Solidarisch, kulinarisch, knallig – Internationales Abendessen im Peng

Uganda, Russland, Türkei und Indien … in Mainz! Unmöglich? Beim Internationalen Abendessen am Donnerstag, dem 10. Dezember anlässlich des Tags der Menschenrechte durfte man im Peng genau dieses Feeling haben.

Muss nur noch kurz die Welt retten /
und gleich danach bin ich wieder bei dir /
irgendwie bin ich spät dran /
fang schon mal mit dem Essen an

Mit dem Essen anfangen? Tim Bendzko meint in seinem Lied „Nur noch kurz die Welt retten“ vielleicht die ganzen Hochschulgruppen, die am Donnerstag, den 10.12. im Peng zusammen speisten, einander kennenlernten, zusammen Spaß hatten und mit ihren vorgestellten Programmen auf ihre ganz eigene Art und Weise versuchen, die Welt ein Stückchen zu retten. Am Internationalen Tag der Menschenrechte fanden sich unter anderem Greenpeace, Amnesty International, stay, Viva con Agua und Teachers on the road in den Räumlichkeiten des Peng zusammen.

Das Peng sieht von außen auf den ersten Blick aus wie ein verlassenes Schulgebäude, in dem herumgewütet wurde. Auf den zweiten Blick drinnen auch. Dennoch lässt das Chaos nichts an der Herzlichkeit des Abends einbüßen. Essen und Getränke gehen beim internationalen Abendessen auf Spendenbasis über die Theken der einzelnen NGOs.

Nach einer kurzen Begrüßung von Mirko Luthermann der Hochschulgruppe Amnesty International treten die einzelnen Organisationen vor.

Greenpeace kämpft mit gewaltfreien Mitteln um die Erhaltung der Lebensgrundlagen. Amnesty International setzt sich global für die Einhaltung der Menschrechte ein und zeigt Verletzungen und Missstände auf. Viva con Agua setzt sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ein. Stay leistet Entwicklungshilfe, derzeit vor allem in Uganda, um Kinder und Erwachsene nachhaltig aus der Armutsspirale zu befreien, Teachers on the road gibt bundesweit Deutschunterricht für Flüchtlinge und CARE leistet Nothilfe und arbeitet für globale Armutsminderung.

Der Abend wartet mit einem vielfältigen Programm auf.

Über mehrere Räume verteilt finden sich die einzelnen Organisationen mit Infoständen und Essen aus ugandischer, russischer, türkischer und indischer Küche. Im Flur des Peng ist eine kleine Bühne aufgebaut. Dort zieht Walter Panello, begleitet von seiner Akustik-Gitarre, die Menschenmenge in den Bann. „Wonderwall“ von Oasis gehört mit zur Performance.
Marcel Baymus liest hiernach aus seinem Text „Was wäre wenn“ und macht allen ihre ganz eigene große Verantwortung für ihr Handeln auf dieser Welt klar.
Einiges zu lachen gibt es beim Improvisationstheater der Schlaraffen. Dort wird ganz spontan und intuitiv mitgemacht. „Ruft in 3 Sekunden, was ihr an der Person rechts neben euch attraktiv findet!“ Ein lautes Chaos, viel Gelächter, heitere Stimmung.

Draußen können Jutebeutel mit Motiven von Amnesty International besprüht und mitgenommen, am Stand von Viva con Agua auf Leinwänden gemalt werden.

Gegen 22 Uhr klingt das Abendessen mit einem Abschlusskonzert von der Rockband „Cherry Tree“ aus Frankfurt am Main aus.

Ein rundumgelungener, bunter Abend mit köstlichem Essen von den Hochschulgruppen, toller Musik und vor allem: tollen und offenen Menschen.

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