Der letzte Wille eines 14-jährigen

„Superhero“, ein Musical um die Geschichte eines krebskranken Teenagers, welcher bloß wissen will: Wie geht Liebe?

Wiesbaden. Das Musical „Superhero“, ein Stück von dem Autor und Filmemacher Anthony McCarten und dem Komponisten Paul Graham Brown, findet zurzeit regelmäßig im kleinen Haus des Wiesbadener Staatstheaters statt. Der 14-jährige Donald hat einen letzten Wunsch: Er möchte nicht als Jungfrau sterben. Da er jedoch weiß, dass er gegen die Zeit kämpft, versuchte er bereits sich das Leben zu nehmen. Durch die Chemo hat er seine Haare verloren und hat jede Hoffnung verloren, jemals ein Mädchen näher kennenzulernen. Deshalb träumt er sich in eine Comicwelt hinein, durch die er Momente erleben kann, die ihm im wirklichen Leben wohl nicht mehr passieren. Diese Comicwelt beruht auf dem Leben eines Superhelden, der einen Hang zur dunklen Szene hat. Donald identifiziert sich immer mehr mit diesem Charakter, sodass sich seine Eltern beunruhigt an den Psychologen Dr. Adrian wenden. Der Psychologe findet nach einiger Zeit Zugang zu Donald und bietet ihm ein unverfängliches Angebot an, welches schließlich ungeahnt zu einem guten Abschluss führt.

„Superhero“ feiert das Leben und die Liebe, ganz egal in welchem Alter und entwickelt auf unterhaltsame Weise die Sehnsucht nach einem Superhelden. Starke Gesangsstimmen, toll choreografierte Tanzeinlagen und eine Gefühlsachterbahn für das Publikum machen das Musical „Superhero“ zu einem Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Von Julia Leipe

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