„Warum werde ich Journalist“

By Lenny Lennard

von Stephan Benz

Warum will ich Journalist werden? Eine an sich einfache Frage, der üblicherweise eine einleuchtende und spontane Erklärung mit samt einer ganzen Batterie an Argumenten folgen sollte. Doch bei mir ist das anders. Selbst nach 6 Semestern meines Geographie Studiums bin ich weit davon entfernt, mich auch nur im Ansatz einem Berufswunsch genähert zu haben. Was will ich überhaupt einmal werden? Von allen Seiten wird man gelöchert und doch bin ich nur im Stande zu äußern, was ich auf keinen Fall werden will.

Den Beruf des Journalisten finde ich interessant. Sicherlich nicht mein Berufswunsch, aber zumindest nicht auf der Liste der Berufe, die ich auf keinen Fall ausüben möchte. Die größte Hürde zur Ausübung des Berufs eines Journalisten ist meine eigene Unfähigkeit, Gedanken fein säuberlich sortiert für Dritte in Textform aufzuarbeiten und stilistisch gut zu verpacken. Nichts desto trotz belege ich Publizistik im Nebenfach.

Nun drängt sich natürlich die Frage auf, wieso Publizistik, wenn ich doch kein Journalist werden will? Die Antwort folgt aus meiner einfachen Logik und ist schlichtweg banal: Ausschließungsverfahren und Erfahrungen mit anderen Nebenfächern. Dennoch, Publizistik ist ein interessantes Fach. Im Gegensatz zu vielen anderen Studiengängen größtenteils praxisnah gestaltet, kann es Wissen nachvollziehbar lehren.

Trotzdem, warum muss gerade ich als Geograph ein solches Seminar der journalistischen Praxis besuchen? Als Geograph bin ich gegenüber anderen Studiengängen im späteren Berufsleben nicht auf wenige Berufsfelder fixiert. Vielmehr bedeutet das Geographiestudium das Erlernen breit gefächerter Kenntnisse und Methoden. Das Interesse an der Umwelt, Gesellschaft und Kommunikation wird vorausgesetzt und gefördert. Hier sehe ich die größte Überschneidung und für mich als Geographen den entscheidenden Nutzen durch den Studiengang Publizistik. Mein persönlicher Interessensschwerpunkt liegt dabei im Bereich des Internets: Vor allem die Ideen, Strukturen und die Umsetzung von Onlineprojekten, da ich selbst seit dem Start meines Onlinedaseins kontinuierlich an Webprojekten mitgearbeitet habe und das auch zukünftig beabsichtige. Besonders attraktiv finde ich hierbei die Entwicklung der ehemals starren Nachrichtenseiten hin zu interaktiven Plattformen, die den Austausch von Inhalten mit dem Publikum ermöglichen und fördern. Fazit? Profitables Wissen für einen formulier-unbegabten Geographen.

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Eine Antwort zu „„Warum werde ich Journalist““

  1. commanderbrannigan sagt:

    Keep reaching for that rainbow, son!

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