Mainz – Tag & Nacht: Wohin mit den Studenten?

NEU_Durch's Schlüssellloch

Ein Trauerspiel zwischen Wunschvorstellungen und der Realität

Immer mehr junge Menschen wollen studieren. Die steigende Zahl der Studierenden ist dabei nicht nur auf die doppelte Abiturjahrgänge, die an die Hochschulen kommen, zurückzuführen. Besonders durch das breite Angebot an englischsprachigen Studiengängen kam es zu einer Internationalisierung des Studienangebots. Auch vermehrt ausländische Studenten kommen nach Deutschland.

An der Johannes-Gutenberg-Universität gibt es zurzeit rund 35.000 Studenten, weshalb die Universität zu den zehn größten Deutschlands zählt. Bei so vielen Menschen aus über 130 Nationen ist die Nachfrage nach Wohnraum in Mainz groß.
Die Suche nach der passenden Bleibe, erweist sich dabei manchmal schwieriger, als das Studium selbst.       Wohnungsanzeigen gibt es viele, nur ob diese im Budget und den persönlichen Ansprüchen liegen, ist eine andere Frage.

Einer Untersuchung zur Folge, liegt der Quadratmeter-Preis bei 12€ für Single-Wohnungen bis 40 Quadratmetern. Damit liegt Mainz auf Platz 10 der teuersten Studenten-Städte Deutschlands.
Auch ein Ausweichen auf die umliegenden größeren Städte macht es nicht einfacher : in Frankfurt liegt der Quadratmeter-Preis sogar bei 14,30 €. Ein Rückgang der Mietpreise bleibt wohl kaum zu erwarten.

Wahrscheinlich ist auch aus diesem Grund zu beobachten, dass viele Studenten in Wohngemeinschaften leben, um anstehende Kosten untereinander aufteilen zu können.
Einige nehmen längere Zug- und Busfahrten in Kauf, um noch Zuhause wohnen zu können.
Oft wohnen manche auch nur übergangsweise in einer Unterkunft, um schnellst möglichst etwas Anderes zur ihrer Zufriedenheit finden zu können.

Wie sich die Wohnraumversorgung in Mainz in den nächsten Jahren gestaltet, ist noch nicht genau abzusehen. Nur das Ungleichgewicht zwischen dem Angebot an Wohnungen und den Kosten dafür, scheint vorerst bestehen zu bleiben.Genau wie die Tatsache, dass die Wohnungssuche für jeden Studenten eine Herausforderung ist und bleiben wird.

Quelle: http://news.immowelt.de/mietpreise/artikel/2187-unistaedte-im-vergleich-das-sind-die-fuenf-teuersten-und-fuenf-guenstigsten-staedte.html

Eva-Maria fb II

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