Archiv für Juni 2011

Managertyp und Afrikafan

Juni 15, 2011

Jochen Zeitz ist der typische Manager-Typ. Charismatisch, besonnen, aber auch zielorientiert und ehrgeizig.  Der gebürtige Mannheimer studierte bei Colgate-Palmolive in New York und Hamburg und wechselte 1988 in die Marketingabteilung von Puma.

Seit 17 Jahren ist Zeitz nun Vorstandschef und das nicht ohne Grund. Er schaffte es dem einstigen Ramsch-Image eine neue Politur zu verpassen und den Konzern in den Olymp der Sportartikelhersteller zu befördern. Er verdiente zeitweise mehr als sieben Millionen Euro Gehalt.  Ihn schmücken Titel wie „Unternehmer des Jahres“, „Player of the Year“ und „Stratege des Jahres“

Nach einer Krise im Jahr 2008 änderte sich das Blatt. Puma musste einen harten Sparkurs fahren, der Börsenkurs sank von 350 auf 250 Euro. Zeits Strategie bis 2015 vier Milliarden Euro Umsatz zu erzielen, fiel in den Aufgabenbereich eines anderen. Zeitz wird künftiger Verwaltungsratsvorsitzender des Unternehmens. Vielleicht war alles zu viel. Zu viel Macht, zu viel Einfluss, zu viel Karriere. Mitarbeiter sagen über ihn: “ Er war eine One-Man-Show, jetzt ist er eher Coach als Spielmacher.“

Doch Zeitz ist ein Kämpfertyp. Er ist nicht nur leidenschaftlicher Läufer (den New York Marathon schaffte er einmal in drei Stunden und 40 Minuten), auch in seinem Job kämpft er sich wieder nach oben. Er wechselt zur 17 Milliarden schweren französischen Puma-Mutter PPR (Gucci) und wird in Zukunft Leiter des neuen Sportbereichs. In seinen Aufgabenbereich fällt außerdem die konzernweite Zuständigkeit für nachhaltige Produktion. Bis 2015 möchte er bei Puma ein Viertel an CO2, Energie, Wasser und Abfall sparen.

Der Sinn für Nachhaltigkeit ergänzt auch seine zweite große Leidenschaft neben dem Sport: Zeitz ist großer Afrika Fan. Er besitzt eine Farm in Kenia und spricht neben fünf anderen Sprachen auch Suaheli. Für die Fußball WM 2010 in Südafrika ließ er sogar in manchen Werbungen das Puma-Logo ändern. Statt der springenden Raubkatze zierte das Logo die Silhouette des afrikanischen Kontinents.

Ende einer Ära

Juni 13, 2011

Puma Chef Jochen Zeitz wechselt zur französischen Pumatochter PPR

Der sportliche Manager wechselt nach 17 Jahren seinen Job. Der 47-jährige war lange Zeit das Gesicht von Puma. Nach seinem Studium in Mannheim begann Zeitz seine Karriere bei Colgate-Palmolive in New York und Hamburg und wechselte dann zur Marketingabteilung bei Puma.Dort stieg er rasch auf und arbeitete sich bis zum Vorstandsvorsitzenden des Sportartikelherstellers hoch. (weiterlesen…)

Als One-Man-Show zum Erfolg

Juni 13, 2011

„Er war eine One-Man-Show, jetzt ist er eher Coach als Spielmacher.“, konstatierte ein langjähriger enger Mitarbeiter kürzlich über den 47-jährigen Jochen Zeitz, Vorstandschef des finanziell angeschlagenen Sportartikel-Herstellers Puma. Seit nunmehr 17 Jahren ist dieser für den kürzlich zu Ende gegangenen Erfolgskurs der Marke Puma mitverantwortlich. Geboren in Mannheim, und nach erfolgreichem Studium bei Colgate Palmolive in New York und Hamburg, wechselte Zeitz 1994 ins Marketing von Puma.

(weiterlesen…)

Immer auf dem Sprung

Juni 11, 2011

Donnerstagmorgen, 06:30 Uhr: Die Laufschuhe schnüren und los geht’s. So beginnt Jochen Zeitz seinen Tag, bevor es in einen 13-Stunden-Tag ins Büro geht. Als neuer Leiter der französischen Puma-Mutter PPR (Gucci) warten große Aufgaben auf ihn: er soll neue Marken finden, bestehende erwerben oder übernehmen. Doch das ist nicht alles. Der Vorstand hat ihm gleichzeitig die konzernweite Verantwortung für eine nachhaltige Produktion übertragen. Hierfür hat er große Ziele gesetzt: bis 2015 sollen ein Viertel der CO2-Emissionen sowie Energie, Wasser und Abfall gespart werden. Schuhe werden in Zukunft nicht mehr in Kartons nach Hause getragen, sondern in umweltfreundlichen Tragetaschen.

