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	<title>Lehrredaktion Online</title>
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	<description>Übung Onlinejournalismus - Institut für Publizistik, Uni Mainz</description>
	<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 23:09:43 +0000</pubDate>
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		<title>Geschützt: Protokoll der Redaktionssitzung vom 09.05.2008</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 23:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny Lennard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Protokolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kein Auszug zu sehen, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
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			<media:title type="html">Lenny Lennard</media:title>
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		<title>Johannisfest in Mainz</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 21:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simap</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>

		<category><![CDATA[Johannisfest]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenstadt Mainz]]></category>

		<category><![CDATA[simap]]></category>

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		<description><![CDATA[

Jedes Jahr im Juni findet in Mainz das Johannisfest statt. Als eines der größten Mainzer Feste lockt es wie immer auch viele Besucher von außerhalb in die Landeshauptstadt. Mit einer kleinen Gruppe von langjährigen Freunden wagte ich mich  ebenfalls auf das Festgelände.

Das alljährliche Johannisfest war auch in diesem Jahr wieder ein lang ersehntes Datum im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fest-von-oben.jpg"></a></strong></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/riesenrad.jpg"></a><strong></strong></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/dom.jpg"></a><strong>Jedes Jahr im Juni findet in Mainz das Johannisfest statt. Als eines der größten Mainzer Feste lockt es wie immer auch viele Besucher von außerhalb in die Landeshauptstadt. Mit einer kleinen Gruppe von langjährigen Freunden wagte ich mich  ebenfalls auf das Festgelände.</strong></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/dom.jpg"></a></p>
<p>Das alljährliche Johannisfest war auch in diesem Jahr wieder ein lang ersehntes Datum im Mainzer Stadtkalender. Als Mainzerin wollte ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen und so war der altbewährte Treff am Bahnhof  wie jedes Jahr, so auch in  diesem, der Ausgangspunkt unserer üblichen Tour über den Markt.</p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/dom.jpg"><img class="size-medium wp-image-361" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/dom.jpg?w=300&h=225" alt="Dom von Mainz beim Johannisfest" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fest-von-oben.jpg"></a></p>
<p>Mit vielen anderen Besuchern des Johannisfestes, alt und jung, wurden wir am Schillerplatz mit dem kleinen aber feinen Büchermarkt begrüßt. Dies sollte die erste Station unserer noch langen Tour durch die Stadt werden. Von CD´s, über Platten, alten und sehr alten Büchern, war im Laufe der Jahre für fast jeden Geschmack etwas dabei. Die lauten Klänge von der schräg gegenüber liegenden Bühne am Fastnachtsbrunnen nehmen zugegebener Maßen was von der romantischen Atmosphäre, lassen jedoch umso mehr das Gefühl eines Stadtfestes aufleben.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fest-von-oben.jpg"></a></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fest-von-oben.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-357" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fest-von-oben.jpg?w=300&h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p><strong>Kulinarische Genüsse und eine frische Brise</strong></p>
<p>Auf der Ludwigstraße, die die Mainzer liebevoll „Lu“ nennen, fühlen wir uns vor allem kulinarisch versorgt. Vorbei an Crepe-Ständen, Würstchenbuden, Erdbeerbowle und Schwenkgrill, bleibt fast kein Wunsch offen. Unsere Devise heißt allerdings: Erst alles anschauen und dann genießen. Es will sich ja schließlich niemand gleich zu Anfang den Magen verderben.</p>
<p>Unser Weg führt uns weiter über Marktplatz und Fischtorplatz geradewegs zum Rheinufer. Hier finden wir eine große Anzahl von Fahrgeschäften, „süße Buden“ und das Riesenrad. Auf dem diesjährigen Johannesfest  war es wohl eine der größten Attraktionen. Obwohl wir noch nicht sehr lange auf dem Johannesfest waren, entschlossen wir uns kurzerhand für eine Fahrt auf dem Rad. Belohnt wurden wir mit einem wunderbaren Blick über die Stadt. Die Hitze zwischen den Buden wurde durch eine frische Brise abgelöst.</p>
<p><strong><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/riesenrad.jpg"><img class="size-medium wp-image-359" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/riesenrad.jpg?w=300&h=225" alt="Riesenrad auf dem Johannisfest" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p><strong>Das gute Ende eines schönen Tages</strong></p>
<p>Das Johannisfest war, so schien es uns schon nach einigen Stunden doch immer wieder dasselbe. Etwas Neues hatte dort niemand zu erwarten. Eine kleine Verschnaufpause ließ uns an jene Zeiten zu denken, als das Johannesfest noch zum Highlight des Jahres gehörte. Vielleicht war es der Überdruss an Mainzer Stadtfesten oder die Lageweile, die sich im Laufe der Jahre aufgebaut hatte. Doch letzten Endes löste bei allen eines ein noch schlimmeres Gefühl aus: nämlich die Vorstellung, gar nicht dabei gewesen zu sein. So blieb uns am Ende des Tages nur ein Fazit: Schön war´s.</p>
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			<media:title type="html">Dom von Mainz beim Johannisfest</media:title>
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			<media:title type="html">Riesenrad auf dem Johannisfest</media:title>
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		<title>Sommerpause</title>
		<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/07/04/sommerpause/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>onlinejournalismus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>

		<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>

		<category><![CDATA[mainzel]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser,
die Lehrredaktion Online am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geht in die wohlverdiente Sommerpause. Wir melden uns dann wieder pünktlich zu Beginn des Wintersemesters zurück - zwar mit neuen Autoren (weil: einer neuen Übung), aber hoffentlich trotzdem mit der gewohnten Qualität. Uns haben die vergangenen Wochen viel Spaß bereitet, wir bedanken uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Liebe Leser,</p>
<p>die Lehrredaktion Online am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geht in die wohlverdiente Sommerpause. Wir melden uns dann wieder pünktlich zu Beginn des Wintersemesters zurück - zwar mit neuen Autoren (weil: einer neuen Übung), aber hoffentlich trotzdem mit der gewohnten Qualität. Uns haben die vergangenen Wochen viel Spaß bereitet, wir bedanken uns für Ihr Interesse und Ihre positiven Kommentare.</p>
<p><strong>LEON</strong></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismus.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/onlinejournalismus.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/onlinejournalismus.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/onlinejournalismus.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/onlinejournalismus.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/onlinejournalismus.wordpress.com/346/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismus.wordpress.com&blog=3309032&post=346&subd=onlinejournalismus&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Zurück in den Alltag</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annelie</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenstadt Mainz]]></category>

