Archiv für Januar 2009

Spezial: Essen auf dem Campus – Die Mensa der Katholischen Hochschulgemeinde

Januar 15, 2009

Eine katholische Mensa – was soll das denn sein? Muss man da vor dem Essen beten? Die Mensa der Katholischen Hochschulgemeinde in Mainz gibt wohl vielen Studenten Rätsel auf. Ein guter Grund, dort einmal vorbeizuschauen und sich ein Bild zu machen.
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“ Der größte Terrorist ist die USA“

Januar 14, 2009

Die Anschläge von Mumbai im November 2008 schockierten die Welt und offenbarten, dass der Konflikt zwischen den Atommächten Indien und Pakistan nicht versiegt ist. In beiden Ländern werden nun Stimmen der Vergeltung laut. Steht die Region vor einem nuklearen Krieg?

Terror in Mumbai

Kriegsschauplatz Mumbai

Sie kamen in Booten. Sie kamen schnell und tödlich. Sie kamen mit einer Mission und sie waren gekommen um zu bleiben – grausame 54 Stunden lang.

Die Attentäter von Mumbai setzten im vergangenen November neue, ungewohnte Maßstäbe in punkto Terror. Über zwei Tage lang versetzten junge Männer wie Ajmal Amir Kasab, 21, mehr als 14 Millionen Menschen in Angst und Schrecken, die Weltöffentlichkeit inklusive. In dieser Zeit gelang es ihnen 150 Menschen zu töten und mehr als 300 zu verletzen, darunter auch gezielt viele Ausländer. Bewaffnet mit Sprengstoff, Granaten und Sturmgewehren verwandelten sie die Megametropole in einen Kriegsschauplatz, zerstörten und besetzen zahlreiche Gebäude, nahmen Zivilisten als Geiseln und lieferten sich blutige Straßenschlachten mit den überforderten Sicherheitskräften.

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Die Schlacht der Poeten

Januar 14, 2009

Am kommenden Samstag heißt es bei der Dichter-Schlacht im Staatstheater Mainz zum zweiten Mal “ Poetry Dead or Alive“. Neben vier lebenden Dichtern stehen vier Tote auf der Bühne. Literaten, denen vier Schauspieler des Staatstheaters Mainz Leben einhauchen.
Nachdem bei der letzten Veranstaltung die lebenden Dichter glorreich über die Toten siegten, fordern diese nun Revanche.

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(Bild: staatstheater mainz)

Rückblick

Schon bei der ersten Veranstaltung am 25. Oktober 2008 waren die Reihen voll mit jungen Leuten. Ein seltener Anblick im Staatstheater. Die Karten waren schon einige Tage vorher ausverkauft. Vor den Einlasstüren spielten sich Szenen ab, die an ein Rockkonzert erinnerten: auf Pappschildern wurden noch einige Minuten vor Veranstaltungsbeginn nach Karten gebettelt.
Bei diesem Late Night Special im Kleinen Haus des Staatstheaters fand auch kein Theater statt, sondern eine Dichter- Schlacht. In den Hauptrollen: Worte, Worte, Worte. Schauspieler aus dem Ensemble verliehen toten Dichtern ihren Körper und ihre Stimme um diese wieder zum Leben zu erwecken. In einem Showdown traten große Klassiker der Literaturgeschichte (Ernst Jandl, Franz Kafka und Francois Villon) gegen Stars der Poetry Slam Szene an um ihre Ehre zu verteidigen.
Dabei galten die Regeln des klassischen Poetry Slams: jedem Dichter blieben nur sieben Minuten. Allein das Publikum entschied dabei über Sieg und Niederlage.

Was ist ein Poetry Slam?

Ein Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, in dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Bewertet werden sowohl Inhalt als auch die Art des Vortrags. Die einzelnen Teilnehmer stehen bei einem Slam untereinander im Wettbewerb.
Meistens werden die Vorträge von einer fünfköpfigen Jury, die aus dem Publikum zusammengestellt wird, auf einer Notenskala von eins bis zehn bewertet. Grundidee des Poetry Slams ist es, die Texte zu performen (z.B schreien, flüstern) und nicht nur zu lesen.
Ein Poetry Slam ist eine offene Veranstaltung. Es steht grundsätzlich jedem offen an dem Dichterwettstreit teilzunehmen.

