von Janek Rauhe
Wenn man mit dem Studium anfängt, dann kommt man zwangsläufig mit einer Institution in Kontakt: den Fachschaften! Sie organisieren Erstiveranstaltungen, sind Anlaufstellen bei Fragen zum Studium und organisieren Feten auf dem Campus. Doch ohne den “Zentralen Fachschaften Rat” (ZeFaR) wären die Fachschaften Eunuchen.
“Die Fachschaften könnten ohne uns viele Projekte nicht realisieren”, erklärt Lars Beißwenger, 25, “die Fachschaften dürfen kein Geld verwalten. Das darf nur der ZeFaR”. Das Managen der Gelder ist eine richtige buchhalterische Aufgabe: “Wir kontrollieren die Abrechnungen und versteuern das Geld”, sagt Lars. Er ist seit drei Semestern einer der vier ZeFaR-Referenten.
Der ZeFaR setzt sich aus 50 Fachschaften zusammen. Es ist ein autonomes Referat innerhalb des AStAs. Die Referenten werden durch die Abgesandten der Fachschaften einmal im Jahr gewählt. Im Plenum, das immer mittwochs tagt, können sich die Fachschaften untereinander austauschen sie können sich so koordinieren und gemeinsame Projekte starten. Der gegenseitige Austausch hilft, bei Problemen in der alltäglichen Fachschaftsarbeit Lösungen zu finden.
Der ZeFaR ist auch Bindeglied zwischen AStA und Fachschaften. “Ich nehme im Auftrag der Fachschaften am AStA-Plenum teil und kann so die Politik des jeweiligen AStA beeinflussen”, erläutert Lars.
Jede Woche verschicken die Referenten eine Rundmail an alle Fachschaften. Dort sind alle Fachschaftsaktionen und -infos festgehalten, sowie Nachrichten aus dem AStA. “Wir verbinden Fachschaftsarbeit mit der Hochschulpolitik”, meint Lars.
Der Zentrale Fachschaften Rat – Kassenwart, Koordinierungsstelle und Kontaktpunkt zwischen AStA und Fachschaften in einem.
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