		<category><![CDATA[annelie]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist sie vorbei – die Zeit der Europameisterschaft 2008. 23 Tage voller Höhen und Tiefen, voller Zittern und Jubeln. Die Leinwände werden abgebaut, die Fahnen aus den Fenstern entfernt und langsam geht wieder alles seinen gewohnten Gang.
Anfangs standen Zweifel – Kann das deutsche Team gegen die europäischen Topnationen bestehen? Erreicht Klose seine Turnierform? Wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Jetzt ist sie vorbei – die Zeit der Europameisterschaft 2008. 23 Tage voller Höhen und Tiefen, voller Zittern und Jubeln. Die Leinwände werden abgebaut, die Fahnen aus den Fenstern entfernt und langsam geht wieder alles seinen gewohnten Gang.</strong></p>
<p><a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-344" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fuba1.jpg?w=300&h=200" alt="" width="300" height="200" /></a>Anfangs standen Zweifel – Kann das deutsche Team gegen die europäischen Topnationen bestehen? Erreicht Klose seine Turnierform? Wird man diesmal über die Vorrunde hinauskommen? Man erhoffte sich eine ähnliche Euphorie wie vor zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft.<br />
Der 2:0-Sieg im Auftaktspiel gegen Polen sorgte für Jubelstürme. Alle waren sich sicher: Diesmal würde es besser laufen als bei der letzten Europameisterschaft! Man freute sich auf eine Zeit mit Public Viewing und Autokorso. Nach dem Spiel gegen Kroatien, das die deutsche Elf mit 1:2 verlor, sank die Stimmung bei den Fans auf den Tiefpunkt: Hatte sich die Mannschaft unbewusst auf dem Sieg ausgeruht? Würde man nun doch in der Vorrunde ausscheiden?</p>
<p><strong>Flick im Rampenlicht</strong></p>
<p>Rund 26 Millionen Zuschauer fieberten während des letzten Gruppenspiels gegen Österreich vor den Bildschirmen mit. Jogis Jungs zogen mit einem 1:0- Sieg ins Viertelfinale ein und sorgten so für Freudenschreie.<br />
Geschrei gab es auch im Bezug auf den Schiedsrichter: Er verbannte die Trainer Löw und Hickersberger aufgrund mehrmaligen Verlassens der Coachingzone auf die Tribüne. Die Disziplinarkomission der UEFA entschied: Sperre des Trainers auch für das kommende Spiel! Und so stand Hansi Flick beim Match gegen Portugal ganz alleine am Spielfeldrand. Mit drei Toren schoss sich die deutsche Elf ins Halbfinale und in die Herzen der Fans.</p>
<p>Sechs Tage später kam es zum Spiel gegen die türkische Nationalelf. In Vorhinein wurde vor massiven Ausschreitungen gewarnt, die jedoch bis auf einige Ausnahmen ausblieben. In den meisten Städten feierten die Anhänger beider Teams friedlich miteinander. Die deutschen Fans zitterten: Einerseits aufgrund der dramatischen Schlussminuten, andererseits wegen technischer Probleme – zwischenzeitlich gab es weder Bild noch Ton. Trotz einer suboptimalen Leistung, konnte Jogis Elf das Spiel nach einem Rückstand drehen und gewann mit 3:2. Fans, Trainer und Mannschaft jubelten. Dann der Schock: Ballacks Wade machte Probleme. Würde der Kapitän im Finale spielen können?</p>
<p><strong>Finaaaleee</strong></p>
<p><a href="http://Keine"><img class="alignright size-full wp-image-345" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/07/fuba2.jpg?w=300&h=200" alt="" width="300" height="200" /></a>Am Final-Sonntag drängten die Fans bereits vier Stunden vor Anpfiff zu den Public Viewing-Plätzen und diskutierten über möglichen Ersatz für den „Capitano“. Rund sechzig Minuten vor dem Spiel gegen Spanien dann die erlösenden Worte durch Oliver Bierhoff: Ballack wird spielen!</p>
<p>Das EM-Finale begann vielversprechend. Eine starke deutsche Mannschaft dominierte die ersten zehn Minuten das Geschehen. Doch dann kam langsam aber stetig die Wende: Fehlpässe und verpasste Chancen führten zu Unsicherheit bei der deutschen Elf und einem Aufleben der spanischen Mannschaft. In der 33. Minute dann der Schock: Torres traf zum 1:0. Das deutsche Team schaffte es in der ersten Halbzeit nicht mehr, ins Spiel zu finden. Nach der Pause musste Lahm raus – Fleischwunde am Fuß – und Löw setzte auf Offensivspieler. Ab der 60. Minute kam Jogis Elf nach einer Torchance von Ballack kurz zurück, schaffte es jedoch nicht, die Spanier zu bezwingen. Die letzten Minuten waren geprägt von Daumendrücken und kollektivem Atemanhalten. Am Ende jedoch half alles nichts: Deutschland verlor das Finale und wurde Zweiter. Was blieb, waren geknickte Fans und gemischte Gefühle.</p>
<p>Enttäuschung und Freude gehen die Tage Hand in Hand: Enttäuschung darüber, dass es nicht ganz zum Titel gereicht hat und die Freude überhaupt so weit gekommen zu sein. Deutschland hat den zweiten Platz belegt und eine Zeit voller Emotionen ist zu Ende. Fahnen, Trikots und Tröten werden in den Schrank verbannt. Der Alltag ohne Fußball, Fernsehanalysen und Fangesänge zieht wieder ein. Aber nur bis zum 15. August: Dann startet die neue Bundesligasaison!</p>
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			<media:title type="html">Annelie</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Geschützt: Protokoll der Redaktionssitzung vom 27.06.2008</title>
		<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/27/protokoll-der-redaktionssitzung-vom-27062008/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 22:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simonejaeger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Protokolle]]></category>

