„Tratschen zwischen den Gremien“

By janekrauhe

von Janek Rauhe

„Koordination und Vernetzung“ ist das Nesthäkchen der politischen AStA-Referate. Es besteht erst seit dem Sommersemester 2007.  Das Referat teilen sich die Parteien FSL (FachSchaftenListe) und Campus Grün. Aufgabe ist, die interne und externe Kommunikation des AStA zu verbessern. Anke Weizenheimer, 28, und Nadine Heilmaier, 26, sind die amtierenden Referentinnen.
Anke Weizenheimer, 28, Referentin für \"Vernetzung und Koordination\" im AStA
Für die externe Kommunikation ist Anke, FSL, verantwortlich. „Ich sorge für die Vernetzung des AStA mit den Unigremien wie z.B. dem Senat oder den jeweiligen Fachbereichsrat – salopp formuliert, teile ich den Tratsch zwischen den Gremien mit.“ Dazu besucht sie die entsprechenden Sitzungen und berichtet anschließend dem AStA darüber. „Früher hatte der AStA oft das Problem, dass die Fachschaften oder der Senat eher informiert waren, als wir. Der AStA konnte dann nur noch reagieren.“ Ankes Ziel sei es, „dieses rein reaktive Verhalten“ zu beenden. Es ginge vor allem darum, die studentischen Interessen besser zu wahren. „Nur wenn wir informiert sind, können wir Entscheidungen der Uni beeinflussen“, resümiert Anke.

Nadine von Campus Grün koordiniert die interne Kommunikation des AStA. Sie verhindert, dass verschiedene Referate das gleiche Thema bearbeiten, aber von ihrer gegenseitigen Arbeit nichts wissen. Nichts sei ineffektiver, wenn mehrere Referate aneinander vorbeiarbeiten, anstatt zu kooperieren.

Ein Punkt, an dem die Opposition im Studierendenparlament kritisch ansetzt. Sie glaubt nämlich, dass das Referat dieses Ziel nicht erreicht. „Koordination iVera Jung, 27, Vorsitzende der Alternativen Liste der Fachschaftler (ALF)st zwar sehr wichtig, aber ein eigenes Referat ist dafür nicht notwendig“, meint Vera Jung, 27. Sie ist Vorsitzende der „Alternativen Liste der Fachschaftler“ (ALF). Vielmehr ginge es darum, dass sich die Referate untereinander absprechen und kommunizieren. „So erfährt jedes Referat alles Wichtige und Infos werde nicht auf ein Referat ‚abgeschoben’“.

Das Referat ist auch Bezugspunkt für die Hochschulgruppen. Beispielsweise bereitet Anke die Hochschulgruppen auf die AStA-Plenen vor, wenn sie Anträge stellen wollen. „Es ist ärgerlich, wenn eine Hochschulgruppe drei oder vier Mal zu einem AStA-Plenum kommen muss, nur weil der Gruppe bestimmte Unterlagen fehlen. Das will ich verhindern.“  Wenn die Hochschulgruppen mit anderen AStA-Referaten zusammenarbeiten möchten, dann hilft ihnen Anke weiter, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Genauso wenden sich die Referate an Anke, wenn sie mit einer Gruppe zusammenarbeiten wollen.

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