Mehr Gelder für die Krisenländer

Berlin. Die Notlage in den Krisenländern verschärft sich, Hilfspakete werden dringend benötigt. „Ich sehe, dass die Ärmsten am meisten tun“, kritisiert der Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im Gespräch mit dem Deutschlandfunk am 12.Oktober 2014. Nach Bestätigung der Kanzlerin werden mit einem Hilfskonvoi 112 Lkws mit dem Nötigsten, wie Kleidung und Essen in die Krisenregion der Ukraine geliefert. Dies reicht Gerd Müller jedoch nicht aus. Er sagt, „Wir sind reich, wir müssen geben.“ Somit appelliert er an die Menschen, Verantwortung zu zeigen, indem sie toleranter sein sollen und beispielsweise Flüchtlinge aufnehmen, von denen etwa 400.000 – 500.000 heimatlos sind.

Zudem forderte Müller beim künftigen EU- Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker eine „Sondermilliarde“, die sofort zum Bau von Winterquartieren und der Milderung von Hunger und Not eingesetzt werden soll. Schließlich ist es das Ziel von Gerd Müller, eine „Krisenreaktionsstrategie“ zu errichten, um mit neueren Techniken schnell und effektiv in den Krisengebieten, wie der Ukraine eingreifen zu können. Die Notlage sei seiner Meinung nach so groß, dass er sogar zugestimmt hat, Waffen in die Krisenländer zu schicken, um aus Notwehr handeln zu können.

Von Julia Leipe

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