Zeitz ist gut trainiert: schon mit Dreißig Jahren war der gebürtige Mannheimer Chef des Sportartikel-Herstellers Puma und hat diesen stetig höher zum Erfolg geführt. Stellenweise hat die Raubkatze sogar Adidas und Nike in puncto Wachstum und Margen übertroffen. In der Krise 2008 und 2009 fiel der Konzern wieder zurück. Zeitz blieb am Ball und entwickelte ein Sanierungskonzept, das dem Sportartikelhersteller wieder auf die Sprünge helfen soll. Doch der strategische Manager ist schon einen Schritt weiter: er überlässt die Arbeit seinem Nachfolger, damit er sich voll auf seine neuen Aufgaben konzentrieren kann.

Dass er auch neben der Karriere nicht müde wird, beweist der Multi-Millionär als Farmer in Kenia. In der Wildnis hat er sein zweites Zuhause gefunden. Geschickt versteht es der Stratege es seine Karriere mit der Liebe zum afrikanischen Kontinent zu verbinden: Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Afrika war für Puma und für ihn ein Heimspiel. Dafür durfte auch das Puma-Logo geändert werden: der springende Puma wurde mal eben durch die Silhouette des afrikanischen Kontinents ersetzt.

Da wundert es gar nicht mehr, dass Zeitz neben fünf anderen Sprachen auch Suaheli spricht. Die Vokabeln und Grammatik dafür hat er auf den halbstündigen Dienstfahrten zwischen seinem Haus in Nürnberg und dem Firmensitz gepaukt.

Wenn er nicht gerade den Puma-Konzern managt oder in Kenia auf Safari-Tour zu beobachten ist, trifft man ihn beim Training für den New York Marathon. Den hat er schon einmal in drei Stunden und 40 Minuten zurückgelegt. Eben immer auf dem Sprung.

Manager mit Biss – Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz über neue Pläne und die Zukunft des Sportartikelherstellers

Juni 7, 2011

Als ausgeklügelter Stratege und einer der bestbezahlten Manager Deutschlands gilt Jochen Zeitz. Mit gerade einmal einem Alter von 30 Jahren schaffte er es, zum Vorstandschef des Sportartikelherstellers aufzusteigen. Nun steht nach 17 Jahren ein Wechsel zu der 17 Millionen Euro schweren französischen Puma-Mutter PPR (Gucci) an. (weiterlesen…)

Vom Spielführer zum Coach – Jochen Zeitz führte Puma zum Erfolg und prägte das Unternehmen wie kein Anderer

Juni 7, 2011

Jochen Zeitz ist ein echter Spielmacher, der keine halben Sachen macht, sowohl beruflich als auch privat. Das merkt man sofort, wenn man ihn trifft. Der 47-jährige gebürtige Mannheimer ist ein nüchterner Typ, besonnen und genau abwägend. Doch er ist auch ein Mensch mit Leidenschaften, zum Beispiel für Sprachen oder den afrikanischen Kontinent. Doch seine größte Leidenschaft gilt dem Sport, die seine gesamte Karriere vorangetrieben hat. 1993 übernahm der damals erst 30-Jährige Manager die Führung von Puma und machte aus einem angeschlagenen Unternehmen den lifestyle-orientierten Sportartikelhersteller, der heute mit Konkurrenten wie Adidas und Nike mithalten kann. Jetzt verlässt er Puma, doch sein Führungsstil und seine Persönlichkeit prägen das Unternehmen weiterhin.
(weiterlesen…)