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		<title>&#8220;Neue Stücke aus Europa“: Ein polnische &#8220;Punk-Regisseur&#8221; auf der Theaterbiennale</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 14:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dzien2008</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Jan Klata – eine mysteriöse Persönlichkeit und der Wahnsinn eines Menschen auf den Bühnen Europas.
Vor ein paar Jahren wusste kein Mensch, wer das eigentlich ist. Heute wird der Name des Regisseurs vor allem in seinem Heimatland Polen, aber auch von vielen Theaterbegeisterten in ganz Europa mit einem Regisseur verbunden, der auf sehr ungewöhnliche Art und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Jan Klata – eine mysteriöse Persönlichkeit und der Wahnsinn eines Menschen auf den Bühnen Europas.</strong></p>
<p>Vor ein paar Jahren wusste kein Mensch, wer das eigentlich ist. Heute wird der Name des Regisseurs vor allem in seinem Heimatland Polen, aber auch von vielen Theaterbegeisterten in ganz Europa mit einem Regisseur verbunden, der auf sehr ungewöhnliche Art und Weise das Leben auf die Bühnen überträgt. Aber viele Menschen fragen sich: Wer ist das eigentlich?<br />
<a href="http://Artikel-URL"><img class="alignright size-medium wp-image-324" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/klata1.jpg?w=175&h=250" alt="" width="175" height="250" /></a>Er steht dahinten, vor dem Theater. Ein nicht besonders großer Mann mit der Frisur eines Punks. Er grüßt mich und ist eher erleichtert, dass er auf  Polnisch angesprochen wird. Er ist freundlich, offen, aber ein wenig distanziert, wie er es bereits angedeutet hat, ist er eher vorsichtig beim Kontakt mit der Presse. Er ist ein Mann für den es wichtig ist, das Publikum zu berühren und durch seine Stücke das Publikum zu belehren. Um bei diesem Prozess teilzunehmen, sitz er oft dazwischen und schaut sich die Reaktionen den Menschen an. Es störte ihm nicht, dass bei einer Vorführung eines Stückes die Hälfte des Publikums die Vorstellung demonstrativ verlassen hat. Seiner Meinung nach, war das ein Zeichen dafür, dass er die Gedanken der Menschen beeinflusst hatte.<br />
Am Anfang hat er die Theaterstücke selber geschrieben und hoffte, dass jemand sie übernehmen würde. Aber es war nicht so einfach den Direktor eines des polnischen Theaters zu überzeugen, dass es ein gutes Projekt sei. Die Art und Weise, wie er an so vielen unterschiedlichen Themen rangeht, bringt ihm vielen Gegner. Es reicht aber auch nur als Publikum an einem Projekt von Jan Klata teilgenommen zu haben, um diesen Namen nie zu vergessen.<br />
<strong>„Transfer“ eine ungewöhnliche Art der Abrechnung mit dem schwierigsten Teil der deutsch-polnischen Geschichte.</strong></p>
<p>In Rahmen der Theaterbiennale „ Neue Stücke aus Europa“ dazu gehörte auch ein polnisches Stück des „Punk-Regisseurs“ Jan Klata. Das Stück des „außergewöhnlichen“ Mannes sollte dabei als repräsentatives Werk des polnischen Theaters oder auch der Kultur gesehen werden. Aber Jan Klata hat wie immer das Werk einer deutschen–polnischen Zusammenarbeit  „auf den Kopf gestellt“. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass etwas, was vielen Menschen und dem Regisseur persönlich wichtig ist, jungen Menschen am 18. Juni 2008 in Kleinem Haus des Staatstheaters Mainz gezeigt wurde.</p>
<p>Die Hauptrolle spielten auf zwei Ebenen der Bühne deutsche und polnische Zeitzeugen des Krieges und die drei Großen der Geschichte: Churchill, Roosevelt und Stalin, die mit dem Beschlüssen der Jalta Konferenz, das Leben vieler Menschen ohne ihren Zustimmung verändert haben. Dabei werden die drei auf einer hochgehobenen Bühne als eine auf dem Thron gestellte Rockband dargestellt. Der Regisseur sagte, dass es dabei wichtig sei, die drei groteske darzustellen. Es gelte ihre Weltvorstellungen auszulachen, da diese sehr unrealistisch und rücksichtslos gegenüber den drei Nationen seien.</p>
<p>Die wichtigste Rolle bei diesem Projekt spielen jedoch die Zeitzeugen. Die Autoren, unter anderem Jan Klata und die Dramaturgen: Dunja Funke und Sebastian Majewski haben sich wochenlang die persönlichen Geschichten der Kinder des Krieges angehört.  Daraus bestand ein Stück der Wahrheit, indem die Akteure oder besser gesagt Menschen, die es erlebt haben, ihre Schicksale erzählen. Auf der Bühne stehen nebenbei Deutsche und Polen, die davon sprechen, was in der Zeit des Zweites Weltkriegs in ihrem Alltag passiert ist. Es gibt dabei das Abenteuer eines Jugendlichen, eine Konspiration, aber auch Sehnsucht nach Familienmitglieder sowie Tod und Ungerechtigkeit.<br />
<strong>Verzeihung als Lektion der Toleranz</strong></p>
<p>„Transfer“ von Jan Klata zeigt, dass der Zweite Weltkrieg, oder besser seine Spuren nie vergessen werden sollten. Jedoch wichtig ist hier, dass man nicht mehr verurteilt, sondern tolerant sei. Alleine die Tatsache, dass die älteren Menschen sich überzeugen ließen an solchen Projektenteilzunehmen zeigt, wie wichtig es ist darüber zu sprechen und trotzdem  verzeihen zu können. Für viele dieser Menschen waren dies schmerzhafte Erlebnisse, die nie zuvor erzählt wurden. Sie haben sich getraut darüber zu reden und auf einer Bühne zusammen zu stehen. Vielleicht sollte es ein Zeichen sein, dass unsere Vergangenheit viele Seiten hat und aus vielen Perspektiven zu betrachten ist. Und wie der Papst Johannes Paul II sagte: „Wir sollten lernen die Menschen zu lieben. Sie verlassen uns so schnell.“</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismus.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/onlinejournalismus.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/onlinejournalismus.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/onlinejournalismus.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/onlinejournalismus.wordpress.com/323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/onlinejournalismus.wordpress.com/323/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismus.wordpress.com&blog=3309032&post=323&subd=onlinejournalismus&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Quo vadis, vierte Gewalt? - Gespräch mit Prof. Christoph Klimmt</title>
		<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/26/quo-vadis-vierte-gewalt-gesprach-mit-prof-christoph-klimmt/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 23:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jreda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[jreda]]></category>

