosting-Erfahrungen beschränkt. Erst seit Anfang 2014 ist meine Couch offiziell „available“ und seitdem auch regelmäßig gut besucht. Auch auf CS Meetings und sonstigen Aktivitäten in Wiesbaden und Umgebung bin ich seit ca. 2 Jahren, soweit zeitlich möglich, anzutreffen.
Ausschlaggebend war für mich neben der anfänglichen Begeisterung des innovativen Konzepts des „Alternativreisens“, insbesondere auch meine äußerst prekäre Lebens- und Wohnungssituation vor einigen Jahren. Durch eine ständige Armut und weitestgehend auf mich allein gestellt, war ich auf die Unterstützung wildfremder Menschen regelmäßig angewiesen, habe also schon damals in völliger Unkenntnis regelmäßig „inoffizielles Couchsurfing“ betrieben. Dabei hätte mir die Zuhilfenahme dieses Netzwerks, wenn ich es damals schon gekannt hätte, sicherlich vieles erleichtert. Erwähnenswert ist vor allem die Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft der Leute, die ich jenseits aller Erwartungen erfahren habe. Dies hat mich sehr zum Nachdenken veranlasst und dazu beigetragen, das in den Medien sooft negativ verkörperte Bild der Menschheit zu hinterfragen. Dafür bin ich extrem dankbar.

Jahre danach, jetzt da ich selbst in der Lage bin, meine Wohnung und sonstige „soziale Unterstützung“ zur Verfügung zu stellen, betrachte ich dies als eine sehr schöne Möglichkeit, die mir damals zuteil gewordene Gastfreundschaft zurück zu geben.
Ein sehr schöner Nebeneffekt für mich als gelernte Fremdsprachenkorrespondentin liegt für mich in der Möglichkeit meine Sprachkenntnisse aktiv anzuwenden und kontinuierlich weiterzuentwickeln, dank der grundsätzlichen Aufgeschlossenheit, Weltoffenheit und Begeisterung für die interkulturelle Kommunikation.

Wie oft hatten Sie jetzt schon Gäste bei Ihnen zu Hause?
Aus welchen Ländern kamen sie
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Meine erste Couchsurfing-Erfahrung als Host hatte ich im April 2013 mit einem amerikanischen Surfer aus Santa Barbara. Bisher hatte ich ca. 90 Gäste (Schätzwert, da mir nicht alle eine Referenz hinterlassen haben). Seit 2014 ist meine Wohnung (wohl nicht zuletzt wegen der zentralen Lage) regelmäßig gut besucht mit durchschnittlich ca. 1-2 Surfern pro Woche. Meine bisherigen Gäste kamen aus Argentinien, China, Deutschland, England, Frankreich, Kanada, Indien, Iran, Korea, Litauen, Mexiko, Peru, Polen, Rumänien, Schweiz, Taiwan, USA, Weißrussland.

Bemerkenswert sind gewisse „Trendbewegungen“, i.e. zu bestimmten Zeiten werde ich vorwiegend von Surfern bestimmter Nationalitäten angeschrieben. So habe ich beispielsweise im Sommer 2014 mehrere Argentinierinnen (damals ausschließlich Frauen), im Sommer 2015 vor allem Koreaner (ausschließlich Männer) sowie Taiwanerinnen (ausschließlich Frauen) gehostet, während in den letzten Monaten vorwiegend Franzosen bei mir übernachtet haben.
Insgesamt lassen sich verschiedene „peak seasons“ feststellen, so ist Deutschland insbesondere in den Sommermonaten eine Reisesaison schlechthin. Diese ist gut mit Weltreisenden frequentiert, meist Studenten, die während eines Urlaubssemesters Europa kennen lernen wollen oder sich nach dem Studium eine Auszeit nehmen. Eine zweite „Studentenwelle“ gibt es regelmäßig im Herbst. Dies sind in der Regel Erasmus-Studenten, die für ein Auslandssemester nach Deutschland kommen und aufgrund des nicht sonderlich studentenfreundlichen Wohnungsmarktes eine Übergangsbleibe suchen.
Auch die Beweggründe/ Anlässe der Reisen sind sehr unterschiedlich. So waren unter meinen Gästen die Asiaten, US- und Lateinamerikaner oftmals auf längerfristigen Europa- oder Weltreisen (mit Ausnahme der Chinesen, die zum damaligen Zeitpunkt alle in Deutschland studiert haben), während es Deutsche vor allem aus beruflichen Gründen und viele sonstige Europäer zu Studienzwecken nach Wiesbaden bzw. in die Region Rhein-Main verschlagen hat.

