„Die Klagen deutscher Kommunen sind nicht ganz nachvollziehbar“

Berlin. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller fordert Kommunen auf, mehr zu tun. Deutschland könne mehr Flüchtlinge aufnehmen.
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 12. Oktober betonte Müller (CSU), dass Deutschland als führende Industrienation Verantwortung übernehmen müsse. Neben dem Engagement in Krisenländern wie dem Irak, müsse Deutschland auch Flüchtlinge aufnehmen.
Im Nordirak baue das Entwicklungshilfeministerium mit UNICEF innerhalb von sechs Wochen ein Flüchtlingscamp für 10.000 Menschen: „Dann sollte es auch in der hochzivilisierten Bundesrepublik den Landkreisen gelingen, innerhalb von sechs Wochen 200 oder 500 Flüchtlinge unterzubringen“, mahnte Müller an.
Immobilien des Bundes, wie freie Bundeswehrkasernen, könnten unbürokratisch genutzt werden, außerdem würden Kirchen Räume und Möglichkeiten bieten.

In den letzten zwei Jahren ist die Anzahl der Asylsuchenden stark angestiegen, von 77.000 im Jahre 2012 auf 136.000 im Jahr 2014. Die meisten Antragsteller kommen derzeit aus dem Bürgerkriegsland Syrien, gefolgt von Serbien und Eritrea.
In manchen Kommunen kam es zu Problemen die Flüchtlinge auf geeignete Weise unterzubringen. In München hatten zuletzt Flüchtlinge unter freiem Himmel schlafen müssen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s