		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Debatten um Web 2.0, Internetzugang als Menschenrecht und öffentlich-rechtliches Onlineangebot lassen es erahnen: Das Internet avanciert zum Massenmedium. Logisch, dass eine solche Entwicklung an der Journalismusbranche nicht spurlos vorbeigeht. LeOn sprach mit Prof. Dr. Christoph Klimmt, Juniorprofessor für Onlinekommunikation am Institut für Publizistik der Uni Mainz, über neue Herausforderungen durch den Einzug von Onlineangeboten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Debatten um Web 2.0, Internetzugang als Menschenrecht und öffentlich-rechtliches Onlineangebot lassen es erahnen: Das Internet avanciert zum Massenmedium. Logisch, dass eine solche Entwicklung an der Journalismusbranche nicht spurlos vorbeigeht. LeOn sprach mit Prof. Dr. Christoph Klimmt, Juniorprofessor für Onlinekommunikation am Institut für Publizistik der Uni Mainz, über neue Herausforderungen durch den Einzug von Onlineangeboten in die Medienlandschaft - nicht nur für Journalisten und Verleger, sondern auch für die Kommunikationswissenschaften.</strong></p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Die neuen Medien und nicht zuletzt auch Ihr Forschungsschwerpunkt, die Computerspiele, waren in den letzten Jahren stets Gegenstand kontroverser öffentlicher Diskussion. Was macht für Sie den Reiz dieser Themen für die Wissenschaft aus?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Das Internet nutzt man in unserem Beruf zwangsläufig intensiv. Im Bereich Computerspiele habe ich insofern eine intrinsische Motivation, als ich das früher ausgesprochen intensiv betrieben habe. Da habe ich hauptsächlich Ego-Shooter gespielt, die viel gescholtenen Killerspiele, aber auch Strategiespiele wie Transport Tycoon.<br />
<a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/foto_klimmt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-319" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/foto_klimmt.jpg?w=200&h=300" alt="Prof. Klimmt" width="200" height="300" /></a>Bei der Onlinekommunikation ist das enorme Tempo der Entwicklungen reizvoll - nicht nur in Hinblick auf die Technologie, sondern auch auf die kommunikativen Geschäftsmodelle, die Anbieterstrukturen und vor allem was die Menschen letztendlich mit dem Medium anstellen. Seit knapp 20 Jahren haben wir jetzt das WWW, seit neustem tun sich zudem unter dem merkwürdigen Label &#8220;Web 2.0&#8243; ganz interessante Dinge auf&#8230; Allein was Google täglich an neuen Diensten anbietet, hat unglaubliches Innovationspotential und führt letztlich zu einer Transformation des gesamten altbekannten Mediensektors. Die Forschung kann da natürlich kaum mithalten. Wenn man systematisch und theoriegeleitet arbeitet, ist man notgedrungen langsamer als solch ein dynamischer Gegenstand, aber es ist auch besonders reizvoll, weil man wirklich jeden Tag auf neue Entwicklungen stößt, die man untersuchen will.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Was für Konsequenzen haben die neuen Medien für die Kommunikationswissenschaft?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Im Grunde müssen wir viele unserer althergebrachten Konzepte komplett überdenken. Das, was wir aus der klassischen Medienwirkungsforschung zu wissen glauben, muss für die Onlinekommunikation nicht genauso anwendbar sein. Nehmen wir so etwas einfaches wie Agenda-Setting - funktioniert das überhaupt noch, wenn die Bezugskanäle für aktuelle Informationen so weit auffächern? Ein Leitmedium, das eine Agenda vorgeben könnte, droht da zu verschwinden. Der Agenda-Setting-Prozess wird also so viel chaotischer, dass man sich von einem linearen Medienwirkungsbegriff hin zu einem Netzwerkmodell bewegen muss. Es genügt also nicht, neue Medien anhand der Erkenntnisse der etablierten Kommunikationswissenschaft zu untersuchen, sondern man muss auch seine bereits bestehenden Theorien hinterfragen.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Auch so etwas Grundlegendes wie die Einteilung in Sender und Empfänger wird ja durch solche News-Communities wie digg oder reddit aufgeweicht, wo jeder seine eigenen Nachrichten zusammenstellen und kommentieren kann. Sehen Sie darin eine Gefahr für journalistische Qualität, wenn im Internet jeder Journalismus betreiben kann?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Nein, überhaupt nicht. Ich glaube Journalisten haben derzeit Angst, dass ihnen die Definitionsmacht über das, was wichtig ist, entgleitet. Es gibt jetzt viel mehr Leute, die sich zu Wort melden und die journalistische Einzelleistung in Frage stellen. Dass jetzt viel mehr Leute bloggen und kommentieren sehe ich eigentlich als eine Bereicherung, mit der der Journalismus lernen muss umzugehen.<br />
Was mir viel mehr Sorgen macht, ist dass es nach wie vor kein vernünftiges Finanzierungsmodell für Onlinejournalismus gibt. Deutschlands Qualitätsblätter verschleudern hochqualifizierte journalistische Leistungen im Netz, in der Hoffnung, mit Bannerwerbung noch einen Teil der Verluste zu decken. Da Qualität nun einmal teuer ist, sind sie also auf Quersubventionierung durch ihr Printgeschäft angewiesen. Auf Dauer wird das nicht funktionieren, da sich in 20 Jahren unsere Nutzungsgewohnheiten so weit in Richtung Netz verschoben haben werden, dass sich viele Printerzeugnisse nicht mehr aus eigener Kraft tragen werden können. Man muss vielmehr ein Online-Pendant zur Abonnementzeitung schaffen. Den Leuten, die täglich qualitativ hochwertige Informationsdienste nutzen wollen, muss man dafür auch wieder einen Obolus abluchsen.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Und wie könnte man das den Leuten verkaufen, die jetzt schon gewohnt sind, diese Dienste umsonst in Anspruch zu nehmen?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Eine Möglichkeit wäre da, durch Redaktionskooperation Abonnementbündel zu schnüren, die individuell auf den Rezipienten zugeschnitten sind. Zum Beispiel die Weltnachrichten von der Süddeutschen Zeitung, zu der man sich dann den Sportteil vom Kicker und den Regionalteil der Pirmasenser Nachrichten hinzukaufen kann. Die Preise könnten da trotzdem unter denen der Zeitungsabos liegen, weil die Kosten für Druck und Vertrieb wegfallen. Alle sagen mir ich sei ein Luftschlossbauer, die Kostenlosmentalität sei einfach schon zu weit verbreitet. Aber nur, weil sich das Medium geändert hat, kann das ja nicht heißen, dass für die gleiche Leistung plötzlich kein Geld mehr gezahlt wird.