Was war Ihr schönstes Erlebnis als Host?

Es gibt einige Gäste, die ich in besonderer Erinnerung behalte und mit denen ich auch bis heute noch in Kontakt bin. Dies betrifft insbesondere zwei Cousinen aus Argentinien, die längerfristig in Wiesbaden waren, übrigens die einzigen Couchsurfer, die sich auch über meinen durchschnittlichen Hosting-Zeitraum von 2-4 Tagen hinaus bei mir „eingenistet“ hatten und insgesamt 2 Wochen geblieben sind. In dieser turbulenten und ereignisreichen Zeit habe ich mich sehr in mein früheres WG-Leben zurückversetzt gefühlt.
Sehr schön sind auch immer die Erfahrungen mit sogenannten „Wiederholungstätern“, i.e. Gäste, die mehr als einmal bei mir übernachtet haben. Dies sind in der Regel Deutsche bzw. in Deutschland lebende Ausländer (insbesondere Franzosen), die berufsbedingt regelmäßig in Wiesbaden sind.
Insgesamt habe ich viele außergewöhnliche und inspirierende Menschen kennen gelernt, Bekanntschaften, die ich ohne Couchsurfing vermutlich nie gemacht hätte. Insbesondere für weltoffene und kulturelle interessierte Leute wie mich, denen berufsbedingt die Zeit zum Reisen fehlt, ist das „passive Reisen“ eine ebenso wertvolle Erfahrung, wovon ich persönlich am meisten lerne.

Eine weitere unvergessliche Erfahrung, die ich ebenfalls ohne Couchsurfing nicht gemacht hätte, war es, den „Stein des Anstoßes“, Michael Wigge, dessen Projekt mich damals zum Couchsurfing inspiriert hat, auf seiner „Ohne Geld bis ans Ende der Welt Tour“ in Hofheim persönlich kennen zu lernen.

Was bleibt Ihnen als Gast alles in Erinnerung?

Meine Erfahrung als aktive Surferin beschränkt sich mangels zeitlicher Ressourcen auf mehrere Kurzurlaube in Deutschland, Italien, Niederlande und Spanien.

Interessant ist als Gast insbesondere die Bandbreite der Unterkünfte, die ich während meiner wenigen Reisen kennen lernen durfte, von einer übel zugerichteten, verwahrlosten Raucherwohnung jenseits jeglicher Hygienestandards in Amsterdam, die von unserem Gastgeber mit seiner 10-jährigen Tochter, einer Katze und zwei Wellensittichen geteilt wurde, über einen (bewohnten!) 6m² Raum mit Abstellkammer-Charakter in Barcelona, in dem wir uns zu zweit ein Single-Bett geteilt haben, bis hin zu einem im Designerstil eingerichteten großzügig geschnittenen Luxusappartment in Mailand, inklusive eigenem Wellness-Bereich mit Whirlpool im Bad mit einem entsprechend großzügigen Gastgeber, dessen „Service“, inklusive eigener Hauspantoffeln, selbst so manche Erwartung an ein 5-Sterne-Hotel übertroffen hat.
Diese Tatsache lassen einen trotz detaillierter Beschreibungen in Profil und Referenzen letzten Endes nie wirklich zu wissen, wo man landet, das mag auf manche Leute abschreckend werden, macht jedoch für abenteuerlustige und wenig anspruchsvolle Leute wie mich genau den Reiz dieser unkonventionellen Form des Reisens aus.

Was halten Ihre Freunde / Bekannte davon, dass Sie „Wildfremde“ bei Ihnen zu Hause willkommen heißen? Hatten Sie selbst am Anfang ein mulmiges Gefühl dabei, vor allem als Frau?

