Das Leben in einer Wohngemeinschaft

 

Mainz 03.12.2015 Das Zusammenleben mit anderen Studenten in einer Wohngemeinschaft ist unter deutschen Studenten die beliebteste Wohnform. Mehr als 25% der Studenten wohnen in einer WG. Doch warum entscheiden sich so viele Studenten gegen Hotel Mama, oder gegen die erste eigenen 4 Wände und ziehen das Zusammenleben mit Kommilitonen vor? Was macht ein WG Leben aus? Welches sind die Vor-und Nachteile im Vergleich zu anderen Wohnmöglichkeiten?

Die meisten Studenten ziehen für ihr Studium in eine neue Stadt,  in der sie zunächst noch keinen kennen. In einer WG fühlt man sich nicht so einsam in der neuen Stadt, man knüpft schnell neue Kontakte und kann sich den einen oder anderen Tipp von älteren Studenten holen.Wenn man nicht gerade eine Zweck-WG erwischt, dann unternimmt man viel gemeinsam und nicht selten entstehen echte Freundschaften. Man ist nicht allein wie in einer eigenen Wohnung, hat aber trotzdem mehr Privatsphäre als im Wohnheim oder bei den Eltern zu Hause.Wer in eine WG zieht,  hat meistens Leute um sich, mit denen er kochen, oder abends gemütlich ein Bier trinken kann und spart dabei sogar noch Geld. Ein WG Leben erweist sich als eine kostengünstige Alternative im Vergleich zur eigenen Wohnung.Mit desto mehr Menschen man sich eine WG teilt, umso geringer fällt meistens die Miete aus.Da können auch viele Studentenwohnheime nicht mithalten, in denen Einzel-Apartments und 2er WGs mittlerweile häufig genauso viel oder sogar mehr kosten als normale Wohnungen.Doch nicht nur an den Mietkosten spart man, auch Kosten für Strom, Heizung und Internet wird geteilt.Viele Anschaffungen wie Küchenmöbel und Waschmaschine werden zusammen getätigt und wenn man Glück hat und nicht gerade eine neue WG gründet, dann kann mann nicht selten eine komplett eingerichtete Wohnung übernehmen.Ein weiterer Vorteil, die eine WG aufweist, ist dass man sich seine Mitbewohner meistens aussuchen kann, entweder durch WG Castings, oder in dem man beschließt mit guten Freunden zusammenzuziehen.In Wohnheimen wird man meisten in ein Zimmer zugewiesen und weiß gar nicht wer einen erwartet.Viele Studenten entscheiden sich auch aus Platzgründen für diese Wohnform. Man hat in einer WG meisten die Chance auf ein Zimmer, das größer ausfällt als die üblichen 10 qm im Studentenwohnheim und kann sich die auch nach eigenem Wunsch einrichten. Die möblierten Zimmer in den meisten Wohnheimen sind vielleicht praktisch, aber sorgen eher für Jugendherberge- Feeling, statt für Wohlfühlatmosphäre. Allerdings hat das WG Leben auch Schattenseiten.Wer sich dafür entscheidet, muss sich der elend langen Wohnungssuche auf Facebook und WG Gesucht stellen und damit rechnen, dass er vielleicht einer unter 60 Bewerbern auf ein WG Zimmer ist. Unter so vielen Bewerbern aufzufallen gestaltet sich da schwierig. Kompliziert ist es auch bei einer WG Neugründung. Die Vermieter haben meistens Vorbehalte gegen WGs und verlangen nach Schufa Auskünften und Bürgschaft der Eltern. Gegen Bewerber mit geregeltem Einkommen haben Studenten da eher schlechte Chancen. Hat man die Wohnungssuche endlich erfolgreich überstanden, dann kommt das Zusammenleben, wo man oft Kompromisse schließen muss. Obwohl in den meisten WGs nicht so viele Partys gefeiert werden wie in den Wohnheimen, kann es trotzdem passieren, dass das es sehr laut wird, wenn man mal seine Ruhe haben möchte. Leider kommt es nicht selten, dass man eine andere Vorstellung von Sauberkeit hat, als seine Mitbewohner. Daher ist es sehr wichtig rücksichtsvoll zu sein und so gut es geht nach gleichgesinnten Mitbewohner zu suchen, um solche Konflikte zu vermeiden. (Anna Stier)

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