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Eine Finanzierung von Onlineangeboten durch bessere Werbetechniken halten Sie also nicht für möglich?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Der Erfolg von Google spricht da durchaus Bände, derzeit arbeiten sie an einem online nutzbaren Officepaket, das sicher den Microsoft-Office-Produkten ernsthafte Konkurrenz machen wird. Das ist der Trick von Google, sie machen es einfach besser und kostenlos. Dadurch locken sie enorm viele Nutzer auf ihre Seiten, die sie für hochmoderne Werbetechniken nutzbar machen können. Durch diese Bündelung von Werbegewinnen sind sie auch in der Lage, Leistungen wie Google Maps kostenlos anzubieten, die früher viel Geld gekostet haben. Das Konzept kann aber nicht aufgehen, wenn es jeder so versucht. Stattdessen wird Google da der Konkurrenz - wie etwa den Kartenverlagen - die Geschäftsgrundlage entziehen, indem es deren Leistungen entwertet. Insofern sollte sich auch der Journalismus nicht darauf verlassen, dass die Werbeeinnahmen im Internet irgendwann schon noch steigen werden, indem man mit Google kooperiert. Das Werbegeld wird nämlich nicht bei den Redaktionen, sondern bei Google hängenbleiben.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Die Alternative der Abonnementangebote würde doch aber dazu führen, dass nur diejenigen, die es sich leisten können, umfassend informiert sind. Wäre ein öffentlich-rechtliches Internetangebot ein Mittel, dem vorzubeugen?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Eine kostenlose Grundinformation wird es sicher auch in Zukunft im Internet geben, aber auch die Zeitungen kosten ja Geld. Der gut informierte Bürger zahlt auch jetzt schon jede Woche seine 5 Euro für die Zeit. Ob man es Knowledge Gap oder jetzt Digital Divide nennt, das ist kein neues Problem. Man könnte zwar durch das Internet versuchen, die gesamte Bevölkerung mit einem umfassenden Angebot in Berührung zu bringen, aber es wäre trotzdem ein Großteil nicht in der Lage, diese Inhalte überhaupt zu verarbeiten und zu verstehen. Man muss aufpassen, keine übertriebenen normativen Anforderungen an das Internet zu stellen, dass es jetzt alle zu ideal informierten partizipierenden Bürgern machen könnte - so funktioniert Demokratie nicht.<br />
Was die Öffentlich-Rechtlichen angeht, deren Rolle ist hoch problematisch. Wir haben uns jetzt 50 Jahre lang darauf verlassen, dass das Rückgrat der politischen Information, das Zeitungswesen, in privatwirtschaftlichen Händen bleibt. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat man immer damit begründet, dass es anfangs unmöglich war, ein vielfältiges, wettbewerbsbasiertes Angebot aufzubauen, und das stimmte 1948 wahrscheinlich auch noch. Man hat sich damit ein mit verfassungsrechtlichen Freibriefen ausgestattetes Monster geschaffen. Das muss man in der Deutlichkeit sagen, sieben Milliarden Euro, das ist ein Wahnsinn, was wir dafür ausgeben! Und der Begriff Grundversorgung, der früher einfach sicherstellen sollte, dass es überhaupt ein Rundfunkprogramm geben konnte, wird heute ausgelegt als die letzte Bastion gegen den Raubtierkapitalismus oder dergleichen. Wenn jetzt die öffentlich-rechtlichen Sender auch noch massiv online auftreten wollen, dann muss zumindest unterbunden werden, dass dadurch die vielen privaten kleineren und großen Informationsanbieter im Netz in ihrer Existenz bedroht werden. Das Internet ist ja gerade ein besonders niedrigschwelliges Medium, das vielen Anbietern verschiedenen Professionalitätsgrades den Einstieg ermöglicht. Für ein gebührenfinanziertes Angebot besteht da derzeit einfach kein Bedarf.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Zuletzt noch ein Blick in die Zukunft des Journalismus als Beruf: Welchen neuen Anforderungen muss sich der Onlinejournalist im Vergleich zu klassischen Medien stellen?</em></p>
<p><strong>Prof. Klimmt:</strong> Die wichtigste Veränderung ist wohl, dass der Job viel hektischer wird. Bei den konventionellen Medien ist der Redaktionsalltag noch durch das Erscheinungsintervall strukturiert. Das gibt den Journalisten die Möglichkeit, ihren Arbeitsrhythmus zu organisieren. Im Onlinejournalismus gibt es das nicht mehr, weil Nachrichten immer so schnell wie möglich online gestellt werden müssen. Das erhöht die Schlagzahl bei der Produktion journalistischer Angebote ganz erheblich. Die Schlüsselqualifikationen, um das zu bewältigen, sind dann sowohl Selbstmanagement als auch die Fähigkeit, an drei Artikeln gleichzeitig arbeiten zu können. Wenn man dann auch noch hohen Qualitätsstandards entsprechen will, muss man sich die zeitlichen Freiräume zur intensiven Recherche in einer Onlineredaktion viel stärker erkämpfen als im Printbereich, weil Geschwindigkeit zu einem Wert per se erhoben wird. Die Herausforderung liegt also darin, Schnelligkeit nicht zu Lasten der Gründlichkeit gehen zu lassen.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Vielen Dank für das Gespräch.</em></p>
<p><em><span style="font-size:xx-small;">Das Interview führte Julia Reda.</span></em></p>
<p><strong>Verwandte Themen:</strong></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/13/%e2%80%9ezwei-klassen-mediengesellschaft%e2%80%9c-oder-verlust-der-meinungsvielfalt/">„Zwei-Klassen-Mediengesellschaft“ oder Verlust der Meinungsvielfalt?</a></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/12/ard-und-zdf-online-vielfaltgewinn-durch-freiheitsverlust/">ARD und ZDF online - Vielfaltgewinn durch Freiheitsverlust?</a></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/29/am-anfang-war-es-nur-ein-spiel/">Am Anfang war es nur ein Spiel: Mainzer Ambulanz für Computerspielsucht.</a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismus.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/onlinejournalismus.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/onlinejournalismus.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/onlinejournalismus.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/onlinejournalismus.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/onlinejournalismus.wordpress.com/318/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismus.wordpress.com&blog=3309032&post=318&subd=onlinejournalismus&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Prof. Klimmt</media:title>
