Star Wars: Das Erwachen der Macht sprengt nicht nur Kinokassen

Am Donnerstag startet mit „Episode VII: Das Erwachen der Macht“ der berühmten Weltraumsaga rund um Luke Skywalker, Han Solo und Co. einer der meisterwarteten Kinofilme 2015. Dabei werden nicht nur die Kinokassen, sondern auch die Fanartikelumsätze für einen Geldregen sorgen.
Amerikanische Analytiker wie Benjamin Swinburne legten bereits Anfang des Jahres Schätzungen vor, denen zufolge „Das Erwachen der Macht“ der umsatzstärkste Film des Jahres werden könne. So sei allein am Startwochenende in Amerika (rund 4.100 Kinos) ein Umsatz zwischen 185 und 210 Millionen Dollar denkbar. Disney, Inhaber des Star Wars-Franchise, gebe sich hingegen bescheiden und rechne lediglich mit einem Einspielergebnis von 170 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Den erfolgreichsten Dezemberstart in den Vereinigten Staaten legte „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ mit 85 Millionen US-Dollar hin. Das erfolgreichste Startwochenende aller Zeiten hingegen sicherte sich der diesjährige Blockbuster „Jurassic World“: 208,8 Millionen spielte der Dinosaurierfilm innerhalb kürzester Zeit ein und rangiert mit einem Gesamtumsatz von rund 1,66 Milliarden US-Dollar auf Platz drei der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Ob „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ trotz des Weihnachtsgeschäfts zumindest an der letzten Marke kratzen kann, bleibt fraglich. Dennoch seien die Prognosen zufriedenstellend: Global würden laut dem Hollywood Reporter noch während des Startwochenendes fast 540 Millionen Dollar in die Kinokassen gespült, die eine Milliarde-Marke werde im weiteren Verlauf vermutlich geknackt. Dabei ist dem „Erwachen der Macht“ schon jetzt ein Rekord sicher: Keinem Film gelang es jemals zuvor, allein mit Ticketvorverkäufen einen heimischen Umsatz in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zu generieren.

Ein finanziell böses Erwachen bleibt also aus. Doch auch über das Box Office Ergebnis hinaus sind bei einem Kinofilm dieser Größe die Erlöse in astronomischem Maße vertreten. Im Oktober 2012 verkaufte Star Wars-Schöpfer George Lucas seinen Medienkonzern Lucasfilm sowie die Rechte an Star Wars für rund 4 Milliarden Dollar an Disney. Diese können nun nicht nur von Ticketerlösen profitieren, die derzeit bei 53% pro verkaufte Kinokarte liegen. Auch Lizenzprodukte spülen dem Weltkonzern Millionen auf die Konten. Und davon gibt es dank des ausgeklügelten Marketings reichlich. Beinahe schon inflationär wurden der Öffentlichkeit in den letzten Monaten stetig neue Produkte präsentiert, die das Fanherz höher schlagen lassen. In den USA wurde sogar der „Force Friday“ ausgerufen, der sich einer ganzen Produktpalette an neuen Designs widmete. Vom Plastiklaserschwert, hin zu neuen Legosets, über Zahnbürsten im galaktischen Look und dem schon jetzt zur Kultfigur avancierten rollenden Droiden BB-8; über kurz oder lang lassen alle diese Lizenzprodukte die Kosten der Star Wars-Reihe wie Peanuts aussehen. Und der Hype rund um das Kultphänomen aus den 70ern kommt gerade erst wieder ins Rollen: Die Produktion der Episoden acht und neun befindet sich bereits in Arbeit und der erste Teil einer Spin Off-Anthology namens „Rogue One“ peilt den Dezember 2016 als Starttermin in der weltweiten Kinolandschaft an.

Veröffentlicht von

Schlopsi

Leidenschaftliche Film- und Serienschauerin, dazu noch ungemein gaming- und musikvernarrt. Durchtrieben von bissigem Humor, aber eigentlich auch ganz nett.

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