Cyberkriminalität – Steigende Zahl der Betrugsfälle

Im Jahr 2013 ereigneten sich laut dem Statistik-Portal <statista.com> 64.426 Straftaten im Bereich Cybercrime. Dies sind knapp 15.000 mehr als im Jahr 2009.

Unter dem Begriff Cybercrime versteht man alle Straftaten, die unter Ausnutzung der Informations- und Kommunikationstechnik begangen werden. Das Bundeskriminalamt gibt hierzu eine Definition im engeren Sinne: „Cyberkriminalität im engeren Sinne bezieht sich auf spezielle Phänomene und Ausprägungen dieser Kriminalitätsform, bei denen Elemente der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) wesentlich für die Tatausführung sind“.

Das Internet stellt heutzutage einen wichtigen Bestandteil des täglichen Lebens dar. Im Fokus stehen hier das Online-Shopping, sowie das Online-Banking. Hier ist es 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche möglich, Einkäufe bzw. Bankgeschäfte zu tätigen. Jedoch gehen mit diesen Vorzügen Sicherheitsgefahren einher: Zum einen das „Phishing“, des Weiteren stellen Trojaner und Würmer ein Risiko dar.

Unter Phishing versteht man Datenklau. Durch betrügerisches Verhalten werden zum Beispiel Kreditkartennummern, Passwörter, sowie persönliche Daten erlangt. Hierzu werden emails mit identischem optischen und inhaltlichen Aufbau seriöser Unternehmen versendet. Diesen enthalten einen Link mit Aufforderung zur Eingabe persönlicher Daten. Laut Kaspersky Lab (russisches Softwareunternehmen, welches auf die Entwicklung von Sicherheitssoftware spezialisiert ist) sind die häufigsten Angriffsziele soziale Netzwerke (35,39%), gefolgt vom Finanzsektor (31,45%) und email-Konten (23,3%). Ein aktueller Fall des Jahres 2014 bezieht sich auf den österreichischen Mobilfunkanbieter T-Mobile. In dessen Namen wurden gefälschte e-mails versendet.

Trojaner und Würmer werden ebenfalls in Form von emails übermittelt. Auch hier befindet sich im Anhang ein Link. Beim Öffnen des Links wird die Schadsoftware installiert und es entstehen Sicherheitslücken im Netz, welche das Ausspähen von Daten ermöglichen.

Da ein vollständiger Schutz im Internet nicht garantiert werden kann, empfiehlt es sich, verdächtige e-mails zu überprüfen. Durch Klicken auf den Absender wird die URL (email Adresse des Absenders) angezeigt. Unterscheidet sich diese vom Absender, besteht die Gefahr einer Maskierung und somit einer betrügerischen e-Mail. Des Weiteren werden Versicherungen angeboten, die den Benutzer im Falle eines Betrugsfalles schützen.
 

Verfasser: Patrick Uhding

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Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Computerkriminalit

http://www.allgemeine-zeitung.de (Rhein Main Presse)

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/156866/umfrage/anzahl-der-straftaten-im-bereich-iuk-kriminalitaet-in-deutschland/

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