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		<title>Guts Pie Earshot - Was ein Cello mit Punk zu tun hat&#8230;</title>
		<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/25/guts-pie-earhsot-was-ein-cello-mit-punk-zu-tun-hat/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 12:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bonny2punkt0</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[bonny2punkt0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das musikalische Duo &#8220;Guts Pie Earshot&#8221; schlägt Brücken über sämtliche Musikklüfte und vereint Stilrichtungen wie Hardcore, Drum&#8217;n'Bass, Punk und Techno. Vor gut einem Monat haben sie das Open Ohr 2008 beschallt, nun sind sie wieder in Mainz, diesmal auf dem AstA-Sommerfest.
Was kann man von einer Band erwarten, die über sich selbst sagt, sie spielen &#8220;Punk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Das musikalische Duo &#8220;Guts Pie Earshot&#8221; schlägt Brücken über sämtliche Musikklüfte und vereint Stilrichtungen wie Hardcore, Drum&#8217;n'Bass, Punk und Techno. Vor gut einem Monat haben sie das Open Ohr 2008 beschallt, nun sind sie wieder in Mainz, diesmal auf dem AstA-Sommerfest.</strong></p>
<p>Was kann man von einer Band erwarten, die über sich selbst sagt, sie spielen &#8220;Punk ohne Gitarre&#8221;, &#8220;Drum&#8217;n'Bass ohne Bass&#8221; und &#8220;Techno ohne Technik&#8221;? Was kann man von einer Band erwarten, die nur aus Drums und Cello besteht? Was kann man von einer Band erwarten, deren Name frei übersetzt &#8220;Mut zur Mischung außerhalb der Hörgrenzen&#8221; bedeutet? Zugegeben: Alle Beschreibungen der Musik von Guts Pie Earshot klingen zwar abenteuerlich und spektakulär, klingen nach Einzigartigkeit - aber einen Sound kann man sich doch nicht wirklich vorstellen.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/25/guts-pie-earhsot-was-ein-cello-mit-punk-zu-tun-hat/"><img src="http://img.youtube.com/vi/l0nF1EPdo28/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><strong>Im Anfang war das Flowerhouse</strong></p>
<p>Aber ganz von vorne: Guts Pie Earshot gründen sich 1991 in Köln als &#8220;Punkband mit Cello&#8221; - selbst in den musikalisch fragwürdigen 90ern ein Kuriosum! Anfangs noch unter dem Namen Flowerhouse bekannt, pflegt die Band schon seit ihrer Entstehung enge Kontakte zur Hausbesetzer- und Bauwagen-Kultur, spielen auf deren Partys und Festen und machen sich in der Szene schnell einen Namen. 1993 stößt die Sängerin Anneke Pohl zu den bis dahin vier Musikern. Im gleichen Jahr ändern sie auch ihren Namen: Aus Flowerhouse wird Guts Pie Earshot.</p>
<p>Die Kölner Band gilt schon bald als Ausnahme-Act und wird selbst von Fachzeitschriften wie der Intro als musikalisches Bonbon gehandelt. Dokumentationen und Hörspiele verwenden ihre Musik, die fünf experimentieren in vielerlei Richtungen. Sie veröffentlichen CDs, spielen auf Szene-Partys und werden zur gefeierten Subkultur-Band. Doch trotz ihres Erfolges locken tausend Möglichkeiten der Entfaltung die einzelnen Mitglieder und so verlassen erst der Keyboarder Gunther Steudel und später auch Anneke Pohl die Band. Damit ist vorläufig ein Schlusspunkt gesetzt.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/25/guts-pie-earhsot-was-ein-cello-mit-punk-zu-tun-hat/"><img src="http://img.youtube.com/vi/4bwdvNzTLCM/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><strong>5 - 3 = Mehr als nur zwei Musiker</strong></p>
<p>Mehr als zehn Jahre nach ihrer Gürndung, in denen es auch wieder still wird um die Band, feiern Guts Pie Earshot 2004 ihre Rückkehr – von den fünf mit Bass, Sampler, Drums, Cello und Gesang sind nur noch Patrick Cybinski am Cello und Jean Jacobi an den Drums übrig geblieben. Wer nun aber glaubt, die Band hätte an Kraft und Ausdruck verloren, der irrt: Mit einer Energie, die ganze Clubs zum Explodieren bringt und mit Musik, die in einer düster-melancholischen Weise Gänsehaut zaubert, vermischen die zwei Punk, Hardcore, Drum&#8217;n'Bass zu einer Musik von unbekannten Ausmaßen. Die Breakbeats, die Jacobi in übermenschlicher Geschwindigkeit aus den Drums herausholt, verbinden sich in myseriöser Art und Weise mit den unbeschreiblichen Klängen des Cellos. Es scheint, als wäre völlig neue Musik geboren.</p>
<p>So sehr man sich bemüht, Worte können die Musik von Guts Pie Earshot nicht fassen. Nicht nur das: Es scheint, als würde jede Beschreibung die Cello-Drums-Klänge nur gefangen halten. Denn wie der Name schon sagt, liegt Guts Pie Earshot weit abseits konventioneller Hörgewohnheiten und gradliniger Stilkategorien. Was kann man also erwarten von dieser Band? Mein Tipp: Nichts! Denn jede Vorstellung wäre eine Beleidigung für etwas, was man sich nicht vorstellen kann. Deshalb am besten selber anhören und die Hörgrenzen mal ordentlich durchmischen lassen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismus.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/onlinejournalismus.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/onlinejournalismus.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/onlinejournalismus.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/onlinejournalismus.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/onlinejournalismus.wordpress.com/317/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismus.wordpress.com&blog=3309032&post=317&subd=onlinejournalismus&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Saufen, Sonne, Sommerfest</title>
		<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/25/saufen-sonne-sommerfest/</link>
		<comments>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/25/saufen-sonne-sommerfest/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 10:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur auf dem Campus]]></category>