Mit sportlichem Ehrgeiz zum Self-made Man

Juni 7, 2011

Als Jochen Zeitz Anfang der achtziger Jahre sein Abitur am Mannheimer Karl-Friedrich Gymnasium machte, ahnte er wohl noch nicht, wohin ihn sein Weg führen würde – dass er es weit bringen wollte, wusste er hingegen ganz genau. Zunächst sah er seine Zukunft als erfolgreicher Mediziner, doch nach zwei Jahren Studium tauschte er das glamouröse Florenz gegen das hessische Oestrich Winkel aus – die Wirtschaft lockte ihn und er studierte BWL an der European Business School im Rheingau. Es waren der sportliche Ehrgeiz und gleichzeitig seine rationale Besonnenheit, die ihn nach Hamburg und New York führten, zunächst zum Kosmetikunternehmen Colgate-Palmolive. 1988 wechselte er zu Puma und schaffte den Karriere-Durchbruch: 1991 wurde er zum Vize-Präsident des Marketing,  1993 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Ihm gelang eine Komplett-Sanierung des Unternehmens. Puma legte das eher negative Image ab und wuchs über viele Jahre schneller als die Konkurrenten Nike und Adidas. Zeitz steigerte den Umsatz von 200 Millionen auf zuletzt 2,5 Milliarden Euro und bezog selbst ein Rekordgehalt von 9,8 Millionen Euro im Jahr 2010. Die Finanzkrise erschütterte den Sportartikelhersteller schwer, der Börsenkurs lag 2009 nur noch bei 250 Euro. Doch auch dieser Rückschlag spornte den leidenschaftlichen Sportler, der den New York Marathon einst mit drei Stunden und vierzig Minuten bestritt, nur noch mehr an. Das Unternehmensziel für 2015 lautet: vier Milliarden Euro Umsatz. Hierfür entwickelte Zeitz die Strategie, umsetzen wird sie jedoch jemand anderes, denn Zeitz zieht es weiter, sein ganz persönlicher Marathon scheint noch lange anzudauern. Nächste Station ist die Puma-Mutter PPR, wo er als Leiter des neuen Sport-Bereichs eingesetzt wird. Im Fokus stehen neue Marken, die Puma ergänzen sollen. Darüber hinaus wurde ihm die konzernweite Zuständigkeit für nachhaltige Produktion übertragen. Zeitz‘ Ziele hierfür sind wieder einmal hoch: Bis 2015 will er ein Viertel an CO2, Energie, Wasser und Abfall bei der Puma-Produktion einsparen. Doch ohne seine hohen Ziele wäre Zeitz vermutlich nicht da, wo er jetzt ist. Abgesehen davon setzt sich Zeitz als passionierter Afrika-Reisender auch außergeschäftlich für Natur und Umwelt ein. Im Jahr 2008 gründete er die „Zeitz Foundation of Intercultural Ecosphere Safety“ und wurde im Jahr darauf mit dem „Honorable Warden of the Kenya Wildlife Service“ ausgezeichnet. Seine Leidenschaft für den Kontinent ging sogar so weit, dass er während der Fußball-WM 2010 die springende Raubkatze im Puma-Logo durch die Silhouette Afrikas ersetzte.  „Er war eine One-Man-Show“, sagt ein ehemaliger Puma-Mitarbeiter über den Mann, der seine unterschiedlichen Leidenschaften ineinander fließen lässt. Genau in dieser Mischung zwischen sportlichem Ehrgeiz, Besonnenheit und Entdeckergeist liegt der Erfolg von Jochen Zeitz.

Auch Wasserpfeifen sind tabu

Juni 7, 2011

Das Bundesverfassungsgericht hat das absolute Rauchverbot auf Shishas ausgeweitet

 

Die Richter in Karlsruhe sind in ihrem Urteil vom 20.10.2010 zu dem Schluss gekommen, dass auch Wasserpfeifen unter das Rauchverbot fallen und haben somit den Beschluss vom August bekräftigt, der das Verbot verfassungskonform einstuft.

 

Ausgangspunkt der richterlichen Prüfung war ein Eilantrag eines Shisha-Bar-Besitzers, der eine kurzfristige Aussetzung des Rauchverbotes für seinen Betrieb erwirken wollte. Er sei von dem Rauchverbot besonders betroffen, argumentierte der 63-jährige Perser, da rund 95 Prozent seiner Kundschaft die Wasserpfeifen nutzten. Gegenüber ri0tvan press äußerte sich der Mann entrüstet: „Ich besitze ein einräumiges Bistro, halte mich stets an alle Gesetze und Auflagen, es ist einfach nicht fair, jetzt kann ich meinen Laden schließen! Die Bar war mein Leben! Aber das interessiert hier niemanden.“

 

Das Gericht begründet das Urteil jedoch gerade mit Fairness. Denn in dem im August erlassenen Rauchverbot ist explizit enthalten, dass es keine Ausnahmen und Sonderregelungen gibt.

