Archiv für Januar 2009

Geschützt: Protokoll der Redaktionssitzung am 23.01.2009

Januar 24, 2009

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Doping für alle!

Januar 23, 2009

Ein Kommentar von Marius Schwager.

Olympische Spiele, Tour de France, Schulflur, Uni-Mensa, Unternehmensberatung, Krankenhaus, Werbeagentur, heimischer Küchenherd. Doping, das Massenphänomen unserer Zeit. Überall wird gedopt. Ob als Profi im Radrennsport oder als behinderte Gewichtheberin, als gestresste Hausfrau, als Projektleiter einer Werbeagentur, mit einer 80 Stunden-Woche, als Arzt im 48h-Dienst, als nächtelang paukender Student oder überarbeiteter Lehrer. Gehirndoping, Doping im Spitzensport oder der morgendliche Wachmacher-Kaffee. Alle dopen!
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Capitol Culture

Januar 23, 2009

Nach der Schließung des Capitols im vergangenen Jahr, wollen nun drei Mainzer Filmstudenten das Kino im Bleichenviertel als Kulturzentrum wieder aufleben lassen. Hinter dieser Idee, deren Verwirklichung noch von der Bewilligung eines Kredites abhängt, stehen ein interessantes Konzept und ein straffer Zeitplan.

Das Capitol

Feine Sache - Das Capitol

Mainz ist eine Filmstadt. Die Filmstudenten an Uni und FH trugen in den vergangenen Jahren zur Entstehung einer vitalen Filmemacherszene bei, um die sich schon bald künstlerische Institutionen wie das Pengland oder das Festival des deutschen Kinos scharten. Mit der Etablierung eines filmischen Kleinkunstzentrums in der Hinteren Bleiche könnten der Szene  einmal mehr neue Impulse gegeben werden. LeOn sprach mit Eduard Zeiler, einem der drei Initiatoren des Projektes.

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Von Filmen und anderen Dämonen

Januar 23, 2009

Ein Kommentar von Sara Weber

Auf den ersten Blick scheint die Mainzer Kinobranche eine ausgewogene zu sein. Neben dem Multiplayer CineStar, der auch das Lichtspielhaus Residenz und Prinzess führt, gibt es noch zahlreiche kleine Kinos: Das CinéMayence am Schillerplatz, das KlubKino auf dem Uni-Campus und natürlich das Capitol Programmkino, das nun wieder aufleben soll. Aber wie sieht es bei einem zweiten Blick hinter die Kulissen aus?

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Geschützt: Protokoll der Redaktionssitzung vom 16.01.2009

Januar 22, 2009

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Mehr Fluch als Segen – Der angebliche neue „Trend“ vom Gehirndoping (Teil II)

Januar 22, 2009

Prof. Dr. Ursula Luka-Krausgrill, Leiterin der Psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS) an der Uni Mainz sagt: „Mit der dem Thema Gehirndoping wurden wir in der Beratungsstelle bisher noch nicht konfrontiert“. Das könne entweder daran liegen, dass diese Form der Leistungssteigerung an der Mainzer Uni bisher kein Thema ist, oder aber auch daran, dass betroffene Studenten keinen Beratungsbedarf sehen und ich deshalb nicht an die PBS wenden. „Insofern ist es von hier aus schwer zu sagen, ob es tatsächlich einen Trend zum Gehirndoping unter Studenten gibt. Klar ist allerdings: Die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente durch gesunde Personen ohne ärztliche Aufsicht ist aus medizinischer Sicht in keinem Fall zu empfehlen“, sagt Luka-Krausgrill.

Im Jahr 2008 wurden in der PBS etwa 590 Studierende in Einzelgesprächen beraten. Weitere 170 Studenten nahmen am breit gefächerten Kursangebot teil. „Etwa 70 Prozent der Hilfesuchenden kommen wegen Leistungsproblemen zu uns“, berichtet Luka-Krausgrill.

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Aus Liebe zum gesprochenen Wort

Januar 22, 2009
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(Bild:www.mnartists.de)

Längst haben Poetry Slams, als zeitgenössische Form des Dichterwettstreits, die großen Bühnen Deutschlands erobert. In furiosen Wettkämpfen wird um die Gunst des Publikums gerungen. Am 17. Januar fand im Staatstheater Mainz eine besondere Art des Slams statt. Er trug den Untertitel „Dead or alive“, denn neben vier lebenden Dichtern standen vier Tote auf der Bühne. Literaten, denen vier Schauspieler Leben einhauchten.

Nachdem zuletzt die lebenden Dichter glorreich über die Toten siegten, forderten diese nun Revanche. (weiterlesen…)

Ein Hauch Praxis: Online-Marketing mit Google

Januar 22, 2009

Studenten die freiwillig samstags in die Uni kommen? Selten aber es mag sie geben… Studenten die freiwillig samstags in die Uni kommen, obwohl sie keine Veranstaltung haben und nicht für Prüfungen lernen? Das klingt dann schon langsam unrealistisch. Und doch waren sie am vergangenen Wochenende im Computer-Pool des Instituts für Publizistik anzutreffen.

Nein, die besagten Stundenten sind weder psychisch beeinträchtigt noch haben sie keine sozialen Kontakte. Drei kleine Gruppen haben sich zusammengefunden, um an dem vom Suchmaschinen-Betreiber Google ausgeschriebenen Wettbewerb, der „Google Online Marketing Challenge“, teilzunehmen. Der erste Preis: eine Reise zur Zentrale in den USA. Aber auch wenn dieses Ziel wohl eher utopisch ist, werden die Teilnehmer sicherlich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit dem oft benutzten Werbetool Google AdWords machen, um das sich der Wettstreit dreht. Natürlich nicht ganz uneigennützig für die Firma Google. (weiterlesen…)

Faszination der Tiefe

Januar 21, 2009

Vor 500 Jahren glaubte man noch, die Meere seien voller Seeungeheuer, die in der Tiefe lauern. Heute weiß man, dass dies nur Mythen waren. In der aktuellen Tiefsee-Ausstellung des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt lässt sich dennoch eine faszinierende Artenvielfalt bestaunen. Und so manche Kreatur ist ganz schön gruselig.

Fangzahn (Attrappe)Die Ausstellung startete am 19. Dezember im neuen Sonderbau des Museums. Schon beim Betreten hat man das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen. Die Wände sind schwarz, das Licht ist spärlich. Nur die Exponate werden von Scheinwerfern erhellt.

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Mehr Fluch als Segen – Der angebliche neue „Trend“ vom Gehirndoping (Teil I)

Januar 21, 2009

„Blumen umtopfen, statt für wichtige Prüfungen zu lernen“, „Anstatt zu lernen mach ich immer irgendeinen Scheiß im Internet“ oder auch „Ich verkaufe meine Seele, um nicht mehr lernen zu müssen“… Unzählige Gruppen im Online-Portal „studivz“ machen es immer wieder deutlich: Das oftmals gestörte und konfliktgeladene Verhältnis vieler Studenten zu ihren Prüfungen.


Den meisten macht ihr Studium zwar wirklich Spaß, wenn es jedoch ans Lernen und Hausarbeiten schreiben geht, werden viele von ihrem „inneren Schweinehund“ eingeholt. Dieser ist wohl auch dafür verantwortlich, dass seit einiger Zeit Begriffe wie „Gehirndoping“, „Gedächtnispillen“ oder „Braintuner“ vermehrt durch die deutschen Medien und durch die Uni-Städte geistern.

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