Modellvorschlag für eine moderne und liberale Drogenpolitik

rthiedmann

Wie bereits in meinem Artikel „Der zerstörerische Kampf der Drogenpolitik“ ausführlich beschrieben, sind die restriktiven Maßnahmen im „War on Drugs“ folgenreich, aber lösen nicht das vermeintliche Problem: Die Menschen nehmen weiterhin Drogen und das in ungeminderter Anzahl. Die Kollateralschäden sind indes immens, tausende Menschen sterben in Kriegen, die sich Druglords und Kartelle miteinander und der Polizei liefern, ganze Länder sind fest im Griff der Drogenmafia, der Schwarzmarkthandel sorgt für riesige Gewinne in den Taschen von Schwerstkriminellen, der Terrorismus finanziert sich durch den Handel mit Drogen und die Ausgaben für die Durchsetzung der „Ordnung“ steigen. Polizei und Justiz sind überfordert. Der Leidtragen ist wie so oft der einfache Bürger. Von seinen Steuerausgaben wird der Kampf gegen die Drogen finanziert, er verliert Angehörige an die Sucht, weil diese sich aus Angst vor Repression und gesellschaftlicher Stigmatisierung nicht an die zuständigen Stellen wenden, bei denen ihnen geholfen werden könnten, und er ist derjenige…

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