„ALLE FÜR WASSER – WASSER FÜR ALLE!“

Dies ist das Leitmotiv der im deutschsprachigen Raum vertretenen Organisation „Viva con Agua“. Denn jeder braucht Wasser, um leben zu können. Dieser Artikel soll zeigen, dass auch jeder Student etwas zur Verbesserung der Wasserversorgung in der ganzen Welt beitragen kann.

Die Organisation wurde 2006 von dem FC St. Pauli Spieler Benjamin Adrion gegründet. Heute ist sie ein großes Netzwerk von vielen Menschen und Organisationen. Im Mittelpunkt des Netzwerkes steht, dennoch der gemeinnützige Verein „Viva con Agua Sankt Pauli e.V.“. Das Ziel ist ein weltweiter Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung. Viva con Agua versucht mit verschiedenen Aktionen auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Außerdem sammeln sie spenden für Wasserprojekte, die von der Welthungerhilfe umgesetzt werden. Die Schwerpunktländer der Aktionen sind Indien, Nepal, Uganda und Äthiopien. Es werden immer Trinkwasserprojekte mit Sanitärprojekten und Hygienemaßnahmen kombiniert. Beispielsweise sollen Brunnen, Quelleinfassungen oder Latrinen errichtet werden und auf die regionale Gegebenheiten angepasst werden.

Was kann nun ein Student innerhalb dieses Netzwerkes bewirken? Beispielsweise führt Viva con Agua auf verschiedenen Konzerten und Festivals Aktionen durch. Hierbei werden Becher und Pfandflaschen eingesammelt und es werden andere Besucher auf die Thematik aufmerksam gemacht. Natürlich werden auch Spenden gesammelt. Das tolle an diesen Aktionen ist, dass man die Musik und die Atmosphäre des Konzertes genießen kann und dabei etwas Gutes tut. Für einen Studenten, der ein Konzert sowieso besuchen wollte, ist eine solche Aktion eine perfekte Möglichkeit für aktives Zeitmanagement. Die Verbindung aus Freizeitaktivität mit einer Aktion für die Besserung der globalen Wasserversorgung.

Ein weiteres Projekt sind verschiedene Stände auf Straßenfesten. Es gibt Informationsstände, aber auch besondere Stände, wie Bastelstände. An diesen können Kinder sog. „Regenmacher“ basteln und werden spielerisch auf die Wichtigkeit von Wasser hingewiesen.

Um sich als Student oder auch als Berufstätiger bei Viva con Agua zu beteiligen besucht man einfach das nächste Monatstreffen der sich in der Nähe befindenden „Local Crew“. In fast jeder größeren Stadt findet sich eine solche „Local Crew“. Bei diesen Treffen werden vergangene Aktionen besprochen, sowie zukünftige Projekte diskutiert.

Für eine Beteiligung bei Viva con Agua spricht zusätzlich, dass es keine Verpflichtungen gibt. Wenn ein Student, beispielsweise aufgrund eines Auslandsaufenthaltes keine Zeit hat, ist das kein Problem. Man muss nicht verpflichtend auf jedem monatlichen Treffen erscheinen. Auch in sozialen Netzwerken, wie Facebook, werden Aktionen bekannt gegeben und jeder kann sich beteiligen, der möchte. Außerdem gibt es Netzwerktreffen von verschiedenen Regionen. Bei diesen Treffen gibt es Workshops, die für Studenten auch innerhalb des Studiums von Vorteil sei können.

Es können also auch Kleinigkeiten zu etwas Großem beitragen!

 

 

 

 

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