		<category><![CDATA[janekrauhe]]></category>

		<category><![CDATA[AStA]]></category>

		<category><![CDATA[AStA Sommerfest]]></category>

		<category><![CDATA[Sommerfest]]></category>

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		<description><![CDATA[von Janek Rauhe
Seit 28 Sommern verwandelt sich der Campus der Uni Mainz in eine große Festivalfläche. Immer gegen Semesterende steigt das große AStA-Sommerfest. 1980 hat alles klein angefangen, heute kommen bis zu 20.000 Besucher. Damit ist das Sommerfest die drittgrößte Open Air-Veranstaltung in Rheinland-Pfalz. 
Mit dem Fest lädt der AStA seine Studenten, die Professoren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>Seit 28 Sommern verwandelt sich der Campus der Uni Mainz in eine </strong><strong>gro</strong><strong>ße</strong><strong> Festivalfläche. Immer </strong><strong>gegen Semesterende steigt das große AStA-Sommerfest. 1980 hat alles klein angefangen, heute kommen bis zu 20.000 Besucher. Damit ist das Sommerfest die drittgrößte Open Air-Veranstaltung in Rheinland-Pfalz. </strong><img class="alignright size-full wp-image-313" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/sommerfest1.jpg?w=275&h=200" alt="www.asta-sommerfest.de" width="275" height="200" /></p>
<p>Mit dem Fest lädt der AStA seine Studenten, die Professoren und die Angestellten und Alumni der Uni ein, gemeinsam das nahende Ende der Vorlesungszeit zu feiern - mit reichlich Alkohol. Neben Bier- sorgen Cocktail- und Sektstände für Gelegenheit mit den Kommilitonen und Professoren anzustoßen.</p>
<p>Traditionell beginnt das Fest nachmittags mit dem internationalen Markt, auf dem es eine Vielzahl an internationalem Essen, Getränke und Kunsthandwerk zu kaufen gibt. Am Abend startet das Bühnenprogramm mit Live-Musik von regionalen Künstlern. In der Regel gibt es jedes Mal ein Festivalkino, auf dem Produktionen von Mainzer Studierenden der Universität sowie der Fachhochschulen gezeigt werden. Der Eintritt zum Fest ist frei und damit ist es &#8220;eines der größten nicht kommerziellen Uni-Feste-Deutschlands&#8221; (AStA-Eigenwerbung).</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-314" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/sommerfest2.jpg?w=200&h=268" alt="www.asta-sommerfest.de" width="200" height="268" />Der AStA überträgt die Planung und Konzeption auf ein Organisationsteam. Jedes Jahr im Oktober wird die Ausrichtung des Fests ausgeschrieben. Der AStA wählt das beste Konzept aus und beauftragt anschließend das Orga-Team mit der Umsetzung.</p>
<p>Die logistische und infrastrukturelle Unterstützung bleibt aber beim AStA. So organisiert er beispielsweise die Pressearbeit oder übernimmt nach dem Fest die Abrechnung und Versteuerung. Auch inhaltlich kann er unterstützen: In diesem Jahr treten auf den Live-Bühnen die Gewinner des AStA-Bandwettbewerb auf.</p>
<p>Da keine Eintrittsgelder verlangt werden, setzen sich die Einnahmen nur aus dem Getränkeverkauf, den Standmieten und S<img class="alignright size-full wp-image-315" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/sommerfest3.jpg?w=276&h=200" alt="www.asta-sommerfest.de" width="276" height="200" />ponsorengeldern zusammen. Das Sponsoring sorgt immer wieder für Kritik. Einerseits wird kritisiert, dass zu wenig Sponsoren für das Fest gewonnen werden, anderseits wird bemängelt, dass zu viele Sponsoren mitwirken und das Fest so kommerzialisiert wird.</p>
<p>Falls Gewinne erzielt werden, dann fließen sie in den AStA-Haushalt und ermöglichen ihm weitere Projekte zu finanzieren - unabhängig von den Einnahmen durch den Semesterbeitrag.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismus.wordpress.com/312/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/onlinejournalismus.wordpress.com/312/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/onlinejournalismus.wordpress.com/312/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/onlinejournalismus.wordpress.com/312/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/onlinejournalismus.wordpress.com/312/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/onlinejournalismus.wordpress.com/312/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismus.wordpress.com&blog=3309032&post=312&subd=onlinejournalismus&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jobbörse stellenwerk - &#8220;Das Interesse ist auf beiden Seiten groß&#8221;</title>
		<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/24/das-interesse-ist-auf-beiden-seiten-gros/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 13:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gulletsplitter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>