Slam im Kuz

Seit Januar 2008 wird in Mainz ein monatlicher Poetry Slam im Kuz veranstaltet.
Organisiert und moderiert wird es von Ken Yamamoto und Jens Jekewitz.
Das Poetry Slam Mainz wird unterstützt durch das Kuz, die Lomo Buchbar und das LiteraturBüro Mainz e.V.
Durchschnittlich nehmen am Slam 350 Zuschauer teil und ist somit die größte, regelmäßig stattfindende Literaturveranstaltung der Stadt.

Die Revanche

Am 17. Januar steht also nun die Revanche an. Wer gewinnt diesmal? Dead or alive? Karten gibt es im Vorverkauf leider nicht mehr, aber LeOn ist exklusiv dabei und wird von dieser glorreichen Schlacht berichten. Für die toten Dichter treten diesmal an: Stefan Graf, Lorenz Klee, Felix Mühlem und Stefan Walz. Die Lebenden werden u.a vertreten von Sebastian23 und Lydia Daher. Sebastian23 ist frisch zum National Slam Champion 2008 gekürt worden. Die erfolgreiche Spoken Word Poetin und Musikerin Lydia Daher gewann zuletzt den Augsburger Kunstförderpreis.
Einlass ist um 20 Uhr 30. Und dann heißt es: 100 Prozent Wortsport. Acht Poeten. Sieben Minuten. Ein Mikrofon.

Geschützt: Protokoll der Redaktionssitzung vom 9.01.09

Januar 11, 2009

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Rettet den Regenwald!

Januar 9, 2009

Ein Kommentar von hegr.


Diese Forderung haben sich die Entwickler der elektronischen Bücher (E-Books) sehr zu Herzen genommen. Mit der Etablierung des papierlosen Büros und dem zunehmenden Konsum von PDFs bekommt jetzt auch der Deutsche Michel seine Chance dem aktiven Umweltschutz Rechnung zu tragen. Wie viele Bäume müssen Jahrzehnte lang wachsen, um das Papier für die Erstauflage eines neuen Bestsellerromans bereitzustellen und Millionen von lesebegierigen Bürgern ihre geliebte Literatur nahe zu bringen. Die Zeit der blinden Zerstörung und Vernichtung dieser bedeutenden Klimazone hat nun endlich ein Ende: Das digitale Zeitalter feiert mit dem E-Book und seinen kleinen komfortablen Lesegeräten den Einzug in den Alltag eines jeden Bürgers. Jetzt hat jeder die Möglichkeit mehr zu bewegen als die Seiten des Buches.

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„Save-me“ – Eine Kampagne sucht ihr Heil im Ausland

Januar 8, 2009

Ein Kommentar von cathy06

„Save-me“ – Dahinter steckt eine Idee mit Vision: Deutschland soll sich in Zukunft reger als bisher am internationalen Flüchtlingsschutz beteiligen. Ein jährliches Kontingent könnte die Zahl der Aufnahme von Flüchtlingen regeln und eine Perspektive für viele Menschen in Krisengebieten bieten. Die Save-me-Kampagne fungiert bei diesen Bemühungen als Motivator für die Bevölkerung auf unterster Ebene. „Vater Staat“ als höchste Instanz in Bezug auf Flüchtlingsaufnahme und Gesetze soll umgangen werden, um eine schnellere Aufnahme von zusätzlichen Flüchtlingen vor Ort zu gewährleisten.

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Fortschritt oder Verrat an unsrem Kulturgut?

Januar 8, 2009

An den so genannten E-Books scheiden sich die Geister. Streng genommen an den Lesegeräten, da die eigentlichen E-Books lediglich die darauf lesbaren elektronischen Bücher sind – wie der Name im Grunde schon sagt.

Gehört hatte man von der neuen Erfindung der elektronischen Tinte und den sich damit eröffnenden Möglichkeiten schon vor längerer Zeit. So hatte Professor Dr. Stephan Füssel, Leiter des Institutes für Buchwissenschaft an der Universität Mainz, bereits im Juli des vergangenen Jahres im Rahmen des Tages der Medienintelligenz, davon berichtet.

Heute schon Realität

Was damals noch futuristisch klang und eher an Science-Fiction-Filme erinnerte, ist heute bereits Realität.

