Studentenwohnanlage

Vorteile einer WG in einem Studentenwohnheim

Gemeinsam Kochen, den Haushalt schmeißen und abends nach den Vorlesungen in die Wohnheimbar gehen: So oder so ähnlich stellt man sich wohl eine klassische Wohngemeinschaft in einem Studentenwohnheim vor. Ist dem wirklich so oder ist alles nur Klischee? Und was hat ein Wohnheim gegenüber einer privaten Wohnung zu bieten?

Betrachtet man die Wohnsituation in Mainz, so fällt auf, dass es nicht das günstigste Pflaster ist. Das Angebot in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ist knapp und besonders Wohnungen im Stadtkern oder in der Nähe der Universität sind begehrt. Kommt man als Student also nicht aus dem näheren Umkreis oder hat die nötigen finanziellen Mittel zur Hand, so kann es sehr teuer werden.

Hier bieten Studentenwohnheime eine gute preisliche Alternative. Besonders Wohngemeinschaften können für den Geldbeutel eines durchschnittlichen Studenten sehr lukrativ sein.

Neben einer vergleichsweise günstigen Miete haben WGs aber auch den Vorteil, dass man besonders als Neuankömmling in der Stadt schnell soziale Kontakte mit seinen WG-Partner(n) knüpfen kann. Hinzu kommt, dass ein paar Wohnheime auch ein beachtenswertes Zusatzangebot für seine Mitbewohner bereitstellt. So kann man sich in diversen Arbeitsgruppen wie der Planung des Wohnheimfestes engagieren. Ein Mitwirken in der wohnheimeigenen Band oder Fitnessgruppen ist je nach Standort ebenso möglich. Auch über diese Aktivitäten wird einem Neuling im Studentenwohnheim die Chance geboten, zügig Fuß zu fassen und neue Leute kennenzulernen.

Was für viele Studenten ebenso wichtig wie das Knüpfen von Kontakten ist, ist die Nähe zur Universität. In Mainz können gleich 4 Studentenwohnheime mit ihrer Nähe zum Studienplatz punkten. Die Wohnanlagen Inter II, K3, Kisselberg und das Wohnheim am Gonsenheimer Spieß bieten mit ungefähr 5-15 Minuten eine kurze Anfahrtszeit, um auf das Gelände der Johannes Gutenberg-Universität zu gelangen.

Was die bereits angesprochenen Klischees betrifft, so lässt sich festhalten, dass viele Wohnheim- als auch private WGs ihren Alltag so gestalten, dass viel zusammen unternommen wird. Besonders privat organisierte WGs legen hierauf besonderen Wert und wollen nicht bloß als Zweck-Wohngemeinschaft bestehen. Leicht anders sieht es da in Wohnheimen aus. Da die Zuteilung beim Einzug meist willkürlich durch das Studierendenwerk geschieht, sollte man sich darauf gefasst machen, dass man bei der Vergabe der WG Zimmer nicht unbedingt seine(n) Wunschpartner bekommt. Dennoch sollte hier zumindest ein Leben in gemeinsam aufgestellten WG Regeln möglich sein, sodass gewisse Aufgaben gerecht verteilt werden. Hat man das Glück einen oder mehrere Gleichgesinnte(n) als Partner in derselben Wohnung zu haben, so ist es nicht unüblich dass daraus einmal echte Freundschaften entstehen.

Ein Gedanke zu „Vorteile einer WG in einem Studentenwohnheim

  1. Pingback: Wohnen als Student in Mainz: Das Einzelapartment | Lehrredaktion Online

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