Lilli Rubin

Lilli Rubin: Eine Nachwuchsband aus Bingen im Interview

Lilli Rubin: Das sind Lucia Saphir, Tim Diesel, East Clintwood und Sexy Mäxi Reason. Mit ihrer Musik lud die Urban Pop/ Poprock Band aus Bingen (bei Mainz) vergangenen Montag zum gemeinsamen Entkommen in die Welt der Lilli Rubin im Kulturkaffee in Mainz ein. Nach ihrem fast einstündigen Auftritt hatte ich die Gelegenheit mich mit den vier Musikern an einen Tisch zu setzen und sie ein bisschen näher kennenzulernen.

Hallo Lilli Rubin! Glückwunsch für den gelungenen Auftritt! Wie lange ist es her, dass ihr auf einer Bühne wart?

Das letzte Mal waren wir am 17. Oktober auf einer Bühne. Da waren wir im Finale vom Rockbuster Bandcontest.

Wie war dieser Bandcontest für euch?

Das war auf jeden Fall ein geiler Auftritt! Bald werden auch Videos dazu hochgeladen. Leider haben wir nicht gewonnen, deswegen war der Abend dann doch ein bisschen traurig. Aber es war ein sehr guter Auftritt, alle waren super zufrieden. Super Publikum, toller Sound! Es wurde vor allem auch gefilmt. Das ist ja immer sehr viel wert, also wenn man heutzutage auch professionelle Live-Aufnahmen am Start hat. Wir haben sie kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Normalerweise sind so Aufnahmen sehr sehr teuer. Außerdem haben wir viele neue Connections zu coolen Leuten geknüpft. Einer hat uns zum Beispiel noch eine Aufnahme gemacht. Insgesamt war der Auftritt unheimlich viel Wert für uns!

Auf eurer Facebook Seite habe ich gesehen, dass ihr euch eigene Künstlernamen gegeben habt. Stellt euch doch einmal bitte jeder mit dem eigenen Namen vor und erklärt kurz was dahinter steckt und wer überhaupt Lilli Rubin ist.

Vielleicht erstmal zu unserem Band Konzept. Also Lilli Rubin ist eine fiktive Figur. Wir wurden sozusagen als ihre Sprachrohre auf die Erde geschickt, um den Leuten Geschichten von Liebe und all ihren Facetten zu erzählen. Und diese vier Sprachrohre haben verschiedene Namen.

Christian (Bass): Dann mal zu uns: Also ich heiße Clint Eastwood!

Tim (Schlagzeug): Ich bin Tim Diesel, das sieht man ja auch! Gegen mich ist Vin Diesel ein Monchichi Äffchen – ein an Bulimie erkranktes Monchichi Äffchen! Das ist nur ein Zitat, das habe ich mir nicht ausgedacht! (lacht)

Maximilian (Gitarre): Ich bin Sexy Mäxi Reason. Ich heiße so, weil mir meine besten Freunde immer einreden ich würde gut aussehen. Und irgendwann ist das dann so sehr auf die anderen Leute übergeflossen, dass die Leute jetzt wirklich denken, ich würde gut aussehen. Deswegen nennen die mich jetzt auch so.

Lucie (Gesang): Darf ich die richtige Geschichte (zu dem Namen) erzählen?

Maximilian: Och ja …

Lucie: Also mit richtigem Namen heißt er Maximilian Grund und wir kennen uns schon recht lange. Damals hat er zu mir gesagt, wenn er einmal berühmt wird, nennt er sich nicht Max Grund, sondern Max Reason. Da wollte er dann ein bisschen deep sein. Und das „Sexy“ kam dann aus dem genannten Grund dazu. Zu meinem Namen: Ich glaube, dass ist selbsterklärend.

Habt ihr euch den Namen Lilli Rubin selber ausgedacht oder gab es den schon?

Den Namen haben wir uns ausgedacht. Lilli Rubin musst du dir wie eine Lebefrau vorstellen. Man will sie jetzt nicht mit einer Religion vergleichen, aber wir wollen einfach eine Message rüberbringen.

War zuerst Lilli Rubin da oder eure Musik und ihr habt euch dann entschieden, euer Konzept dazu zu entwerfen?

Man muss es sich vielleicht so vorstellen: Wenn unsere Musik eine Person wäre, dann wäre sie Lilli Rubin. Lilli Rubin funkelt, Lilli Rubin ist eine Lebefrau. Sie ist tanzbar. Alles in allem ist sie unsere personifizierte Musik.

Wie seid ihr als Band zueinander gekommen?