		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[Otto]]></category>

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		<description><![CDATA[Lehrredaktion Online sprach mit Frau Petra Giegerich über die Jobbörse &#8220;stellenwerk&#8221;, ein externer Marktplatz für Jobs, Praktikas, Diplomarbeiten und private Angelegenheiten. Studierende, als auch Absolventen finden hier mit Mindestlöhnen verknüpfte, seriöse Angebote und können darauf wohl auch in Zukunft setzen. Diese Plattform ausführlicher vorzustellen haben wir uns in dieser Woche zur Aufgabe gemacht.
LeOn: Welche Gründe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Lehrredaktion Online sprach mit Frau Petra Giegerich über die Jobbörse &#8220;stellenwerk&#8221;, ein externer Marktplatz für Jobs, Praktikas, Diplomarbeiten und private Angelegenheiten. Studierende, als auch Absolventen finden hier mit Mindestlöhnen verknüpfte, seriöse Angebote und können darauf wohl auch in Zukunft setzen. Diese Plattform ausführlicher vorzustellen haben wir uns in dieser Woche zur Aufgabe gemacht.</strong></p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Welche Gründe gab es für die Eröffnung eines Uni-internen Jobportals? Seit wann existiert es? Inwieweit ist die Uni involviert?</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-306" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/giegerich_thumbnail_opt.jpg?w=100&h=133" alt="Frau Petra Giegerich im Bild" width="100" height="133" /><strong>Fr. Giegerich:</strong> Seit Jahren gibt es bereits Jobbörsen auf der Homepage der Johannes Gutenberg-Universität Mainz –allerdings dezentral an verschiedenen Stellen. Hierzu zählten u.a. die WiWi-Jobbörse der Wirtschaftswissenschaftler, die Stellenausschreibungen der Universität auf der Homepage der Personalabteilung oder der Stellenmarkt im Rahmen des Career Services der Jobmesse auf den entsprechenden Webseiten. Der Zugang zu diesen Seiten erschloss sich nicht „auf den ersten Klick“. Ziel war daher, diesen Service zu verbessern, sprich: die Angebote zu bündeln und einen Zugang direkt von der Startseite der Homepage zu einem zentralen Jobportal zu ermöglichen. Dieses Portal ging Ende des Jahres 2007 an den Start und führt nun den internen und externen Stellenmarkt zusammen: <a title="Zusammenarbeit der Universität mit " href="http://www.jobmesse.uni-mainz.de/87.php" target="_blank">http://www.jobmesse.uni-mainz.de/87.php</a></p>
<p>Beim externen Stellenmarkt haben wir uns entschlossen, mit einem externen Partner „Stellenwerk“ zusammenzuarbeiten, was zu einer weiteren Professionalisierung des Portals führte. Die Firmen können nun direkt ihre Angebote eingeben. Die Verwaltung erfolgt über „Stellenwerk“, so dass bei uns keine Personalkapazitäten gebunden werden oder Kosten anfallen (z.B. für Eingabe der Texte, Kundenberatung etc.). Zudem wird über diesen Partner das Jobportal überregional beworben.</p>
<p><a title="Stellenwerk" href="http://www.stellenwerk-mainz.de/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-307" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/logo_start.gif?w=450&h=133" alt="Logo des Stellenwerkes" width="450" height="133" /></a></p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Es stehen bisher nur 10 Angebote in dem Portal – wie läuft die Auswahl der Angebote? Gibt es ein spezielles Auswahlverfahren oder ist es einfach noch nicht so bekannt?</em></p>
<p><strong>Fr. Giegerich:</strong> Es muss ein Mindestlohn gezahlt werden; zudem werden rechtswidrige, anstößige o.ä. Inhalte selbstverständlich nicht zugelassen. Weitere Auswahlverfahren bestehen nicht. Die geringere Zahl ist wohl auf das Semesterende zurückzuführen; zu Semesterbeginn waren weit mehr Angebote eingestellt. Zudem stehen auch immer nur die jeweils aktuellen Angebote im Netz, das heißt: die Gesamtzahl der Angebote ist natürlich über den Verlauf der Monate hinweg weit höher.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Wie ist denn die generelle Resonanz bei Studenten und Firmen? (Gerade im Bezug auf die Fülle von Konkurrenzangeboten im Internet.)</em></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/stellenwerk_screen.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-309" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/stellenwerk_screen.gif?w=199&h=136" alt="stellenwerk, das Jobportal der Universität Mainz" width="199" height="136" /></a><strong>Fr. Giegerich:</strong> Das Interesse ist auf beiden Seiten groß – dieses Interesse bezieht sich ja nicht nur auf das Jobportal, sondern wir bieten an unserer Universität eine Vielzahl von Rekrutierungsmaßnahmen an, die sowohl von Studierenden als auch von Unternehmen stark frequentiert werden, z.B. die Jobmesse im November oder individuelle Career Days das ganze Jahr hindurch. 2007 haben wir so zur 10. Jobmesse eingeladen! Während viele andere Jobmessen in den vergangenen Jahren aufgegeben haben, wird unsere <a title="Jobmesse der Universität Mainz" href="http://www.jobmesse.uni-mainz.de/" target="_blank">Jobmesse</a> nach wie vor stark nachgefragt und als Plattform genutzt.  Dabei arbeiten wir auch eng mit dem Hochschulteam des Arbeitsamtes oder dem Projekt Geist und Wirtschaft auf dem Campus zusammen, die weitere Aktivitäten im Programm haben.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Liegt das vielleicht an den Preisen? Praktikumsanzeigen auf stepstone.de sind kostenfrei &#8230;  (auch wenn die Preise des Stellenwerkes ansonsten verhältnismäßig niedrig sind)</em></p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/uni_hp_screen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-310" src="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/uni_hp_screen.jpg?w=198&h=132" alt="stellenwerk auf der Universitäts-Webseite" width="198" height="132" /></a><strong>Fr. Giegerich:</strong> Wie gesagt, schwankt die Frequenz der Angebote mit dem Semesterverlauf. Die Einführung der Gebühr wurde von den Unternehmen kommentarlos akzeptiert. Es erreichten uns keine Beschwerden. Schließlich, wie Sie selbst sagen: Die Gebühr ist eine geringe Verwaltungsgebühr, die angesichts der Personaletats der Unternehmen wirklich nicht nennenswert ist.</p>
<p><strong>LeOn:</strong> <em>Sind Partnerschaften mit anderen Jobbörsen geplant?<br />
Wie sieht die generelle Zukunft des Jobportals aus? Bleibt es ein Nischenprodukt?</em></p>
<p><strong>Fr. Giegerich:</strong> Wir sehen das Jobportal nicht als Nischenprodukt. Im Gegenteil, es ist ein Baustein des Career-Services an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Und diesen Career Service werden wir in den nächsten Jahren –  insbesondere als Serviceleistung für unsere Studierende – weiter ausbauen und entwickeln. Ob in diesem Zusammenhang Partnerschaften mit anderen Jobbörsen eingegangen werden – darüber wird selbstverständlich nachgedacht.</p>
<p><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismus.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/onlinejournalismus.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/onlinejournalismus.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/onlinejournalismus.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/onlinejournalismus.wordpress.com/305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/onlinejournalismus.wordpress.com/305/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismus.wordpress.com&blog=3309032&post=305&subd=onlinejournalismus&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Frau Petra Giegerich im Bild</media:title>
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			<media:title type="html">Logo des Stellenwerkes</media:title>
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			<media:title type="html">stellenwerk, das Jobportal der Universität Mainz</media:title>
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			<media:title type="html">stellenwerk auf der Universitäts-Webseite</media:title>
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