 

 

Veni, vedi, vici – der Puma-Chef Jochen Zeitz

Juni 6, 2011

Im Haifischbecken der Sportartikelhersteller überleben nur jene, die „Biss“ zeigen. Jochen Zeitz ist zweifelsohne einer von ihnen. Als leitender Kopf der Sportmarke Puma sorgte er einst für die erfolgreiche Unternehmenssanierung. Das Ergebnis dieser Sanierung waren über Jahre hinweg größere Wachstumsraten als die Konkurrenten Nike und Adidas. Damit nicht genug verbesserte der 47-jährige auch radikal die Umsatzentwicklung von mageren 200 Millionen Euro auf zuletzt 2,5 Milliarden Euro jährlich. Dieser rasante Aufstieg machte auch vor dem Aktienkurs nicht halt: mit einem Startwert von 8,60 Euro vervielfachte sich der Aktienwert zeitweise um das vierzig-fache auf 350 Euro. Es klingelte damit nicht nur in Puma´s Kassen, auch der seit 17 Jahren dem Unternehmen treu gebliebenen Manager durfte sich über ein Jahressalär von sieben Millionen Euro freuen.

Aber es kommen auch Phasen, wo Siegertypen einstecken müssen. Dies bekam der in Mannheim geborene in den Krisenjahren 2008 und 2009 deutlich zu spüren. Jahrelang auf dem Erfolgskurs stürzten Puma´s Aktien auf einen Wert von 250 Euro ab. Grund hierfür waren fehlende Innovationen bei den Produkten. Erneut musste der besonnene und nüchterne geltende Manager harte Bandagen anlegen und seine „Saniererqualitäten“ unter Beweis stellen.

Mit einer neuen Strategie soll der Sportartikelhersteller Puma im Jahr 2015 das Ziel von vier Milliarden Euro Umsatz erreichen. Ab 2011 ist der Umsetzungsstart, allerdings liegt die Verantwortung dann nicht mehr in Zeitz´ Händen. Mit der Neubesetzung der Vorstandschef-Position wird sich der passionierte Sportler seinen neuen Tätigkeiten als Puma-Verwaltungsratsvorsitzender widmen. Mit dem Wechsel zur 17 Milliarden Euro schweren französischen Puma-Mutter PPR (Gucci) zählen als Leiter des neuen Sport-Bereichs das finden, erwerben und übernehmen von neuen Marken zu seinen Hauptaufgaben. Darüber hinaus überträgt ihm der PPR-Vorstand auch die konzernweite Zuständigkeit für nachhaltige Produktion, die u.a. die Einsparung von Co2 und Energie vorsieht.

Ein langjähriger enger Mitarbeiter äußerte sich über Jochen Zeitz so: “Er war eine One-Man-Show, jetzt ist er eher Coach als Spielmacher.“ Welche Coachfähigkeiten die wichtigsten sind, darüber lässt sich streiten. Sicher ist dagegen, nur wer sich in sein Team hineinversetzen kann und die Sprache der Spieler spricht, kann die Mannschaft langfristig zum Erfolg führen. Zeitz spricht sechs Sprachen fließend und verfügt mit einer langjährigen Erfahrung nicht unbedingt über die schlechtesten Eigenschaften als neuer „Unternehmenslenker“.

Neue Herausforderungen für den Dompteur der Raubkatze

Juni 6, 2011

18 Jahre Vorstandsvorsitz bei der Puma AG gehen zu Ende: Jochen Zeitz widmet sich neuen Zielen. Dabei lässt er den deutschen Sportartikel-Hersteller nicht völlig hinter sich zurück.

Flackernd steigt die Sonne über der Steppe Kenias auf. 6.30 Uhr: Jochen Zeitz, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Puma AG, kehrt von seinem täglichen Zehn-Kilometer-Lauf zurück. Der leidenschaftliche Sportler bewältigte den New York Marathon einmal in 3 Stunden und 40 Minuten. Sein charmantes Lächeln legt er auch auf der Zielgeraden im Herzen Afrikas nicht ab: Kleine Fältchen umspielen seine Augen, als er die Schulkinder am Eingang seines Anwesens freundlich grüßt. Mittlerweile kann sich der 48-jährige Manager auf Suaheli mit ihnen unterhalten – wobei dies nur eine seiner fünf Fremdsprachen ist. Zeitz‘ Faszination für den schwarzen Kontinent zeigte sich beispielsweise auch während der Fußball-WM 2010 in Südafrika: In den Puma-Werbekampagnen ließ er das Logo der springenden Raubkatze durch die Silhouette Afrikas ersetzen. Mit der ökologischen Farm in Kenia hat sich der erfolgreiche Manager einen langjährigen Wunsch erfüllt. Neben der Grundschule umfasst die Anlage z.B. auch Ausbildungsmöglichkeiten für Näherinnen. Zeitz‘ Farm trägt zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei.

Das Thema Nachhaltigkeit wird der Manager zukünftig auch beruflich verstärkt vorantreiben: (weiterlesen…)


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.