E-Book-Lesegerät

E-Book-Lesegerät

 Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wurden die Lesegeräte offiziell präsentiert und ihre Vorteile und Funktionsweisen erläutert. 2009 sollen sie nun auch erstmals verkauft werden.

Electronic ink

Die elektronische Tinte kann man sich, so die Erklärungen für den Normalbürger, wie kleine schwarze Kügelchen vorstellen, die bei entsprechender Ladung entweder „oben“ für die Entstehung der schwarzen Zeichen und Buchstaben sorgen oder nach „unten“ sinken und den Eindruck von weißem Papier erwecken.   (weiterlesen…)

Neues Jahr, neue (alte) Feste

Januar 7, 2009

Man darf auch 2009 gespannt sein, was Mainz zu bieten hat.

Man darf auch 2009 gespannt sein, was Mainz zu bieten hat.

Das Jahr 2009 ist erst wenige Tage alt und schon bereitet sich die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt wieder darauf vor, es auch diesmal wieder ordentlich krachen zu lassen.

„Mainzer Fastnacht – Freude pur“
Das diesjährige Fastnachtsmotto ist zwar nicht ganz so lyrisch wie in den Vorjahren, dennoch verspricht die anstehende Fassenacht auch in diesem Jahr für Narren und Narrelesen zu einem rauschenden Fest zu werden. Die Mainzer Fastnacht ist das Mainzer Volksfest, die berühmte 5. Jahreszeit – drei tolle Tage und vier durchjubelte Nächte. Mit der Altweiberfastnacht wird am Donnerstag (19.02.09) vor Rosenmontag die Fastnacht eröffnet. Das darauf folgende Wochenende gehört dann vor allem den Fastnachtszügen, hier ziehen samstags der Jugendmaskenzug und sonntags die Parade der närrischen Garden durch die Innenstadt. Danach folgt – wie könnte es anders sein – der Rosenmontag. Hier wird gefeiert, gesungen und getrunken was das Zeug hält. Bis spät in die Nacht wird auf den verschiedenen Bühnen in der Stadt und auf der Ludwigsstraße (Lu) getanzt. Am Fastnachtsdienstag nimmt das närrische Treiben dann langsam seinen Ausklang auf der Lu und in vielen Mainzer Kneipen. Am Aschermittwoch ist alles vorbei.

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„Save Me“ – Flüchtlingsschutz selber machen

Januar 7, 2009
Zehntausende Menschen sitzen in diesem Moment über die Welt verteilt in Flüchtlingslagern. Am Rande der vielen “Krisengebiete”, die es auch 2009 auf der Welt noch gibt, leben  Menschen ohne Perspektive. Eine Rückkehr ist oft nicht möglich, und viele sehnen sich nach einem Leben ohne Krieg und Hunger, nach einem Leben in Sicherheit und Würde. Als eines der wohlhabendsten Länder der Welt gibt Deutschland zur Zeit 0,37 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aus – die Aufnahme 2.500 besonders schutzbedürftiger Iraker sorgte noch vor kurzem für heftige Diskussionen. Höchste Zeit für neue Wege im Flüchtlisavemeklein2ngsschutz, meinen die Initiatoren der “Save Me”-Kampagne.  

“Save Me” möchte Flüchtlingen in Deutschland durch Genehmigung dauerhafter Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse ein Leben in Würde ermöglichen. Das sogenannte “Re-settlement” soll mithilfe des Engagements einzelner Bürger umgesetzt werden. Der Staat soll sich schließlich dazu verpflichten, jedes Jahr ein bestimmtes Kontingent an Flüchtlingen aufzunehmen und zu integrieren.

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Ein Stück Nahost an der Uni Mainz

Januar 7, 2009

Bereits seit 1991 existiert an der Universität Mainz die Arbeitsgemeinschaft Israel, kurz Israel AG. In diesen 17 Jahren haben sich die Mitglieder eingehend mit den Themen Israel, Nah-Ost-Konflikt und deutsch-jüdisches Verhältnis beschäftigt und in diesem Rahmen zahlreiche Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Trotz dieses jahrelangen Engagements wissen nur wenige Studenten vom Bestehen der Israel AG. Aus diesem Grund hat sich LeOn mit Daniel Simons und Anne Mönch, zwei Mitgliedern der Gruppe getroffen, um von ihnen mehr zu erfahren.
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