Die Reaktionen und das Verständnis meines Freundes- und Bekanntenkreises sind sehr unterschiedlich. Insbesondere Leute, denen das Konzept Couchsurfing bisher gänzlich unbekannt war, stehen dieser doch eher unkonventionellen Form des Reisens und der kostenloses Beherbergung und „Betreuung“ meinerseits eher skeptisch gegenüber. Dies gilt insbesondere für männliche Gäste.
Auf der anderen Seite habe ich jedoch durch meine weitgehend positiven Erfahrungen, an denen ich meine Freunde regelmäßig teilhaben lasse, auch schon andere für CS begeistern und mobilisieren können.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass insbesondere Außenstehende, die mit CS bis dato noch nicht in Berührung gekommen sind, das Konzept eher für fragwürdig und auch für Frauen nicht sicher halten. Diese Einstellung ändert sich in den meisten Fällen jedoch grundlegend, sobald sie selbst mit meinen Couchsurfern in Kontakt kommen und somit „passiv involviert“ werden.

Ein leichter Adrenalinkick war in der Tat auch bei mir vorhanden, bei meiner „Premiere“, die ich gleich zu Anfang mit einem ebenso unerfahrenen männlichen Surfer hatte. Nach dem anfänglichen Smalltalk waren wir jedoch sehr schnell auf einer Wellenlänge. Insgesamt hatten wir einen sehr unterhaltsamen Abend, wobei ich mich in seiner Gesellschaft zunehmend sicherer gefühlt habe, was sich jedoch änderte, als er zu fortgeschrittener Stunde dann doch begann, mir gegenüber Avancen zu machen. Mein Bauchgefühl als unsicher zu umschreiben, wäre an dieser Stelle übertrieben, jedoch war es für mich ein Warnsignal. An diesem Punkt musste ich klar die Grenzen aufzeigen, was er nach einer leichten Diskussion auch verstanden hatte. Am nächsten Morgen habe ich das Thema erneut in einem sachlichen Ton aufgegriffen und ihm diskret zu verstehen gegeben, dass es als Couchsurfer in seinem eigenen Interesse liegen sollte, sich in solchen Situationen besser zu verhalten. Damit war das Thema für uns beide vom Tisch, bevor wir uns mit derselben Herzlichkeit und gelockerten Stimmung des Vorabends verabschiedet haben. Insgesamt also eine positive Erfahrung, was ich auch in seiner Referenz entsprechend dokumentiert habe.

Allgemein gilt es als Frau dennoch, sowohl beim Hosting als auch aktiven Surfing, einiges zu beachten. Hier spielt das Profil der Zielperson eine tragende Rolle, was nochmal die Wichtigkeit eines aussagekräftigen und vertrauenswürdigen Profils unterstreicht. Ich habe mir von Anfang an angewöhnt, vor der Beantwortung jeder noch so gut geschriebenen Anfrage zunächst das Profil der Person akribisch durchzulesen. Wert lege ich auf Referenzen, sofern sie vorhanden sind. An dieser Stelle muss in vielleicht meine Aussage zur generellen Unvoreingenommenheit gegenüber dem anderen Geschlecht etwas relativieren, da ich mittlerweile für die Beherbergung männlicher Gäste etwas höhere Hürden gesetzt habe. Dies gilt insbesondere in Stoßzeiten, in denen ich mit Anfragen geradezu überschwemmt werde und es mir somit auch erlauben kann, meine Gäste zu selektieren. So ist es mir gerade bei Anfängern umso wichtiger, ein aussagekräftiges und vertrauenswürdiges Profil vorzufinden, bevor ich dem Interessenten eine verbindliche Zusage gebe.

Unabhängig davon möchte ich jedoch noch einmal betonen, dass trotz aller vermeintlichen Sicherheitsmerkmale hier das eigene Bauch- bzw. Fingerspitzengefühl zum Tragen kommt.  Ich habe mit der Zeit eine sehr gute Menschenkenntnis entwickelt, die mich in meiner bisherigen Couchsurfing-Karriere auch noch nie getäuscht hat.

Gab es noch weitere „negative“ Erlebnisse?

