Erholungsplätze in Mainz

By simap
Erholung hat für viele Menschen etwas mit Urlaub zu tun. Orte zum Ausspannen vor der eigenen Haustür zu finden, ist vor allem für Zugezogene oft schwierig. Mainz ist kein Kurort, bietet keine weißen, weichen Sandstrände mit Panoramablick. Was man in Mainz dennoch unternehmen kann, um in Sachen Erholung und Entspannung auf seine Kosten zu kommen: Hier ein paar Tipps: 

Eines der schönsten Dinge, mit denen ein Mainzer vor allem einen Samstagmorgen beginnen kann, ist der Besuch des Wochenmarkts, der sich zwischen Dom und Gutenberg befindet. Nachdem man an den unterschiedlichen Ständen entlanggeschlendert ist und sich mit frischen Vitaminen versorgt hat, laden die umliegenden Cafés der Innenstadt zu einem zweiten Frühstück ein.

Bei einem anschließenden Spaziergang durch die malerische Altstadt, kann man ebenso einen ganz besonderen Flair genießen: eine Mischung aus Einkaufsvergnügen und unbekümmertem Schlendern. 

Ist man am Ende der Altstadt angelangt, sind es nur noch wenige Meter zur Rheinpromenade, die zu kleinen Spaziergängen, Picknicks oder einem Besuch in einem der Biergärten einlädt. Die in den letzten Jahren eingerichteten Strandanlagen bieten vor allem den im Sommer Daheimgebliebenen die Möglichkeit, ein wenig Urlaubsatmosphäre zu genießen.

Rheinufer in Mainz

Wo sich Rhein und Main die Hände schütteln
Hat man von Strand und Wasser genug, kann man sich ebenso gut an den Parkanlagen von Mainz erfreuen. Vor allem Stadt- und Volkspark bieten viele verschiedene Freizeitmöglichkeiten.

Der Volkspark zeichnet sich vor allem durch sein großes Angebot an sportlichen Aktivitäten aus – Basketball, Fußball, Tischtennis und Minigolf sind nur einige von ihnen. Er ist von der Stadt aus sowohl zu Fuß als auch mit den Buslinien 62 und 63 zu erreichen. Die Bushaltestelle nennt sich „Volkspark“.

Rosengarten in Mainz

Der Stadtpark, der sich in unmittelbarer Nähe des Volksparks befindet, kann mit anderen Attraktionen punkten. Der Rosengarten ist eine von ihnen: Hier verteilen sich etwa 7500 Rosenstöcke auf  rund 9500 Quadratmetern. Beim Anblick dieser Blütenpracht fällt es nicht allzu schwer, die Seele baumeln zu lassen. Auch für den einmaligen Blick auf die Mündung des Mains in den Rhein, den der Stadtpark bietet, lohnt sich ein Besuch. Zu erreichen ist der Stadtpark mit den Buslinien 60, 61, 64 und 65 (Haltestelle „Stadtpark“) und den Linien 62 und 63 (Haltestelle „Rosengarten“).

Rosengarten in Mainz

Der Gonsenheimer Wald – ein rheinhessisches Kleinod

Was der Mainzer oder der Rheinhesse an sich häufig vermisst, ist Wald. Viele Waldgebiete gibt es hier nicht. Der Gonsenheimer Wald ist nicht nur das bekannteste, sondern auch das beliebteste Waldstück in Mainz. Jährlich zählt es bis zu einer Million Besucher. Dass der Gonsenheimer Wald eigentlich Lennebergwald heißt, stört hier niemanden. Der Wald bietet schöne Laufstrecken für Sportler und Spaziergänger. Im Gegensatz zur Rheinpromenade und den Parkanlagen liegt er etwas außerhalb des Stadtkerns. Will man nicht mit dem Auto hinfahren, bringt den Besucher die Linie 64 zur Haltestelle „Kapellenstraße“, von der es nur ein paar Minuten Fußmarsch bis zum Waldesrand sind.

Die Erholungsplätze, die Mainz zu bieten hat, sind also nicht so rar, wie manch einer denken mag. Sie erschließen sich ihren Gästen auch sehr problemlos und einfach. Hat man den Entschluss gefasst, einen der Erholungsorte aufzusuchen, zeigt sich rasch, dass die Orte der Entspannung in Mainz oft nur eine kurze Busfahrt entfernt sind. Und plötzlich vergisst man ganz schnell, dass Mainz kein Kurort ist.

Eine Antwort schreiben