Tim: Clint Eastwood und ich kennen uns schon länger. Als er aus dem Osten rübergekommen ist, sind wir beste Freunde geworden und haben schon in frühen Jahren miteinander Musik gemacht. Irgendwann habe ich dann noch Max und Lucie kennengelernt. Mit Max habe ich danach zusammen gespielt. Er wollte schließlich vom großen Mann lernen. Dann haben sich beide Projekte etwas verloren. Man muss dazu sagen, wir hatten jeweils eine eigene Band. Die eine Band „Common Braxas“ (Tim und Christian), die gibt es schon noch. Sie ist bloßmomentan etwas auf Eis gelegt. Die andere Band „Lucie and the Bitches“ (Lucie und Maximilian) gibt es nicht mehr. Irgendwann sind wir dann etwas verloren im Raum gestanden und dachten uns, wir machen zusammen Musik. Davor haben wir auch schon Konzerte zusammen gespielt und das hat gut gepasst!

Ihr habt ja eingangs erzählt, dass ihr im Finale des Rockbuster Bandcontests wart. Würdet ihr sagen, dass das euer schönster gemeinsamer Bandmoment war?

Maximilian: Vielleicht muss man dazu sagen, dass ich in Jordanien verweilt habe, als die Band ins Finale gekommen ist. Der Termin für das Finale war leider fest und ich konnte die Reise nicht absagen. Für das Finale hat mich dann unser guter Freund Hannes Porombka von der Band „We are Rome“ vertreten und uns in die nächste Runde gebracht. Von daher war es vielleicht für die anderen drei der schönste Bandmoment und leider nicht für mich.

Tim: Aber du hast dich auch gefreut, als wir dann im Finale waren!

Maximilian: Ich habe halb Jordanien auseinandergenommen!

Stellt euch vor, ihr seid die Hauptband einer großen Word Tour. Welche zwei Vorbands würdet ihr mitnehmen?

Maximilian: Ich würde mich für Jimi Hendrix und John Mayer entscheiden. Das wäre dann zwar ein stilistischer Abfall, wenn wir auf die Bühne kommen – (lacht) – aber die die zwei Hasen würde ich mitnehmen. Mit den Rolling Stones würde ich auch gerne einmal touren. Aber mit ihnen würde ich lieber auf Kneipentour gehen. (lacht)

Tim: Ich würde Kill It Kid mitnehmen. Die reichen mir. Das sind die besten!

Christian: Ich würde Marvin Gaye nehmen. Er soll dann „Sexual Healing“ als letzten Song spielen bevor wir auf die Bühne kommen.

Lucie: Ich würde irgendjemand Deutschsprachigen mitnehmen oder Paramore.

Du hast ja gerade die angesprochen, dass du einen Deutschsprachigen Künstler mitnehmen würdest. Warum habt ihr euch dazu entschieden auf Deutsch zu singen?

Wir denken, dass man damit vielleicht das Publikum etwas besser erreicht und man ihnen mehr zu denken gibt. Klar, es gibt auch einige Herausforderungen. Man muss zum Beispiel den Text verständlicher singen, da einen die Leute ja direkt verstehen sollen. Wir haben sogar schon einmal überlegt einen französischen Song zu schreiben. Daraus ist dann aber nichts geworden. Wenn man auf Deutsch singt hören einem die Leute einfach mehr zu und achten auf den Text. Die Message unserer Songs ist uns da sehr wichtig. Unser Ziel ist es mit unseren Zeilen die Leute zu erreichen. Wir wollen Liebe, Traurigkeit, Freundschaft vermitteln. Einfach die unverfälschte Welt, so wie sie ist, ohne sie schönzureden.

Was kann man in Zukunft so von euch erwarten? Habt ihr vor ein Album zu produzieren?

Wir wollen auf jeden Fall ordentliche Aufnahmen machen. Das wäre erst einmal der nächste Schritt. Danach wollen wir natürlich viel Schotter machen. Rock am Ring ist eigentlich so unser nächster Schritt. Mainstage um 23:00 Uhr! (lachen) Nein, natürlich träumt man davon einmal berühmt zu werden, aber man muss das Ganze auch realistisch angehen. Schöne Auftritte und Menschen, denen unsere Musik gefällt würden uns da schon reichen! Für die Aufnahmen muss man natürlich etwas Geld verdienen, um sie sich leisten zu können. Danach wird es einfach Schritt für Schritt weitergehen. Mit guten Aufnahmen kann man hoffentlich auch neue Leute außerhalb unseres Freundeskreises für unsere Live-Shows gewinnen. Im Februar kann man uns dann wahrscheinlich wieder live sehen. Weitere Informationen gibt es da auch auf unserer Facebook Seite.

Vielen Dank Lilli Rubin für das Interview und noch viel Erfolg für die Zukunft! Wollt Ihr noch etwas sagen?

Einen slicken, slicken Drink für den Sexy Mäxi Reason, Bitch – das ist wichtig!


Zur Facebook Seite von Lilli Rubin geht es hier.

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