In letzter Zeit bekomme ich leider wieder vermehrt Anfragen von Leuten, die entweder das Konzept ganz offensichtlich nicht verstehen haben, oder CS als Dating-Seite missbrauchen. In der Regel tritt dies jedoch bereits aus dem Ton der Nachricht bzw. spätestens bei der Lektüre des oftmals nur sporadisch ausgefüllten Profils mit, wenn überhaupt vorhanden, den wenig vertrauenserweckenden Fotos hervor. Auch auf solche User bin ich jedoch mittlerweile entsprechend vorbereitet und wirke dem durch eine höfliche Absage entgegen. Nachrichten von „schwarzen Schafen“, die CS offensichtlich zu anderen Zwecken nutzen wollen, werden in der Regel von mir ignoriert.

Würden Sie persönlich wollen, dass „Couchsurfing“ als Konzept in Deutschland populärer wird? Ein großer Teil der älteren Generationen hat schließlich noch nie davon gehört.

Klares Ja! Insbesondere die Umstrukturierung der Website im November 2014 stellt Couchsurfing seine aktiven Mitglieder bis heute vor ungeahnte Herausforderungen. Leider haben die damals angekündigten „Verbesserungen“ zum einen die Benutzerfreundlichkeit der Webseite und damit langfristig auch die Reputation von CS im Allgemeinen ganz erheblich verschlimmbessert, sodass als aktiver Host bei der Auswahl der Surfer umso mehr Vorsicht geboten ist.

Ihre Einschätzung: Ist es in anderen Ländern „einfacher“ Couchsurfing zu machen? Meinen Sie, dass einige Deutsche eventuell zu unaufgeschlossen, oder sogar zu egoistisch sind um fremde Gäste bei sich wohnen zu lassen?

Dies kann ich anhand meiner unzureichenden Auslandserfahrung nur sehr schwer beurteilen. Fakt jedoch ist, dass andere Kulturen in der Tat ein anderes Verständnis von Gastfreundschaft und Philanthropie haben. So gilt es beispielsweise in vielen muslimisch geprägten Ländern als ein Zeichen von Respekt, etwaigen Besuchern seine Wohnung und insbesondere das Bad im sauberen Zustand zu präsentieren, sowie dem Gast als Erstes unaufgefordert eine Mahlzeit anzubieten. Umgekehrt gilt es als höchst unhöflich, wenn nicht sogar respektlos, das zuvorkommende Verhalten der Gastgeber durch „höfliches“ Ablehnen von Annehmlichkeiten nicht zu würdigen.
Grundsätzlich darf hier jedoch nichts verallgemeinert werden und die generelle Bereitschaft und entgegengebrachte Gastfreundschaft hängt meines Erachtens vielmehr vom Menschen selbst ab, als von der ethischen Herkunft. Bezogen auf meine eigene Eigenschaft als Gastgeberin kann ich jedoch sagen, dass ich von der mir zuteil gewordenen Gastfreundschaft in Spanien, Italien und den Niederlanden viel lernen und für mich selbst, bzw. für zukünftige Gäste auch umsetzen konnte.

Abschließend möchte ich jedoch noch auf den letzten Punkt, den vermeintlichen Egoismus der Deutschen, eingehen. Diesen habe ich in meiner bisherigen Erfahrung mit deutschen Couchsurfern, die immerhin einen wesentlichen Teil meiner CS-Bekanntschaften ausmachen, in keinster Weise erlebt. Im Gegenteil: Oftmals war es dieselbe Aufgeschlossenheit und Unvoreingenommenheit, wie man sie vielleicht eher aus anderen Kulturen und Mentalitäten kennt. Vermutlich ist es genau dieses Phänomen, das den Großteil der Couchsurfer, ungeachtet deren ethischer und kultureller Herkunft und damit naturgemäß einhergehender Differenzen zusammenhält! Das  ist wiederum unerlässlich für das Fortbestehen und die Funktionalität dieses einzigartigen Konzeptes.
Menschen, die die Idee der Gastfreundschaft auf Vertrauensbasis generell ablehnen, sind verständlicherweise nicht die Zielgruppe, auf die CS ausgerichtet ist. Dementsprechend sind sie auch höchst selten in diesem Portal anzutreffen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Couchsurfing mein Leben bereichert und mir ganz wesentliche Erkenntnisse und Erfahrungen gebracht hat, von denen ich nicht eine einzige missen möchte. Ich bin sehr gespannt auf weitere Erlebnisse und spannende Begegnungen dieser Art!

 

 

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