Warum möchte ich Journalistin werden?

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Warum möchte ich Journalistin werden – diese Frage sollte ich eigentlich ohne  Zögern und ohne lange Überlegung beantworten können. Schließlich ist die Berufswahl eine prägende und wichtige Entscheidung. Den Beruf, den man später ergreift, übt man nach Möglichkeit bis zu 40 Jahre lang aus und verwendet darauf einen Großteil seiner Energie und Zeit. Trotzdem fällt mir persönlich eine präzise Antwort schwer. Warum möchte ich Journalistin werden, wenn ich mir doch absolut bewusst bin über die Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt? 
Zunächst habe ich dafür Gründe, die mit dem Beruf des „Journalisten“ allgemein zusammenhängen und dann einige eher „persönliche“ Gründe.
Journalisten erfüllen als „vierte Gewalt“ eine sehr wichtige Aufgabe innerhalb des Gefüges der Bundesrepublik Deutschland. Sie haben eine Informationsfunktion gegenüber der Bevölkerung und wirken an der politischen Willensbildung mit. Eine Demokratie ohne Presse kann nicht funktionieren, denn ohne Journalisten könnten die Bürger nicht über das aktuelle Tagesgeschehen und die sie betreffenden Entscheidungen informiert werden.  Daran möchte ich gerne teilhaben und die Menschen sowohl informieren als auch unterhalten und damit etwas bewirken. Ich möchte durch meine Arbeit etwas verändern und die Dinge, die mir am Herzen liegen, verbessern.
Zu meinen persönlichen Gründen: Ich bin der Ansicht, dass  mein Charakter zu dem einer Journalistin passt. Ich sage immer meine Meinung und versuche auch andere Leute von deren Richtigkeit zu überzeugen. Auch wenn das nicht immer ein besonders liebenswerter Charakterzug ist, denke ich, dass mir diese Art als Journalistin zugute kommen kann. Außerdem interessiere ich mich sowohl für weltweite Ereignisse als auch für Veränderungen in meinem näheren Umfeld.
Um zu sehen ob meine Vorstellungen vom Alltag eines Journalisten realistisch sind, habe ich zwei Praktika bei Tageszeitungen in Mainz absolviert und festgestellt, dass ich mir tatsächlich vorstellen könnte, diesen Beruf dauerhaft auszuüben.
Natürlich möchte ich nicht unbedingt wie während meiner Praktika über den berühmten Kaninchenzuchtverein schreiben, aber der grundsätzliche Arbeitsablauf sagt mir absolut zu. Ich stelle es mir langweilig vor und könnte mich nie in einem Beruf sehen, in dem ich jeden Tag exakt denselben Tätigkeiten nachgehen muss. Als Journalistin  setze ich mich jeden Tag mit neuen Themen auseinander, die ich recherchieren muss und über die ich dann einen hoffentlich guten Artikel schreibe. Ich bin außerdem der festen Überzeugung, dass ich unter Konkurrenzdruck besser arbeiten kann, was eine Voraussetzung für das „Überleben“ im hektischen Redaktionsalltag ist. Schließlich muss ein Journalist schneller als alle anderen arbeiten, damit seine Nachrichten nicht überholt sind und die Konkurrenz sie schon berichtet hat. Zusammenfassend bleibt  mir nur zu sagen: Ich möchte Journalistin werden

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