Besondere Traditionen des Weihnachtsfestes

Weihnachtstraditionen gibt es schon seit vielen Jahrhunderten und es kommen immer wieder neue hinzu. Dieses Interview soll zeigen, was dieses Fest für die heutige Studentengeneration so besonders macht. S. Rosch, eine 21 jährige Studentin gibt hierzu ihre Meinung ab.

In diesem Interview soll es um Weihnachtstraditionen gehen. Weihnachten ist das Fest der Geburt Christi und wird schon seit über 2000 Jahren von der Menschheit gefeiert. Es ist also
eigentlich ein religiöses Fest. 1535 führte Martin Luther die Geschenke an Weihnachten anstatt am Nikolaustag ein. Über die Jahrhunderte kamen immer weitere Traditionen und Gebräuche hinzu. Als erstes aber die Frage: Was bedeutet Weihnachten eigentlich für
Sie?

S. Rosch: Also Weihnachten, war früher immer mit dem Religionsunterricht und allem
wirklich ein religiöses Fest. Mittlerweile würde ich sagen, ist es einfach nur noch so ein
Zusammenkommen von der Familie. Und so ein Tag, wo man halt wirklich mal, den ganzen Tag, mit allen zusammen ist.
Damit ist meine nächste Frage auch schon fast beantwortet, nämlich: Ist Weihnachten für Sie ein religiöses Fest oder ein Fest der Familie und der Liebe?

S. Rosch: Ja ich würde sagen Mittlerweile nur noch so ein Fest mit der Familie. Früher war ich auch drei mal an dem 2412. in der Kirche, bei Kindergottesdienst und sowas, aber jetzt
nichtmehr.

Was gehört für Sie alles zum Weihnachtsfest dazu?

S. Rosch: Die Familie, leckeres Essen und eigentlich Schnee, aber es gibt nie Schnee in der letzten Zeit. Die „blöde“ Weihnachtsmusik, die ich eigentlich nicht so gern hab. Aber am 24.12. ist auch das okay. Und auch die Geschenke, die mehr weil ich es mag Leuten etwas zu schenken. Weil ich es gerne mag, wenn Leute sich über meine Geschenke freuen.
Das Krippenspiel ist nur eines von vielen Beispielen, die als Weihnachtstradition gelten. Im 16. Jahrhundert wurde der Weihnachtsbaum eine
bedeutende Tradition. Der Weihnachtsmann erst im 19. Jahrhundert. Jetzt wollte ich Sie fragen, ob es für Sie eine besonders bedeutende Weihnachtstradition gibt? Beispielsweise etwas was Sie jedes Weihnachten tun?

S. Rosch: Ne, aber das Lustige ist: Wir kaufen unseren Weihnachtsbaum wirklich immer
am 18. Dezember. Das ist irgendwie eine kleine Weihnachtstradition bei uns.

Auch die Vorweihnachtszeit, bzw. Adventszeit hat eine Bedeutung. Religiös
getrachtet ist es eine Fasten- und Bußzeit. Spielt die Adventszeit für Sie eine besondere Rolle oder
eher nicht?

S. Rosch: Früher war das wirklich immer so voll die ruhige Zeit und wo man wirklich auch
abends immer am Adventskranz oder mit Kerzen zusammen saß, aber mittlerweile ist es
ein Tag wie jeder andere.

Gibt es in dieser Zeit auch Traditionen für Sie?

S. Rosch: Den Adventskalender jeden Tag aufzumachen!
Zurück zu den Traditionen und Gebräuchen. Die Geburt Christi fand nach
Überlieferungen am 25.12. statt. In Deutschland wird allerdings schon am Vorabend, dem
24.12., gefeiert. In den USA beispielsweise wird erst am 25.12. gefeiert. Haben Sie eine
Vermutung, wieso es kam?

S. Rosch: Also ich glaube das hat etwas mit den Kalendern und der Umrechnung zu tun.
Aber genau weiß ich es nicht. Es gibt aber auch viele deutsche Familien, die sagen es gibt
erst am 25. morgens Bescherung.
Das Weihnachtsfest wird auch als Lichterfest bezeichnet, da Jesus Christus
auch als „Licht der Welt“ bezeichnet wird (Johannes 8, 12). Dies führt zu viel Weihnachtsbeleuchtung, was auch den Stromverbrauch steigert. Würden Sie sagen, dass diese Beleuchtung an Weihnachten eine „nötige“ Tradition ist oder kann sich diese auch sparen und an die Umwelt denken?

S. Rosch: Nein, ich finde es ist nötig, weil es draußen immer so schnell dunkel ist und dann ist es wenigstens schön hell. Also ich mache gerne meine Lichterketten an und freue mich darüber.

Orthodoxe Kirchen feiern das „Weihnachtsfest“ erst am 6. Januar. Wissen Sie, was an diesem Tag gefeiert wird?

S. Rosch: Heilige drei Könige glaube ich. An dem Tag, wo die drei Könige bei Maria und
Josef ankamen.
So zur letzten Frage des Interviews. Nochmals vielen Dank. Was würden Sie sagen, ist die wichtigste Weihnachtstradition ohne die das Weihnachtsfest nicht vollkommen wäre?

S. Rosch: Der Weihnachtsbaum und einfach der Weihnachtsabend. Wenn man an dem
Abend nicht zuhause wäre dann wäre das komisch. Also das Wichtige ist einfach das
Zusammensein mit der Familie.

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